Karte und Gebiet (Mängelexemplar) - Houellebecq, Michel

Michel Houellebecq 

Karte und Gebiet (Mängelexemplar)

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt 2010

Übersetzung: Wittmann, Uli
Gebundenes Buch
 
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Karte und Gebiet (Mängelexemplar)

Michel Houellebecq, selbsterklärter 'Volksfeind' und enfant terrible der Gegenwartsliteratur, hat den Roman geschrieben, den niemand erwartet hätte. 'Karte und Gebiet' ist ein großer Wurf: ein doppelbödiges, selbstironisches Vexierspiel, ein gewichtiger Roman, der zugleich wie schwerelos wirkt. Houellebecq erweist sich darin als begnadeter Erzähler, spielt unnachahmlich intelligent mit seiner Rolle im Literaturbetrieb und lässt zugleich alle Spekulationen ins Leere laufen.

Jed Martin ist Künstler. In seinen fotografischen Arbeiten stellt er Straßenkarten und Satellitenbilder gegenüber. Doch zum Durchbruch verhelfen ihm Porträts von Persönlichkeiten aus verschiedenen Berufsgruppen. Einer der Porträtierten: 'Michel Houellebecq, Schriftsteller'. In der Folge wird Jed zu einem der wichtigsten Gegenwartskünstler, Presse und Publikum liegen ihm zu Füßen, die hübsche Olga verliebt sich in ihn.

Doch dann geschieht ein grausames Verbrechen: ein Doppelmord, verübt auf so bestialische Weise, dass selbst die hartgesottenen Einsatzkräfte schockiert sind. Im Zuge der Ermittlungen wird auch Jed befragt ...

Die Kunst, das Geld, die Arbeit, die Liebe zu den Frauen und den Vätern, das Leben bis hin zum - manchmal gewaltsamen - Tod: Das sind die Themen dieses großen Romans, der in Frankreich als literarische Sensation gefeiert und als heißer Anwärter für den Prix Goncourt gehandelt wird. Michel Houellebecqs neustes Werk ist ein vollendeter Geniestreich von überraschender Zartheit. Der einstige agent provocateur erscheint darin gereift und auf so humorvolle Weise melancholisch wie nie. 'Karte und Gebiet' wird nicht nur die Freunde Houellebecqs begeistern, sondern auch manch einen seiner Feinde.


Produktinformation

  • Verlag: Dumont Buchverlag
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 414 S.
  • Seitenzahl: 416
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 146mm x 37mm
  • Gewicht: 572g
  • ISBN-13: 9783832196394
  • ISBN-10: 3832196390
  • Best.Nr.: 36037329
'Ein Meister, entspannt, auf der Höhe seiner Kunst. Ein großer Wurf, sein bisher bester Roman.' -- Süddeutsche Zeitung

'Der genialste Landvermesser der französischen Literatur hat einen höchst unterhaltsamen Gesellschaftsroman des Kunstbetriebs, ja der Gegenwart geschrieben.' -- Frankfurter Allgemeine Zeitung

'Ein sehr komischer Roman, auf dessen deutsche Übersetzung man sich freuen kann.' -- Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

'Perfekt. Ein packendes, trauriges und humorvolles Buch.' -- Die Zeit Frankreich

'Michel Houellebecqs spannendstes, gefühlvollstes und bewegendstes Buch.' -- Livres Hebdo

'Kein Bewunderer seines einzigartigen Talents wird von diesem Roman enttäuscht sein.' -- Le Monde

'Sein Werk markiert einen Wendepunkt in der Literaturgeschichte.' -- Marianne

'Komplex, subtil und atemberaubend virtuos.' -- Les Inrockuptibles

'Das verspricht perfekt gerechtfertigte Lobeshymnen.' -- Libération

'Alles, was seinen bisherigen Erfolg sicherte, ist hier noch einmal vereint.' -- Le Figaro

'Ein Meister, entspannt, auf der Höhe seiner Kunst. Ein großer Wurf, sein bisher bester Roman.' -- Süddeutsche Zeitung

'Der genialste Landvermesser der französischen Literatur hat einen höchst unterhaltsamen Gesellschaftsroman des Kunstbetriebs, ja der Gegenwart geschrieben.' -- Frankfurter Allgemeine Zeitung

'Ein sehr komischer Roman, auf dessen deutsche Übersetzung man sich freuen kann.' -- Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

'Perfekt. Ein packendes, trauriges und humorvolles Buch.' -- Die Zeit Frankreich

'Michel Houellebecqs spannendstes, gefühlvollstes und bewegendstes Buch.' -- Livres Hebdo

'Kein Bewunderer seines einzigartigen Talents wird von diesem Roman enttäuscht sein.' -- Le Monde

'Sein Werk markiert einen Wendepunkt in der Literaturgeschichte.' -- Marianne

'Komplex, subtil und atemberaubend virtuos.' -- Les Inrockuptibles

'Das verspricht perfekt gerechtfertigte Lobeshymnen.' -- Libération

'Alles, was seinen bisherigen Erfolg sicherte, ist hier noch einmal vereint.' -- Le Figaro

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Selbstironie gemischt mit einer guten Portion Abgeklärtheit nehmen Harald Jähner sehr für Michel Houellebecqs jüngsten Roman ein, und damit hat der französische Autor sogar nicht wenige erklärte Houellebecq-Gegner für sich gewonnen, wie der Rezensent weiß. In seinem Künstlerroman, in dem der Maler Jed Martin mit fotografierten Ausschnitten von Michelin-Regionalkarten zu Ruhm gelangt, lässt der Autor die Figur Michel Houellebecq auftreten, ein Schriftsteller, der ein wenig stinkt, sehr eigenbrötlerisch ist und auf Seite 266 mitsamt seinem Hund zerstückelt aufgefunden wird, erklärt der Rezensent. Das wird "Houellebecq-Hasser" erfreuen und andere amüsieren, glaubt Jähner. In der Figur des Malers sieht er zudem ein ironisches Alter ego des Autors, der das Bedürfnis nach Authentizität befriedigt und damit "Surrogate des wahren, natürlichen Lebens" liefert.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.03.2011

Parforceritt einer alten Schildkröte

Michel Houellebecq ist weise geworden: Sein großer Künstlerroman "Karte und Gebiet" vermisst die Welt unseres Jahrhunderts und findet den letzten Frieden in der Provinz.

Von Sandra Kegel

Michel Houellebecq ist tot. Er wurde ermordet. Möglicherweise ist er zusammen mit seinem Hund Platon einem Ritualmord zum Opfer gefallen. Das jedenfalls vermuten die entgeisterten Polizisten, als sie die mit Laserschneider verstümmelten Leichen in Houellebecqs Haus in der französischen Provinz finden: "Ist es so schlimm?, fragte Jasselin leise. Noch viel schlimmer. Viel schlimmer, als du dir vorstellen kannst. Jemand, der das getan hat, den dürfte es gar nicht geben."

Was klingt wie eine Parodie auf die Thriller des schwedischen Erfolgsautors Stieg Larsson, ist tatsächlich ein Ausschnitt aus "Karte und Gebiet", dem neuen, ausgesprochen komischen und geistreichen Roman von Michel Houellebecq. Der Nihilist mit der verkappten Romantikerseele macht im dritten Kapitel tatsächlich Ernst mit Roland Barthes' bekannter These vom Tod des Autors. Nicht nur lässt er den Schriftsteller gleichen Namens qualvoll enden, er …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.03.2011

Saint Michel
Michel Houellebecq sagt auf neue, ungeahnte Weise „J’accuse“: Sein neuer, tiefgründiger Künstlerroman
„Karte und Gebiet“ ist ein Meisterwerk Von Helmut Böttiger
In der Kunst wird der Irrsinn des Finanzkapitalismus plastisch. Am Ende des Buches verkauft Jed Martin, die Hauptfigur, sein letztes Bild für zwölf Millionen an einen indischen Handyunternehmer. Doch da widmet er sich längst nur noch Videogrammen, in denen von der Welt nichts als sich im Wind wiegende Gräser übrigbleiben. Der Kunstmarkt wird „schon seit langem von den reichsten Geschäftsleuten der Welt beherrscht“, stellt Jeds Galerist Franz fest, „wir sind in die Epoche der Hofmalerei des Ancien Régime zurückgefallen“. Wie gewohnt geraten in Michel Houellebecqs neuem Roman die Mechanismen des Marktes in grelles Licht. Und doch ist er alles andere als zynisch. Houellebecq trifft seine Leser an einer völlig unerwarteten Stelle. Er hat einen tiefgründigen und wissenden Künstlerroman geschrieben, voll postmodernem Ernst. Es ist wie bei einem makellosen Gemälde. Je genauer man hinsieht, desto vieldeutiger und widersprüchlicher werden die scheinbar mühelos …

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Mit diesem Roman ist es Michel Houellebecq gelungen, ein ebenso unbarmherziges wie äußerst amüsantes Bild der französischen Gesellschaft zu schaffen. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG Lesen! MONOPOL "Gleichzeitig Künstler- und Landschaftsroman, ein Thriller und seine Parodie, ein Essay über Houellebecqs Heimatland inklusive Zukunftsvision und Loblied auf die Provinz, eine Vater-Sohn-Geschichte, die nach den letzten Dingen fragt und ein Hundesachbuch (...) Ihr Schöpfer ist weise geworden und sein Ton ist leicht wie ein Soufflé." FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG "Ein großes Buch über die Gegenwart, voller Erkenntnis, voller Schmerz. Houellebecq hat alle seine "Elementarteilchen" mitgenommen und sämtliche Capricen, alles Kokette und stilisierte abgestreift. Er hat sie in einen völlig anderen Kosmos überführt, in ein Meisterwerk." SÜDDEUTSCHE ZEITUNG "Ein aberwitziger Künstlerroman" DIE ZEIT "Weich und weise (...) ein überzeugendes, souveränes Panoramabild unserer inneren und äußeren Verfassung." DIE WELT Sein Roman ist perfekt. NEON Houellebecqs bester Roman DER STANDARD "Man sieht, Houellebecq hat Humor (...) ein selbstironischer Künstlerroman und somit auch ein Gesellschaftsroman." FRANKFURTER RUNDSCHAU Er ist mit diesem Buch auf dem Weg zur literarischen Unsterblichkeit. MANNHEIMER MORGEN Das Buch ist grandios, ein Kabinettstück an Doppelbödigkeiten und Cameo-Auftritten. (Annabelle) Ein Roman, der so altmeisterlich erzählt und intelligent gebaut ist wie kein zweiter in diesem Frühling. UMAG Karte und Gebiet ist ein Künstlerroman, der, wie stets bei diesem Autor, in die Mitte unserer gesellschaftlichen Existenz vordringt, auf ironische, geradezu zynische Art und Weise. FRANKFURTER RUNDSCHAU MAGAZIN Bitterernster und doch heiterer, ideengeladener und exzellent konstruierter Roman. ( ) Beglückt, verstört, fasziniert schlägt man die Seiten um. Es ist das Buch der Saison. BERNER ZEITUNG Michel Houellebecqs bester Roman seit langer, langer Zeit. ROLLING STONE Es ist Krimi, Künstlerbiografie, Kapitalismuskritik und Gesellschaftsanalyse zugleich und das bislang beste des literarischen Enfant terrible. Lang lebe Houellebecq! PRINZ Das Buch der Saison. PASSAUER NEUE PRESSE Unbedingt lesen! VOGUE.DE Das Buch ist Parodie und Utopie zugleich und es ist meisterhaft. HÖRZU Michel Houellebecq ist mit diesem klugen Künstlerroman ein großer Wurf der Gegenwartsliteratur gelungen: Ein hoch moralisches Buch, das die zentralen Fragen nach den Werten, Tugenden und Sünden unserer Zeit stellt und auf originelle Weise auch beantwortet. Denis Scheck in DER TAGESSPIEGEL und DRUCKFRISCH Mitten ins Herz unserer Zeit BUCH JOURNAL Michel Houellebecq ist mit Karte und Gebiet ein lässiges Werk des Unterlaufens aller Erwartungen und des um ihn veranstalteten Traras gelungen. KOMMUNE. FORUM FÜR POLITIK, ÖKONOMIE, KULTUR

"Mit diesem Roman ist es Michel Houellebecq gelungen, ein ebenso unbarmherziges wie äußerst amüsantes Bild der französischen Gesellschaft zu schaffen." (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)

"Gleichzeitig Künstler- und Landschaftsroman, ein Thriller und seine Parodie, ein Essay über Houellebecqs Heimatland inklusive Zukunftsvision und Loblied auf die Provinz, eine Vater-Sohn-Geschichte, die nach den letzten Dingen fragt und ein Hundesachbuch (...) Ihr Schöpfer ist weise geworden und sein Ton ist leicht wie ein Soufflé." (FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG)

"Ein großes Buch über die Gegenwart, voller Erkenntnis, voller Schmerz. Houellebecq hat alle seine "Elementarteilchen" mitgenommen und sämtliche Capricen, alles Kokette und stilisierte abgestreift. Er hat sie in einen völlig anderen Kosmos überführt, in ein Meisterwerk." (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)

"Ein aberwitziger Künstlerroman" (DIE ZEIT)

"Weich und weise (...) ein überzeugendes, souveränes Panoramabild unserer inneren und äußeren Verfassung." (DIE WELT)

"Man sieht, Houellebecq hat Humor (...) ein selbstironischer Künstlerroman und somit auch ein Gesellschaftsroman." (FRANKFURTER RUNDSCHAU)

"Er ist mit diesem Buch auf dem Weg zur literarischen Unsterblichkeit." (MANNHEIMER MORGEN)

"Das Buch ist grandios, ein Kabinettstück an Doppelbödigkeiten und Cameo-Auftritten." (Annabelle)

"Ein Roman, der so altmeisterlich erzählt und intelligent gebaut ist wie kein zweiter in diesem Frühling." (UMAG)

"Karte und Gebiet ist ein Künstlerroman, der, wie stets bei diesem Autor, in die Mitte unserer gesellschaftlichen Existenz vordringt, auf ironische, geradezu zynische Art und Weise." (FRANKFURTER RUNDSCHAU MAGAZIN)

"Bitterernster und doch heiterer, ideengeladener und exzellent konstruierter Roman. ( ) Beglückt, verstört, fasziniert schlägt man die Seiten um. Es ist das Buch der Saison." (BERNER ZEITUNG)

"Das Buch ist Parodie und Utopie zugleich und es ist meisterhaft." (HÖRZU)

"Michel Houellebecq ist mit diesem klugen Künstlerroman ein großer Wurf der Gegenwartsliteratur gelungen: Ein hoch moralisches Buch, das die zentralen Fragen nach den Werten, Tugenden und Sünden unserer Zeit stellt und auf originelle Weise auch beantwortet." (Denis Scheck in DER TAGESSPIEGEL und DRUCKFRISCH)

"Mitten ins Herz unserer Zeit" (BUCH JOURNAL)

"Michel Houellebecq ist mit Karte und Gebiet ein lässiges Werk des Unterlaufens aller Erwartungen und des um ihn veranstalteten Traras gelungen." (KOMMUNE. FORUM FÜR POLITIK, ÖKONOMIE, KULTUR)
Michel Houellebecq, geb. 1958 in La Réunion, lebt in Irland. Er ist Preisträger des angesehenen Grand Prix des Lettres, des Prix Novembre, des Impac-Preises und des Prix de Flore.

Kundenbewertungen zu "Karte und Gebiet (Mängelexemplar)"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Ruth Justen aus Leipzig am 25.11.2011 ***** sehr gut
Eigentlich sind es zwei Romane in einem, die der französische Schriftsteller Michel Houellebecq mit seinem jüngsten Werk "Karte und Gebiet" vorlegt.

In der Hauptgeschichte trifft der einsame Künstler Jed Martin den kauzigen Schriftsteller Michel Houellebecq. Gemeinsam ist ihnen die Bindungslosigkeit gegenüber Familie und Freunden sowie die Ablehnung der aufgeblasenen Kunstszene - ja der Gesellschaft im Allgemeinen. Grandios beschreibt der französische Meister diese beiden klugen und sensiblen Einzelgänger.

Gleichzeitig seziert er regelrecht die bessere französische Gesellschaft. Daran schließt auch der in den Roman eingeschobene Krimi an. Als Leser stoplert man über den Genrewechsel und über das Mordopfer. Das ist kein Geringerer als der Autor selbst, der im Buch bestialisch ermordet wird. Der Künstler liefert den entscheidenen Hinweis zur Überführung des Täters. Der Roman begleitet Jed Martin bis zu seinem Tode im Jahr 2035 und zeichnet ein düsteres Zukunftsbild.

Was bleibt? Nichts. Denn: "Die Vegetation trägt den endgültigen Sieg davon", so Houellebecq.

Dem Autor ist ein tiefgründiges und lesenswertes Buch gelungen.

DuMont Buchverlag 2011

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