Oxforder Oktavhefte 1 & 2 , 4 Tle. m. CD-ROM - Kafka, Franz

Franz Kafka 

Oxforder Oktavhefte 1 & 2 , 4 Tle. m. CD-ROM

Historisch-kritische Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte. Enth.: Oxforder Oktavhefte 1+2; Franz Kafka-Heft 5; Franz Kafka: Ein Landarzt

Hrsg. v. Roland Reuß u. Peter Staengle
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Oxforder Oktavhefte 1 & 2 , 4 Tle. m. CD-ROM

Im Rahmen der historisch-kritischen Franz Kafka-Ausgabe erscheinen die ersten beiden in Oxford aufbewahrten Oktavhefte Kafkas. Kafka schrieb in die Hefte Ende 1916, Anfang 1917 durchgängig mit Bleistift. Sie enthalten neben dem umfangreichen Entwurf zum Drama »Der Gruftwächter« verschiedene Erzählfragmente, darunter zum »Jäger Gracchus« und zu »Der neue Advokat«. Neben der hier erstmals geleisteten Sicherung der fragilen Bleistifteintragungen verfolgt die Edition das Ziel, die komplexen Manuskriptzusammenhänge der Kafkaschen Entwürfe dem Leser durch diplomatische Transkription der Handschrift verständlich zu machen. Im Schuber mit Franz Kafka-Heft 4 & CD-ROM & Franz Kafka: Ein Landarzt (Faksimile der Erstausgabe im Kurt Wolff Verlag 1919), je 160 Seiten, FKA Heft 5 44 Seiten


Produktinformation

  • Abmessung: 298mm x 219mm x 64mm
  • Gewicht: 2673g
  • ISBN-13: 9783878779384
  • ISBN-10: 3878779380
  • Best.Nr.: 12544416

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Was kann die Faksimile-Ausgabe der Oxforder Oktavhefte leisten, das über die bereits erschienenen Kritischen Ausgaben von Franz Kafkas Werk hinausreicht, fragt Alexander Honold in seiner Kritik und gibt gleich selbst die überzeugte Antwort: die Ausgabe zeigt die materiellen Gegebenheiten von Kafkas Schreiben - er wechselte für die Oktavhefte Schreibort, Papier und Schreibgerät - und lässt die "Spannung" zwischen handschriftlicher und erster Druckfassung augenfällig werden. Dass dies sowohl für Herausgeber und Verlag als auch für die Leser mit nicht geringen Mühen verbunden ist, versteht sich von selbst, ist aber in hohem Maße lohnenswert, versichert Honold. Er erinnert daran, dass man schon als Schüler die Erfahrung des Zusammenhangs zwischen Form des Geschriebenen und Schreibvoraussetzungen gemacht hat, beispielsweise wenn man einen Satz enden lässt, weil die Seite endet, und findet es deshalb so wertvoll, mit dieser Faksimile-Ausgabe nun auch die materiellen Grundlagen von Kafkas literarischer Produktion vor Augen zu haben.

© Perlentaucher Medien GmbH
Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach einem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloß, trat Kafka 1908 in die "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt" ein, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahr 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkulose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.
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