Welche Einsichten gewinnt man anhand der Beobachtung der Welt durch
soziale Systeme? Was ist in diesem Zusammenhang Kommunikation und
wie bedeutsam ist sie für Sozialsysteme? Welche Relevanz haben
diese für den Menschen und er für sie? Diese Fragen stehen im
Zentrum des vorliegenden Bandes.
Dabei geht es darum, die soziale Welt als eine eigenständige Ebene
der Wirklichkeit mittels sozialer Systeme zu beschreiben, die ihren
Aufbau und Bestand durch Kommunikation selbst herstellen. Ferner
wird die Unwahrscheinlichkeit der Kommunikation angesichts von
Problemen des Verstehens, der Erreichbarkeit/Aufmerksamkeit und
Akzeptanz verdeutlicht und es wird thematisiert, was Sprache,
Verbreitungsmedien (Schrift, Massenmedien) und Erfolgsmedien
(Macht, Geld, Wahrheit, Liebe) zu leisten vermögen, damit
Kommunikation dennoch wahrscheinlich ist und gelingt.
Welche Einsichten gewinnt man anhand der Beobachtung der Welt durch
soziale Systeme? Was ist in diesem Zusammenhang Kommunikation und
wie bedeutsam ist sie für Sozialsysteme? Welche Relevanz haben
diese für den Menschen und er für sie? Diese Fragen stehen im
Zentrum des vorliegenden Bandes.
Dabei geht es darum, die soziale Welt als eine eigenständige Ebene
der Wirklichkeit mittels sozialer Systeme zu beschreiben, die ihren
Aufbau und Bestand durch Kommunikation selbst herstellen. Ferner
wird die Unwahrscheinlichkeit der Kommunikation angesichts von
Problemen des Verstehens, der Erreichbarkeit/Aufmerksamkeit und
Akzeptanz verdeutlicht und es wird thematisiert, was Sprache,
Verbreitungsmedien (Schrift, Massenmedien) und Erfolgsmedien
(Macht, Geld, Wahrheit, Liebe) zu leisten vermögen, damit
Kommunikation dennoch wahrscheinlich ist und gelingt.
Ziel ist nicht nur die Irritation des Alltagsverständnisses durch
systemtheoretische Abstraktion, sondern zugleich auch die Aneignung
einer Beobachterperspektive, welche den LeserInnen neue Optionen
eigenen Erlebens und Handelns eröffnet. Die theoriegeleitete
Beobachtung wurde deshalb durch vielfältige Fallbeispiele -
Fahrstuhlfahrt, Universitätsseminar, Sozialamt, gegenwärtige
Kindheits- und Jugendphase etc. - ergänzt, welche den Blick für die
Kontingenz der sozialen Realität zu schärfen beabsichtigen.
Hans-Jürgen Hohm, Jg. 1951, Dr. rer. pol., ist Lehrbeauftragter an der FH Wiesbaden und der Kath. FH Freiburg i. Br. und Dozent für Soziologie an der Kreuznacher Akademie für Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen.
Inhaltsangabe
I. Soziale Systeme 1.Allgemeine Systemtheorie und Theorie sozialer Systeme 2.Besonderheiten der Luhmannschen Theorie sozialer Systeme 3.Typen sozialer Systeme 4.Fazit
II. Kommunikation und Kommunikationsmedien 1.Was ist Kommunikation? 2.Zur Unwahrscheinlichkeit der Kommunikation 3.Kommunikationsmedien 4.Fazit
III. Soziale Systeme und der moderne Mensch 1.Der moderne Mensch 2.Formen der Inklusion und Exklusion: Teilnahme an und Ausschluss des Menschen von der modernen Gesellschaft 3.Erwartungen sozialer Systeme und der moderne Mensch 4.Fazit
IV. Lebenslauf und Formen der Individualität 1.Zum Wandel des Lebenslaufs 2.Formen der Individualität 3.Fazit
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