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Bewertung von Sonja am 12.09.2011 |
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Ich würde gerne eine kurze Inhaltsangabe zu diesem Buch geben - aber ich kann es nicht ... obwohl ich das Buch gelesen habe. Der Inhalt ist so verwirrend, dass ich tatsächlich keine Ahnung habe, worum es eigentlich ging. Da ist der junge Schriftsteller, aus dessem langweiligen Leben erzählt wird. Aber ansonsten: Es taucht dieser mysteriöse Verleger auf. Was es genau mit ihm auf sich hat, wird nicht näher erläutert. Eine unglückliche Liebesgeschichte wird angedeutet, die vollkommen verwirrend ist. Es gibt eine mysteriöse Bibliothek - auf die auch nicht näher eingegangen wird ... Todkranke sind von einem Tag auf den anderen geheilt, andere sterben ... Ich habe mich durch das Buch gequält. Ich habe mich gezwungen, es zu lesen, weil ich dachte, es muss doch einen Grund haben, dass dieser Mann Bestseller-Autor ist, und weil ich immer auf der Suche war nach irgendwelchen Erklärungen, nach einer Auflösung ... Aber es gibt keine. Es gibt auch keinen tieferen Sinn im Buch, es gibt nichts zum Nachdenken. Schade um die wertvollen Rohstoffe, die für dieses Werk verschwendet wurden. Ich würde statt Sternen zu verteilen gerne welche abziehen, denn selbst mit einem Stern ist das Buch vollkommen überbewertet. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
3 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 16.11.2010 |
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David Martin, 17 Jahre jung, Vollweise, Reporter einer Lokalzeitung, mit dem starken Ergeiz ein berühmter Schriftsteller zu werden, entscheidet sich seinem Leben einen Sinn zu geben und nun wird es kompliziert: obwohl er erfolgreich schreibt, lässt er sich auf einen Deal mit einem zwielichtiger Verleger ein. Er soll ein Buch schreiben, das so fabelhaft und mitreisend ist, dass daraus eine neue Religion entstehen könnte. Obwohl sehr krank, wird er auf mysteriöser weise geheilt, um ihn herum sterben alle wie Eintagsfliegen, aber wirklich passieren, passiert nichts. Nach jedem blättern hoffte ich auf Erlösung. Das Buch hat meiner Ansicht nach zwei Konzeptionsfehler: Erstens - zu viele phantastische Elemente, von denen kein einziges erklärt wird, daher die vielen Leichen (was nicht erklärt werden kann, wird eliminiert). Zweitens: für keiner der Protagonisten kommt eine annähernde Sympathie auf. Die Charaktere sind wässrig und verschwommen, keine richtige Stärke lässt sich an ihnen ausmachen. Selbst die ach so tragische und unglückliche Liebesgeschichte konnte mich nicht überzeugen. Anstrengend zu lesen, trotz fabelhafter Sprache (dafür zwei Sterne), Spannung kam nie wirklich auf. Von dramatisch, düster und gruselig keine Spur. Wie man diesen Roman auf den Bestsellerpodest hieven kann, bleibt mir ein Rätsel. Diese Buch würde ich nur Leser empfehlen die masochistisch veranlagt sind. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
2 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von huschkatz aus Tegernsee am 26.02.2010 | |
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Das Spiel des Engels - C. Ruiz Zafon Immer besser gefällt mir die gruselige Art und Weise mit der Zafon die Leser fesselt und langumwobende Geheimnisse in seinen dicken Büchern lüftet. Ganz besonders in "Spiel des Engels", das mich vom Anfang bis zur letzten Seite fesselt, und ich fast gar traurig bin, als die letzte Seite verschlungen. Sagenhaft wie dieses geheimnisvolle Haus mit dem Turm aus "Schatten des Windes" wieder auftaucht, ein gewisser A. Corelli, der seine Fäden spinnt, unheimlich, um tausende Ecken treibt er sein Spiel, als Teufel holt er sich die Seelen der anderen, der beste Gruselkrimi den ich je gelesen, am Stück, bis ich nur noch Buchstaben sah, die vielen verschiedenen Personen, und zu guter letzt das große Feuer!! Wie das fantastischte Puzzle, das ich je gelegt, und dann erschrecke als es fertig ist: am Resultat. Für mich das beste von 4 die ich von Zafon gelesen habe, sagenhaft zieht es einen in den Bann und man ist mittendrin statt nur dabei! Die eigenen Phantasie wird dermaßen angekurbelt, dass es fast an fürhkindliche Erfahrungen erinnert. Bitte lieber Zafon, schreibe unbedingt nochmal so ein wahnsinns Buch, und dann mit 966 Seiten! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
10 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Xirxe aus Hannover am 07.01.2010 |
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Ein typischer Zafón - und doch ganz anders, zumindest wenn man von 'Der Schatten des Windes' ausgeht. Nach einer unglückseligen Jugend darf der 17jährige David Martin, dessen Leidenschaft das Schreiben ist, seine ersten Geschichten in einer Zeitung veröffentlichen. Er hat Erfolg, doch durch Neid und Mißgunst von Kollegen verliert er seine Stelle. Sein Freund und Förderer Vidal vermittelt ihn an zwei ausbeuterische Verleger, für die er eine neue Serie anspruchsloser Geschichten schreibt - diese ist bald ebenfalls sehr erfolgreich. Er mietet sich im Haus seiner Träume eine Wohnung, doch glücklich wird David dennoch nicht, denn er ist unglücklich verliebt ohne Aussicht dass dieser Zustand sich ändert. Auch das Schreiben befriedigt ihn nicht und als ein mysteriöser Verleger ihm für eine immense Summe einen Auftrag für ein Buch erteilt, nimmt er diesen an. Damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf: Dieser Auftrag und der auf merkwürdige Weise verstorbene Vorbesitzer seiner Wohnung scheinen miteinander in Zusammenhang zu stehen. David beginnt nachzuforschen und wird in ein verworrenes Komplott verstrickt, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Zafóns Sprache ist unverkennbar: bilderreiche Beschreibungen, eine Wortvielfalt die ihresgleichen sucht. Doch im Vergleich zu 'Der Schatten des Windes' fehlen die Geschehnisse und Erzählungen, die Ausführungen und Anekdoten zu allem und jedem, die zeitweise beinahe märchenhaft anmuteten. Stattdessen gibt es eine durchgängige Geschichte, die an Düsternis und Trostlosigkeit fast nicht zu überbieten ist. Kaum ist dem Protagonisten etwas Glück hold, trifft ihn bereits der nächste Schicksalsschlag. Und Zafón handelt diesmal auch , zumindest ansatzweise, eine der großen Fragen der Menschheit ab: Was ist Religion, wie entsteht der Glaube an Gott? Keine Angst, auch für Atheisten ist dies durchaus lesenswert. Zudem nimmt dieser Teil nur einen kleinen (zu kleinen?) Raum des Buches ein. Ich persönlich hätte gerne mehr darüber gelesen. Fazit: Wieder sehr gute Unterhaltung, diesmal sogar mit etwas Tiefgang :-), wenn auch insgesamt die düstere Stimmung fast etwas überhand nimmt. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
12 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von ymor aus berlin am 08.12.2009 | |
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Unglaublich wie Zafon einen mit seiner Art zu schreiben fesselt. Tolles Buch. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
1 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Mia am 08.04.2009 | |
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Forsetzung oder Vorgänger vom Schatten des Windes? Das Ende des einem ist der Beginn es anderem Wie zu erwarten ist auch Zafons neues Werk voller Spannung, sehr gut geschrieben, voller Überraschungen und Wendungen. Immer wieder kann man aufs Neue das Buch nicht aus der Hand legen. Doch vom Ende bin ich leider enttäsucht, zu viel Blut, zu viel Gewalt und für meinen Geschmack zu unrealistisch! Näher möchte ich darauf an dieser Stelle nicht eingehen, da ich sonst zu viel verraten würde. Dennoch ist das Buch absolut lesens- und empfehlenswert! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
8 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Curt aus Schweiz am 07.04.2009 | |
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Nach dem "Schatten des Windes" konnte ich gar nicht warten, bis ich endlich das "Spiel des Engels" verschlingen konnte. Das Buch ist wiederum spannend geschrieben und man kann gar nicht schnell genug lesen um zu sehen wie es weitergeht. Doch gegen Ende wird klar: Der Autor hat sich diesmal vertan. Die gleichen Zutaten wieder aufgekocht und noch einmal jede Menge düsteres Lokalkolorit daruntergemischt - aber diesmal gibt es keine Erklärung oder Lösung, sondern die Geschichte ist dem Autor so davongerannt, dass er sie dem Leser am Schluss als mysteriöse Zaubergeschichte zur unendlichen Spekulation überlasst. Das Ende ist dann total enttäuschend. Ich empfand es als schäbigen Hokus-Pokus. Der Autor hat vier Bände verspochen - ich frage mich, ober er nicht selber schon zu einer Figur seines Werks geworden ist, und immer wieder das gleiche Buch schreiben muss, das bloss jedesmal mysteriöser, verwirrlicher, unlogischer und blutrünstiger wird. Wenn es anders kommt, würde mich das jedoch extrem freuen! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
14 von 15 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 23.02.2009 |
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Da ich vom ersten Buch des Autors "Die Schatten des Windes" so begeistert war habe ich mir also auch seine nächste Ausgabe zugelegt und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Hier wartet eine neue spannende Story darauf gelesen zu werden, auch in seinem zweiten Buch "Das Spiel des Engels" spielt der Friedhof der Bücher eine Rolle. Das ganze Leben des jungen David Marin wird darin erzählt mit seinen Tücken und seinem Schicksal als Autor. Carlos Ruiz Zafòn hat auch in diesem Buch einen mystischen Bösewicht erschaffen bei dem man sprichwörtlich eine Gänsehaut bekommt. Auch diesmal wurde ich von dieser magischen Welt mitten in Barcelona in Bann gezogen, so dass ich kaum das Buch zur Seite legen konnte. Ich möchte nicht mehr verraten da man das Buch einfach selbst gelesen haben muss. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
6 von 12 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von blaurose1201 aus Unterthingau am 10.02.2009 | |
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Das Spiel des Engels übertrifft von der Spannung und der bildreichen Wortwahl fast noch "Im Schatten des Windes". Man trifft auch wieder auf die Buchhandlung Sempere. Das Buch ist auf jeder Seite spannend geschrieben und der Leser merkt, welche Veränderung mit David vor sich geht. Der Schluss ist überraschend und auch innerhalb des Buches finden sich oft unverhoffte Wendungen. Sehr empfehlenswert! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Ritja aus Chemnitz am 26.01.2009 | |
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Das zweite Buch von Zafon hat mir gut gefallen. Der Start war etwas mühselig, aber nach den ersten 100 Seiten (von über 700) steigerte sich die Handlung enorm. Zum Schluss wurde es immer spannender und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wer etwas verworrene und undurchsichtige Geschichten mag und es auch bis zum Schluß durchhält (obwohl das bei diesem Roman kein Problem sein sollte), darf sich auf ein spannendes Finale freuen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
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