Kingdom Builder (Spiel des Jahres 2012)

Kingdom Builder (Spiel des Jahres 2012)

Originalspiel. Ausgezeichnet mit Spiel des Jahres 2012. Für 2-4 Spieler. Spieldauer: 45 Min.

Von Donald X. Vaccarino
Spielwaren
 
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Kingdom Builder (Spiel des Jahres 2012)

Die Spieler besiedeln in diesem spannenden Aufbauspiel mit ihren jeweils 40 Holzhäuschen Wiesen, Canyons, Wüsten, Blumenfelder und Waldgebiete. Jeder schafft dabei sein eigenes Königreich. Herrscher am Spieltisch wird, wer am eifrigsten die drei Aufträge der Runde erfüllt, an Burgen angrenzend baut und die erworbenen Sonderaktionen gut nutzt. Während normalerweise nur das Weiterbauen am eigenen Königreich erlaubt ist, lernt etwa der Koppel-Besitzer schnell seine Besiedlungskarte zu schätzen, mit der er eine Siedlung um bis zu zwei Felder versetzen kann. Der variabel zusammensetzbare Spielplan, die immer wieder neue Kombination der Aufgabenkarten und die Zufälligkeit beim Nachziehen der Geländekarten sorgen dafür, dass jedes Königreich immer wieder anders erschaffen wird.

Begründung der Jury:
Ein amerikanischer Autor hat ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten erschaffen: Dank des variablen Spielplans und der hohen Zahl verschiedener Siegbedingungen gleicht kein Königreich dem anderen. Diese unterschiedlichen Ausgangslagen und eine Glückskomponente stellen die Spieler stets vor neue strategische Herausforderungen. Der einfache Einsetzmechanismus zeigt zwar nicht sofort seine Klasse, doch schon nach wenigen Partien entfaltet er seinen ganzen Reiz.


Produktinformation

  • Hersteller: Queen Games
  • Ausstattung: 2011.
  • Artikeltyp: Spielware
  • Erscheinungstermin: Mai 2012
  • EAN: 4010350060834
  • Best.Nr.: 35650295
  • Altersempfehlung des Herstellers: ab 8 Jahren

Achtung!
Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet: enthält verschluckbare Einzelteile

Kundenbewertungen zu "Kingdom Builder (Spiel des Jahres 2012)"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Ulrich F. aus Adendorf am 08.11.2012 ***** ausgezeichnet
Ein ganz tolles Spiel!

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Bewertung von CurlyGirl am 04.09.2012 ***** sehr gut
Ein gutgemachtes Legespiel. Nicht das Schönste, dafür hadert es mit der Übersichtlichkeit, aber spielmechanisch völlig zweckdienlich!

Wer es schafft bis Spielende am geschicktesten seine Siedlungsfiguren auf dem modularen Spielfeld (4 Quader zu einem zusammengelegt) unterzubringen, gewinnt mit den meisten Siegpunkten.

Hierzu gibt es auch pro Spiel drei zufaellig gezogene Bedingungskarten, die nochmal extra Punkte bringen (eigentlich den Loewenanteil daran^^). Zum Beispiel einen Extrapunkt f. jedes Bergfeld an dem eine Siedlung steht oder Punkte f.d. meisten Siedlungen in einer Linie vertikal zum Spielfeld, etc.
Das Einsetzen der Siedlungen geschieht der Reihe nach und es duerfen standard-maessig immer 3 neu hereingebracht werden, es gibt aber auch Ortsvorteile (durch Plaettchen, welche man an sich nehmen darf, wenn man neben Ortschaften baut), die es z.B. ermoeglichen +X Siedlungen hinzuzubauen pro eigenem Zug.
Gesetzt werden muss immer an vorhandene Siedlungen und auf die Landschaft, die der jeweiligen Handkarte entspricht, die ausgespielt werden muss. Ein Landschaftsbereich (Wiese, Wald, Canyon, Wueste, Berg) muss immer erst komplettiert werden, bevor ein gleicher als naechstes bebaut wird.
Das Spielfeld ist daher ein wenig unuebersichtlich, da es durchzogen ist, von den versch. Landschaftsarten (hier mal 7 Felder laengs, da mal 4 Felder ums Eck, usw.).

Das Spiel endet, sobald ein Spieler alle Siedlungen aufgebraucht hat.

Durch gemeine Setztaktiken (einkreisen,...) kann man so manchen Mitspieler in Rage versetzen und auch sonst wartet vor allem bei der Wertung zum Schluss die eine oder andere Ueberraschung auf die Spieler. [immer schoen die Bedingungskarten beachten^^]


Kein Schoenheits- oder Innovationsseltenheitspreis, aber rundum gelungen und motivierend!

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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 30.08.2012 ***** gut
Einfach mal ein Königreich bilden
So wie es unterschiedliche Landstriche und Bedingungen für ökologisches und wirtschaftliches Wachstum gibt, so haben sich auch bei Spielen variable Spielpläne etabliert. Aus acht Spielplatten werden vier zusammengestellt und bilden die Rahmenbedingungen für ein reizvolles Aufbauspiel. Jeder erhält 40 Häuser, eine Geländekarte und drei von insgesamt zehn Siegbedingungskarten geben vor, was erreicht werden muss, um zu gewinnen. So soll beispielsweise ein möglichst großflächiges Gebiet besiedelt werden oder viele Siedlungen am Wasser errichtet werden. Dann gilt es, geschickt im Spielverlauf auf den verschiedenen Landschaftsflächen je Runde drei eigene Siedlungen (Häuschen) zu errichten.

Die Handlungseinflüsse sind zwar sehr eingeschränkt und deutlich vom Glück abhängig, dennoch bleibt das Spiel spannend, da man durch Ortsplättchen auch mal zu Ungunsten der Mitspielenden oder zum Eigennutz zum Beispiel eine zweite Siedlung bauen kann oder eine Siedlung versetzen darf. Wer zudem schon gleich von Beginn an gut überlegt hat, an welcher Stelle man seine Siedlung startet, denn künftig dürfen die durch Häuschen symbolisierten Ansiedlungen nur neben eine schon bestehende gebaut werden. Durch kluge Spielzüge erhält man Sonderplättchen, die für einen zweiten Spielzug sorgen. Auch Burgfelder sorgen für Sonderpunkte am Schluss, wenn man angrenzend daran Siedlungen gebaut hat.

Schluss ist mit dem Aufbau von Königreichen, wenn ein Spieler seine letzte Siedlung verbaut hat und die laufende Runde zu Ende gespielt ist. Alle prüfen ihre nach den anfänglich ausgelegten Siegbedingungen erworbenen Punkte und wer die meisten erworben hat, gewinnt das „Familienspiel des Jahres“.

„Kingdom Builder“ ist in der Tat ein eher einfaches Familienspiel mit gut kurzer Spielregel. Auch ist es nicht zu verzwickt und strategisch. So haben auch Kinder ab etwa 8 oder 9 Jahren eine reelle Chance, zu gewinnen. Die kurze Spielzeit ist so angenehm, um eventuell gleich noch einmal eine zweite Runde zu spielen. Die extra zu erwerbende Erweiterung bietet noch ein paar flexiblere Möglichkeiten mehr gegenüber dem Grundspiel und bietet außerdem Spielmaterial für eine fünfte Person. Die Einordnung in ein Bewertungssystem ist für die unterschiedlichen Spielertypen sicher schwer, denn das Spiel ist gut, nicht sehr gut oder herausragend, aber auch nicht schlecht oder sehr schlecht. Daher vergebe ich mal drei Sterne, was ein „gut“ bedeutet, denn vier wären „sehr gut“ und fünf „unübertrefflich“.

(c) 8/2012, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Spiel- und Kulturpädagoge, Fürth/Bay.

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