Sag Harbor\Der letzte Sommer auf Long Island, englische Ausgabe - Whitehead, Colson

Colson Whitehead 

Sag Harbor\Der letzte Sommer auf Long Island, englische Ausgabe

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Sag Harbor\Der letzte Sommer auf Long Island, englische Ausgabe

A warm and funny novel about the perpetual mortification of teenage existence. 'Whitehead proves himself among other things, a poet of the American summer and its aspirations... remarkable' "Guardian"

It's 1985. Benji, the son of a lawyer and a doctor, is one of the only black kids at an elite prep school in Manhattan. He spends much of the year going to roller disco bar mitzvahs and trying desperately to find a social group that will accept him.


Produktinformation

  • Gewicht: 205g
  • ISBN-13: 9780099531883
  • ISBN-10: 0099531887
  • Best.Nr.: 29950410
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.04.2011

Erhellende Nuancen für eine Gesellschaft in Schwarzweiß

Wenn Normalität Fortschritt bedeutet: Colson Whitehead erzählt von schwarzen Mittelschichtkindern im Amerika der achtziger Jahre zwischen Rassismus und Anerkennung.

Dass sich Rassismus oft unmerklich in der Sprache manifestiert, ist offensichtlich. Vieles davon ist schlicht dumm oder ursprünglich gar nicht so gemeint gewesen, manches ist herabwürdigend, da es negativ auf die Hautfarbe derer abzielt, die in der Minderheit sind. Kinder spielen "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?" und Schwarzer Peter, sie "schwärzen" einander beim Lehrer an und pressen in der großen Pause "Negerküsse" zwischen zwei Brötchenhälften. Schwarz ist die Farbe des Todes und der Trauer, der faschistischen Schwarzhemden, aber auch der CDU, die eine ihrer schwärzesten Stunden erlebte, als schwarze Kassen aufflogen, in denen Schwarzgeld gebunkert wurde. Der Schwarzmarkt, das Schwarzfahren, das schwarze Schaf der Familie und die Schwarzarbeit - was schwarz ist, so lautet das Vorurteil, ist verboten, anrüchig, illegal.

In Colson Whiteheads neuem Roman geht es darum, was es heißt, schwarz zu sein. Genauer gesagt, …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.09.2011

Das gelbe Quadrat der Scheibletten
Zwei Romane, zwei Kinder von Mars und Coca-Cola: Colson Whiteheads „Der letzte Sommer auf Long Island“ und Tanja Dückers’ „Hausers Zimmer“
Die vierzehnjährige Julika Zürn lebt 1982 als Tochter eines Kunsthistorikers und einer Übersetzerin in einer Westberliner Stadtwohnung. Der fünfzehnjährige New Yorker Benji erlebt 1985 als Sohn eines Arztes und einer Juristin seine letzte Saison im elterlichen Sommerhaus auf Long Island. Er ist ein Kind jenes aufstrebenden afroamerikanischen Mittelstands, der sich in Sag Harbor eine schwarze Exklave geschaffen hat. In diesen unterschiedlichen Lebenswelten schließen sich die 1968 geborene Tanja Dückers und der ein Jahr jüngere Colson Whitehead der Reihe schreibender Kinder der 68er-Generation an, die sich in mehr oder weniger literarisierter Form ihrer Kindheit zuwenden.
In Dückers’ amüsantem Roman „Hausers Zimmer“ ist das Berlin der frühen 1980er Jahre eine Exklave für Menschen, die es geschafft haben, aus den gewohnten Bahnen auszubrechen. Nur haben sie sich dabei in den Labyrinthen des alternativen Milieus verloren. Sinnbildlich dafür steht die riesige …

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"Whitehead proves himself, among other things, a poet of the American summer and its aspirations...remarkable" Guardian "It's rare to come across a coming-of-age novel as polished as Colson Whitehead's Sag Harbor" New Statesman "it is impossible not to like Sag Harbor and its genuinely empathetic, intelligent tone" -- Neel Mukherjee The Times "Coming-of-age tales set in the 1970s and 1980s may be two-a-penny but Colson Whitehead has managed to add a distinctive twist to the genre... It is both a universal tale of adolescent angst and a fascinating portrait of Sag Harbor" -- Adrian Turpin Financial Times "Whitehead's delicious language and sarcastic, clever voice fit this teenager who's slowly constructing himself" New York Times
Colson Whitehead, geboren 1969 in New York, studierte an der Harvard University und arbeitete für die Zeitschriften Vibe, Spin und New York Newsday sowie als Fernsehkritiker für "The Village Voice".

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