Ein zutiefst bewegender Roman über einen scheinbar besiegten Mann,
der am Ende zu seiner Männlichkeit und Heimat findet. Toni Morrison
zählt zu einer der bedeutendsten Vertreterin der afroamerikanischen
Literatur und erhielt 1993 den Literaturnobelpreis für ihr
Gesamtwerk.
"The title of (Morrison's) new novel, Home, refers to Frank Money's Georgia hometown, which lies at the end of a long, tortuous journey. Traumatized by atrocities in Korea and the Deep South of his childhood, Frank races back to save his sister from a sadistic white doctor. It's an archetypal postwar homecoming story, reminiscent of 'The Odyssey'. But it's really about the upheavals that took Frank away from home in the first place, along with a generation of Korean War veterans and southern black migrants, during a supposedly tranquil and homey decade that was, for them, anything but." (Boris Kachka, New York Magazine)
Die amerikanische Schriftstellerin Toni Morrison wurde am 18. Februar 1931 in Lorain, Ohio als zweites von vier Kindern eines schwarzen Arbeiterehepaares geboren. Nach dem Besuch örtlicher Schulen 1949 Beginn des Studiums an der Howard University in Washington, DC. Erste Erfahrungen mit dem Südstaaten-Rassismus während einer Tournee als Mitglied der Universitätstheatergruppe. Ab 1953 Anglistikstudium an der renommierten Cornell University bis zum Magisterabschluss 1955. Lehrtätigkeit, zunächst an der Texas Southern University (1955-1957), danach an der Howard University (1957-1964). Ehe mit dem jamaikanischen Architekten Harold Morrison, aus der zwei Söhne hervorgehen. Nach der Scheidung 1964 Rückkehr nach Lorain. 1965 Umzug nach New York und Lektorentätigkeit. In ihren Werken beschreibt sie unter anderem die Rassenprobleme in ihrer Heimat sowie die zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb der schwarzen Bevölkerung. Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis (1988) und dem Literatur-Nobelpreis (1993) gehört sie zu den bedeutendsten Vertretern der afroamerikanischen Literatur.