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| Bewertung von EW am 10.04.2012 | |
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Ich habe dieses Buch letzten Sommer gelesen und es hat mich so tief bewegt, dass ich es immer noch gut in Erinnerung habe. Markus Zusak versteht es, dem Leser die persönliche Geschichte von Liesel Nahe zu bringen und würzt seinen Roman mit detalierten Fakten über die Zustände der damaligen Zeit und über die Örtlichkeiten. Dadurch verbindet er geschickt eine spannende und fesselnde Geschichte mit Hintergrundwissen. Besonders erscheint mir die Art der Darstellung und der Erzählung. Aus der Sicht des Todes erzählt, grenzt sich dieses Buch von anderen Romanen über diese Zeit ab, da dem Leser einen ganz anderen Einblick gewährt wird. Das Buch vereint auf eine sehr ansprechende Weise Spannung, Tragik und auch Identifikation des Lesers mit einem der Romanfiguren. Auf jeden Fall empfehlenswert, nicht nur für Jugendliche sondern auch für jung gebliebene Erwachsene ;-) Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von streuner am 07.03.2012 | |
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Die Macht der Worte... Mein Kampf (nicht der von Hitler) um die Entscheidung, ob ich mich auf dieses Buch einlasse oder nicht: Will ich das wirklich lesen? Eine Geschichte aus Nazi-Deutschland? Kennt man die nicht schon aus den unterschiedlichsten Medien? Aus Erzählungen von Eltern oder Großeltern? Aus der Schule, wo man sich durch Geschichtsbücher gearbeitet hat? Und dann lässt der Autor auch noch den Tod höchstpersönlich erzählen. Ich sehe schon vor Lesebeginn eine ausgeprägte Depression auf mich zukommen. Will er (Autor oder Tod) mir ein schlechtes Gewissen einreden? Ich kann doch gar nichts dafür. War damals noch lange nicht geboren. Egal – ich will jetzt endlich wissen, warum dieser Roman so hochgelobt wird und bereits auf den ersten Seiten weiß ich, dass ich ein weiteres Lieblingsbuch gefunden habe. In oft nur knappen Sätzen schildert der Tod als Ich-Erzähler die Erlebnisse eines Mädchens, einer Straße, einer fiktiven Kleinstadt in der Nähe von München. Es regiert der Nazi-Wahnsinn – kurz vor und während des zweiten Weltkrieges. Es ist kein Krimi und ich zapple nicht vor atemloser Spannung auf dem Stuhl hin und her. Leise, poetisch und unaufgeregt lässt mich Markus Zusak Alltagsepisoden aus einer stets hungrigen Zeit miterleben. Kann sich heute noch jemand vorstellen, welche Glücksgefühle ein geteiltes Bonbon auslösen kann? Mit welcher Begeisterung man ein Buch mit dem Titel "Handbuch des Totengräbers“ lesen würde, wenn das das einzig erreichbare Buch wäre. Ein Sachbuch! Kein Krimi, wie man vielleicht vermuten könnte. Kleine Geschichten, die man so in keinem Geschichtsbuch finden kann. Sie sind nicht real. Es ist keine Biographie, die ich hier lese. Aber es könnte, sieht man vom Tod als Erzähler einmal ab, durchaus eine gewesen sein. Ich genieße die Macht der Worte. Worte - zu Sätzen zusammengewürfelt - wie ich sie niemals vorher gelesen habe. Sätze, die Platz für die eigene Fantasie lassen und die mich sofort zu Stift und Papier greifen lassen, um sie nur ja nicht wieder zu vergessen (was eigentlich Blödsinn ist, denn dieses Buch wird nie wieder mein Haus verlassen). Nicht, solange ich lebe. Ich schmunzele vor mich hin und staune über die Fähigkeit so mitreißend und einfühlsam schreiben zu können. Der Tod wird mir sympathisch – er hat Humor – und er hat ein Herz. Schöne Vorstellung! Es ist kein einfaches Buch. Nicht unbedingt wegen den bedrückenden Ereignissen der Kriegsjahre, sondern eher wegen dem außergewöhnlichen und anspruchsvollen Schreibstil. Sehr beeindruckend, wie es dem Autor und natürlich auch der Übersetzerin Alexandra Ernst gelingt, dem schwierigen Thema dennoch etwas Leichtes zu geben. Ein Kinderbuch ist "Die Bücherdiebin“ sicher nicht. Ob es für Jugendliche geeignet ist, kommt darauf an, wie viel Leseerfahrung schon vorhanden ist. Ein großes literarisches Erlebnis und ganz nebenbei auch ein Appell an das Erinnern und Nichtvergessen. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Mit sehr viel Gefühl, aber ohne anschließende Depression. Erhöhten Taschentuchverbrauch sollte man trotzdem einplanen. Lasst euch darauf ein und ihr könnt eine Geschichte erleben, die ihr nie wieder vergessen werdet. * * * Was jetzt kommt, hat mit der Bücherdiebin nur noch bedingt zu tun. Es liegt mir aber am Herzen und deshalb erwähne ich es noch. Lesen muss man es nicht. Mein Kampf (dieses Mal doch der von Hitler) liegt bei mir zu Hause. Verbannt in den hintersten Winkel im Keller. Es fand seinen Weg zu mir, fast wie eines der Bücher zur Bücherdiebin. Gelesen habe ich es nicht. Ist nicht lesbar (natürlich war ich neugierig und habe es versucht). Ob es damals Menschen gab, die es komplett und dann auch noch mit Genuss gelesen haben, entzieht sich sowohl meiner Kenntnis, als auch meiner Vorstellungskraft. Manchmal fällt es mir wieder e Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von leserattebremen aus Bremen am 18.02.2012 | |
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Liesel Memminger ist neun Jahre alt, als ihr Vater, ein Kommunist, von den Nazis ermordet wird. Ihre Mutter will sie und ihren Bruder zu einer Pflegefamilie bei München bringen, doch ihr Bruder überlebt die Reise nicht. Er stirbt auf der Zugfahrt und der Tod begegnet Liesel zum ersten Mal persönlich. Auf der Beerdigung ihres Bruders klaut sie ihr erstes Buch, das Handbuch für Totengräber. Den Zweiten Weltkrieg erlebt Liesel bei ihren Pflegeeltern, den Hubermanns in Molching. Mit ihrem Freund Rudi klaut sie Lebensmittel, um nicht hungern zu müssen und Bücher, um in den Geschichten die Realität zu vergessen. Eine Realität, in der ihr geliebter Pflegevater auf offener Straße ausgepeitscht wird, weil er einem Juden Brot gibt, der in einer großen Gruppe durch das Dorf nach Dachau getrieben wird. Und im Verlauf der Jahre bekommt Liesel sogar ein Buch, dass nur für sie geschrieben wurde, die Geschichte der Wortschüttlerin. Diese Fabel hat Max für sie geschrieben, einen Juden, den die Hubermanns im Keller vor den Nazis verstecken. "Als alles still war, bin ich hinaufgegangen, und im Flur habe ich gesehen, dass der Vorhang im Wohnzimmer einen Spalt offen stand.... Ich konnte nach draußen sehen. Ich habe nur ein paar Sekunden lang geschaut." Er hatte die Welt da draußen seit zweiundzwanzig Monaten nicht mehr gesehen Keine Wut. Kein Tadel. Papa stellte eine Frage. "Wie hat es ausgesehen?" Max hob den Kopf. In seinem Blick standen Trauer und erstaunen. "Da waren Sterne", sagte er. "Sie haben meine Augen verbrannt." Die Geschichte von Liesel Memminger und den Menschen in ihrer Umgebung ist von einer unglaublichen Intensität, als Leser wird man in die Handlung hineingezogen und kann nicht mehr wegsehen. Dem Autor Markus Zusak ist es gelungen, eine Geschichte über den Zweiten Weltkrieg und die Judenverfolgung in Deutschland zu schreiben, ohne in eine moralische Litanei zu verfallen und ohne die ganze Zeit den erhobenen Zeigefinger zu schwenken. Er erzählt einfach eine Geschichte, wie sie wohl Tausenden in der damaligen Zeit passiert sein könnte und lässt uns daran Teil haben, wie Liesel und die Hubermanns im Kleinen rebellieren. Und welche Folgen das nach sich zieht. Dass die Geschichte vom Tod erzählt wird, wirkt am Anfang vielleicht etwas komisch, im Verlauf des Romans wird jedoch schnell klar, dass es auch diese Perspektive ist, die dieses Buch zu etwas ganz Besonderem macht. Markus Zusak sagt dazu in einem Interview, dass im Anhang des Buches abgedruckt ist: „Was, wenn nicht der Tod die Menschen jagte, sondern wenn sie, die Menschen, in Wirklichkeit den Tod jagten? Wenn der Tod Angst vor uns Menschen hätte? Nicht Angst im klassischen Sinne, sondern Angst vor den schrecklichen Dingen, die wir Menschen einander antun. Und wenn er dann nach Menschen sucht, die es wert sind, sie näher zu betrachten. Und wenn er versucht, in dieser fürchterlichen Zeit, die schönen Dinge zu finden.“ Liesels Geschichte ist es ganz sicher Wert, näher betrachtet zu werden und Markus Zusak hat sie wunderschön für uns Leser erzählt. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von cathy65 am 27.12.2011 | |
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In all dem Unglück scheint immer noch die Liebe... Und die freuden eines 12 jährigen Mädchens! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
0 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Rebekka aus Groß Naundorf am 23.11.2011 |
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Liesel ist ein Mädchen, das mit ihren elf Jahren schon viel erlebt hat. Sie musste zum Beispiel nach Molching in der Nähe von München zu einer Pflegefamilie. Eigentlich sollte sie mit ihrem Bruder dort ankommen, doch er überlebte die Reise nicht. Er starb während der Zugfahrt und wurde nur flüchtig unterwegs beerdigt. Aber in Molching wird alles anders. Ihre Pflegeeltern Rosa und Hans Hubermann sind gegen die Regierung um 1930 und das zeigen sie ihr auf verschiedener Art und Weise. Ihr Pflegevater ist Liesel am sympathischsten, denn er lernt mit ihr viel und es entsteht eine dicke Freundschaft zwischen den beiden. Auch lernt sie schnell neue Freunde in ihrem Alter kennen und sie stellen viele verrückte Sachen an. Aber die Welt ist nicht nur Friede Freude Eierkuchen, sondern hat viele Gesichter. Das erfährt Liesel dort und lernt damit umzugehen, denn sonst ist sie in Gefahr. Ich finde dieses Buch gut, denn es ist wunderschön geschrieben und erzählt sehr gut die Geschichte von Liesel. Auch sind die Kleinen Bemerkungen zwischen durch sehr praktisch, denn sie helfen dir den Text besser zu verstehen. Dieses Buch ist ein Muss für alle die Abenteuer Romane. Es geht in die Richtung in der ich auch Anne Franks Tagebuch einordnen würde. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von Kerry aus Berlin am 14.10.2011 |
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Januar 1939 in Deutschland zu Zeiten des 2. Weltkrieges. Dieser währt noch nicht lange und um die Kinder in Sicherheit zu wiegen, wurden sie damals in kleinere Städte oder aufs Land in Pflege gegeben. So auch Liesel Meminger, 9 Jahre alt, die sich mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder auf den Weg nach Molching bei München gemacht hat. Wirklich weg will sie nicht von ihrer Mutter, doch sie ist bereit, sich zu fügen. Doch auf der Reise geschieht das Undenkbare: Ihr kleiner Bruder wird krank und stirbt noch auf der Zugfahrt - und ihr begegnet sie dem Tod zum erstem Mal. Noch nicht am Ziel angekommen, müssen die Mutter und Liesel den kleinen Jungen begraben lassen. Bei dem Begräbnis fällt einem der beiden Totengräber ein Buch in den Schnee und Liesel nimmt es an sich. Es ist das "Handbuch für Totengräber" und es ist ihr erster Bücherdiebstahl. In Molching angekommen, fällt es Liesel nicht leicht die Tatsache zu akzeptieren, dass sie dort jetzt leben wird. Doch schnell findet sie Vertrauen zu ihrem Pflegevater Hans Hubermann, der ein ruhiger, ausgeglichener Mann ist. Rosa Hubermann hingegen ist eher laut und aufbrausend, doch von einer herzlichen Art. Es dauert nicht lange und die beiden haben Liesel fest in ihr Herz geschlossen und diese nennt sie auch Mama und Papa. In der Nachbarschaft der Hubermanns wohnt Familie Steiner. Bereits kurz nach ihrer Ankunft freundet sich Liesel mit Rudi Steiner an und auch er wird sein Herz im Laufe der Jahre an sie verlieren. Liesel führt ein glückliches, wenn auch nicht sorgenfreies Leben in Molching, doch nach und nach kann sie dem Drang nicht wieder stehen, hier und da ein besonderes Buch zu einer besonderen Gelegenheit zu stehlen ... Überall konnte ich lesen und vernehmen, wie toll dieses Buch sein soll und was soll ich sagen, es hat mir nicht gefallen! Mit nicht einem Charakter des Buches konnte ich mich anfreunden, den Schreibstil empfand ich als recht langatmig und die Unterbrechungen desselben ausgesprochen nervtötend. Auch die Geschichte an sich konnte mich weder fesseln noch begeistern, sie schleppte sich einfach nur so dahin. Von weiteren Büchern dieses Autoren werde ich vorerst Abstand nehmen! Jedoch will ich nicht die schlechteste Note vergeben, denn immerhin geht es in diesem Buch um die Liebe zu Büchern, wenn ich mir auch eine deutlich andere Ausführung gewünscht hätte. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von jasmin s aus Bad Schönborn am 26.07.2011 |
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Die 9jährige Liesel Meminger wird von ihrer Mutter mitten im zweiten Weltkrieg zu einer Pflegefamilie nach Molching gebracht. Unterwegs verliert sie ihren Bruder, der eigentlich mit ihr in diese Familie ziehen sollte. Allein in der Fremde und ohne ihre Mutter liebt sie ihren neuen Papa auf Anhieb, ihre neue Mutter lernt sie lieben. Des Weiteren lernt sie Rudi kennen, ihren besten Freund, mit dem sie fast jede freie Minute verbringt und Max, einen Juden, der sich in der schweren Zeit verstecken muss. Doch am Leben erhalten Sie nur die Bücher, die sie stehlen muss, da sie sonst keine Möglichkeit hat, an sie ranzukommen. Das Buch hat mir gut gefallen. Es hat mich sehr bewegt. Ich konnte mich sehr gut in die Lage der jüdischen Kriegskinder versetzen Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von Franziska R aus Bad Schönborn am 05.07.2011 |
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Inhalt: Deutschland, 1939 :Ein kleines Mädchen , namens Liesel ,wird von ihrer Mutter zu Pflegeeltern nach München gebracht. Auf der Hinreise stirbt ihr kleiner Bruder.Am Grab des geliebten Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch - "Handbuch für Totengräber". Es wird nicht ihr letztes Buch sein, das sie stiehlt. Jedes gestohlene Buch gibt ihr einwenig Trost , sogar während den Bombennächten . Das Buch hat mir sehr gut gefallen- es hat mich sehr bewegt. Tagelang dachte ich an Liesel, ihre Geschichte ließ mich nicht mehr los.Ich empfehle es an Jugendliche weiter, damit sie vielleicht einmal einen Einblick erhalten, was für ein schwieriges Leben Kinder während der Kriegszeit hatten, welche Entbehrungen sie hatten und vorallem , dass diese Kinder oft mit kleinen Geschenken , wie z.B. ein Buch glücklich gemacht wurden."Die Bücherdiebin " hat 587 Seiten.Es wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 30.06.2011 |
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Warum ich mir mit diesem Buch soviel Zeit ließ, weiß ich heute nicht mehr. Aufgrund des finsteren Themas wagte ich mich einfach nicht ran. Nun, da ich es endlich gelesen habe, bin ich mehr als erleichtert: ein Stück deutscher Geschichte, aus der Perspektive eines Australiers, deutsch-österreichischer Abstammung, mit soviel Feingefühl und Poesie wiedergegeben, dass ich es mit Sicherheit noch einmal lesen werde. Der Tod erzählt über das Mädchen Liesel, die 1939 zu einer Pflegefamilie muss, in eine Kleinstadt nähe München, wo sie das erste Mal wohl mit den Grausamkeiten der ethnischen Säuberung in Kontakt kommt. Sie erlebt hautnah wie Hass, Brutalität und Menschlichkeit auf einander prallen, wie Angst den Verstand betrüben kann, wie Egoismus eine Uhreigenschaft eines jeden Menschen ist, wenn es ums nackte Überleben geht. Erschöpft, endet der Tod seine Erzählung 1945. Als Schmankerl, gibt es auch ein Interview mit Zusak, in dem er berichtet wie sehr er sich vor einer Veröffentlichung seines Romans in Deutschland fürchtete, er hatte wahrlich keinen Grund. Absolut empfehlenswert! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von lbs.6cr aus Birkenau am 15.06.2011 |
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Es geht um ein Mädchen das alles verloren hatte, ihre ganze Familie. Sie begann Bücher zu stehlen. Für sie war es ein kleiner aber folgenreicher Ausgleich für dass was ihr passiert ist. Danach stiehl sie Äpfel und Kartoffeln. Jetzt stiehl sie Herzen von Rudi, Max, Hans und Rosa Hubermann. Nun stiehl sie das Herz des Todes, denn selbst der Tod hat ein Herz. Mir gefällt es sehr gut, weil es aus der Sicht des Todes geschrieben ist und im dritten Reich spielt. Da gabs den Satz des Todes: Da gabs noch die 40 millionen Menschen die ich einsammelte. Ich würde es weiter empfehlen weil es spannend geschrieben ist. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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