Die Frau, für die ich den Computer erfand, 3 Audio-CDs - Delius, Friedrich Christian

Friedrich Christian Delius 

Die Frau, für die ich den Computer erfand, 3 Audio-CDs

Die unglaubliche Geschichte des Konrad Zuse, der den ersten Computer der Welt baute... Gelesen vom Autor. 200 Min.

Sprecher: Delius, Friedrich Christian
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Die Frau, für die ich den Computer erfand, 3 Audio-CDs

Wie kam es zu dem Gerät, das heute auf allen Schreibtischen steht? In einer Vollmondnacht im Sommer 1994 sitzen ein alter Herr und ein junger Mann auf einem Berg und reden. Der eine ist Konrad Zuse (1910-1995), der Erfinder des Computers, der andere eine mathematische Niete, ein Journalist. Der Alte erzählt von den Wundern, die er mit handgesägten Einzelteilen am Wohnzimmertisch in Berlin-Kreuzberg vollbracht hat, von seiner Arbeit in Nazideutschland, von der dramatischen Flucht mit der "Universalrechenmaschine" in den letzten Kriegswochen, von seiner Werkstatt in der Rhön und seinem Pech mit den Patentämtern. Von seinen Erfolgen und Niederlagen und seiner leidenschaftlichen Fernliebe zu Ada Lovelace (1815-1852), der Tochter Lord Byrons. F.C. Delius erzählt in diesem Hörbuch höchst unterhaltsam die unglaubliche Geschichte des Konrad Zuse und davon, wie alles anfing, wie das digitale Zeitalter begann.


Produktinformation

  • Verlag: Kunstmann
  • ISBN-13: 9783888976568
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3888976561
  • Best.Nr.: 27931595
  • Laufzeit: 200 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.12.2009

Die Schnur der Liebe
Gegen Betriebsblind-Wirte: Friedrich Christian Delius romantisiert Konrad Zuse
„Bei 1968 denkt die deutsche Intelligenz immer an nur das Eine”, sagt Konrad Zuse oder „Konrad Zuse” einmal im Zuse-Roman „Die Frau, für die ich den Computer erfand” von Friedrich Christian Delius, und das Eine, das er meint, ist natürlich die Studenten- und Kulturrevolution, während die wahre Revolution damals den meisten verborgen blieb. „Die eigentliche Revolution hat unsere Branche geschafft”, die Computerbranche.
1968, das Jahr, in dem erstmals ein „personal computer” auf den Markt gelangte, ist wenn nicht das Geburts-, dann das Durchbruchsjahr der modernen Informationstechnologie. „Daran hatte ich überhaupt keinen Anteil, in der Zeit kannte mich kein Schwein”, so Zuse im Roman. Aber was wäre das „wahre Achtundsechzig” ohne ihn, Zuse, den Erfinder und Erbauer der „Universal-Rechenmaschine”? Friedrich Christian Delius, der selbst oft und vielleicht zu Unrecht zu den literarischen Achtundsechzigern gerechnet wird, gewinnt in seinem jüngsten Roman der neuralgischen Jahreszahl ein paar neue Aspekte ab. Und er bereichert Zuses …

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Friedrich Christian Delius, geb.1943 in Rom, aufgewachsen in Hessen, lebt heute als Schriftsteller in Berlin und Rom. 2004 wurde er mit dem Fontane-Preis für Literatur ausgezeichnet, 2007 erhielt er den Josef-Breitbach-Preis.

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