Out Of The Game - Rufus Wainwright
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Rufus Wainwright 

Out Of The Game

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Out Of The Game

Auf seinem siebten Studioalbum präsentiert sich der Sänger und Songwriter aus Kanada so zugänglich und vielseitig wie wohl nie zuvor. "Out Of The Game" entstand im Herbst 2011 in New York unter der Regie von Mark Ronson und mit tatkräftiger Unterstützung der Dap-Kings (Amy Winehouse), von Nels Cline (Wilco), Nick Zinner (Yeah Yeah Yeahs) und Andrew Wyatt (Miike Snow). Die Zusammenarbeit mit Mark Ronson hat Rufus Wainwright zu neuen musikalischen Wagnissen animiert. Litten die letzten Alben des Musiker allesamt unter einer gewissen Vorhersehbarkeit, so wird der Hörer diesmal bei Nummern wie "Welcome To The Ball" oder "Bitter Tears" immer wieder auf Neue überrascht. Die Bandbreite der zwölf Songs reicht von Gospel-inspirierten Rocknummern wie "Jericho", mit opulenten Streicherklängen veredelte Midtempo-Hymnen wie "Welcome To The Ball" bis hin zu hypnotischen, auffällig zurückhaltend instrumentierten Balladen wie "Respectable Dive". Eindeutiger Höhepunkt der Platte ist der Opener und Titelsong "Out Of The Game", ein warmherziger, mit perfekten Gesangsharmonien auftrumpfender Pop-Song. Norbert Schiegl
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Am 20. April 2012 veröffentlicht Rufus Wainwright bei Decca sein sehnsüchtig erwartetes neues Album "Out Of The Game", das von Mark Ronson (Amy Winehouse / Adele u.a.) produziert wurde. Es ist das siebte Studioalbum des vielleicht besten, sicher aber vielseitigsten Songwriters der Gegenwart. "Es ist das poppigste Album, das ich je gemacht habe", sagt Rufus, während Mark Ronson meint: "Es ist das beste Album meiner Karriere." Dass beide Recht haben, bestätigt jeder einzelne Track dieses Albums. Letzten Herbst in New York aufgenommen, funkeln und glitzern die zwölf Nummern wie musikalische Kronjuwelen. Die Songs des neuen Albums gehören zweifellos zu den besten, die Rufus Wainwright im Laufe seiner Karriere aufgenommen hat: angefangen beim fulminanten Titelsong über den Gospel-gefärbten Rock von "Jericho" und die schiere Schönheit von "Sometimes You Need" bis zum emotionalen "Candles".


Produktinformation

  • Anzahl: 1
  • Datenträger: CD
  • Erscheinungstermin: 20.04.2012
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 21.04.2012

Der eine Vater und der andere
Das Beste von Zappa, den Byrds und Doors sowie Joni Mitchell in einem? Rufus Wainwright gibt immerhin sein Bestes - sich selbst

Von Dieter Bartetzko

Vierzig Jahre dauerte es, bis das legendäre Folktrio Peter, Paul & Mary auf seinem letzten Album ein Lied gegen Schwulenphobie wagte. "Jesus is on the Wire" beschreibt, basierend auf Tatsachen, einen schwulen siebzehnjährigen Jungen, den der Mob wie ein Bündel Lumpen an einen Zaun hängt, wo der bewusstlos Geprügelte langsam verblutet. Rufus Wainwright, Sohn der kanadischen Folkpaars Kate McGarrigle und Loudon Wainwright III, war fünfzehn, als er sich zu seinem Schwulsein bekannte, und 31, als er "Gay Messiah" veröffentlichte. Zu PPMs seiltanzendem Erlöser, der sich höher und höher von der Erde weg balanciert, verhält sich Wainwrigths unergründlich lächelnder Jesus wie ein aasiger Variéte-Beau zu einem todesfürchtigen Artisten. Damit ist auch die Kluft gekennzeichnet, die zwischen Folk und der Kunst des Rufus Wainwright klafft: Die einen klagen um die Menschheit, er klagt um sich. Immer um sich. Denn auch auf seinem siebten Album dreht sich die Welt um …

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Videoclip zu "Out Of The Game"

Trackliste zu "Out Of The Game" von Rufus Wainwright


CD
1 Out Of The Game
2 Jericho
3 Rashida
4 Barbara
5 Welcome To The Ball
6 Montauk
7 Bitter Tears
8 Respectable Dive
9 Perfect Man
10 Sometimes You Need
11 Song Of You
12 Candles
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