Combray - Proust, Marcel

Marcel Proust 

Combray

Aus d. Französ. v. Eva Rechel-Mertens
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Produktbeschreibung zu Combray

Mit Combray beginnt Marcel Prousts großes Romanwerk "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit". Die Bilder, Szenen und Episoden daraus sind zum literarischen Allgemeingut geworden: zu Beginn des Romans der Schlafende, Träumende, der sich an frühere Zeiten erinnert: "Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen"; das Drama des Zubettgehens; die Madeleine und die unwillkürliche Erinnerung, die mit ihrem Genuß einhergeht; die Weißdornblüten und Seerosen, drei Kirchtürme im Abendlicht, ein Sonnenstrahl auf einem regennassen roten Ziegeldach. Personen und Orte, Landschaftsbilder, Gedanken zum Lesen, zum Schreiben, über Kunst, Eifersucht, Moral und, nicht zuletzt, brillante Gesellschaftssatire: Combray enthält bereits Prousts Welt in ihrer charakteristischen Färbung - die Zeit, die Erinnerung, die Liebe.

Produktinformation


  • Verlag: Insel, Frankfurt
  • 2003
  • Ausstattung/Bilder: 2003. 269 S.
  • Seitenzahl: 250
  • Insel Taschenbücher Nr.2878
  • Best.Nr. des Verlages: 34578
  • Deutsch
  • Abmessung: 177mm x 108mm x 16mm
  • Gewicht: 208g
  • ISBN-13: 9783458345787
  • ISBN-10: 3458345787
  • Best.Nr.: 10863377
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 20.03.2002

Die heiligen Gefäße des Marcel Proust
Manche Perle kommt erst dem Übersetzer so richtig zum Bewusstsein: Michael Kleebergs Neuübersetzung von „Combray”
Marcel Prousts Hauptwerk „A la recherche du temps perdu” („Auf der Suche nach der verlorenen Zeit”) war schon für die Zeitgenossen eine literarische Offenbarung des anbrechenden zwanzigsten Jahrhunderts, obwohl sein Erscheinen sich über mehr als zwei Jahrzehnte erstreckte und die letzten Teile erst nach dem Tod des Autors veröffentlicht wurden. Da war es allerhöchste Zeit, dass die „Recherche” 1954 endlich als kompaktes Ganzes in der „Bibliothèque de la Pléiade”, einer Art von Pantheon nicht nur der französischen Literatur, als hundertster Band erschien. André Maurois steuerte ein Vorwort bei und erklärte feierlich, dass in dieser ersten Jahrhunderthälfte weit und breit kein denkwürdigeres Romanwerk als eben die „Recherche” zu entdecken sei: Proust sei der Romanautor „im Reinzustand”, weil sein Schreiben den Übergang vom poetischen Schein zur Wirklichkeit der Prosa vollziehe – dank der Metapher. Sie spiele in diesem Werk die Rolle, welche in religiösen Riten heiligen …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.10.2002

Fetzenflug der Nebensätze
Michael Kleebergs Neuübersetzung von Prousts "Combray"

"Flieg. Fetzen." So endet Arno Schmidts "Leviathan". Und meint damit die Vernichtung aller Zivilisation bis hin zur Zerstörung selbst der Prosa. Flieg, Fetzen, das meint auch Proust - er drückt es nur ein wenig umständlicher aus: "Und genauso wie in jenem Spiel, bei dem die Japaner sich damit amüsieren, in eine wassergefüllte Porzellantasse kleine, formlose Papierschnipsel zu werfen, die sich beim ersten Kontakt mit der Flüssigkeit ausdehnen, Konturen und Farben bekommen" - ein paar Nebensätze seien übersprungen -, "ganz genauso sind in diesem Augenblick alle Blumen unseres Gartens und die des Parks von Monsieur Swann, auch die Seerosen der Vivonne, desgleichen die ganzen Leute aus dem Dorf und ihre kleinen Häuschen und die Kirche und ganz Combray und seine Umgebung, all das, Form und Festigkeit annehmend, Stadt wie Gärten, aus meiner Tasse Tee entstanden." So steht es am Ende des ersten Kapitels der "Suche nach der verlorenen Zeit", und kaum ein anderer Satz der Literatur hat je so exakt vorgesprochen, was dann geschehen wird: die Erweiterung zu Combray, die …

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Marcel Proust, geb. am 10. Juli 1871 in Auteuil, starb am 18. November 1922 in Paris. Sein siebenbändiges Romanwerk 'Auf der Suche nach der verlorenen Zeit' ist zu einem Mythos der Moderne geworden. Eine Asthmaerkrankung beeinträchtigte schon früh Prousts Gesundheit. Noch während des Studiums und einer kurzen Tätigkeit an der Bibliothek Mazarine widmete er sich seinen schriftstellerischen Arbeiten und einem nur vermeintlich müßigen Salonleben. Es erschienen Beiträge für Zeitschriften und die Übersetzungen zweier Bücher von John Ruskin. Nach dem Tod der über alles geliebten Mutter 1905, der ihn in eine tiefe Krise stürzte, machte Proust die Arbeit an seinem Roman zum einzigen Inhalt seiner Existenz. Sein hermetisch abgeschlossenes, mit Korkplatten ausgelegtes Arbeits- und Schlafzimmer ist legendär. 'In Swanns Welt', der erste Band von Prousts opus magnum, erschien 1913 auf Kosten des Autors im Verlag Grasset. Für den zweiten Band 'Im Schatten junger Mädchenblüte' wurde Proust 1919

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Combray

Combray - Proust, Marcel

Aus d. Französ. v. Eva Rechel-Mertens

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  • 2003
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Mit Combray beginnt Marcel Prousts großes Romanwerk "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit". Die Bilder, Szenen und Episoden daraus sind zum literarischen Allgemeingut geworden: zu Beginn des Romans der Schlafende, Träumende, der sich an frühere Zeiten erinnert: "Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen"; das Drama des Zubettgehens; die Madeleine und die unwillkürliche Erinnerung, die mit ihrem Genuß einhergeht; die Weißdornblüten und Seerosen, drei Kirchtürme im Abendlicht, ein Sonnenstrahl auf einem regennassen roten Ziegeldach. Personen und Orte, Landschaftsbilder, Gedanken zum Lesen, zum Schreiben, über Kunst, Eifersucht, Moral und, nicht zuletzt, brillante Gesellschaftssatire: Combray enthält bereits Prousts Welt in ihrer charakteristischen Färbung - die Zeit, die Erinnerung, die Liebe.

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Autorenporträt zu "Marcel Proust"

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