Nach Italien!

Nach Italien!

Anleitung für eine glückliche Reise

Hrsg. v. Klaus Wagenbach
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Nach Italien!

Ein heiteres Lesebuch über das, was den Reisenden in Italien erwartet: Dietmar Polaczek erläutert die dort Lebenden und übersetzt ihre Gebärden. Alice Vollenweider begleitet ins Restaurant und auf den Markt. Friederike Hausmann erzählt die Geschichte der auftauchenden Namen, Daten und Plätze - von Garibaldi bis Moro. Andreas Beyer erklärt den Schönheitssinn, die Farbenfreude, das Körpergefühl. Leonardo Galanti hat die wichtigsten Gesten photografiert und ihre Bedeutungen erläutert. Dazu kommen Innenansichten. Italien, gesehen von Italienern, zumeist Schriftstellern, die zuständig sind für den freien, feinen und gemeinen Blick, unter ihnen Italo Calvino, Umberto Eco und Antonio Tabucchi. Schließlich: Zwei Texte über das Gesicht einer Stadt in der Renaissance und die früheren Reisewege der Touristen erlauben dem neugierig Reisenden einen Blick in die Geschichte.


Produktinformation

  • Verlag: Wagenbach
  • 2000
  • 2000.
  • Ausstattung/Bilder: 140 S. m. Abb.
  • Seitenzahl: 144
  • Salto
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 118mm x 15mm
  • Gewicht: 213g
  • ISBN-13: 9783803111883
  • ISBN-10: 3803111889
  • Best.Nr.: 08053794
"Eine intelligent zusammengestellte Anthologie, die auf zwanglose Weise das Belehrende eines Reiseführers mit dem Unterhaltenden der Glosse und der literarischen Skizze verbindet." (Neue Zürcher Zeitung)


Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 26.06.2003

Nachgschlagewerk für Besserwisser

Literarische Anthologie, kleine italienische Kunstgeschichte, historischer Abriß, gesellschaftspsychologische Studie, Reiseführer und kulinarisches Vademekum: dieses handliche Büchlein ist all das zugleich. Vier deutsche Italien-Kenner führen ein in das deutsche Sehnsuchtsland, das Land der Kommunikationskunst und der Mißverständnisse, in dem nur der es zu etwas bringt, der die Technik der Körpersprache, die Praxis des Neinsagens und die Finessen des Streitens beherrscht. Wie sähe ein Wegweiser aus, nach dem sich die Kunst der Apenninhalbinsel bereisen ließe, welche historischen Ereignisse werden im kollektiven Gedächtnis der Straßennamen italienischer Städte bewahrt und in welcher Region ißt man welche Speisen am besten - das sind Fragen, auf welche die deutschen Autoren Antworten geben. Ergänzung und Kontrapunkt ihrer Italienansicht von außen liefern zwölf zeitgenössische italienische Schriftsteller, die ihre Heimat von innen beschreiben. Zwei Studien über die historischen Reisewege des Italien-Tourismus sowie die toskanische Stadt in der Frührenaissance runden den Band ab. Nahezu alle übersetzten Texte …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Dies handliche Büchlein ist alles in einem, freut sich Rezensent Pa.: "Literarische Anthologie, kleine italienische Kunstgeschichte, historischer Abriss, gesellschaftspsychologische Studie, Reiseführer und kulinarisches Vademekum". Für Pa. belegt der herausgebende Wagenbach-Verlag damit einmal mehr seine profunde Italophilie. Vier deutsche Italienkenner fand er im Buch in das deutsche Sehnsuchtsland einführen, deutsche Autoren sah er darin Fragen über das Land stellen, die er wiederum von italienischen Autoren beantwortet fand: ein Buch, das schmunzeln lasse, belehre und neugierig mache.

© Perlentaucher Medien GmbH
Klaus Wagenbach, geb. 1930 in Berlin, ist dort aufgewachsen. Ab 1949 absolvierte er eine Lehre in den Verlagen Suhrkamp und S. Fischer; neben seinem Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Archäologie in München und Frankfurt am Main war er Hersteller im S. Fischer Verlag. Nach der Promotion wurde Klaus Wagenbach 1957 Lektor im Modernen Buch-Club Darmstadt, ab Ende 1959 Lektor für deutsche Literatur im S. Fischer Verlag. Im Herbst 1964 gründete er in Berlin den bis heute unabhängigen Verlag Klaus Wagenbach. Er ist Honorarprofessor für Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. 2006 erhielt er den Toleranzpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln. Zahlreiche, insbesondere italienische Ehrungen. So wurde er von der Universität Urbino 'wegen außerordentlicher Verdienste um die Verbreitung der italienischen Kultur' mit dem Dr. honoris causa ausgezeichnet. 2010 erhielt Klaus Wagenbach für sein Lebenswerk den Kurt Wolff-Preis.

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