"Syd Barrett starb nicht, sondern verschwand am helllichten Tag, mitten im annus mirabilis 1998. Unter den vielen Genies dieser Jahre war er das versponnenste, das rätselhafteste, wahrscheinlich auch das traurigste. Sein Blick frisst sich durch die Fotos der Band, er starrt einen an wie ein verlorenes Kind. Die dunklen Augen, bald noch fett untermalt, durchdringen all die psychedelisch wehenden Tücher, die Schnurrbärte, die ewigen Felljacken und Flohmarkthüte. Drogen töten, und manchem schenken sie auch gnädiges Vergessen.
Syd Barrett wurde nicht vergessen, so sehr er sich auch mühte. Der Fotograf Mick Rock hat ihn 1971 noch einmal besucht. Die Fotos zeigen einen 25-jährigen Aussteiger, spindeldürr, knapp am Rand der Verwahrlosung. Wenn er sich einen Tennisschläger vors Gesicht hält und durch die Därme schaut, schaut ein Wahnsinniger durch vergitterte Fenster. Statt eines Tennisballs hat er eine kinderbunte Plastikkugel in der Hand. Hinter ihm: ein Garten, eine Hütte, ein Dreirad. Nur Emily, sie spielt nicht mehr." Süddeutsche Zeitung
"Syd Barrett starb nicht, sondern verschwand am helllichten Tag, mitten im annus mirabilis 1998. Unter den vielen Genies dieser Jahre war er das versponnenste, das rätselhafteste, wahrscheinlich auch das traurigste. Sein Blick frisst sich durch die Fotos der Band, er starrt einen an wie ein verlorenes Kind. Die dunklen Augen, bald noch fett untermalt, durchdringen all die psychedelisch wehenden Tücher, die Schnurrbärte, die ewigen Felljacken und Flohmarkthüte. Drogen töten, und manchem schenken sie auch gnädiges Vergessen.
Syd Barrett wurde nicht vergessen, so sehr er sich auch mühte. Der Fotograf Mick Rock hat ihn 1971 noch einmal besucht. Die Fotos zeigen einen 25-jährigen Aussteiger, spindeldürr, knapp am Rand derVerwahrlosung. Wenn er sich einen Tennisschläger vors Gesicht hält und durch die Därme schaut, schaut ein Wahnsinniger durch vergitterte Fenster. Statt eines Tennisballs hat er eine kinderbunte Plastikkugel in der Hand. Hinter ihm: ein Garten, eine Hütte, ein Dreirad. Nur Emily, sie spielt nicht mehr." (Süddeutsche Zeitung)
"Syd Barrett starb nicht, sondern verschwand am helllichten Tag, mitten im annus mirabilis 1998. Unter den vielen Genies dieser Jahre war er das versponnenste, das rätselhafteste, wahrscheinlich auch das traurigste. Sein Blick frisst sich durch die Fotos der Band, er starrt einen an wie ein verlorenes Kind. Die dunklen Augen, bald noch fett untermalt, durchdringen all die psychedelisch wehenden Tücher, die Schnurrbärte, die ewigen Felljacken und Flohmarkthüte. Drogen töten, und manchem schenken sie auch gnädiges Vergessen. Syd Barrett wurde nicht vergessen, so sehr er sich auch mühte. Der Fotograf Mick Rock hat ihn 1971 noch einmal besucht. Die Fotos zeigen einen 25-jährigen Aussteiger, spindeldürr, knapp am Rand der Verwahrlosung. Wenn er sich einen Tennisschläger vors Gesicht hält und durch die Därme schaut, schaut ein Wahnsinniger durch vergitterte Fenster. Statt eines Tennisballs hat er eine kinderbunte Plastikkugel in der Hand. Hinter ihm: ein Garten, eine Hütte, ein Dreirad. Nur Emily, sie spielt nicht mehr." Süddeutsche Zeitung
Mick Rock ist ein berühmter Rockfotograf. Mick Rocks Freundschaft zu Syd Barrett begann, als er in Cambridge studierte und vertiefte sich, als sie später beide in London wohnten. Nach-dem er 1972 den fast noch unbekannten David Bowie fotografiert hatte, wurde Mick Rock schlagartig berühmt. Heute gilt er als der Mann, der die Siebziger fotografierte. Mick Rock machte Aufnahmen unter anderem von Queen, Lou Reed, Iggy Pop, Ramones, Sex Pistols und Blondie und schuf berühmte Albumcover. Jüngst arbeitete er mit den Scissor Sisters, Razorlight, The Killers, Mika oder Primal Scream zusammen. Seine Arbeiten sind Teil der Dauerausstellung der National Portrait Gallery in London. Außerdem hat er folgende Bücher veröffentlicht: Moonage Daydream: The Life and Times of Ziggy Stardust, Classic Queen, Picture This: Debbie Harry and Blondie, Rocky Horror, Raw Power: Iggy Pop and the Stooges sowie Blood & Glitter