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John Irving 

Last Night in Twisted River\Letzte Nacht in Twisted River, englische Ausgabe

Last Night in Twisted River\Letzte Nacht in Twisted River, englische Ausgabe - Irving, John

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Produktinformation
  • Verlag: Bloomsbury Publishing
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 554 p.
  • Englisch
  • Abmessung: 52mm x 165mm x 242mm
  • Gewicht: 885g
  • ISBN-13: 9781408801840
  • ISBN-10: 1408801841
  • Best.Nr.: 26082817

Produktbeschreibung zu "Last Night in Twisted River\Letzte Nacht in Twisted River, englische Ausgabe"

Kurzbeschreibung

Neunzehnhundertvierundfünfzig: ein Zwölfjähriger hält irrtümlich die Freundin des Dorfpolizisten für einen Bären - der Beginn einer jahrzehntelangen Flucht. Mit seinem Vater flieht er von New Hampshire nach Boston, von Vermont nach Toronto, der unerbittliche Polizist ihnen immer auf den Fersen. Über fünf Dekaden zieht sich diese bewegende Vater-Sohn-Geschichte, die gleichzeitig die letzten fünfzig Jahre Nordamerikas porträtiert.

Beschreibung

In 1954, in the cookhouse of a logging and sawmill settlement in northern New Hampshire, an anxious twelve-year-old boy mistakes the local constable's girlfriend for a bear. Both the twelve-year-old and his father become fugitives, forced to run from Coos County - to Boston, to southern Vermont, to Toronto - pursued by the implacable constable. Their lone protector is a fiercely libertarian logger, once a river driver, who befriends them. In a story spanning five decades, 'Last Night in Twisted River' - John Irving's twelfth novel - depicts the recent half-century in the United States as 'a living replica of Coos County, where lethal hatreds were generally permitted to run their course'. From the novel's taut opening sentence - 'The young Canadian, who could not have been more than fifteen, had hesitated too long' - to its elegiac final chapter, 'Last Night in Twisted River' is written with the historical authenticity and emotional authority of 'The Cider House Rules' and 'A Prayer for Owen Meany' . It is also as violent and disturbing a story as John Irving's breakthrough bestseller, 'The World According to Garp' . What further distinguishes 'Last Night in Twisted River' is the author's unmistakable voice - the inimitable voice of an accomplished storyteller. Near the end of this moving novel, John Irving writes: 'We don't always have a choice how we get to know one another. Sometimes, people fall into our lives cleanly - as if out of the sky, or as if there were a direct flight from Heaven to Earth - the same sudden way we lose people, who once seemed they would always be part of our lives'.

05.06.2010

Da wird der Bär in der Pfanne verrückt

Wenn der Pizzaservice Küchenpsychologie anbietet: John Irvings neuer Roman ist sein bislang politischster - leider.

Von Martin Halter

Nicht ganz überraschend handeln die acht Romane des Schriftstellers Danny Angel von den gleichen Obsessionen und Urängsten wie die zwölf, die John Irving geschrieben hat: "zerrüttete Familien; belastende sexuelle Erlebnisse; diverse Verluste der Unschuld, alle mit Reue und Trauer verbunden". Wo Irving draufsteht, das muss man ihm lassen, ist auch Irving drin, und so gibt es auch in seinem jüngsten Werk wieder jede Menge zerrüttete Familien, bizarre sexuelle Erlebnisse, frühkindliche Traumata und asymmetrische Liebesgeschichten. Die Männer sind wie immer jung, schwach und schüchtern, die Frauen älter, stärker und furchtloser: Sixpack-Pam etwa ist ein rauhes, aber herzliches Flößerluder, Lady Sky eine exzentrische Nacktfallschirmspringerin, die mit ihrer Punktlandung im Schweinestall die sexuelle Revolution der sechziger Jahre auf den Begriff bringt. Außerdem werden wieder linke Hände abgehackt und Bären gejagt.

Der Bär ist bekanntlich das Wappentier …

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29.05.2010

Die linke Hand des Schicksals
Etwas Besseres als den Tod findest du überall: John Irvings neuer Roman „Letzte Nacht in Twisted River“
„Er wusste, dass Geschichten Wunder waren – sie ließen sich einfach nicht aufhalten. Er hatte das Gefühl, dass das große Abenteuer seines Lebens erst begann . . .“. So beginnt der letzte Absatz des 730-seitigen Romans „Letzte Nacht in Twisted River“ von John Irving. Es ist der Schluss eines großen Buches. Denn, obwohl man dem Autor bis hierhin – und bisweilen atemlos – durch ein Panoptikum der fürchterlichsten Begebenheiten und anrührendsten Gestalten, der unmöglichsten Begegnungen und schlimmsten Schicksalsschläge über geschilderte fünf Dekaden hinweg gefolgt ist, in denen mehrere Leben begonnen und wieder verloren wurden, ist man bereit, Irving auch dies sofort zu glauben: Daniel Baciagalupo, ein Greis im besten Alter und weltberühmter Schriftsteller, steht am Ende immer noch vor dem großen Abenteuer seines Lebens.
Man muss Irvings Romane als Märchen lesen. Als moderne Märchen, durch die eigentümliche Luftwesen, nicht gestaltende Menschen, hindurchgeweht werden wie Schneeflocken durch …

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Rezensionen und Kritik

'"Irving's novels are not just page-turners. Time and again, he forces his readers to consider important social issues - war, rape, incest, the fragmentation of the family, feminism, the culture of celebrity - in a way reminiscent of Dickens. Irving is peerless at presenting action, writing without a wasted second'" (Guardian)

Rezensionen und Kritik

'Irving's novels are not just page-turners. Time and again, he forces his readers to consider important social issues - war, rape, incest, the fragmentation of the family, feminism, the culture of celebrity - in a way reminiscent of Dickens Irving is peerless at presenting action, writing without a wasted second' Guardian 'The precision of Irving's voice, the raw urgency of his style, his sly interweaving of magic and mischief are all so resoundingly present, that one barely notices just how much they are there' Daily Express 'John Irving has been compared with Kurt Vonnegut and J.D. Salinger, but is arguably more inventive than either. Wry, laconic, he sketches his characters with an economy that springs from a feeling for words and mastery over his craft' The Times 'What [Irving] does better than anyone is create memorable characters. No-one is too incidental to warrant Irving's full attention. Every minor character is as well developed as a major one and detail is his trademark' Mirror

Autorenporträt zu "John Irving"

John (Winslow) Irving, geboren am 2. März 1942 in Exeter, im Staat New Hampshire, als ältestes von vier Kindern. John Irvings Vater war Lehrer und Spezialist für russische Geschichte und Literatur. Seine Kindheit verbrachte Irving in Neuengland. 1957 begann er mit dem Ringen; 19jährig wusste Irving, was er werden wollte: Ringer und Romancier. Studium der englischen Literatur an den Universitäten von New Hampshire und Iowa, wo er später Gastdozent des Schriftsteller-Workshops war. Deutschkurs in Harvard. 1963-1964 Aufenthalt in Wien. 1964 Rückkehr in die Vereinigten Staaten. Arbeit als Lehrer an Schule und Universität bis 1979. Lebt heute in Toronto und im südlichen Vermont.

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