Das Geheimnis der Burgruine / TKKG Bd.107 (eBook) - Stefan Wolf
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Stefan Wolf 

Das Geheimnis der Burgruine / TKKG Bd.107 (eBook)

Illustrator: Stolte, Reiner
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Produktbeschreibung zu Das Geheimnis der Burgruine / TKKG Bd.107 (eBook)

Der neueste TKKG-Band nach dem erfolgreichen Kinofilm TKKG haben alle Hände voll zu tun. Nicht nur, dass die Stadt von brutalen Bankräubern heimgesucht wird. Nein, auch in der Ruine der Burg Rabenfels geht es nicht mit rechten Dingen zu. In den Katakomben stoßen Tim, Karl, Klößchen und Gaby auf das Geheimnis des genialen, aber größenwahnsinnigen Wissenschaftlers Dr. Geiser, der in den Ruinen ein geheimes Roboter-Forschungszentrum eingerichtet hat. TKKG folgen ihrem Ermittlerinstinkt. Haben die seltsamen Forschungen Geisers etwas mit den Raubüberfällen zu tun? Sie ahnen nicht, dass Geiser schon eine tödliche Falle für die Freunde gestellt hat, um seinen diabolischen Plan ungestört verwirklichen zu können ...

Produktinformation


  • Verlag: PeP eBooks
  • 2009
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 185
  • Altersempfehlung: ab 9 Jahre
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783641018627
  • ISBN-10: 3641018625
  • Best.Nr.: 25973792
"Was die vier verbindet? (...) Gemeinsam setzen sie sich für Gerechtigkeit, für Schwächere, für den Tierschutz ein - nicht immer mit legalen Mitteln, aber immer mit Erfolg. Gefahren überstehen sie vor allem deshalb, weil jeder sein Können einbringt. So zeigen TKKG, wie ein perfektes Team funktioniert."
Stefan Wolf, geb. 1938 in Nordhausen, studierte Germanistik, bevor er sich ganz aufs Schreiben verlegte. Der passionierte Autor arbeitete u.a. für den "Stern", und verfasste mehrals 2.700 Kurzkrimis, viele Drehbücher, Taschenbuchkrimis und Jugendromane.

Leseprobe zu "Das Geheimnis der Burgruine / TKKG Bd.107 (eBook)"

11. Missglückte Erpressung (S. 91-93)

Kalter Wind pfiff über die Felder. Die Nacht war mondlos. Auch die Sterne versteckten sich. Leo hatte sich tief über den Lenker seines Mountainbikes gebeugt. Es besaß keine Lampe, aber Leo trug eine Stirnlampe über seiner Wollmütze. Das sorgte zwar nicht für Festbeleuchtung, musste aber genügen. Der weißliche Lichtkegel erfasste den holprigen Boden. Leo hatte die Zubringerstraße bereits hinter sich. Die breiten Reifen des Bikes knirschten auf dem Sand der unbefestigten Straße. Es ging auf Mitternacht. Leo war überzeugt, hier niemandem zu begegnen. In der Brusttasche seiner Lederjacke steckte der Erpresserbrief.

Den hatte er zusammengeklebt, hatte Worte und Wortteile für seinen Text aus der aktuellen Zeitung ausgeschnitten. Er teilte mit, dass er den Bankraub beobachtet habe, und stellte die vier Gangster vor die Wahl: Entweder sie händigten ihm die Beute aus oder er würde die Polizei anonym verständigen. Dass die Leute aus der VMEBank den Täter, den »Leichenverschnitt mit den Dynamit- Stäben«, wie er ihn bezeichnete, wiedererkennen würden – daran bestand kein Zweifel. Da Leo nicht wusste, wie hoch die Beute war, hatte er forsch 120 000 Euro gefordert. War die Beute höher, umso besser für die Ganoven.

Die Geldübergabe sollte morgen sein, am Dienstag, im Hauptbahnhof. Das Geld, verpackt in eine braune, umschnürte Tüte, sollte von dem »Typ mit der Glatze« um genau 15 Uhr deponiert werden. Und zwar in dem Papiercontainer hinter dem Backwaren-Kiosk am Nord- ausgang des Bahnhofs. Und Leo warnte. Er kenne alle vier. Er würde es merken, wenn jemand in der Nähe blieb, um ihn zu beobachten. Im Übrigen würde er nicht selbst die Geldtüte aus dem Container fischen, sondern einen Unbeteiligten damit beauftragen. Jemanden, der keine Ahnung habe, wer er, Leo, sei. Jetzt war er auf dem Weg zum Siedlerhof.

Dort würde er seinen Erpresserbrief vor die Tür legen. Im fernen Wald röhrte ein Hirsch. Aha! Die Brunft hatte begonnen, die Paarungszeit des Rotwilds. Nur noch fünf Minuten, dann hatte er den letzten Hügelkamm vor dem Gehöft erreicht. Leo fuhr in sein Verderben. Aber das war bedingt durch Umstände, von denen er nichts wissen konnte. Jetzt erreichte er die Stelle, wo er nachmittags im Gras gelegen und beobachtet hatte. Unten in der Senke war es dunkel. Nur schemenhaft ließen sich die Gebäude erkennen. Die Ganoven schliefen bereits. Er ließ sein Bike zurück. Hastig lief er die Straße hi nunter.

Als er sich den Gebäuden näherte, meinte er, weit hinter sich in Richtung Chaussee einen Wagen zu hören. Aber das Geräusch war schwach und fern. Er achtete nicht darauf. In unsymmetrischer Form ordneten sich die Gebäude um den Innenhof, der gepflastert war und bestanden mit zwei ausgetrockneten Trögen. Leo sah nirgendwo den Kombi und vermutete, dass die Gangster ihn in die Scheune gefahren hatten. Ein Irrtum. Beinhart, Isabel, Hugo und Anton waren in der Stadt gewesen und hatten den geglückten Bankraub gefeiert. Mit einem üppigen Essen beim Griechen und reichlich Wein. Isabel hatte allerdings keinen Alko- hol getrunken. Sie saß bei der Rückfahrt am Steuer, denn das Quartett wollte unter keinen Umständen einer Polizeistreife auffallen.

Inhaltsangabe

Inhalt ... 6
1. Tödliches Abenteuer ... 12
2. Die Spur der Ratte ... 21
3. So entsteht Waldbrand ... 36
4. Ganoven-Quartett ... 43
5. Mit Brechstange und Keilhammer ... 50
6. Eine leere Packung MACHO ... 56
7. Nadelöhr ... 61
8. Leos Geldgier ... 67
9. Heißer Plan für die Nacht ... 78
10. Erwischt ... 86
11. Missglückte Erpressung ... 92
12. Schnipsel aus der Zeitung ... 100
13. Phantombild ... 109
14. Gefangen im Stall ... 114
15. Katastrophe am Hindernis ... 117
16. In den Katakomben verschüttet ... 129
17. iPod im Luftschacht ... 134
18. Notlüge ... 136
19. Tim befreit seine Freunde ... 139
20. Lahms Schadenfreude ... 143
21. Klößchen hat Angst vor dem Hirsch ... 146
22. Lebensgefährlich verletzt ... 159
23. Polizeiaufgebot ... 165
24. Fehlschuss in die große Zehe ... 172

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  • Seitenzahl: 185
  • Altersempfehlung: ab 9 Jahre
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783641018627
  • ISBN-10: 3641018625
  • Best.Nr.: 25973792

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Beschreibung

Der neueste TKKG-Band nach dem erfolgreichen Kinofilm TKKG haben alle Hände voll zu tun. Nicht nur, dass die Stadt von brutalen Bankräubern heimgesucht wird. Nein, auch in der Ruine der Burg Rabenfels geht es nicht mit rechten Dingen zu. In den Katakomben stoßen Tim, Karl, Klößchen und Gaby auf das Geheimnis des genialen, aber größenwahnsinnigen Wissenschaftlers Dr. Geiser, der in den Ruinen ein geheimes Roboter-Forschungszentrum eingerichtet hat. TKKG folgen ihrem Ermittlerinstinkt. Haben die seltsamen Forschungen Geisers etwas mit den Raubüberfällen zu tun? Sie ahnen nicht, dass Geiser schon eine tödliche Falle für die Freunde gestellt hat, um seinen diabolischen Plan ungestört verwirklichen zu können ...

Inhaltsangabe

Inhalt ... 6
1. Tödliches Abenteuer ... 12
2. Die Spur der Ratte ... 21
3. So entsteht Waldbrand ... 36
4. Ganoven-Quartett ... 43
5. Mit Brechstange und Keilhammer ... 50
6. Eine leere Packung MACHO ... 56
7. Nadelöhr ... 61
8. Leos Geldgier ... 67
9. Heißer Plan für die Nacht ... 78
10. Erwischt ... 86
11. Missglückte Erpressung ... 92
12. Schnipsel aus der Zeitung ... 100
13. Phantombild ... 109
14. Gefangen im Stall ... 114
15. Katastrophe am Hindernis ... 117
16. In den Katakomben verschüttet ... 129
17. iPod im Luftschacht ... 134
18. Notlüge ... 136
19. Tim befreit seine Freunde ... 139
20. Lahms Schadenfreude ... 143
21. Klößchen hat Angst vor dem Hirsch ... 146
22. Lebensgefährlich verletzt ... 159
23. Polizeiaufgebot ... 165
24. Fehlschuss in die große Zehe ... 172

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11. Missglückte Erpressung (S. 91-93)

Kalter Wind pfiff über die Felder. Die Nacht war mondlos. Auch die Sterne versteckten sich. Leo hatte sich tief über den Lenker seines Mountainbikes gebeugt. Es besaß keine Lampe, aber Leo trug eine Stirnlampe über seiner Wollmütze. Das sorgte zwar nicht für Festbeleuchtung, musste aber genügen. Der weißliche Lichtkegel erfasste den holprigen Boden. Leo hatte die Zubringerstraße bereits hinter sich. Die breiten Reifen des Bikes knirschten auf dem Sand der unbefestigten Straße. Es ging auf Mitternacht. Leo war überzeugt, hier niemandem zu begegnen. In der Brusttasche seiner Lederjacke steckte der Erpresserbrief.

Den hatte er zusammengeklebt, hatte Worte und Wortteile für seinen Text aus der aktuellen Zeitung ausgeschnitten. Er teilte mit, dass er den Bankraub beobachtet habe, und stellte die vier Gangster vor die Wahl: Entweder sie händigten ihm die Beute aus oder er würde die Polizei anonym verständigen. Dass die Leute aus der VMEBank den Täter, den »Leichenverschnitt mit den Dynamit- Stäben«, wie er ihn bezeichnete, wiedererkennen würden – daran bestand kein Zweifel. Da Leo nicht …

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"Was die vier verbindet? (...) Gemeinsam setzen sie sich für Gerechtigkeit, für Schwächere, für den Tierschutz ein - nicht immer mit legalen Mitteln, aber immer mit Erfolg. Gefahren überstehen sie vor allem deshalb, weil jeder sein Können einbringt. So zeigen TKKG, wie ein perfektes Team funktioniert."

Autorenporträt zu "Stefan Wolf"

Stefan Wolf, alias Ralf Kalmuczak, 1938 in Nordhausen geboren, studierte Germanistik, bevor er sich ganz aufs Schreiben verlegte. Der passionierte Autor arbeitete u.a. für den »Stern«, und verfasste mehr als 2.700 Kurzkrimis, viele Drehbücher, Taschenbuchkrimis und Jugendromane. Er verstarb 2007 im Alter von 68 Jahren.

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