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Rip It UP And Start Again\Schmeiss alles hin und fang neu an
Postpunk 1978-1984
Übersetzer: Lösch, Conny
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Hannibal
- 2007
- Ausstattung/Bilder: 2007. 575 S. m. SW-Abb. im Text, Farbfotos auf 8 Taf.
- Seitenzahl: 575
- Best.Nr. des Verlages: 11200270
- Deutsch
- Abmessung: 244mm x 169mm x 57mm
- Gewicht: 1155g
- ISBN-13: 9783854452706
- ISBN-10: 3854452705
- Best.Nr.: 22505842
Leseprobe zu "Rip It UP And Start Again\Schmeiss alles hin und fang neu an"
Produktbeschreibung zu "Rip It UP And Start Again\Schmeiss alles hin und fang neu an"
Beschreibung
ein Netzwerk aus unabhängigen Studios, Labels und Vertrieben. Simon Reynolds behauptet daher: Das Versprechen von Punk wurde erst im Postpunk eingelöst. Doch auch einem neuen Begriff von Pop wurde der Weg geebnet. Bands, die einst in der Absicht angetreten waren, das kommerzielle System von innen zu verändern, gingen im Mainstream auf, und der Erfolg ließ ihre Träume platzen.
30.11.2007
Dieses Zeitalter hat viele lose Enden
Unendliche Zerreißprobe: Simon Reynolds erzählt die große
Geschichte des Postpunk
Simon Reynolds weiß, wie weit er für die Beschreibung einer
kulturellen Gegenbewegung ausholen kann, ohne die Geduld der Leser
zu strapazieren. Seine Bezugspunkte sind die schlanken Formate der
Popkultur. Deren Mechanismen kennt er in- und auswendig. Nachdem er
Punk verschlafen hatte, befand er sich noch oft genug zur rechten
Zeit am rechten Ort. Reynolds wurde 1963 in London geboren, zog
später nach New York. Er war jahrelang Redakteur des britischen
Magazins "Melody Maker". Noch heute schreibt er Artikel
über das schnelllebige Tagesgeschäft. Seit den Neunzigern verfasst
er außerdem Abhandlungen rund um Thesen, die bei ihm vorher zu kurz
kamen. Gemeinsam mit seiner Frau Joy Press legte er 1995 "The
Sex Revolts" zum Thema Gender und Rebellion vor. Das
Autorenpaar erklärte darin kategorisch, Rock 'n' Roll
beziehe seine Energie von jeher aus den Dichotomien Hippie versus
Punk und Macho versus Softie.
Konsequent in der Verachtung jeglichen Männlichkeitswahns, erzählt
er auch seine Geschichte des Postpunk zwischen 1978 …
11.08.2007
" Punk war nicht interessant oder gar revolutionär - dafür war
er zu beschränkt. Erst im Postpunk haben Bands wie Pere Ubu,
Throbbing Gristle oder PIL wirklich etwas Neues gemacht. Das hat
Rezensent Felix Denk aus Simon Reynolds' "minuziös
recherchiertem" Buch über die Musik der Jahre 1978 bis 1984
gelernt. Reynolds, ein britischer Musikjournalist, hat sich vor
allem auf England konzentriert und 128 Interviews für das Buch
geführt. Noch die kleinsten Aspekte der damaligen Nischen-Ökonomien
behandelt er, vermerkt dankbar der Rezensent: ob Plattenläden,
Kassettenlabel oder Fanzines. Lediglich die zwei Kapitel über New
York findet Denk "etwas dünn" geraten.
© Perlentaucher Medien GmbH"
Rezension
»128 Interviews hat Reynolds geführt, da wird auf keinen Ölkanister
gehauen, ohne dass drei Quellen bezeugen können, welche Farbe der
Drumstick hatte. Umwerfend ist Reynolds Vermögen, sich sprachlich
in die Materialität der Musik hineinzudenken: er findet nicht nur
immer Umschreibungen, er weiß auch, dass für den ,monochromatischen
Minimalismus' von Wires Album ,Chairs Missing, der den Gitarren
ihren lebhaften Glanz fluoreszierenden Marmors verleiht, ein
MX-R-Verzerrer verantwortlich ist.« (Tobias Rapp, taz)
»Ein unterhaltsames Monumentalwerk mit einem Füllhorn großartiger
Zitate, treffsicheren Kritikerurteilen, akribischen Recherchen und
elegant nachvollzogenen künstlerischen Stammbäumen.« (Independent
On Sunday)
»Ein monumentales Buch, ein höchst persönlicher und zugleich
amtlicher Guide und ein Neuzugang zur Handvoll der essenziellen
Bücher über Popmusik.« (GQ )
»Wenn jemand behauptet, er habe fünf bessere Bücher über Popmusik
gelesen, ist er entweder verrückt oder ein Lügner.« (The
Guardian)
»Essenzieller Stoff für jeden Musikfreund, der mehr wissen will.«
(Now!)
»Das Buch des Jahres.« (New Musical Express)
Rezensionen und Kritik
»128 Interviews hat Reynolds geführt, da wird auf keinen Ölkanister gehauen, ohne dass drei Quellen bezeugen können, welche Farbe der Drumstick hatte. Umwerfend ist Reynolds' Vermögen, sich sprachlich in die Materialität der Musik hineinzudenken: er findet nicht nur immer Umschreibungen, er weiß auch, dass für den ,monochromatischen Minimalismus' von Wires Album ,Chairs Missing', der den Gitarren ihren lebhaften Glanz fluoreszierenden Marmors verleiht, ein MX-R-Verzerrer verantwortlich ist.« Tobias Rapp, taz »Ein unterhaltsames Monumentalwerk mit einem Füllhorn großartiger Zitate, treffsicheren Kritikerurteilen, akribischen Recherchen und elegant nachvollzogenen künstlerischen Stammbäumen.« Independent On Sunday »Ein monumentales Buch, ein höchst persönlicher und zugleich amtlicher Guide - und ein Neuzugang zur Handvoll der essenziellen Bücher über Popmusik.« GQ »Wenn jemand behauptet, er habe fünf bessere Bücher über Popmusik gelesen, ist er entweder verrückt oder ein Lügner.« The Guardian »Essenzieller Stoff für jeden Musikfreund, der mehr wissen will.« Now! »Das Buch des Jahres.« New Musical Express
Autorenporträt zu "Simon Reynolds"
Simon Reynolds, 1963 in London geboren, war von 1986 bis 1990 Redakteur der englischen Musikzeitschrift Melody Maker. Ein Buch mit seinen Texten aus jener Zeit erschien 1990 unter dem Titel "Blissed Out: The Raptures of Rock". Seit 1994 lebt Reynolds im East Village in Manhattan. Er schreibt für Zeitungen und Zeitschriften wie New York Times, Village Voice, Spin, The Guardian, Rolling Stone, The Observer, Artforum, The Wire und Uncut. 1995 erschien das Buch "The Sex Revolts: Gender, Rebellion & RocknRoll", das er zusammen mit seiner Frau Joy Press schrieb; 1998 folgte "Generation Ecstasy: Into the World of Techno and Rave Culture in America". Seit Ende 2002 betreibt Reynolds im Internet sein Blissblog.
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