Das Gold der Maori (eBook) - Sarah Lark

Sarah Lark 

Das Gold der Maori (eBook)

eBook
 
Format: EPUB
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Produktbeschreibung zu Das Gold der Maori (eBook)

Eine grandiose Geschichte vor atemberaubender Kulisse - von der Meisterin der Neuseelandsaga.
Kathleen und Michael wollen Irland verlassen. Das heimlich verlobte Paar schmiedet Pläne von einem besseren Leben in der neuen Welt. Aber all ihre Träume finden ein jähes Ende: Michael wird als Rebell verurteilt und nach Australien verbannt. Die schwangere Kathleen muss gegen ihren Willen einen Viehhändler heiraten und mit ihm nach Neuseeland auswandern. Michael gelingt schließlich mit Hilfe der einfallsreichen Lizzie die Flucht aus der Strafkolonie, und das Schicksal verschlägt die beiden ebenfalls nach Neuseeland. Seine große Liebe Kathleen kann er allerdings nicht vergessen. Mitreißend, gefühlvoll, voller unerwarteter Schicksalswendungen - eine einzigartige Familiensaga



Produktinformation


  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783838701745
  • ISBN-10: 3838701747
  • Best.Nr.: 29055433
Sarah Lark, geboren 1958, studierte Psychologie und promovierte über das Thema »Tagträume«. Nebenbei arbeitete sie lange Jahre als Reiseleiterin. Schon immer war sie fasziniert von den Sehnsuchtsorten dieser Erde. Ihre fesselnden Neuseelandromane fanden sofort ein großes Lesepublikum und sind Dauerbrenner auf der Bestsellerliste.
Sarah Lark ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Schriftstellerin. Sie lebt in Spanien. Unter dem Autorennamen Ricarda Jordan entführt sie ihre Leser auch ins farbenprächtige Mittelalter.

Leseprobe zu "Das Gold der Maori (eBook)" von Sarah Lark

KAPITEL 6 (S. 82-83)

Die Tage im Kerker waren die Hölle, und es wurde nicht dadurch besser, dass man Billy Rafferty zwei Tage nach Michaels Verhaftung in das Verlies neben ihn sperrte. Im Gegenteil, jetzt hörte Michael auch noch Billys Schreien und Weinen während der Verhöre. Immer wieder versuchten die Ankläger, irgendwelche Informationen aus den Delinquenten herauszuprügeln, aber Michael blieb standhaft, und Billy hatte längst alles gesagt, was er wusste. Michael ertrug es kaum, die Peitschenhiebe zu hören, die trotzdem auf den Rücken seines Freundes einprasselten; sie schmerzten ihn fast mehr als die Schläge, die er selbst bezog.

Billys Verrat hatte er längst vergeben. Es war seine eigene Schuld gewesen. Billy konnte weder mit Geld umgehen, noch wäre er fähig gewesen, das Geschäft mit dem Whiskey weiterzubetreiben. Ihn in den Diebstahl hineinzuziehen war fahrlässig gewesen. Michael hätte sich besser einen Helfer aus den Bergen geholt oder mit seinen jüngeren Brüdern gearbeitet. Jonny und Brian konnten schweigen. Aber letztlich war er doch davor zurückgeschreckt, die Kinder zum Diebstahl zu verleiten.

Bei Billy dagegen war nicht viel Überredungskunst nötig gewesen. Der hatte sich begeistert beteiligt – und das hatten sie nun davon. Michael selbst galt im Gefängnis bald als hoffnungslos verstockt. Man strich ihm selbst die kargen Portionen Porridge zusammen, von denen die Gefangenen in Wicklow Gaol lebten. Weihnachten 1846 verbrachte er bei Wasser und verschimmeltem Brot im stockdunklen Kerker, dachte an Kathleen und hörte auf Billys Schluchzen in der Zelle nebenan. Verzweifelt klammerte er sich an die schönen Bilder der Vergangenheit.

Er beschwor Kathleens weißen Körper im Gras in den Feldern am Fluss, rief sich jeden Kuss in Erinnerung, jede Zärtlichkeit, und dachte an das Kind in ihrem Leib. Es durfte nicht so enden! Michael war entschlossen, zu Kathleen zurückzukehren, auch wenn man ihn ans Ende der Welt verschiffen würde. Zum Jahresende ließ der Eifer der Rotröcke nach, weitere Geständnisse von Michael und Billy zu erzwingen. Stattdessen erschien ein geschniegelter Mann, dessen Anzug allerdings schon bessere Tage gesehen hatte, und stellte sich als ihr Anwalt vor. Michael hörte, wie Billy ihm noch einmal unter Tränen die gesamte Geschichte erzählte.

Er selbst blieb auch dieses Mal stumm. Er glaubte nicht daran, dass der windige Advokat irgendetwas für ihn tun konnte. Auf Diebstahl stand Verbannung. Man würde sie verurteilen. Und das Strafmaß war mehr oder weniger gleichgültig. Wer einmal in Australien landete, kam nie wieder zurück. Bis jetzt, dachte Michael starrsinnig. Er würde es schaffen. Es gab kein Gefängnis, dem man nicht entfliehen konnte. Um ein ganzes Land vermochte niemand Mauern zu ziehen, und wenn dieses Australien eine Insel war, so würde er eben schwimmen! Michael sehnte sich danach, Kathleen wenigstens schreiben zu können.

Wie die meisten Kinder im Dorf beherrschte er diese Fähigkeit zumindest in Ansätzen, Father O’Brien pflegte die Jungen und Mädchen zu unterrichten. Aber solange er im Kerker saß, war nichts zu machen. Selbst wenn Michael noch einen Penny gehabt hätte, um die Wachen zu bestechen, so hätte er zuerst um eine Lampe bitten müssen. In seinem Verlies konnte er kaum die Hand vor Augen sehen. Und sosehr er Kathleen liebte – er wusste nicht, ob er Feder und Papier wirklich ein paar Scheiten Holz vorgezogen hätte, mit denen man die eisig kalten Zellen hätte heizen können.

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Kundenbewertungen zu "Das Gold der Maori (eBook)" von "Sarah Lark"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.1 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen ***** sehr gut
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Bewertung von dieter53 aus Bietigheim am 19.12.2011 ***** ausgezeichnet
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Bewertung von diejai.blog.de aus Köln am 05.10.2011 ***** weniger gut
Vor einigen Jahren habe ich Sarah Larks erste Neuseeland Trilogie sehr gerne gelesen und somit stand auch "Das Gold der Maori", welches der erste Teil einer neuen Neuseeland Trilogie ist, auf meiner Wunschliste. Vor kurzem habe ich das Buch dann günstig als ME entdeckt und gleich begonnen zu lesen.

Dieses Mal ist es mir jedoch nicht leicht gefallen, in die Geschichte zu finden. Auf Grund des einfachen und wort- und bildreichen Schreibstils Sarah Larks findet man natürlich schnell in die Geschichte ein. Jedoch gelingt es ihr nicht gut einen Spannungsbogen aufzubauen, da alles sehr vorhersehbar ist. Man weiß einfach stets genau was passiert und ist den Protagonisten stets einen Sprung voraus. Dadurch ist es mir schwer gefallen mich auf die Geschichte einzulassen, denn sie hat mich nicht gefesselt und hat mich weder zum nachdenken noch zum fantasieren angeregt. Und so plätschern die ersten 500 Seiten auch ziemlich einfallslos vor sich hin.

Normalerweise hätte ich das Buch längst abgebrochen. Da mir die vorherigen Bücher von Sarah Lark jedoch wirklich gut gefallen haben, habe ich durchgehalten. So irgendwann ab Seite 500 gewinnt die von Sarah Lark erzählte Geschichte dann doch wieder etwas an Fahrt und Spannung. Es gibt einige Wendungen, die nicht gleich völlig vorhersehbar waren und dadurch hatte ich auch mehr Freude beim lesen. Während der ersten 500 Seiten konnte ich nie mehr als 40 bis 50 Seiten am Stück lesen, da ich mich immer begonnen habe zu langweilen. Die letzten 250 Seiten habe ich dann jedoch fast in einem Rutsch durchgelesen.

Da das Buch so schrecklich vorhersehbar war, bin ich eigentlich auch von einem ganz bestimmten Ende ausgegangen. Erfreulicherweise kam es dann doch etwas anders, wodurch die Geschichte für mich an Glaubwürdigkeit gewinnt.

Fazit:

Mich hat dieses Buch von Sarah Lark enttäuscht, da ich die Geschichte zäh, fade und größtenteils langweilig fand. Die letzten Seiten sowie das Ende können das Buch zum Glück noch etwas retten. Insgesamt war es jedoch zäh zu lesen und ich habe auch wirklich lange daran gelesen, weil ich wenig Lust dazu hatte. Ob ich den nächsten Teil der Trilogie lesen werde weiß ich noch nicht, bezweifle es jedoch zur Zeit. Von mir gibt es 2 von 5 Sternchen für "Das Gold der Maori".

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Bewertung von Müggi90 aus Bielefeld am 31.07.2010 ***** ausgezeichnet
Das Hörbuch "Das Gold der Maori" von Sarah Lark, welches von Dana Geissler gelesen wird, ist der Treibstoff für eine Reise der Fantasie. Man taucht ab in eine spannende und mitreißende Geschichte. Zunächst beginnt die Story in Irland um 1845, eine Liebe zwischen der jungen Kathleen und dem wilden Michael unterliegt Pech und unglücklichen Zuständen, sodass Michael nach Australien verbannt und Kathleen zwangsverheiratet wird und nach Neuseeland gehen muss.
In dieser Zeit der Trennung, stirbt trotz der hohen Wahrscheinlichkeit sich nicht mehr wiedersehen zu können, die Hoffnung nicht. Beide halten stark an diesem Gedanken fest und meistern, teils auf bestaunlicher Weise, ihren neuen schweren Alltag.
Neue Bekanntschaften und Freundschaften bestärken das Leben der beiden Getrennten, doch auch das Pech verfolgt sie dennoch. ...
Ob das Schicksal sie wohl wieder vereint?

Dieses Hörbuch, lässt den Hörer, wie schon beschrieben, in eine spannende Erlebnisreise in dem wunderbaren Neuseeland und Australien abtauchen. Es handelt sich hierbei um ein wunderschönes Hörbuch für die Sinne und regt zum Träumen an. Etwas wunderbares für gemütliche Abende daheim oder als Entspannungsschmöker im Urlaub.

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Bewertung von nixenchaos am 22.07.2010 ***** ausgezeichnet
Total fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Genau das richtige Buch, um abzuschalten und in eine völlig andere Welt einzutauchen.

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Bewertung von Bettina aus Köln am 26.05.2010 ***** ausgezeichnet
Wie schon die ersten drei Bücher von Sarah Lark, ist auch dieses sehr gut geschrieben und man kann sich sehr gut in die Charaktere reindenken.

1 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Sarah L. aus Leverkusen am 16.05.2010 ***** weniger gut
Mir hat dieses Buch von Sarah Lark weniger gut gefallen. Es muss sich natürlich mit Ihren 3 anderen Neuseelandromanen messen. Mir fehlt es etwas an Leidenschaft und auch die Beweggründe und Gefühlsschwankungen bleiben dem Leser leider verborgen (oder er reimt sie sich selbst zusammen!). Weiter ist es natürlich auf Fortsetzung ausgelegt und wie diese natürlich in der nächsten Generation aussieht, kann ich mir auch schon denken...- weshalb ich sie auch nicht kaufen werde ;-)

Wie gesagt, die ersten drei Bücher der Sarah Lark sind sehr empfehlenswert; dieses leider nicht!

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Bewertung von kunugunde aus Wallenhorst am 20.04.2010 ***** ausgezeichnet
Die Audio-Cd. ist sehr gut und spannend. Ich habe schon das Buch gelesen und war über die Ausschmückungen und Landschaftszeichnungen bzw. Ureinwohnerdarstellungen sehr angetan.

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