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Keine Kunst (eBook)
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Produktinformation
- Verlag: Berlin Verlag
- 2010
- Deutsch
- ISBN-13: 9783827070012
- ISBN-10: 3827070015
- Best.Nr.: 28190305
Produktbeschreibung zu "Keine Kunst (eBook)"
Beschreibung
Detailinfo
09.05.2009
Wer ein Tor schießt, schlägt das Kreuz
"Keine Kunst" heißt das neue Buch von Péter Esterházy,
das behauptet, ein Roman zu sein. Der ungarische Autor erzählt
darin von seiner Mutter, vom Fußball und von den Paradoxien des
späten Kommunismus - mit elektrisierender Wirkung.
Von Hans-Ulrich Gumbrecht
Einen "Roman", wie ihn der Umschlag ankündigt, kann man
das jüngste in Deutschland erschienene Buch des allseits beliebten
Péter Esterházy gewiss nicht nennen, ebenso wenig ist es eigentlich
eine "Geschichte", obwohl ein Zitat den Autor genau dies
auf der Rückseite des Umschlags sagen lässt, und auch der zu einem
Emblemchen verkleinerte Fußballschuh, den die deutsche Version
offenbar vom ungarischen Original übernommen hat, passt nicht so
recht, weil es sich um einen Fußballschuh in Form und Design
unserer Gegenwart (oder jüngsten Sport-Vergangenheit) handelt, wo
doch die epische Zeit des ungarischen Fußballs, genauer: die
fünfziger Jahre, im Mittelpunkt stehen sollen.
Von Geschichten jedenfalls darf man eine Form erwarten, das heißt
nach der "Poetik" des Aristoteles: einen Anfang und ein
Ende, sowie ein Prinzip der …
17.12.2009
Geschichten von der dunklen Seite
Der Sportbuch-Markt bietet im Jahr 2009 die ganze Palette von banal über bewegend bis bemerkenswert
Das Gros der Sportbücher ist Mist, was aber nicht ungewöhnlich ist, denn das Gros aller Bücher ist Mist. Da machen die Sportbücher keine Ausnahme, obwohl sie nur einen Bruchteil der jährlich in Deutschland zwischen 80 000 und 100 000 erscheinenden Titel ausmachen. Natürlich gibt es auch hervorragende Sportbücher, in diesem Jahr sind wieder einige erschienen. Der Markt ist dabei erstaunlich bunt, bunter noch, so scheint es, als die weite Welt des Sports.
Was genau als Sportbuch durchgeht – darüber gibt es verschiedene Meinungen. Die Deutsche Akademie für Fußballkultur (doch, die gibt es wirklich) hat zum „Fußballbuch des Jahres 2009” Péter Esterházys Roman „Keine Kunst” gekürt. Es geht in dem Buch tatsächlich auch um Fußball, aber gilt ein Roman damit als Sportbuch? So betrachtet wäre auch Richard Fords phantastischer Roman „Der Sportreporter” – auf Deutsch erstmals vor 20 Jahren erschienen – ein Sportbuch. Aber der Roman ist viel zu groß, als dass er sich mit diesem Begriff …
02.07.2009
Klar, man muss es mögen, sagt ein etwas essouflierter Andreas
Isenschmid am Ende seiner euphorischen Kritk. Aber wenn man's
mag, das Tiefe und Leichte, Vertrackte und schamlos Genaue an
Esterhazys Literatur, oder es wenigstens versucht, dann wird man
von diesem Stück Literatur über die Mutter des Autors überreich
belohnt. Einen Erzählfaden gibt es kaum. Isenschmid zitiert Imre
Kertesz, der gesagt hat, dass bei Esterhazy die Sprache die Rolle
der Handlung übernimmt. Und es gibt laut Isenschmid einen Reichtum
an Denk-, Lebens- und Erzählfiguren, die einen assoziationsreichen
Blick auf alle möglichen Phänomene zulässt: die Angst im
Sozialismus, die körperliche Schönheit der Mutter und ihren
Verfall, Fußball.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezension
Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur verleiht in diesem Jahr
zum vierten Mal den "Deutschen Fußball-Kulturpreis" in
fünf Kategorien. Zum "Fußballbuch des Jahres 2009" kürte
die Jury aus elf führenden Sport- und Kulturjournalisten sowie
Nürnbergs Club-Trainer Michael Oenning Péter Esterházys "Keine
Kunst". Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert und wird
im Rahmen der Gala zum Deutschen Fußball-Kulturpreis am Freitag,
den 2. Oktober 2009 in der Nürnberger Tafelhalle verliehen.
Akademie- und Jurymitglied Jürgen Kaube (FAZ) zur Entscheidung:
"Ballsport als komisch-ergreifendes Familienschicksal. Eine
Huldigung an das, was ein Spiel in der Wirklichkeit zu bedeuten
vermag. Ich bin dafür, dass Péter Esterházy diesen Preis für seine
Mutter entgegennehmen soll. Sie war, und wäre sie noch so erfunden,
der grösste Fan aller Zeiten."
Rezension
"Ein amüsant-trauriges Buch für Liebhaber kniffliger familiär-politischer Angelegenheiten, eine neue Esterháziana." (Literaturen)
Rezensionen und Kritik
"Ein am³sant-trauriges Buch f³r Liebhaber kniffliger familiõr-politischer Angelegenheiten, eine neue Esterhßziana." Literaturen "Phantasievoll und k³hn, ein Kunstgenuss erster G³te." NZZ
Autorenporträt zu "Péter Esterházy"
Péter Esterházy wurde 1950 in Budapest geboren, wo er auch heute lebt. Für seinen Roman Harmonia Cælestis (BvT 2003) erhielt er unter anderem den Ungarischen Literaturpreis und den Grinzane- Cavour-Preis. 2004 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.




























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