Titan - Harris, Robert

Robert Harris 

Titan

Roman

Aus d. Engl. v. Wolfgang Müller
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**** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Titan

Nach "Imperium" und "Pompeji" nun Robert Harris' neuer historischer Thriller aus dem antiken Rom

Cicero hat es geschafft - Verhandlungsgeschick und sein Redetalent haben ihn an die Spitze der Macht gebracht: Er bekleidet als Konsul das höchste Amt in Rom. Aber seine Widersacher haben sich längst formiert. Eine große Verschwörung droht die Republik zu stürzen. Und immer wieder scheint es der gerissene Caesar zu sein, der im Hintergrund die Fäden zieht...

Rom im Jahr 63 v. Chr.: Cicero ist endlich Konsul. Im Wahlkampf hat er sich gegen den korrupten Patrizier Catilina durchgesetzt. Aber zur Verwirklichung seiner politischen Ideale läuft ihm die Zeit davon, denn Catilina hat den Kampf noch nicht aufgegeben: Zusammen mit enttäuschten Aristokraten, Veteranen, Kriminellen und anderem Gesindel bereitet er eine große Verschwörung vor, um an die Macht zu gelangen. Aber welche Rolle spielt der umtriebige Caesar dabei? Der Einfluss seines Kontrahenten wächst unaufhörlich, und Cicero muss seine Tugendhaftigkeit auf die zwangsläufige Probe stellen: Wenn man die Macht im Staat innehat - ist es dann gerechtfertigt, illegale Methoden anzuwenden, um die Republik zu retten? Schließlich erfährt Cicero von einer konspirativen Sitzung, auf der seine Ermordung geplant wurde ... Robert Harris zeigt sich wieder einmal als wahrer Meister: Er entführt seine Leser mit einem brillant recherchierten historischen Roman ins antike Rom und liefert zugleich einen packenden Politthriller, der aktueller nicht sein könnte.

Produktinformation


  • Verlag: Heyne
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 541 S.
  • Seitenzahl: 541
  • Rom-Trilogie Bd.2
  • Deutsch
  • Abmessung: 224mm x 135mm x 45mm
  • Gewicht: 712g
  • ISBN-13: 9783453001589
  • ISBN-10: 3453001583
  • Best.Nr.: 24059150

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Tobias Lehmkuhl preist ohne Einschränkungen Robert Harris Roman "Titan", in dem er nach dem Vorgängerband "Imperium", der den Aufstieg Ciceros zum Konsul beschrieben hat, nun dessen schwierige, im Jahr 62 v. Chr. beginnende Amtszeit und die auf ihn zielenden Intrigen schildert. Der Rezensent ist begeistert von der Anschaulichkeit und Farbigkeit, mit der der Bestsellerautor die historische Situation und seine Protagonisten, allen voran die ambivalente Figur des Cicero selbst, zeichnet. Schlechterdings "genial" will ihm mit dem Sklaven Tito, Privatsekretär und verbürgter Verfasser einer verschollenen Cicero-Biografie, auch die Wahl des Erzählers scheinen, die es erlaubt, nüchtern und zugleich aus nächster Nähe auf den Konsul und sein Umfeld zu blicken. Der Rezensent bewundert Harris als "begnadeten Handwerker" mit einem Händchen für die spannende Straffung der im Übrigen sehr genau recherchierten historischen Umstände. Dass das Ganze nicht angelesen wirkt, sondern höchst fesselnd zu lesen ist, lobt der Rezensent ausdrücklich, und er hat nach der Lektüre sogar Lust, die hier zitierten Ciceroreden noch einmal zu sichten, die ihm der Lateinunterricht anscheinend einst verleideten.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.11.2009

Jetzt geht es der Republik an den Kragen
Das Böse zu verraten ist eine Tugend: Robert Harris setzt mit "Titan" seine Lebensbeschreibung Ciceros fort

Es ist das Buch, nach dem sich die Fachwelt die Finger abschlecken würde. Die Biographie des Marcus Tullius Cicero, verfasst von seinem langjährigen Sklaven, Privatsekretär und Vertrauten Tiro. Dass es geschrieben wurde, ist belegt, vermutlich wenige Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung - Tiro überlebte Cicero um Jahrzehnte. Sein Buch ist allerdings im Strudel der Zeiten versunken, für die Forschung schmerzlich, für Autoren, die sich dieses Lebens auf einer fiktionalen Ebene annehmen wollen, ein willkommener Umstand. Der Brite Robert Harris hat ihn clever genutzt und mit "Imperium" (2006), dem ersten einer auf drei Bände angelegten Romanbiographie, einen Bestseller gelandet.

Die Antike, erklärt Harris derzeit in allen Interviews, sei ihm deshalb so sympathisch, weil sie Ambition und Machtstreben nicht verwarf, sondern gut damit zurechtkam, wenn einer seine Ansprüche laut und deutlich artikulierte. Das ist einerseits sehr fern von uns - Baron zu Guttenberg darf keinesfalls zugeben, dass er …

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"Sein bislang komplexester Roman." Frankfurter Allgemeine Zeitung

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 16.02.2010

Wie der Ruhm dem Vater des Vaterlandes den Kopf vernebelte
Römische Intrigen zwischen Marsfeld, Kapitol und Circus Maximus: Robert Harris’ neuer Roman „Titan” porträtiert den gewieften Politiker Cicero
Es ist schier zum Verzweifeln: Hat einer Geld, strebt er danach, auch politische Macht zu erlangen. Hat aber einer Macht, drängt es ihn nicht selten, diese in Bares umzumünzen. So ist es heute, und so war es vor zwei Jahrtausenden, als Cicero seinen Kampf focht gegen Cäsar, Crassus, Catilina, die verschworenen Feinde der römischen Republik.
Ganz frei von den Verlockungen des Geldes und der Macht war freilich auch Cicero nicht. Vielleicht lag ihm an dieser etwas mehr als an jenem, doch als er, der Aufsteiger, der homo novus, dem weder ein großes Vermögen noch eine einflussreiche Familie den Weg geebnet hatten, sein Jahr als Konsul hinter sich, als er dieses Jahr überlebt, die Republik vorerst gerettet und seinen eigenen Ruhm weiter gemehrt hat, da kann auch er nicht widerstehen und schafft sich auf Pump eine protzige Villa auf dem Palatin an – und verspielt damit die moralische Autorität, die ihn als „Vater des Vaterlandes” hätte unberührbar …

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"Die Mächtigen kennt Harris gut, er beobachtet sie genau. Harris durchschaut die Strategien der Herrschenden. Er seziert ihre Auftritte und erkennt dabei historische Parallelen. (...) Cicero ist auch der Protagonist seines aktuellen Romans 'Titan'. Das ist antike Politik, doch Harris hat auch hier immer die Gegenwart im Blick."

"'Titan' von Robert Harris ist ein handwerklich gut gemachtes Hörbuch, und eine konsequente Weiterführung des Vorgängers 'Imperium'. Aber auch alleinstehend ist das Werk für den Geschichts- und Krimi-Liebhaber eine spannende Erzählung. Besonders die gut recherchierten Hintergrundinformationen und -Bilder, sowie die neu eingeführte Nennung der Kapitel gefallen."
Robert Harris wird 1957 in Nottingham geboren. Nach seinem Geschichtsstudium in Cambridge war er als BBC-Reporter und politischer Redakteur des Observer tätig. Die historischen Hintergründe seiner Romane recherchiert Harris als Historiker exakt. Trotzdem schreibt er keine Sachbücher: er will die Leser gleichzeitig unterhalten und informieren. Mit "Vaterland" gelangt er 1992 in die internationalen Bestsellerlisten. Robert Harris ist heute ständiger Kolumnist bei der Times. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem alten Pfarrhaus in Kintbury bei London.

Leseprobe zu "Titan" von Robert Harris

Zwei Tage vor der Amtseinführung von Marcus Tullius Cicero zum Konsul von Rom wurde nahe den Schiffshäusern der republikanischen Kriegsflotte die Leiche eines Kindes aus dem Tiber gezogen.

Ein derartiger Fund, wie tragisch auch immer, hätte normalerweise nicht der Beachtung eines designierten Konsuls bedurft. An dieser speziellen Leiche jedoch war etwas so Groteskes, etwas so den öffentlichen Frieden Bedrohendes, dass der für die Ordnung in der Stadt verantwortliche Beamte, Gaius Octavius, nach Cicero schicken ließ mit der Bitte, sofort zu kommen.

Cicero war zunächst unschlüssig, ob er gehen solle. Er schützte Arbeit vor. Da er bei den Konsulatswahlen die meisten Stimme erhalten hatte, fiel es ihm und nicht dem Zweiten Konsul zu, die Eröffnungssitzung des Senats zu leiten. Er schrieb gerade an seiner Antrittsrede. Allerdings war mir klar, dass dies nicht der einzige Grund war. Wenn es um den Tod ging, war er ungewöhnlich zimperlich. Sogar das Töten von Tieren bei den Spielen verstörte ihn, und diese Schwäche -ein weiches Herz wird in der Politik leider immer als Schwäche wahrgenommen - fiel allmählich auf. Sein erster Impuls war, mich an seiner Stelle zu schicken.

"Natürlich gehe ich", sagte ich vorsichtig. "Aber ..." Ich ließ den Satz unvollendet.

"Aber was?", fragte er scharf. "Du glaubst, das gibt ein schlechtes Bild ab, oder?"

Ich antwortete nicht und fuhr mit der Übertragung seiner Rede fort. Das Schweigen zog sich in die Länge.

"Ja, ja, schon gut", sagte er schließlich, stöhnte und stand schwerfällig auf. "Octavius ist ein tumber Trottel, aber er ist gewissenhaft. Er würde mich nicht rufen lassen, wenn es nicht wichtig wäre. Wie auch immer, ich brauche sowieso etwas frische Luft."

Es war Ende Dezember - der Himmel war dunkelgrau, und der Wind war so schneidend, dass er einem den Atem nahm. Auf der Straße warteten etwa ein Dutzend Bittsteller in der Hoffnung, vorgelassen zu werden, und sobald der designierte Konsul durch die Tür trat, stürmten sie über die Straße auf ihn zu. "Nicht jetzt", sagte ich und stieß sie zurück. "Nicht heute." Cicero warf sich den Saum seines Umhangs über die Schulter, drückte das Kinn auf die Brust, und wir gingen mit forschen Schritten den Hügel hinunter.

Nachdem wir über das Forum gegangen waren und durch die Porta Flumentana die Stadt verlassen hatten, überquerten wir den Tiber. Wir hatten schätzungsweise eine Meile zurückgelegt. Unter uns rauschte der Fluss, schnell und hoch, mit buckeligen, gelblich braunen Strudeln und wirbelnden Strömungen. Geradeaus, gegenüber der Tiberinsel, inmitten der Kais und Kräne der Navalia, wimmelte es von Menschen. (Damals war die Insel noch nicht durch Brücken mit den beiden Flussufern verbunden, woraus man ersehen kann, vor wie langer Zeit - vor mehr als einem halben Jahrhundert - sich dies alles abgespielt hat.) Als wir näher kamen, wurde Cicero von vielen der Schaulustigen erkannt. Sie starrten ihn neugierig an und machten eine Gasse frei, um uns durchzulassen. Eine Postenkette Legionäre aus den Marinekasernen riegelte den Schauplatz ab. Octavius wartete schon auf uns.

"Verzeih die Störung", sagte Octavius und schüttelte meinem Herrn die Hand. "Ich weiß, wie beschäftigt du sein musst, so kurz vor deiner Amtseinführung."

"Es ist mir immer eine Freude, dich zu sehen, mein lieber Octavius, egal, zu welcher Zeit. Du kennst Tiro, meinen Sekretär?"

Octavius warf mir einen gleichgültigen Blick zu. Obwohl man ihn heute nur noch als den Vater von Augustus kennt, war er zu jener Zeit der plebejische Ädil und ganz entschieden der kommende Mann. Wahrscheinlich hätte er es selbst bis zum Konsul gebracht, wäre er nicht vorzeitig - etwa vier Jahre nach diesem Zusammentreffen - am Fieber gestorben. Er führte uns aus dem Wind in eines der großen Schiffshäuser der Marine, wo auf riesigen Holzwalzen das nackte Gerippe einer reparaturbedürftigen Liburne stand. Daneben lag etwas auf dem Boden, das mit Segeltuch zugedeckt war. Octavius machte keine großen Umstände, warf das Laken zur Seite und enthüllte uns den nackten Körper eines Jungen.

Ich erinnere mich, dass er etwa zwölf Jahre alt war. Er hatte ein schönes und heiteres, in seiner Zartheit ziemlich feminines Gesicht, Spuren von goldener Farbe glitzerten auf Nase und Wangen, und in seinen nassen braunen Locken steckte ein Fetzen von einer roten Schleife. Die Kehle war aufgeschlitzt und der Körper der Länge nach bis zur Leiste aufgeschnitten - man hatte ihn ausgeweidet. Es war kein Blut zu sehen, nur diese dunkle, längliche Höhle voller Flussschlamm, die wie ein ausgenommener Fisch aussah. Wie Cicero es schaffte, den Anblick zu ertragen und dabei seine Fassung zu wahren, weiß ich nicht, aber er schluckte hörbar und wandte seinen Blick nicht ab. Schließlich sagte er heiser: "Was für eine Gräueltat."

"Das ist noch nicht alles", sagte Octavius. Er ging in die Hocke, umfasste den Schädel des Jungen mit beiden Händen und drehte ihn nach links. Mit der Bewegung des Kopfes öffnete und schloss sich die klaffende Halswunde auf obszöne Weise wie ein zweiter Mund, der uns eine Warnung zuzuflüstern versuchte. Octavius schien für all das vollkommen unempfänglich zu sein, allerdings war er Soldat und ohne Zweifel an einen solchen Anblick gewöhnt. Er strich dem Jungen die Haare zurück und legte genau über dem rechten Ohr eine tiefe Wunde frei, in die er seinen Daumen drückte. "Siehst du das? Scheint so, als hätte man ihn von hinten niedergeschlagen. Vermutlich mit einem Hammer."

"Farbe im Gesicht. Schleifen im Haar. Von hinten niedergeschlagen, mit einem Hammer", wiederholte Cicero, wobei die Worte immer langsamer aus seinem Mund kamen, während ihm klar wurde, wohin seine Gedanken ihn führten. "Dann die Kehle durchgeschnitten, und zum Schluss den Körper ausgeweidet."

"Genau", sagte Octavius. "Die Mörder müssen es darauf abgesehen haben, seine Eingeweide zu untersuchen. Er war ein Opfer - ein Menschenopfer."

Bei diesen Worten stellten sich mir die Nackenhaare auf, und ich wusste, dass ich mich an diesem kalten, trüben Ort in Gegenwart des Bösen befand - des Bösen als einer spürbaren Kraft, so machtvoll wie der Blitz.

"Sind dir irgendwelche Sekten in der Stadt bekannt, die derart abscheuliche Praktiken pflegen?", fragte Cicero.

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Kundenbewertungen zu "Titan" von "Robert Harris"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen **** ausgezeichnet
(aus 2 Bewertungen)

Bewertung von Sibylle Meister am 08.07.2011 ***** sehr gut
Mit „Titan“, einer gelungenen Mischung aus Polit-Thriller und historischem Roman, legt der Bestsellerautor Robert Harris die Fortsetzung seines Erfolges „Imperium“ vor. Die als Trilogie angelegte Romanserie schildert das Leben und die Karriere des römischen Politiker Ciceros. Der deutsche Titel „Titan“ lässt an einen Cicero denken, wie man ihn aus dem Lateinunterricht kennt: den grossen Redner und Staatsmann. Doch Harris’ Cicero ist kein Titan, sondern ein Mensch mit Stärken und Schwächen. Treffender ist da der englische Titel „Lustrum“, der mit der Mehrdeutigkeit des lateinischen Begriffs spielt. Denn „Lustrum“ umschreibt das Sühneopfer der Zensoren für die kommenden fünf Jahre, kann aber auch „Morast“, „Lagerplatz der wilden Tiere“ oder „Bordell“ bedeuten – und jeder dieser Aspekte lässt sich gleichermassen im Buch wiederfinden.

Der Roman schildert die Ereignisse der Jahre 63-58 v. Chr.: Cicero hat allen Anstrengungen seiner Feinde zum Trotz die Wahl zum Konsul gewonnen und steht nun an der Spitze des Staates. Doch schon die erste Szene lässt erahnen, dass seine Amtszeit nicht einfach sein wird: Die Leiche eines jungen Sklaven wird aus dem Tiber gezogen und alles deutet auf einen Ritualmord hin. Cicero glaubt zwar nicht an Omen und Vorzeichen, aber trotzdem wirft dieser Vorfall seinen Schatten auf die Zukunft, denn pikanterweise ist der Besitzer des Opfers Ciceros Amtskollege als Konsul. Schwerwiegendere Probleme kommen hinzu: Catilina, sein Rivale im Wahlkampf, kann seine Niederlage nicht vergessen. In seinem Umfeld sammeln sich Aristokraten, die auf den Emporkömmling Cicero herabblicken, korrupte Politiker sowie weitere dubiose Gestalten. Und im Hintergrund erscheint immer wieder eine Figur, die letztlich Ciceros Karriere entscheidet: C. Julius Caesar, der ein grösseres Spiel im Auge hat, als Cicero sich zunächst vorstellen kann. Der frischgebackene Konsul muss sich verschiedenen Fragen stellen: Wie weit wird Catilina, getrieben durch seine Rachsucht, gehen? Wie gross ist Ciceros Spielraum als Politiker wirklich? Und: sind illegale Methoden gerechtfertigt, wenn damit die Republik gerettet werden kann?

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht Tiros, Ciceros Haussklaven und Sekretärs. Als ständiger Begleiter seines Herrn ist er bei allen Ereignissen dabei, ohne selbst aktiv einzugreifen. Er schildert Cicero nicht nur als glänzenden Redner und klugen Politiker, sondern auch als Menschen, der gegen Unsicherheiten und Lampenfieber kämpft und aus Selbstüberschätzung grobfahrlässige Fehler begeht. Generell wirkt die Figurenzeichnung liebevoller und detaillierter als im ersten Teil der Trilogie. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Ciceros Familie. So entwickelt sich etwa Terentia von einer nörgelnden, auf Einfluss und Ansehen bedachten Ehefrau zu einer klugen Beraterin. Auch wird der Konflikt zu Ciceros Bruder Quintus gezeigt, der mit dessen Entscheidungen nicht immer einverstanden ist. Nur Tiro, der Erzähler, bleibt flach und wenig nachvollziehbar. Die schwächsten Szenen im Roman sind denn auch jene, in denen Tiro seine Rolle als Beobachter ablegt und selbstständig handelt. Ansonsten gelingt es Harris erneut, eine vergangene Welt lebendig werden zu lassen. Im gelungenen Wechselspiel zwischen Polit-Thriller und historischem Roman kommen neben den Intrigen auch die Alltagsszenen nicht zu kurz, die das Alte Rom plastisch hervortreten lassen. Bemerkenswert ist besonders, wie es Harris gelingt, sich strikt an den historischen Fakten zu orientieren und seinen Figuren dennoch Lebendigkeit und Charaktertiefe zu verleihen: Selbst wer aus dem Lateinunterricht noch weiss, wie die Geschichte ausgeht, kann das Buch kaum aus den Händen legen.

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Bewertung von Pong Lenis aus Bad Berka am 28.10.2010 ***** ausgezeichnet
Nachdem Cicero endlich seinen Traum, Konsul zu werden, verwirklicht hat, beschreibt Robert Harris in seinem Roman "Titan" die Zeit von Ciceros Konsulat bishin zu seinem Exil.
Das lang ersehnte Konsulat ist jedoch nicht so glorreich wie erwartet: Zwischen den Senatoren herrscht Uneinigkeit, Caesar versucht immer noch an die Macht zu gelangen und eine Verschwörung, sowie ein Attentat sind am heranwachsen. Als Konsul bringt Cicero die nötige Macht auf, all dies zu unterbinden. Als einfache Privatperson jedoch gelingt es Cicero nicht seine Gegner in Schach zu halten....
Selten war die Fortsetzung eines Buches so überzeugend wie "Titan". Obwohl das Ende den meisten allgemeingebildeten Menschen ( mich eingeschlossen) bekannt sein dürfte, hat mich der Roman unglaublich in seinen Bann gezogen.
Wortgewaltig und detailliert haucht Robert Harris der trockenen Geschichte des antiken Rom Leben ein. Überrascht war ich auch über die gründliche Recherche, die ein genaues Bild der damaligen Politik und Gesellschaft ermöglicht. Ich halte das antike Rom prinzipiell für interessant, aber kombiniert mit der Frage nach menschlicher Moral und Einblicken in die verschiedensten Charakterzüge, wurde "Titan" für mich zu einem unwiderstehlichen Buch. Schade nur, dass die schulischen Aktivitäten dann hin und wieder zu kurz kommen. ;)

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  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 541 S.
  • Seitenzahl: 541
  • Rom-Trilogie Bd.2
  • Deutsch
  • Abmessung: 224mm x 135mm x 45mm
  • Gewicht: 712g
  • ISBN-13: 9783453001589
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Nach "Imperium" und "Pompeji" nun Robert Harris' neuer historischer Thriller aus dem antiken Rom

Cicero hat es geschafft - Verhandlungsgeschick und sein Redetalent haben ihn an die Spitze der Macht gebracht: Er bekleidet als Konsul das höchste Amt in Rom. Aber seine Widersacher haben sich längst formiert. Eine große Verschwörung droht die Republik zu stürzen. Und immer wieder scheint es der gerissene Caesar zu sein, der im Hintergrund die Fäden zieht...

Rom im Jahr 63 v. Chr.: Cicero ist endlich Konsul. Im Wahlkampf hat er sich gegen den korrupten Patrizier Catilina durchgesetzt. Aber zur Verwirklichung seiner politischen Ideale läuft ihm die Zeit davon, denn Catilina hat den Kampf noch nicht aufgegeben: Zusammen mit enttäuschten Aristokraten, Veteranen, Kriminellen und anderem Gesindel bereitet er eine große Verschwörung vor, um an die Macht zu gelangen. Aber welche Rolle spielt der umtriebige Caesar dabei? Der Einfluss seines Kontrahenten wächst unaufhörlich, und Cicero muss seine Tugendhaftigkeit auf die zwangsläufige Probe stellen: Wenn man die Macht im Staat innehat - ist es dann gerechtfertigt, illegale Methoden anzuwenden, um die Republik zu retten? Schließlich erfährt Cicero von einer konspirativen Sitzung, auf der seine Ermordung geplant wurde ... Robert Harris zeigt sich wieder einmal als wahrer Meister: Er entführt seine Leser mit einem brillant recherchierten historischen Roman ins antike Rom und liefert zugleich einen packenden Politthriller, der aktueller nicht sein könnte.

Leseprobe zu "Titan" von Robert Harris

Zwei Tage vor der Amtseinführung von Marcus Tullius Cicero zum Konsul von Rom wurde nahe den Schiffshäusern der republikanischen Kriegsflotte die Leiche eines Kindes aus dem Tiber gezogen.

Ein derartiger Fund, wie tragisch auch immer, hätte normalerweise nicht der Beachtung eines designierten Konsuls bedurft. An dieser speziellen Leiche jedoch war etwas so Groteskes, etwas so den öffentlichen Frieden Bedrohendes, dass der für die Ordnung in der Stadt verantwortliche Beamte, Gaius Octavius, nach Cicero schicken ließ mit der Bitte, sofort zu kommen.

Cicero war zunächst unschlüssig, ob er gehen solle. Er schützte Arbeit vor. Da er bei den Konsulatswahlen die meisten Stimme erhalten hatte, fiel es ihm und nicht dem Zweiten Konsul zu, die Eröffnungssitzung des Senats zu leiten. Er schrieb gerade an seiner Antrittsrede. Allerdings war mir klar, dass dies nicht der einzige Grund war. Wenn es um den Tod ging, war er ungewöhnlich zimperlich. Sogar das Töten von Tieren bei den Spielen verstörte ihn, und diese Schwäche -ein weiches Herz wird in der Politik leider immer als Schwäche wahrgenommen - fiel allmählich auf. Sein erster Impuls war, mich an seiner …

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27.11.2009

Jetzt geht es der Republik an den Kragen
Das Böse zu verraten ist eine Tugend: Robert Harris setzt mit "Titan" seine Lebensbeschreibung Ciceros fort

Es ist das Buch, nach dem sich die Fachwelt die Finger abschlecken würde. Die Biographie des Marcus Tullius Cicero, verfasst von seinem langjährigen Sklaven, Privatsekretär und Vertrauten Tiro. Dass es geschrieben wurde, ist belegt, vermutlich wenige Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung - Tiro überlebte Cicero um Jahrzehnte. Sein Buch ist allerdings im Strudel der Zeiten versunken, für die Forschung schmerzlich, für Autoren, die sich dieses Lebens auf einer fiktionalen Ebene annehmen wollen, ein willkommener Umstand. Der Brite Robert Harris hat ihn clever genutzt und mit "Imperium" (2006), dem ersten einer auf drei Bände angelegten Romanbiographie, einen Bestseller gelandet.

Die Antike, erklärt Harris derzeit in allen Interviews, sei ihm deshalb so sympathisch, weil sie Ambition und Machtstreben nicht verwarf, sondern gut damit zurechtkam, wenn einer seine Ansprüche laut und deutlich artikulierte. Das ist einerseits sehr fern von uns - Baron zu Guttenberg darf keinesfalls zugeben, dass er …

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16.02.2010

Wie der Ruhm dem Vater des Vaterlandes den Kopf vernebelte
Römische Intrigen zwischen Marsfeld, Kapitol und Circus Maximus: Robert Harris’ neuer Roman „Titan” porträtiert den gewieften Politiker Cicero
Es ist schier zum Verzweifeln: Hat einer Geld, strebt er danach, auch politische Macht zu erlangen. Hat aber einer Macht, drängt es ihn nicht selten, diese in Bares umzumünzen. So ist es heute, und so war es vor zwei Jahrtausenden, als Cicero seinen Kampf focht gegen Cäsar, Crassus, Catilina, die verschworenen Feinde der römischen Republik.
Ganz frei von den Verlockungen des Geldes und der Macht war freilich auch Cicero nicht. Vielleicht lag ihm an dieser etwas mehr als an jenem, doch als er, der Aufsteiger, der homo novus, dem weder ein großes Vermögen noch eine einflussreiche Familie den Weg geebnet hatten, sein Jahr als Konsul hinter sich, als er dieses Jahr überlebt, die Republik vorerst gerettet und seinen eigenen Ruhm weiter gemehrt hat, da kann auch er nicht widerstehen und schafft sich auf Pump eine protzige Villa auf dem Palatin an – und verspielt damit die moralische Autorität, die ihn als „Vater des Vaterlandes” hätte …

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Kundenbewertungen zu "Titan" von "Robert Harris"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 2 Bewertungen):
4.5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ****
ausgezeichnet
Bewertung von Sibylle Meister am 08.07.2011
*****
sehr gut
Mit „Titan“, einer gelungenen Mischung aus Polit-Thriller und historischem Roman, legt der Bestsellerautor Robert Harris die Fortsetzung seines Erfolges „Imperium“ vor. Die als Trilogie angelegte Romanserie schildert das Leben und die Karriere des römischen Politiker Ciceros. Der deutsche Titel „Titan“ lässt an einen Cicero denken, wie man ihn aus dem Lateinunterricht kennt: den grossen Redner und Staatsmann. Doch Harris’ Cicero ist kein Titan, sondern ein Mensch mit Stärken und Schwächen. Treffender ist da der englische Titel „Lustrum“, der mit der Mehrdeutigkeit des lateinischen Begriffs spielt. Denn „Lustrum“ umschreibt das Sühneopfer der Zensoren für die kommenden fünf Jahre, kann aber auch „Morast“, „Lagerplatz der wilden Tiere“ oder „Bordell“ bedeuten – und jeder dieser Aspekte lässt sich gleichermassen im Buch wiederfinden.

Der Roman schildert die Ereignisse der Jahre 63-58 v. Chr.: Cicero hat allen Anstrengungen seiner Feinde zum Trotz die Wahl zum Konsul gewonnen und steht nun an der Spitze des Staates. Doch schon die erste Szene lässt erahnen, dass seine Amtszeit nicht einfach sein wird: Die Leiche eines jungen Sklaven wird aus dem Tiber gezogen und alles deutet auf einen Ritualmord hin. Cicero glaubt zwar nicht an Omen und Vorzeichen, aber trotzdem wirft dieser Vorfall seinen Schatten auf die Zukunft, denn pikanterweise ist der Besitzer des Opfers Ciceros Amtskollege als Konsul. Schwerwiegendere Probleme kommen hinzu: Catilina, sein Rivale im Wahlkampf, kann seine Niederlage nicht vergessen. In seinem Umfeld sammeln sich Aristokraten, die auf den Emporkömmling Cicero herabblicken, korrupte Politiker sowie weitere dubiose Gestalten. Und im Hintergrund erscheint immer wieder eine Figur, die letztlich Ciceros Karriere entscheidet: C. Julius Caesar, der ein grösseres Spiel im Auge hat, als Cicero sich zunächst vorstellen kann. Der frischgebackene Konsul muss sich verschiedenen Fragen stellen: Wie weit wird Catilina, getrieben durch seine Rachsucht, gehen? Wie gross ist Ciceros Spielraum als Politiker wirklich? Und: sind illegale Methoden gerechtfertigt, wenn damit die Republik gerettet werden kann?

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht Tiros, Ciceros Haussklaven und Sekretärs. Als ständiger Begleiter seines Herrn ist er bei allen Ereignissen dabei, ohne selbst aktiv einzugreifen. Er schildert Cicero nicht nur als glänzenden Redner und klugen Politiker, sondern auch als Menschen, der gegen Unsicherheiten und Lampenfieber kämpft und aus Selbstüberschätzung grobfahrlässige Fehler begeht. Generell wirkt die Figurenzeichnung liebevoller und detaillierter als im ersten Teil der Trilogie. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Ciceros Familie. So entwickelt sich etwa Terentia von einer nörgelnden, auf Einfluss und Ansehen bedachten Ehefrau zu einer klugen Beraterin. Auch wird der Konflikt zu Ciceros Bruder Quintus gezeigt, der mit dessen Entscheidungen nicht immer einverstanden ist. Nur Tiro, der Erzähler, bleibt flach und wenig nachvollziehbar. Die schwächsten Szenen im Roman sind denn auch jene, in denen Tiro seine Rolle als Beobachter ablegt und selbstständig handelt. Ansonsten gelingt es Harris erneut, eine vergangene Welt lebendig werden zu lassen. Im gelungenen Wechselspiel zwischen Polit-Thriller und historischem Roman kommen neben den Intrigen auch die Alltagsszenen nicht zu kurz, die das Alte Rom plastisch hervortreten lassen. Bemerkenswert ist besonders, wie es Harris gelingt, sich strikt an den historischen Fakten zu orientieren und seinen Figuren dennoch Lebendigkeit und Charaktertiefe zu verleihen: Selbst wer aus dem Lateinunterricht noch weiss, wie die Geschichte ausgeht, kann das Buch kaum aus den Händen legen.
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3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Pong Lenis aus Bad Berka am 28.10.2010
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Nachdem Cicero endlich seinen Traum, Konsul zu werden, verwirklicht hat, beschreibt Robert Harris in seinem Roman "Titan" die Zeit von Ciceros Konsulat bishin zu seinem Exil.
Das lang ersehnte Konsulat ist jedoch nicht so glorreich wie erwartet: Zwischen den Senatoren herrscht Uneinigkeit, Caesar versucht immer noch an die Macht zu gelangen und eine Verschwörung, sowie ein Attentat sind am heranwachsen. Als Konsul bringt Cicero die nötige Macht auf, all dies zu unterbinden. Als einfache Privatperson jedoch gelingt es Cicero nicht seine Gegner in Schach zu halten....
Selten war die Fortsetzung eines Buches so überzeugend wie "Titan". Obwohl das Ende den meisten allgemeingebildeten Menschen ( mich eingeschlossen) bekannt sein dürfte, hat mich der Roman unglaublich in seinen Bann gezogen.
Wortgewaltig und detailliert haucht Robert Harris der trockenen Geschichte des antiken Rom Leben ein. Überrascht war ich auch über die gründliche Recherche, die ein genaues Bild der damaligen Politik und Gesellschaft ermöglicht. Ich halte das antike Rom prinzipiell für interessant, aber kombiniert mit der Frage nach menschlicher Moral und Einblicken in die verschiedensten Charakterzüge, wurde "Titan" für mich zu einem unwiderstehlichen Buch. Schade nur, dass die schulischen Aktivitäten dann hin und wieder zu kurz kommen. ;)
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Perlentaucher-Notiz zur SZ-Rezension

16.02.2010

Tobias Lehmkuhl preist ohne Einschränkungen Robert Harris Roman "Titan", in dem er nach dem Vorgängerband "Imperium", der den Aufstieg Ciceros zum Konsul beschrieben hat, nun dessen schwierige, im Jahr 62 v. Chr. beginnende Amtszeit und die auf ihn zielenden Intrigen schildert. Der Rezensent ist begeistert von der Anschaulichkeit und Farbigkeit, mit der der Bestsellerautor die historische Situation und seine Protagonisten, allen voran die ambivalente Figur des Cicero selbst, zeichnet. Schlechterdings "genial" will ihm mit dem Sklaven Tito, Privatsekretär und verbürgter Verfasser einer verschollenen Cicero-Biografie, auch die Wahl des Erzählers scheinen, die es erlaubt, nüchtern und zugleich aus nächster Nähe auf den Konsul und sein Umfeld zu blicken. Der Rezensent bewundert Harris als "begnadeten Handwerker" mit einem Händchen für die spannende Straffung der im Übrigen sehr genau recherchierten historischen Umstände. Dass das Ganze nicht angelesen wirkt, sondern höchst fesselnd zu lesen ist, lobt der Rezensent ausdrücklich, und er hat nach der Lektüre sogar Lust, die hier zitierten Ciceroreden noch einmal zu sichten, die ihm der Lateinunterricht anscheinend einst verleideten.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezensionen und Kritik

"Sein bislang komplexester Roman." Frankfurter Allgemeine Zeitung

Rezensionen und Kritik

"Die Mächtigen kennt Harris gut, er beobachtet sie genau. Harris durchschaut die Strategien der Herrschenden. Er seziert ihre Auftritte und erkennt dabei historische Parallelen. (...) Cicero ist auch der Protagonist seines aktuellen Romans 'Titan'. Das ist antike Politik, doch Harris hat auch hier immer die Gegenwart im Blick."

Rezensionen und Kritik

"'Titan' von Robert Harris ist ein handwerklich gut gemachtes Hörbuch, und eine konsequente Weiterführung des Vorgängers 'Imperium'. Aber auch alleinstehend ist das Werk für den Geschichts- und Krimi-Liebhaber eine spannende Erzählung. Besonders die gut recherchierten Hintergrundinformationen und -Bilder, sowie die neu eingeführte Nennung der Kapitel gefallen."

Autorenporträt zu "Robert Harris"

Robert Harris wird 1957 in Nottingham geboren. Nach seinem Geschichtsstudium in Cambridge war er als BBC-Reporter und politischer Redakteur des Observer tätig. Die historischen Hintergründe seiner Romane recherchiert Harris als Historiker exakt. Trotzdem schreibt er keine Sachbücher: er will die Leser gleichzeitig unterhalten und informieren. Mit "Vaterland" gelangt er 1992 in die internationalen Bestsellerlisten. Robert Harris ist heute ständiger Kolumnist bei der Times. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem alten Pfarrhaus in Kintbury bei London.

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