Syd Barrett - Rock, Mick

Mick Rock 

Syd Barrett

Der 'Crazy Diamond' von Pink Floyd

Fotograf: Rock, Mick / Übersetzer: Lampe, Madeleine
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Syd Barrett

"'Keine Regeln' war Syds Lieblingsschlachtruf in seiner Jugend und genau das lebte er in seinen sechzig Lebensjahren aus. Verständlicherweise halten die meisten Leute Syd für einen düsteren, grüblerischen und wortkargen psychedelischen Prinzen, der übergeschnappt war. Aber bei mir hinterließ sein Lachen den größten Eindruck. Ja, dieser Madcap lachte sehr gern. Syds Lächeln gehört zu den schönsten, die mir je begegnet sind."Mit dieser Schilderung leitet Mick Rock seinen bemerkenswerten Bildband über Syd Barrett ein. Rocks Fotografien dokumentieren den Lifestyle der Ikone der Psychedelic-Rock-Bewegung genauso wie den sensiblen, drogenabhängigen Künstler Barrett kurz vor seinem totalen Rückzug aus der Öffentlichkeit.

Der Band versammelt über 150 Bilder von Syd Barrett. Berühmte Abbildungen des 'Crazy Diamond' , die in seiner Wohnung in Earls Court aufgenommen wurden, stehen Seite an Seite mit vielen unveröffentlichten Fotografien, die Mick Rock, Legende der Rockfotografie, beispielsweise in Barretts Garten im Jahr 1971 aufgenommen hatte, kurz bevor sich Barrett gänzlich aus der Öffentlichkeit zurück zog.
Der britische Sänger, Songschreiber und Gitarrist wurde am 6. Januar 1946 als Roger Keith Barrett in Cambridge geboren. In den 60er Jahren wurde er zum Mitbegründer und Mastermind der Band Pink Floyd und so eine der Schlüsselfiguren dieser Zeit. Er gab der Band nicht nur ihren Namen, sondern schrieb auch fast alle Songs für das erste Album "The Piper at the Gates of Dawn" und die Singles "Arnold Lane" und "See Emily play", die der Band zum Durchbruch verhalfen.
Neben ungewöhnlichen melodischen und elektronischen Effekten in seinen Songs zeichnete sich Barretts legendäres Schaffen auch durch die außergewöhnlichen Lichtkompositionen der Live auf tritte aus. Der Erfolg des ersten Albums 1967 bescherte Pink Floyd im folgenden Jahr eine Tour mit Jimi Hendrix. Bereits zu dieser Zeit nahm Barrett exzessiv Drogen, vor allem LSD. Die Zusammenarbeit zwischen Barrett und dem Rest der Gruppe litt unter seinen Eskapaden, so dass er 1968 offiziell aus der Band ausschied. David Gilmour, der später zu Pink Floyd gekommen war, nahm mehr und mehr seine Rolle ein.
Barrett zog sich zu seiner Mutter nach Cambridge zurück und versuchte sich an einer Solokarriere, die er bereits nach zwei Alben aufgab. Sein abgeschiedenes Leben leistete zahlreichen Mythen um seine Person Vorschub. Tatsächlich traf er 1974 das letzte Mal in den Abbey Road Studios auf seine ehemaligen Bandkollegen, die ihn erst nicht erkannten, dann aber die Lieder "Wish you were here" und "Shine on you crazy diamond" für ihn aufnahmen. Im Juli 2006 starb der ehemalige Sänger von Pink Floyd an den Folgen seiner Diabetes.

Das neueste Werk des legendären Fotografen Mick Rock "Syd Barrett - Der 'Crazy Diamond' von Pink Floyd" gewährt dem Leser tiefe Einblicke in das komplexe und rätselhafte Wesen des Künstlers Syd Barrett in über 150 Fotografien. Die abgebildeten Fotos entstanden zwischen 1969 und 1971, einige Bilder gehören zu den bekanntesten Aufnahmen, andere sind fast unbekannt.
Bei den Fotosessions in Barretts Wohnung in Earls Court 1969 entstanden Fotos für sein erstes Soloalbum"The Madcap Laughs". Er lehnt entspannt mit seiner Gitarre an seinem Pontiac Parisienne oder sitzt mit leerem Blick in seinem Zimmer. Es ist gerade diese Widersprüchlichkeit von Barretts Charakter, die Mick Rock in seinen Fotografien eingefangen hat. Der Fotoband enthält neben begleitenden Texten von Mick Rock, in denen er seine Erinnerungen an den Freund festhält, auch die ungekürzte Fassung des letzten Interviews Barretts, das Mick Rock für den Rolling Stone geführt hat. Der hochwertige Bildband dokumentiert viele bis jetzt unbekannte Seiten des Künstlers Syd Barrett und zugleich die ganz besondere Freundschaft zwischen Rockstar und Fotograf. Syd. Viele Fans halten das erste Album der Band The Piper At The Gates Of Dawn mit den Singles Arnold Layne und See Emily Play für das wichtigste und beste Werk der Band.
Drogensucht, Genie und Wahnsinn überlagerten sich, nach Aussage der anderen Bandmitglieder, zunehmend, so dass es im April 1968 zur Trennung von Pink Floyd und Syd Barrett kam. Das Genie versuchte sich an einer Solo-Karriere, doch Syds Drogensucht führte dazu, dass er sich völlig von der Welt zurückzog. Syd Barrett starb am 7. Juli 2006 an den Folgen seiner Diabetes.


Produktinformation

  • Abmessung: 270mm x 223mm x 22mm
  • Gewicht: 945g
  • ISBN-13: 9783896027757
  • ISBN-10: 3896027751
  • Best.Nr.: 22845400
"Syd Barrett starb nicht, sondern verschwand am helllichten Tag, mitten im annus mirabilis 1998. Unter den vielen Genies dieser Jahre war er das versponnenste, das rätselhafteste, wahrscheinlich auch das traurigste. Sein Blick frisst sich durch die Fotos der Band, er starrt einen an wie ein verlorenes Kind. Die dunklen Augen, bald noch fett untermalt, durchdringen all die psychedelisch wehenden Tücher, die Schnurrbärte, die ewigen Felljacken und Flohmarkthüte. Drogen töten, und manchem schenken sie auch gnädiges Vergessen.

Syd Barrett wurde nicht vergessen, so sehr er sich auch mühte. Der Fotograf Mick Rock hat ihn 1971 noch einmal besucht. Die Fotos zeigen einen 25-jährigen Aussteiger, spindeldürr, knapp am Rand der Verwahrlosung. Wenn er sich einen Tennisschläger vors Gesicht hält und durch die Därme schaut, schaut ein Wahnsinniger durch vergitterte Fenster. Statt eines Tennisballs hat er eine kinderbunte Plastikkugel in der Hand. Hinter ihm: ein Garten, eine Hütte, ein Dreirad. Nur Emily, sie spielt nicht mehr." Süddeutsche Zeitung

"Syd Barrett starb nicht, sondern verschwand am helllichten Tag, mitten im annus mirabilis 1998. Unter den vielen Genies dieser Jahre war er das versponnenste, das rätselhafteste, wahrscheinlich auch das traurigste. Sein Blick frisst sich durch die Fotos der Band, er starrt einen an wie ein verlorenes Kind. Die dunklen Augen, bald noch fett untermalt, durchdringen all die psychedelisch wehenden Tücher, die Schnurrbärte, die ewigen Felljacken und Flohmarkthüte. Drogen töten, und manchem schenken sie auch gnädiges Vergessen.
Syd Barrett wurde nicht vergessen, so sehr er sich auch mühte. Der Fotograf Mick Rock hat ihn 1971 noch einmal besucht. Die Fotos zeigen einen 25-jährigen Aussteiger, spindeldürr, knapp am Rand derVerwahrlosung. Wenn er sich einen Tennisschläger vors Gesicht hält und durch die Därme schaut, schaut ein Wahnsinniger durch vergitterte Fenster. Statt eines Tennisballs hat er eine kinderbunte Plastikkugel in der Hand. Hinter ihm: ein Garten, eine Hütte, ein Dreirad. Nur Emily, sie spielt nicht mehr." (Süddeutsche Zeitung)

"Syd Barrett starb nicht, sondern verschwand am helllichten Tag, mitten im annus mirabilis 1998. Unter den vielen Genies dieser Jahre war er das versponnenste, das rätselhafteste, wahrscheinlich auch das traurigste. Sein Blick frisst sich durch die Fotos der Band, er starrt einen an wie ein verlorenes Kind. Die dunklen Augen, bald noch fett untermalt, durchdringen all die psychedelisch wehenden Tücher, die Schnurrbärte, die ewigen Felljacken und Flohmarkthüte. Drogen töten, und manchem schenken sie auch gnädiges Vergessen. Syd Barrett wurde nicht vergessen, so sehr er sich auch mühte. Der Fotograf Mick Rock hat ihn 1971 noch einmal besucht. Die Fotos zeigen einen 25-jährigen Aussteiger, spindeldürr, knapp am Rand der Verwahrlosung. Wenn er sich einen Tennisschläger vors Gesicht hält und durch die Därme schaut, schaut ein Wahnsinniger durch vergitterte Fenster. Statt eines Tennisballs hat er eine kinderbunte Plastikkugel in der Hand. Hinter ihm: ein Garten, eine Hütte, ein Dreirad. Nur Emily, sie spielt nicht mehr." Süddeutsche Zeitung
Mick Rock ist ein berühmter Rockfotograf. Mick Rocks Freundschaft zu Syd Barrett begann, als er in Cambridge studierte und vertiefte sich, als sie später beide in London wohnten. Nach-dem er 1972 den fast noch unbekannten David Bowie fotografiert hatte, wurde Mick Rock schlagartig berühmt. Heute gilt er als der Mann, der die Siebziger fotografierte. Mick Rock machte Aufnahmen unter anderem von Queen, Lou Reed, Iggy Pop, Ramones, Sex Pistols und Blondie und schuf berühmte Albumcover. Jüngst arbeitete er mit den Scissor Sisters, Razorlight, The Killers, Mika oder Primal Scream zusammen. Seine Arbeiten sind Teil der Dauerausstellung der National Portrait Gallery in London. Außerdem hat er folgende Bücher veröffentlicht: Moonage Daydream: The Life and Times of Ziggy Stardust, Classic Queen, Picture This: Debbie Harry and Blondie, Rocky Horror, Raw Power: Iggy Pop and the Stooges sowie Blood & Glitter

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