Travels in the Scriptorium\Reisen im Skriptorium, englische Ausgabe - Auster, Paul

Paul Auster 

Travels in the Scriptorium\Reisen im Skriptorium, englische Ausgabe

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Produktbeschreibung zu Travels in the Scriptorium\Reisen im Skriptorium, englische Ausgabe

An old man sits in a room, with a single door and window, a bed, a desk and a chair. Each day he awakes with no memory, unsure of whether or not he is locked into the room. Attached to the few objects around him are one-word, hand-written, labels and on the desk is a series of vaguely familiar black-and-white photgraphs and four piles of paper. Then a middle-aged woman called Anna enters and talks of pills and treatment, but also of love and promises.Who is this Mr Blank, and what is his fate? What does Anna represent from his past and will he have enough time to ever make sense of the clues that arise?

Produktinformation


  • Abmessung: 22, 5 cm
  • Gewicht: 291g
  • ISBN-13: 9780571232550
  • ISBN-10: 0571232558
  • Best.Nr.: 20844530
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.11.2007

Entschuldigung, sind Sie der Autor?
Reifeprüfung für Fans: Paul Austers neuer Roman „Reisen im Skriptorium”
Die Verehrer werden es begrüßen, die anderen bedauern: Nach dem konventionell erzählten Roman „Die Brooklyn Revue” kehrt Paul Auster zur verschlungenen Erzählweise seiner früheren Bücher zurück. Sein neuer Roman „Reisen im Skriptorium” erhebt kaum Anspruch, sich mit der Wirklichkeit zu befassen, und bewegt sich weitgehend im Reich der von Auster bis dato geschriebenen Romane. Auster spart konkrete Details, die Realitätseffekte erzeugen könnten, aus, und greift zurück auf eine Grundsituation von metaphysischer Kargheit, zu der ihn zweifellos sein Vorbild Samuel Beckett inspiriert hat. Ein alter Mann sitzt in einem kahlen Zimmer, auf dem Schreibtisch vor ihm liegen Stapel mit Manuskripten und Fotos, und dann gibt es ein Telefon.
Wie Becketts Figuren leidet Austers Hauptfigur – der Erzähler nennt sie Mr. Blank – unter verschiedenen Formen des körperlichen Verfalls, erzähltechnisch relevant ist vor allem der Gedächtnisschwund. An die Frau, die ihn in seiner Zelle besucht und ihn zu waschen beginnt, erinnert Mr. Blank sich erst …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Die Auflösung ist zu offensichtlich, als dass sie hier nicht verraten werden dürfte: "Reisen im Skriptorium" ist Paul Austers Auseinandersetzung mit dem Schreiben an sich, ein Vexierspiel über Pflichten und Verantwortung eines Autors. Der alte Mr. Blank erwacht in einem spartanisch eingerichteten Wohn- und Schlafraum. Da er sein Gedächtnis verloren hat, weiß er nicht, ob er sich im Knast oder in psychiatrischer Behandlung befindet. Auf dem Schreibtisch findet er Fotos von Personen, an die er eine vage Erinnerung hat, und nach und nach treten Ärzte, Pflegerinnen, Therapeuten und ein Polizist auf. Sie alle behaupten, Mr. Blank habe sie in der Vergangenheit mit gefährlichen Aufträgen betraut, und ihnen sei seinetwegen großes Leid geschehen. Wer Austers Romane kennt, dem sind diese Figuren vertraut: Anna Blume aus "Im Land der letzten Dinge", Benjamin Sachs aus "Leviathan", Daniel Quinn aus der "New York-Trilogie" ... Ein intelligentes, aber etwas zu selbstverliebtes Experiment, aus dem sich spannende Fragen ergeben. Was verraten Romanfiguren über die Person des Autors? Wie begründen sich wiederkehrende Motive? Doch wer nicht Austers kompletten Backkatalog kennt, ist raus. Wobei man sogar hardcore Fan sein muss, um die langatmigen Beschreibungen von Mr. Blanks Tagesablauf zu ertragen. (cs)
Paul Auster , geb. 1947 in Newark, New Jersey, als Nachkomme eingewanderter österreichischer Juden. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University New York (B.A. und M.A.) und fuhr danach als Matrose auf einem Öltanker zur See. 1971-74 lebte er in Frankreich, hauptsächlich in Paris. Nach seiner Rückkehr in die USA nahm er einen Lehrauftrag an der Columbia University an und arbeitete zusätzlich als Übersetzer französischer Autoren (Blanchot, Bouchet, Dupin, Joubert, Mallarmé, Sartre) sowie als Herausgeber französischer Literatur in amerikanischen Verlagen. 2006 erhält er den Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Literatur.

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