Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension
Tilman Spreckelsen freut sich über die deutschen Ausgabe dieser Texte Pasolinis mit dem, wie er findet, sinnreichen Titel. Gedichte, Reportagen, Briefe, Erzählungen, Notizen und Interviews findet er vor nebst Fotos von Herbert List und Roberto Villa. Und leiten ihn zu der Erkenntnis, wie Ernst es Pasolini gewesen sein muss mit der Erforschung Roms (und seiner selbst darin) und der künstlerischen Gestaltung dieser Erfahrung. Pathos steht neben detaillierter Beobachtung, erklärt uns der Rezensent, dem auch Pasolinis Drama nicht entgeht. Denn überall lauert der Tod oder wenigstens das Alter.
© Perlentaucher Medien GmbH
"Von Theresia Prammer und Annette Kopetzki in eine einmal schwebende, einmal zupackende Sprache übersetzt und mit einem klugen Nachwort von Dorothea Dieckmann versehen, bietet die Sammlung einen faszinierenden Querschnitt durch Pasolinis römisches Leben." -- Neue Züricher Zeitung
"Es sind Dokumente enttäuschter Liebe: Ab den fünfziger Jahren umkreiste der italienische Filmemacher und Schriftsteller Pier Paolo Pasolini (1922-1975) in Erzählungen, Tagebucheinträgen, Gedichten und Zeitungsinterviews seine Wahlheimat Rom. (...) Der jüngst gegründete, auf Reiseliteratur spezialisierte Hamburger Corso Verlag versammelt in der bibliophilen Publikation 'Rom, andere Stadt' Pasolinis Rom-Zeugnisse - viele davon erscheinen zum ersten Mal auf Deutsch." -- Profil
"Gedichte, Geschichten, Interviews und Auszüge aus Tagebüchern sind in dem Buch zu finden. Zusammen mit den Schwarz-Weiß-Fotografien von Herbert List fügen sie sich zu einem großartigen Romporträt der Fünfziger-Jahre." -- Berliner Zeitung
"Die kurzen Prosatexte, Auszüge aus Briefen und Gedichten, von Annette Kopetzki und Theresia Prammer klug ausgewählt und leichtfüßig übersetzt, liefern einen Querschnitt seiner römischen Erfahrungen.
Gerade weil er sich den extremen Wirklichkeiten der Stadt bewusst aussetzte, wurde er zum Ethnographen einer Welt, die Intellektuellen sonst verschlossen blieb. Davon trägt der neue Band, der durch Fotos von Herbert List ergänzt wird und ein vielfältiges Bild der verschiedenen Schichtungen Roms vermittelt, wunderbar Rechnung. Ein Pasolini-Lese-und-Bilderbuch." -- DeutschlandRadio Kultur
"Von Theresia Prammer und Annette Kopetzki in eine einmal schwebende, einmal zupackende Sprache übersetzt und mit einem klugen Nachwort von Dorothea Dieckmann versehen, bietet die Sammlung einen faszinierenden Querschnitt durch Pasolinis römisches Leben." (Neue Züricher Zeitung)
Von Theresia Prammer und Annette Kopetzki in eine einmal schwebende, einmal zupackende Sprache übersetzt und mit einem klugen Nachwort von Dorothea Dieckmann versehen, bietet die Sammlung einen faszinierenden Querschnitt durch Pasolinis römisches Leben. Neue Züricher Zeitung Es sind Dokumente enttäuschter Liebe: Ab den fünfziger Jahren umkreiste der italienische Filmemacher und Schriftsteller Pier Paolo Pasolini (1922-1975) in Erzählungen, Tagebucheinträgen, Gedichten und Zeitungsinterviews seine Wahlheimat Rom. (...) Der jüngst gegründete, auf Reiseliteratur spezialisierte Hamburger Corso Verlag versammelt in der bibliophilen Publikation 'Rom, andere Stadt' Pasolinis Rom-Zeugnisse - viele davon erscheinen zum ersten Mal auf Deutsch. Profil Gedichte, Geschichten, Interviews und Auszüge aus Tagebüchern sind in dem Buch zu finden. Zusammen mit den Schwarz-Weiß-Fotografien von Herbert List fügen sie sich zu einem großartigen Romporträt der Fünfziger-Jahre. Berliner Zeitung Die kurzen Prosatexte, Auszüge aus Briefen und Gedichten, von Annette Kopetzki und Theresia Prammer klug ausgewählt und leichtfüßig übersetzt, liefern einen Querschnitt seiner römischen Erfahrungen. Gerade weil er sich den extremen Wirklichkeiten der Stadt bewusst aussetzte, wurde er zum Ethnographen einer Welt, die Intellektuellen sonst verschlossen blieb. Davon trägt der neue Band, der durch Fotos von Herbert List ergänzt wird und ein vielfältiges Bild der verschiedenen Schichtungen Roms vermittelt, wunderbar Rechnung. Ein Pasolini-Lese-und-Bilderbuch. DeutschlandRadio Kultur
Pier Paolo Pasolini: Schriftsteller, Filmregisseur, Publizist, geboren 1922 in Bologna, ermordet 1975 in Ostia unter bis heute ungeklärten Umständen. Zu seinen wichtigsten Filmen gehören Große Vögel, kleine Vögel, Das 1. Evangelium - Matthäus und Die 120 Tage von Sodom; zu seinen bedeutendsten Büchern zählen die Freibeuterschriften sowie der Roman Ragazzi di vita (beide Wagenbach).
Seine große Italien- Reportage Die lange Straße aus Sand ist bei Edel lieferbar.
Dorothea Dieckmann, Schriftstellerin und Essayistin, lebte länger in Rom, wo sie u. a. über Rolf Dieter Brinkmann, Carlo Emilio Gadda und Pasolini arbeitete.
Ihr literarisches Werk wurde mehrfach ausgezeichnet; zuletzt erschien ihr Rom-Roman Termini (Klett-Cotta).
Herbert List (1903 - 1975), gehört zu den Klassikern der europäischen Fotografie-Moderne. Seine umfassende Monographie liegt bei Schirmer/Mosel vor.
Annette Kopetzki, studierte Germanistik und Philosophie.
Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung 1998 und 2004. Übersetzte neben Pasolini u. a.
Norberto Bobbio, Cesare Cases, Erri de Luca, Laura Pariani, Giuseppe Bonaviri und Alessandro Baricco.
Theresia Prammer, Studium der Romanistik.
Übersetzerpreis der Stadt Wien 1999, Lana-Literaturstipendium 2009. Zuletzt erschien von ihr: Eine Wissenschaft vom Licht. Gedichte 1960 - 1975, das "Schreibheft"-Dossier zu Pasolini.