Life (eBook) - Keith Richards

Keith Richards 

Life (eBook)

Übersetzer: Winkler, Willi; Müller, Wolfgang; Thiele, Ulrich
eBook
 
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Life (eBook)

Ein großes Leben - der Rolling Stone erzählt

Bei den Rolling Stones erschuf Keith Richards die Songs, die die Welt veränderten. Sein Leben ist purer Rock'n'Roll. Jetzt endlich erzählt er selbst seine atemberaubende Geschichte inmitten eines »crossfire hurricane«. Und er tut dies mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit, die bis heute sein Markenzeichen geblieben ist. Die Geschichte, auf die wir alle gewartet haben ? unverwechselbar, kompromisslos und authentisch.

Wie er als Kind in England die Platten von Chuck Berry und Muddy Waters rauf und runter hörte. Wie er Gitarre lernte und mit Mick Jagger und Brian Jones die bis heute größte Rockband aller Zeiten gründete - die Rolling Stones. Er berichtet von dem frühen Ruhm und den berüchtigten Drogen-Razzien, die ihm sein Image als ewiger Rebell und Volksheld einbrachten. Wie er die unsterblichen Riffs zu Songs wie »Jumpin' Jack Flash« oder »Honky Tonk Women« erfand. Die Beziehung mit Anita Pallenberg und der tragische Tod von Brian Jones. Die Flucht vor der Steuerfahndung nach Frankreich, die legendären Konzerte und Tourneen in den USA. Isolation und Sucht. Die Liebe zu Patti Hansen. Streitereien mit Mick Jagger und die anschließende Versöhnung. Heirat, Familie, die Soloalben und die Xpensive Winos - und das, was am Ende bleibt.



Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2010
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 736
  • Best.Nr. des Verlages: 714/05174
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783641051747
  • ISBN-10: 3641051746
  • Best.Nr.: 32302483
"Das beste Buch über den Rock'n'Roll"

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.10.2010

Ein Song, eine Nase
Leben und Lehre: Die Autobiographie des „Rolling Stones“-Gitarristen Keith Richards
Es hat keinen Zweck, drumherum zu reden, deshalb tun wir es auch nicht: Dieses 723 Seiten lange Buch in seniorenfreundlicher 12-Punkt-Schrift ist im Kern eine als Autobiographie getarnte Dokumentation eines erstaunlichen Menschenversuchs. Oder vielmehr des Teils davon, der in der Medizin Anamnese genannt wird. Die Geschichte einer Sucht aus der Sicht des Süchtigen. Deshalb gibt es dieses Werk. Wenn es nach dem Verlag gegangen wäre, so wird erzählt, hieße das Buch „My Life“. Keith Richards selbst soll auf dem Manuskript das „My“ jedoch kurzerhand durchgestrichen haben. So macht man aus einer abgenudelten Phrase ein unverwechselbares Lick. „My Life“ wurde schon tausend Mal geschrieben, „Life“ nicht. Ganz abgesehen davon, dass das biologisch-experimentelle Moment dieses Projekts so schon im Titel anklingt. Mit anderen Worten: Nach wie vor beherrscht kein Superstar die Kunst des Weglassens so virtuos wie der alte abgezockte Minimalist Keith Richards.
Die Versuchsanordnung ist einfach: ein weltberühmter britischer Rock-’n’- …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.11.2010

Der glänzende Zwilling mit Sinn für den besten Stoff

Ein Triebwerk hinter der Kraft der Rolling Stones: Keith Richards hat seine Autobiographie geschrieben und zeigt dabei Respekt vor einer Musik, die größer ist als ein einzelner Gitarrist.

Schon lange, bevor dieses Buch erschien, musste man sich darüber wundern, dass Keith Richards überhaupt noch am Leben ist - jetzt, wo man es gelesen hat, kann man es eigentlich gar nicht mehr glauben. Vermutlich hing kein anderer Rockmusiker so lange an der Nadel und hat sich auch sonst so viel ungesunden Stoff einverleibt wie er. Jahrelang war er nicht nur mit seiner Musik Spitzenreiter, sondern auch Todeskandidat Nummer eins. Dass er den makabren Erwartungen trotzte und das Rock 'n' Roll-Gesetz des live fast, love hard and die young zäh umging, das gerade um 1970, als die Rolling Stones in Bestform waren, seine prominentesten Opfer forderte, wird nicht nur an seiner zweifellos guten Konstitution gelegen haben. Es war auch Glück im Spiel, Glück und Klugheit. Keith Richards hat mehrere goldene Regeln beherrscht, die auch anderen das Leben hätten retten können: wie in der Musik nur beste Qualität, davon nie zu …

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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Anti-Beatles, Drogenhölle, Pallenberg- und Jagger-Bashing - Kirsten Reinhardt kennt das alles schon. Die "rockende Dörrpflaume", wie sie Keith Richards nennt, findet sie in der hier zu probierenden Mischung aus Hardcore- Musiker, der seitenweise über Riffs und G-Tuning fabuliert, und einer Art Küchenmutti mit dem Schnee, die erklärt, wie man Kartoffelbrei für Junkies herstellt, höchstens phasenweise nett. Richtig schlimm tönt ihr die Übersetzung all der sprachlichen Kraftakte im Ohr, eine generelle Schwäche von Musikerbiografien, meint sie. Sollen lieber Songs schreiben, die Musiker.

© Perlentaucher Medien GmbH

",Life' ist die Geschichte eines Lebens am Limit. Die Geschichte eines Unerschrockenen, der sich auf das damals neuartige Abenteuer namens Rock'n'Roll einlässt (...)." (Der Spiegel)

"Das beste Buch über den Rock'n'Roll"
Keith Richards was born in England in 1943 and founded the Rolling Stones with Mick Jagger in 1962. He lives in Connecticut.James Fox has been a longtime friend of Richards. He is the author of White Mischief.

Leseprobe zu "Life (eBook)" von Keith Richards

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Leseprobe zu "Life (eBook)" von Keith Richards

KAPITEL 3 (S. 70-71)

In dem ich die Kunstschule besuche, die meine Gitarrenschule wird. Ich habe meinen ersten Auftritt und kriege am selben Abend ein Mädchen ab. Am Bahnhof Dartford treffe ich Mick Jagger mit seinen Chuck-Berry-Platten. Wir fangen an zu spielen - Little Boy Blue and the Blue Boys. Im Ealing Club lernen wir Brian Jones kennen. Im Bricklayers Arms erringe ich Ian Stewarts Anerkennung, und um ihn herum formieren sich die Stones.

Wir hätten gerne Charlie Watts dabei, können ihn uns aber nicht leisten. Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn sie mich nicht in Dartford rausgeschmissen und zur Kunstschule geschickt hätten. In Sidcup war in Sachen Musik viel mehr los als bei der Kunst, genau wie in all den anderen Kunstschulen im Londoner Süden, die Vorstadt-Beatniks produzierten - und genau darauf war ich aus.

Tatsächlich gab es am Sidcup Art College so gut wie gar keine »Kunst«. Schon nach kurzer Zeit wurde klar, wofür man hier abgerichtet wurde, und es hatte nichts mit Leonardo da Vinci zu tun. Regelmäßig tauchten für einen Tag oder auch eine Woche Trupps von frisch gebügelten kleinen Arschlöchern in Schlips und Kragen von J. Walter Thompson oder einer der anderen großen Werbeagenturen bei uns auf, um die Kunststudenten zu verscheißern und so viele Mädels wie möglich aufzureißen. Sie kommandierten uns herum, und wir lernten, wie man Werbung macht.

Als ich in Sidcup anfing, hatte ich erst mal ein tolles Gefühl von Freiheit. »Heißt das, man kann hier tatsächlich rauchen?« Man war da mit lauter verschiedenen Künstlern zusammen, auch wenn es eigentlich gar keine richtigen Künstler waren. Aber sie waren anders, und darauf kam es mir damals an. Einige hier waren Exzentriker, andere einfach Möchtegerne, aber sie waren ein interessanter Haufen und unterschieden sich total von dem, was ich gewohnt war.

Wir kamen alle von reinen Jungenschulen, und plötzlich saß man mit Mädchen in der Klasse. Jeder ließ sich die Haare wachsen, eben weil man es durfte. Es war gerade so das Alter dafür, und aus irgendeinem Grund fühlte es sich gut an. Und endlich konnte man anziehen, was man wollte; jeder von uns hatte vorher Schuluniform getragen. Man freute sich darauf, morgens den Zug zum Sidcup zu besteigen. Man freute sich wirklich darauf. In Sidcup war ich »Ricky«."

Kundenbewertungen zu "Life (eBook)" von "Keith Richards"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.3 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen **** gut)
***** ausgezeichnet
 
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***** sehr gut
***** gut
 
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***** weniger gut
 
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Bewertung von silly aus stuttgart am 06.03.2011 ***** gut
Bietet gute Unterhaltung. Nicht mehr, nicht weniger, auch für Nicht-Stones-Fans von Interesse.

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Bewertung von s-type aus Hennef am 03.01.2011 ***** weniger gut
Mit Neugierde ging es an`s Werk. Doch schon nach wenigen Seiten war mir klar: Eine in die Länge gezogene Story. Für einen eingefleischten Fan evetuell lesbar, aber eher etwas für das Regal (ganz weit oben).
Andere "Lebenswerke" fand ich da schon wesentlich spannender und auf jeden Fall interessanter zu lesen (Clapton ist hier für mich ein gutes Beispiel).

Leider für mich ein Fehlkauf.

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4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Pollyanna am 16.12.2010 ***** ausgezeichnet
Das Weihnachtsgeschenk für meinen Papa ist nicht nur in einem erstklassigen Zustand angekommen, sondern auch noch unheimlich schnell!! Vielen Dank!!

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