Seit mehr als 15 Jahren ist "Globalisierung" ein weithin
bekannter, vielseitig zu diskutierender Begriff. Im
angelsächsischem Raum beschäftigt sich vor allem die
Forschungsdisziplin der Internationalen Politischen Ökonomie (IPÖ)
mit den einhergehenden Strukturveränderungen des Kapitalismus.
Inhaltlich umfasst sie dabei sowohl ökonomische als auch
soziokulturelle Dimensionen. Die Assoziation für kritische
Gesellschaftsforschung (AkG) gibt mit diesem Band Einblicke in ein
plurales Forschungsprogramm, das neue Perspektiven auf das sich
verändernde Verhältnis von Politik und Ökonomie eröffnet und
zugleich die sich entwickelnden postnationalen Verhältnisse genauer
zu begreifen sucht. Neben einer Bilanz des Status quo der Debatte
werden insbesondere staats- und hegemonietheoretische Probleme
behandelt sowie postkoloniale und feministische Perspektiven
kritischer IPÖ entwickelt.Es schreiben Hans-Jürgen Bieling, Gülay
Caglar, Friederike Habermann, Joachim Hirsch, Bob Jessop, John
Kannankulam, Petra Purkarthofer, Bernd Röttger, Joscha Wullweber
und Aram Ziai.
Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20