Die Dienstagsfrauen / Dienstagsfrauen Bd.1 (4 Audio-CDs) - Peetz, Monika

Die Dienstagsfrauen / Dienstagsfrauen Bd.1 (4 Audio-CDs)

Gekürzte Lesung. 317 Min.

Monika Peetz 

Gesprochen von Kriener, Ulrike
Audio CD
 
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Die Dienstagsfrauen / Dienstagsfrauen Bd.1 (4 Audio-CDs)

Seit einem Französischkurs vor 15 Jahren sind die fünf Frauen, mittlerweile dies- und jenseits der vierzig, beste Freundinnen. Jeden ersten Dienstag im Monat treffen sie sich bei ihrem Lieblingsfranzosen und einmal im Jahr vergnügen sich die fünf auf einem gemeinsamen Wochenendtrip. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Judith, frisch verwitwet, will auf den Spuren ihres an Krebs verstorbenen Mannes Arne nach Lourdes pilgern. Besorgt um die trauernde Freundin, beschließen die Dienstagsfrauen, Judith auf dem Jakobsweg zu begleiten. Schritt für Schritt kommen die fünf Frauen dabei einem Geheimnis auf die Spur, das ihrer aller Leben durcheinanderwirbelt und ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt.


Produktinformation

  • ISBN-10: 3899033396
  • Best.Nr.: 33245884
  • Laufzeit: 317 Min.
Monika Peetz, geboren 1963, Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaften und Philosophie an der Universität München. Nach Ausflügen in die Werbung und das Verlagswesen von 1990-98 Dramaturgin und Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk, Redaktion Fernsehfilm. Dort u.a. zuständig für "Tatort", "Polizeiruf", Kino-Coproduktionen und Einzelfilme. Seit 1998 Autorin in Deutschland und in den Niederlanden. Tutorin im Nürnberger Autorenstipendium seit 1997/98.

Blick ins Buch "Die Dienstagsfrauen / Dienstagsfrauen Bd.1 (4 Audio-CDs)"


Leseprobe zu "Die Dienstagsfrauen / Dienstagsfrauen Bd.1 (4..."

"Caroline blieb verärgert zurück. Fünf Minuten nach Beginn des Pilgerwegs standen die Dienstagsfrauen vor ihrer ersten Zerreißprobe. Zu früh, alles aufs Spiel zu setzen, befand Caroline.

Mit grimmiger Miene marschierte Caroline den vier Freundinnen hinterher. Vorbei an einem Stein mit einer Jakobsmuschel, der vom Gras fast völlig überwuchert war. Alleine der Pfeil ragte aus dem Grün heraus. Er zeigte in die entgegengesetzte Richtung. Und das war erst der Anfang aller Probleme."

Leseprobe zu "Die Dienstagsfrauen / Dienstagsfrauen Bd.1 (4..."

"Caroline blieb verärgert zurück. Fünf Minuten nach Beginn des Pilgerwegs standen die Dienstagsfrauen vor ihrer ersten Zerreißprobe. Zu früh, alles aufs Spiel zu setzen, befand Caroline.

Mit grimmiger Miene marschierte Caroline den vier Freundinnen hinterher. Vorbei an einem Stein mit einer Jakobsmuschel, der vom Gras fast völlig überwuchert war. Alleine der Pfeil ragte aus dem Grün heraus. Er zeigte in die entgegengesetzte Richtung. Und das war erst der Anfang aller Probleme."

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Trackliste zu "Die Dienstagsfrauen / Dienstagsfrauen Bd.1 (4..."


CD 1
1 Titel 1
2 Titel 2
3 Titel 3
4 Titel 4
5 Titel 5
6 Titel 6
7 Titel 7
8 Titel 8
9 Titel 9
10 Titel 10
11 Titel 11
12 Titel 12
13 Titel 13
14 Tietl 14
15 Titel 15
16 Titel 16

CD 2
1 Titel 17
2 Tietl 18
3 Titel 19
4 Titel 20
5 Titel 21
6 Titel 22
7 Titel 23
8 Titel 24
9 Titel 25
10 Titel 26
11 Titel 27
12 Titel 28
13 Titel 29
14 Titel 30
15 Titel 31
16 Titel 32
17 Titel 33

Kundenbewertungen zu "Die Dienstagsfrauen / Dienstagsfrauen Bd.1 (4..."

42 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.2 von 5 Sterne bei 42 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Maus am 10.01.2014   gut
Ich finde das Buch sehr unterhaltsam. Allerdings ist es eher ein Buch für "zwischendurch", also zwischen zwei Romanen wie Den Säulen der Erde oder Die Nebel von Avalon.
Das Buch ist sehr realistisch geschrieben. Man kann sich sehr gut die einzelnen Charaktere vorstellen und es gibt bestimmt den ein oder anderen Mensch im eigenen Leben, der einer dieser Frauen ähnelt. Auch finde ich die überaschenden Wendungen gegen Ende sehr gelungen.
Allerdings fehlt hier für ein umwerfendes Buch die Tiefe und auch die besondere Stimmung.
Alles in allem ein gutes Buch für einen entspannten Nachmittag.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 05.06.2013   ausgezeichnet
Super Buch, man kann nicht aufhoeren zu lesen!!

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Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 01.04.2013   sehr gut
Nichts hat sich geändert - aber nichts ist wie vorher

Fünf sehr unterschiedliche Frauen haben sich in einem Französischkurs kennengelernt .

Caroline - erfolgreiche, souveräne Anwältin, die Karriere und Familie unter einen Hut bringt

Eva - pflichtbewußte Ehefrau, Mutter und Hausfrau, die ihren Beruf zugunsten der Familie aufgegeben hat

Judith - schutzbedürftige, Trost suchende Dramaqueen, die erst vor kurzem Witwe geworden ist

Estelle - Luxus gewohnte Apothekergattin mit viel Esprit, die kein Blatt vor den Mund nimmt

Kiki - gut gelaunte, chaotische Designerin, die aber nicht so richtig erfolgreich ist, weder beruflich, noch bei der Auswahl ihrer Männer

Seitdem , d.h. seit 15 Jahren treffen sie sich an jedem 1. Dienstag im Monat in Luc´s Lokal " Le Jardin ". Und einmal im Jahr unternehmen sie einen gemeinsamen Ausflug übers Wochenende. Doch diesmal soll der Ausflug etwas länger ausfallen. Die Freundinnen wollen Judith zuliebe gemeinsam ein Stück des Jakobswegs erlaufen - zum Gedenken an Judith´s verstorbenen Mann Arne .

Der gemeinsame Weg bringt so manche Erkenntnis und auch die ein oder andere Überraschung ans Tageslicht. Jede einzelne der Frauen durchlebt auf ihre Art eine Veränderung. Aber sie halten immer zusammen. Bis eines Tages ein Geheimnis gelüftet wird, an dem die langjährige Freundschaft zu zerbrechen droht.

Die verschiedenen Charaktere sind liebevoll gezeichnet und man kann sich ein gutes Bild von ihnen machen, auch von ihrer Wandlung, die sie durchleben. Es gibt viele humorvolle Stellen, wie z.B. Eva´s Begegnung mit dem Schwein Rosa. Aber vor allem zum Ende hin mehren sich Passagen, die einen nachdenklich stimmen können. Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil und der Wechsel zwischen Komik und Ernst hat mir gut gefallen. Ich habe ein paar angenehme Lesestunden mit diesem Roman verbracht.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 01.02.2013   ausgezeichnet
Ein sehr sehr gutes Buch.

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Bewertung von Traumfänger aus Düren am 23.01.2013   weniger gut
„Die Dienstagsfrauen“ – ein Roman zum Lachen und mit unvorhergesehenen Wendungen.
Fünf absolut unterschiedliche Frauen treffen sich seit fünfzehn Jahren regelmäßig einmal im Monat an einem Dienstag. Dieses Jahr ist Caroline besonders um Judith besorgt, die nach dem Tod ihres Mannes Arno traumatisiert ist und nicht mehr richtig am Leben teilnimmt. Caroline möchte diesen Zustand mithilfe eines Urlaubs ändern und Judith über ihre Trauer hinweg helfen. Doch Judith hat andere Pläne. Nach dem Fund von Arnos Tagebuch, ist sie entschlossen, dessen begonnene und nie abgeschlossene Pilgerfahrt nach Lourdes zu beenden. Caroline beschließt mit den anderen Freundinnen Judith zu begleiten und zu unterstützen. Und gleich zu Beginn taucht ein Problem mit Arnos Tagebuch auf, wodurch Carolines siebter Sinn Alarm schlägt. Doch Judith lässt alle Fragen über den Inhalt desselben an sich abblitzen und zeigt sich verschlossen. Zunehmend spitzt sich die Lage zu, aber die Freundinnen wachsen über sich hinaus. Und über alledem schwebt Arnos Geheimnis, dass alles verändern wird…
Gelungen ist die Mischung der Gruppe, da unterschiedliche Frauentypen die Gruppe ausmachen und diese somit dynamisch wirkt. Auch die Damit verbundenen Anforderungen zur Selbstreflexion sind unterschiedlich. Natürlich sind die Personen sehr typisiert und geprägt von einem Schubladendenken. Besonders das „High Society Girl“ Estelle, das nur für Unterhaltung sorgt und sonst sich durch Oberflächlichkeit auszeichnet, und das „Küken“ Kiki, dessen Bindungsprobleme vorhersehbar und flach abgehandelt werden, sind keine vielschichtigen Charaktere und ziemlich einfach gestrickt. Überraschend – nicht nur für die Herbergsmutter, sondern auch für den Leser – ist da eher Eva, die überfürsorgliche Mutter. Zwar kann auch sie in eine Schublade gesteckt werden – erfolgreiche Ärztin gibt zu Gunsten der Familie den Beruf auf und bemuttert diese – aber sie erkennt und analysiert ihre derzeitige Situation und die daraus resultierende Zukunft und es beginnt der Prozess des Umdenkens bei ihr. Die zweite Überraschung in dem Buch ist Arnos Geheimnis, das die Fahrt überschattet. Immer nur kleine Informationshäppchen werden dem Leser gegeben, aus denen man erst am Ende ein Gesamtbild zusammensetzten kann.
So flach wie einige Charaktere ist auch die Pilgerreise an sich. Sehr kurz und mit nur wenigen Stationen erscheint die Reise sehr kurz und ihr Ausmaß ist nicht wirklich nachvollziehbar. ZU keiner Zeit kann man sich in die Situation hineinversetzten und auch die Atmosphäre des Pilgerns bleibt aus. Die beschriebenen Mühen und trotzdem das Besondere Gefühl, das sich beim Pilgern einstellt, wirken aufgesetzt. Auch das spirituelle Erlebnis von Caroline ist übertrieben dargestellt (anscheinend werden Erscheinungen und übernatürliche Erfahrungen erwartet) und erscheint einfach unecht. Das Ende wird glorifiziert und dadurch ist der folgende Aufbruch nicht nur in Carolines Augen abrupt und unpassend. Auch als Leser hängt man in der Luft und weiß mit diesem Ende erst einmal nichts anzufangen.
Für die fünf Frauen gibt es ein „vor Lourdes und ein nach Lourdes“, doch leider gilt ein „Vor den Dienstagsfrauen und ein nach den Dienstagsfrauen“ für den Leser nicht. Zu unecht und aus zweiter Hand erscheinen die Erzählungen von der Pilgerreise, sodass man den Protagonistinnen nicht abnimmt, den Weg tatsächlich gegangen zu sein. Zwar hat der Roman nicht für Erleuchtung gesorgt, jedoch war er trotz allem unterhaltsam, was auch an dem Charakter der Estelle gelegen hat. Aufgrund der Kürze des Buches ist dies eine Lektüre die man schnell zwischendurch lesen kann. Wenn man also einfach mal ein bisschen lachen und sich unterhalten lassen möchte, dann ist man mit diesem Buch gut beraten. Doch tiefschürfende Erkenntnisse und ein atmosphärisches aufgeladenes Buch darf man nicht hoffen.

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Bewertung von bookgirl am 29.02.2012   ausgezeichnet
Das Buch die Dienstagsfrauen handelt von 5 Freundinnen, die sich an jedem ersten Dienstag im Monat treffen und über Gott und die Welt reden. Sie haben sich vor 15 Jahren in einem Französischkurs kennen gelernt und nur auf Grund dessen überhaupt eine Freundschaft entwickelt. Die fünf könnten unterschiedlich nicht sein. Caroline ist die toughe Anwältin, Kiki die lebensfrohe Designerin, Eva das Hausmütterchen, Estelle die reiche Apothekergattin und natürlich Judith, die sich an ihren verstorbenen Mann Arne klammernde Witwe. Als Arne nach einem Krebsleiden stirbt, beschließt Judith, dass sie den Jakobsweg, den er bis zu einer bestimmten Stelle gegangen ist, für ihn zu Ende gehen möchte. Da die anderen Freundinnen auch so den jährlichen Ausflug planen, beschließen sie kurzerhand Judith zu begleiten. Auf dem Jakobsweg lernen die Freundinnen sich selber, aber auch die Gruppe ganz anders kennen. Natürlich kommt es auch zu Streitigkeiten und insbesondere am Anfang, müssen die Freundinnen sich ziemlich zusammen raufen, um nicht sofort wieder das Weite zu suchen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es liest sich sehr flüssig und ist locker geschrieben. Ich habe im Internet gelesen, dass das Buch verfilmt wird und konnte mir schon während des Lesens gut vorstellen, dass das ein amüsanter Fernsehabend werden wird, wenn der Film fertig abgedreht ist.

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Bewertung von Stephanie_Sack aus München am 21.09.2011   ausgezeichnet
Die Dienstagsfrauen: Das sind die kühle Anwältin Caroline, Ex-Ärztin und Familienfrau Eva, die kreative & umwerfende Kiki, das Luxusweib Estelle und die sensible Judith.

Jeden ersten Dienstag im Monat treffen sie sich bei ihrem Lieblingsfranzosen Luc im Le Jardin & plaudern über vergangene Zeiten und neuen neuesten Klatsch und Tratsch. Ihre Gemeinsamkeit sind 15 gemeinsame Jahre. Eine 15-jährige Freundschaft, die bereits alle Höhen & Tiefen erlebt hat.

Als Judith´s Mann Arne stirbt bricht für sie eine Welt zusammen. Sie waren so glücklich, eine Einheit, wie füreinander geschaffen. Plötzlich steht Judith alleine da.
Beim Verräumen von Arne´s Sachen stößt Judith auf Arne´s Tagebuch. Es beinhaltet seine Gedanken, die er während seiner Pilgerreise über den Jakobsweg liebevoll zusammengetragen hat.

Ein Stück Erinnerung…

Durch seine Worte erscheint es Judith als weile er noch bei ihr. Sie kann ihn fühlen, ihn riechen, in seinen Erinnerungen schwelgen.
Da er seine Reise nicht beenden konnte, beschließt sie, seinen Weg für ihn zu Ende zu bringen. Eine Reise, die voller Überraschungen sein wird! Doch was wären die Dienstagsfrauen, wenn sie Judith diesen Weg alleine bestreiten lassen würden? Aus diesem Grund beschließen sie sich, Judith auf dem letzten Weg nach Lourdes zu begleiten.


~*°..Meine Meinung..°*~

Der Roman ist ein wahrer Schatz.

Die Geschichte der Dienstagsfrauen begegnet mir sehr authentisch. Zu keiner Zeit erscheint mir die Story gestellt oder aufgesetzt. Sie besteht vielmehr aus traurigen, heiteren, wuterfüllten, enttäuschenden und schmerzvollen Situationen, die wie Puzzleteile aneinandergesetzt werden. Situationen, die einem nicht fremd erscheinen. Situationen, die wir aus dem eigenen Leben kennen.

Die Dienstagsfrauen, die unterschiedlicher nicht sein können beschreibt Monika Peetz sehr detailgetreu. Es gelingt ihr daher sehr gut, dem Leser durch treffende Dialoge und Bescheibungen sehr schnell einen bildhaften Eindruck der einzelnen Frauen zu geben. Umso interessanter stellt sich daher die Freundschaft der 5 Frauen dar. Eine Freundschaft, die schon über 15 Jahre andauert, obwohl die einzelnen Charaktere scheinbar nichts gemeinsam zu haben scheinen und doch irgendwie befreundet sind.

Der gemeinsame Weg über den Jakobsweg bringt für jede einzelne der Frauen unterschiedliche Erkenntnisse zum Vorschein. Er lässt sie auf ihr Leben zurückblicken, sie nachdenken, sie herausfinden, was sie wirklich wollen. Irgendwann stellt man fest, dass der eigentliche Ausgangspunkt der Reise, Arnes Pilgerreise zu beenden, längst nicht alles ist, was die Geschichte ausmacht. Dem Leser begegnen auf seiner Reise durch die Geschichte so manche Überraschungen, die einen so unerwartet begegnen und die Geschichte unterhaltend bereichen.

Das Pilgern auf dem Jakobsweg, welches uns in den Medien oft als spirituelle Erleuchtung verkauft wird, scheint tatsächlich eine spirituelle Magie zu besitzen. Zumindest vermittelt mir Monika Peetz mit ihrem Roman diesen Eindruck.

Die malerische Beschreibung der Landschaft, das detailgetreue Beschreiben der Unterkünfte oder auch das Benennen der einzelnen Anlaufstätt verleitet mich dazu, irgendwann selbst eine Pilgerreise über den Jakobsweg auf mich zu nehmen.

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Bewertung von Nefret am 11.09.2011   sehr gut
Seit Jahren treffen sich die Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, einmal im Monat beim Italiener. Als Judiths Mann stirbt, beschließt sie, seinem Pilgertagebuch folgend auf dem Jakobsweg zu wandern. Ihre Freundinnen wollen sie begleiten. Dabei kommen einige Geheimnisse zu Tage.

Ohne allzu viele Erwartungen bin ich an dieses Buch herangegangen, wurde aber positiv überrascht. Der Roman liefert den versprochenen Frauenroman, ist aber erfreulich humorvoll. Außerdem ist es Monika Peetz gelungen, die fünf Frauen so individuell zu zeichnen, dass jede ihre eigene Identität hat. Meine "Lieblingsfrau" ist übrigens Estelle. Estelle ist zwar ein Luxusweib, hat aber die bissigsten Dialoge.

Natürlich spart Monika Peetz nicht an Klischees, aber die sind so unterhaltsam verpackt, dass es den Lesespaß nicht stört.
Lediglich das Ende hat mir weniger gut gefallen, da es in meinen Augen nicht überzeugend war.

Das Cover finde ich übrigens ziemlich grausig und absolut nichtssagend. Im Buchhandel hätte ich dieses Buch nie neugierig in die Hand genommen.

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Bewertung von Buchfan276 aus Oberbayern am 08.09.2011   ausgezeichnet
Als Judiths Mann Arne an Krebs stirbt, ahnt sie noch nicht, welches Geheimnis er mit in den Tod nahm. In seinen Sachen findet sie ein Tagebuch mit Aufzeichnungen über seine Pilgerreise nach Lourdes, welches er aber nie erreicht hat. Um seinen Tod zu verarbeiten, möchte Judith den Weg zu Ende gehen. Keine Frage, dass die Dienstagsfrauen dabei sind. Die fünf kennen sich schon seit 15 Jahren aus einem Französischkurs und möchten Judith begeleiten. So beginnt die abenteuerliche Reise für Caroline, Staatsanwältin, 2 Kinder, für Eva, etwas unsportlich, extrem fürsorgliche Übermutter, Diva Estelle, Kiki, Nachwuchsdesignerin und jüngste Protagonistin und natürlich für die trauernde Witwe Judith. Doch dass die Tagbucheinträge so gar nicht mit der Wirklichkeit zusammenpasen, ist schon merkwürdig. Und als Estelle auch noch herausfindet, dass die Einträge aus Restaurantführern abgeschrieben sind, ist klar, dass etwas nicht stimmt. Und ehe sie sich versehen, deckt die Pilgerreise mehr unangenehme Details auf, als den Dienstagsfrauen lieb ist.

Der Roman ist in 80 kurze Kapitel gegliedert und zeigt einen flüssigen und verständlichen Schreibstil. Schachtelsätze oder gar unverständliche Fachausdrücke finden sich kaum. Mit vielen beschreibenden Adjektiven macht Peetz den Roman lebendig und authentisch. Der Leser kann sich gut in die Geschichte hineinfühlen. Die sympathischen Charaktere sind klug gewählt und stehen in einem gelungenen Kontrast zueinander. Die sehr klischeehaften Eigenschaften der Protagonistinnen verleihen der Geschichte zusätzlichen Pfiff. Das eher schlicht gehaltene Cover sagt wenig über das Buch aus, der Titel läd aber zum Rätseln über die Handlung ein. Bis zum Schluss finden sich immer wieder witzige Stellen und schließlich nimmt das Buch eine unerwartete Wendung. Nicht nur für Frauen zu empfehlen!

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Bewertung von Lesewurm aus mein Zuhause am 07.08.2011   ausgezeichnet
Ein Buch, welches mich von der ersten bis zu letzten Seite faszinierte. Die 5 Frauen wie es verschiedener in den Charakteren wohl kaum geht. Eine Freundschaft,die über 15 Jahre besteht und in dieser Zeit des Pilgerns einen ganz neue Farbe bekommt. Jede beginnt über sich nachzudenken ,jede sieht die eigene Wahrheit . Es ist ja immer leichter sich mit Problemen anderer auseinander zu setzen,als mit den eigenen.Aber hier haben sie Zeit und gewinnen Klarheit über sich, nicht zuletzt nur durch diese wunderbare Freundschaft ,auch wenn an deren Grundfesten stark gerüttelt wird. Ein Buch,was auf eine besonder Art nachdenklich macht und so gerade heraus das Leden beschreibt,das es unbedingt gelesen werden möchte/ muß.

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