Krankheit als Weg - Dethlefsen, Thorwald; Dahlke, Ruediger

Thorwald Dethlefsen Ruediger Dahlke 

Krankheit als Weg

Deutung und Bedeutung der Krankheitsbilder

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Krankheit als Weg

Der Psychologe Thorwald Dethlefsen, und der Mediziner Ruediger Dahlke vermitteln in diesem bahnbrechenden Werk eine Alternative zur Schulmedizin und wecken ein tieferes Verständnis von Krankheit. Die Autoren zeigen, dass alle psychischen und physischen Leiden letztendlich wertvolle Botschaften der Seele sind. Indem wir sie entschlüsseln und den tieferen Sinn hinter Krankheitsbildern sehen, eröffnet sich für jeden von uns ein neuer, besserer Weg, sich selbst zu finden.


Produktinformation

  • Verlag: Bassermann
  • 2008
  • Neuauflage.
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 379 S.
  • Seitenzahl: 379
  • Deutsch
  • Abmessung: 223mm x 141mm x 34mm
  • Gewicht: 480g
  • ISBN-13: 9783809423775
  • ISBN-10: 3809423777
  • Best.Nr.: 23803022
Thorwald Dethlefsen, geb. 1946, ist Diplompsychologe, Psychotherapeut und einer der bekanntesten Vertreter der esoterischen Psychologie. Seine Bücher erschienen in Millionenauflagen und sind in die wichtigsten Sprachen übersetzt. Der Autor lebt in München.

Leseprobe zu "Krankheit als Weg"

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Leseprobe zu "Krankheit als Weg"

Dieses Buch ist unbequem, denn es entzieht dem Menschen die Krankheit als Alibi für seine ungelösten Probleme. Wir wollen zeigen, daß der Kranke nicht unschuldiges Opfer irgendwelcher Unvollkommenheiten der Natur, sondern auch der Täter selbst ist. Dabei denken wir nicht an Schadstoffe der Umwelt, Zivilisation, ungesundes Leben oder ähnliche bekannte "Schuldige", sondern wir möchten den metaphysischen Aspekt des Krankseins in den Vordergrund rücken. Symptome zeigen sich unter diesem Blickwinkel als körperliche Ausdrucksformen psychischer Konflikte und sind durch ihre Symbolik in der Lage, das jeweilige Problem des Patienten zu entlarven.

Im ersten Teil dieses Buches werden die theoretischen Voraussetzungen und eine Philosophie der Krankheit dargestellt.

Wir empfehlen nachdrücklich, diesen ersten Teil sorgfältig und genau, eventuell mehrmals zu lesen, bevor man sich dem zweiten Teil zuwendet. Dieses Buch könnte man als Fortsetzung oder auch Exegese meines letzten Buches "Schicksal als Chance" bezeichnen, obwohl wir uns bemüht haben, diesem neuen Buch seine eigene Geschlossenheit zu verleihen. Dennoch halten wir die Lektüre von "Schicksal als Chance" für eine gute Voraussetzung oder Ergänzung - besonders dann, wenn der theoretische Teil Schwierigkeiten bereiten sollte.

Im zweiten Teil werden die häufigsten Krankheitssymptome in ihrer symbolischen Aussage dargestellt und als Ausdrucksformen psychischer Probleme gedeutet. Ein Register der einzelnen Symptome am Ende des Buches ermöglicht es dem Leser, bei Bedarf ein bestimmtes Symptom schnell wiederzufinden. Dennoch ist es primär unsere Absicht, durch die Deutungen den Leser eine neue Sichtweise zu lehren, die es ihm ermöglicht, selbst Deutung und Bedeutung der Symptome erkennen und erschließen zu können.

Gleichzeitig haben wir das Thema der Krankheit als Aufhänger für viele weltanschauliche und esoterische Themen benützt, deren Gültigkeit den engeren Rahmen der Krankheit sprengt. Dieses Buch ist nicht schwierig, aber es ist auch nicht so einfach oder banal, wie es jenen erscheinen mag, die unser Konzept nicht verstehen. Dieses Buch ist nicht "wissenschaftlich", denn ihm fehlt die Vorsicht der "wissenschaftlichen Darstellung". Es wurde für Menschen geschrieben, die bereit sind, einen Weg zu gehen, anstatt am Wegrand zu sitzen und sich die Zeit mit dem Jonglieren von unverbindlichen Floskeln zu vertreiben. Menschen, deren Ziel Erleuchtung ist, haben keine Zeit für Wissenschaft - sie brauchen Wissen. Dieses Buch wird auf sehr viel Widerstand stoßen - doch wir hoffen gleichzeitig, daß es auch zu den (wenigen oder vielen) Menschen gelangt, die es als ein Hilfsmittel auf ihrem Weg benützen wollen. Allein für diese Menschen haben wir es geschrieben!

München, im Februar 1983Die Verfasser I.TEIL Theoretische Voraussetzungen zum Verständnis von Krankheit und Heilung Krankheit und Symptome Des Menschen Verstand Kann die wahre Unterweisung nicht erfassen. Doch wenn ihr zweifelt Und nicht versteht, Könnt ihr gern darüber mit mir Diskutieren.

Yoka Daishi "Shodoka"

Wir leben in einer Zeit, in der die moderne Medizin ständig neue Zeugnisse ihrer ans Wunderbare grenzenden Möglichkeiten und Fähigkeiten dem staunenden Laien präsentiert. Gleichzeitig werden jedoch auch die Stimmen derer immer lauter, die ihr grundsätzliches Mißtrauen dieser - fast alles könnenden - modernen Medizin gegenüber formulieren. Immer größer wird die Zahl derer, die den teils sehr alten, teils auch modernen Methoden der Naturheilkunde oder auch der homöopathischen Heilkunst wesentlich mehr Vertrauen entgegenbringen als den Methoden unserer hochwissenschaftlichen Schulmedizin. Da gibt es vielfältige Ansatzpunkte für Kritik - Nebenwirkungen, Symptomverschiebung, fehlende Menschlichkeit, Kostenexplosion und vieles andere mehr -, doch wesentlich interessanter als die Gegenstände der Kritik ist das Aufkommen der Kritik an sich, denn bevor man die Kritik rational dingfest macht, entspringt sie einem diffusen Gefühl, daß irgend etwas nicht mehr in Ordnung sei und der eingeschlagene Weg trotz oder gerade wegen seiner konsequenten Verwirklichung nicht zum erhofften Ziel führe. Dieses Unbehagen an der Medizin wird von sehr vielen Menschen - einschließlich vieler junger Ärzte - gemeinsam empfunden. Doch die Gemeinsamkeit geht schnell verloren, wenn man beginnt, neue, alternative Lösungswege aufzuzeigen. Da sehen die einen das Heil in der Sozialisierung der Medizin, die anderen in dem Ersatz der Chemotherapeutika durch natürliche und pflanzliche Arzneimittel. Während die einen die Lösung aller Probleme in der Erforschung der Erdstrahlen sehen, schwören die anderen auf die Homöopathie. Akupunkteure und Herdforscher fordern, den medizinischen Blick weg von der morphologischen Ebene und hin zur energetischen Ebene des Körpergeschehens zu wenden. Faßt man alle außerschulischen Bestrebungen und Methoden zusammen, so spricht man gerne von einer holistischen Medizin und artikuliert damit das Bestreben, neben einer Offenheit für die Methodenvielfalt vor allem den ganzen Menschen als eine leibseelische Einheit nicht aus dem Auge zu verlieren. Daß die Schulmedizin den Menschen aus dem Auge verloren hat, ist inzwischen fast jedem erkennbar geworden. Die hohe Spezialisierung und die Analyse als Grundkonzepte des Forschens haben zwangsläufig parallel zur immer größeren und exakteren Erkenntnis des Details die Ganzheit aus dem Auge verloren.

Betrachtet man die recht erfrischende Diskussion und Bewegung in der Medizin, so fällt bald auf, wie sehr sich die Diskussion auf die verschiedenen Methoden und deren Funktionieren beschränkt und wie wenig bisher über die Theorie bzw. Philosophie der Medizin gesprochen wird. Zwar lebt die Medizin im hohen Maße vom konkreten, praktischen Handeln, doch in jeder Handlung drückt sich - bewußt oder unbewußt - die dahinterliegende Philosophie aus. Die moderne Medizin scheitert gerade nicht an den Möglichkeiten ihres Handelns, sondern sie scheitert an dem Weltbild, auf das sie - oft stillschweigend und unreflektiert - ihr Handeln aufgebaut hat. Die Medizin scheitert an ihrer Philosophie - oder genauer formuliert - am Fehlen einer Philosophie. Medizinisches Handeln orientierte sich bisher nur an der Funktionalität und Wirksamkeit; das Fehlen aller inhaltlichen Aspekte bringt ihr schließlich die Kritik ein, "unmenschlich" zu sein. Zwar äußert sich diese Unmenschlichkeit in vielen konkreten, äußerlichen Situationen, aber das Problem ist nicht durch weitere funktionale Veränderungen dieser Situation lösbar. Viele Symptome zeigen, daß die Medizin krank ist. Genausowenig wie jeder andere Patient läßt sich auch der "Patient Medizin" nicht durch das Herumdoktern an den Symptomen heilen. Doch die meisten Kritiker der Schulmedizin und Verfechter alternativer Heilweisen übernehmen mit absoluter Selbstverständlichkeit das Weltbild und die Zielsetzung der Schulmedizin und setzen ihre ganze Energie lediglich auf die Veränderung der Formen (Methoden).In diesem Buch wollen wir uns neu mit dem Problem von Krankheit und Heilung auseinandersetzen.

Kundenbewertungen zu "Krankheit als Weg"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von naturewoman aus Hamburg am 03.08.2011 ***** ausgezeichnet
Wenn wir im Bewusstsein nicht erkennen können oder wollen, was unsere Seele möchte, dann schenkt uns der Körper die Symptome, um uns darauf aufmerksam zu machen. Natürlich brauchen wir an manchen Stellen die Schulmedizin, um akut zu helfen und dafür sollten wir auch dankbar sein. Doch genauso wichtig ist es sich gleichzeitig mit der Botschaft unserer Seele zu beschäftigen. Damit habe ich schon sehr viele gute, manchmal sehr erstaunliche Erfahrungen gemacht. Ich wünsche allen den Mut und die Bereitschaft nach innen zu hören.... dann könnten die Symptome auch wieder nachlassen!
Wer das nicht möchte, dem sei es selbstverständlich frei gestellt, doch fände ich es fairer auch eine andere Sichtweise gelten zu lassen. Niemand sagt, dass man bei Krankheit nicht zum Arzt gehen sollte; es ist aus meiner Erfahrung nur sehr hilfreich gleichzeitig den seelischen Hintergrund zu betrachten.

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Bewertung von Isha aus Berlin am 04.04.2011 ***** ausgezeichnet
Eine ganzheitliche Sicht auf Krankheit und Gesundheit. Sehr hilfreich, leicht verständlich und dennoch komplex im Inhalt! Ein gutes Buch für alle die die Verantwortung für ihre Gesundheit und für ihre emotionale Entwicklung übernehmen wollen. Ersetzt keinesfalls professionell medizinische Unterstützung und Behandlung aber es erlaubt einen größeren Einblick vor allem von den größeren Zusammenhängen.

4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Stutz am 30.10.2008 ***** ausgezeichnet
In diesem Buch zeigen die beiden Autoren eine Alternative zur Schulmedizin und wecken ein tieferes Verständnis von Krankheit.
Sehr zu empfehlen!

10 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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