Israels Irrweg - Verleger, Rolf

Rolf Verleger 

Israels Irrweg

Eine jüdische Sicht

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Produktbeschreibung zu Israels Irrweg

"Das Judentum, meine Heimat, ist in die Hände von Leuten gefallen, denen Volk und Nation höhere Werte sind als Gerechtigkeit und Nächstenliebe." Mit seinem Buch möchte Rolf Verleger einen Beitrag dazu leisten, dass sich dies ändert. Er beschreibt seine jüdischen Wurzeln als persönlichen Hintergrund und umreißt die Geschichte des Zionismus. Sodann diskutiert er die Frage, was es heute angesichts der schwindenden Bedeutung von Religiosität heißt, Jude zu sein. Problematische Ersatzidentitäten sieht er im Nationalismus und im bloßen Anti- Antisemitismus. Als Alternative stellt er die von ihm initiierte Aktion "Schalom 5767" vor, mit der die Bundesregierung zum Umdenken in der Palästinafrage aufgefordert wurde. Er setzt sich mit dem Vorwurf auseinander, Kritik an Israel habe von vornherein und unbesehen als "antisemitisch" zu gelten, und dokumentiert abschließend einige Auseinandersetzungen, die er über diese Fragen zu führen hatte.

Produktinformation


  • Verlag: Papyrossa Verlagsges.
  • 2008
  • Neuaufl.
  • Ausstattung/Bilder: Neuaufl. 2010. 183 S.
  • Seitenzahl: 210
  • Neue Kleine Bibliothek Bd.131
  • Deutsch
  • Abmessung: 196mm x 130mm x 18mm
  • Gewicht: 180g
  • ISBN-13: 9783894383947
  • ISBN-10: 3894383941
  • Best.Nr.: 23567034

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Der Lübecker Psychologe Rolf Verleger gibt in diesem Buch Auskunft über sein jüdisches Selbstverständnis wie seine politischen Ansichten, und Rezensent Martin Forberg kann die Kritik an Israels Politik gegenüber den Palästinensern nur begrüßen. Nicht nur misst Forberg dem Autor aufgrund dessen eigener Familiengeschichte ein besonderes moralisches Gewicht bei, er hält es auch für bemerkenswert, dass die jüdische Sicht auf Israel gar nicht einheitlich ist. Pointiert findet der Rezensent etwa Verlegers Frage: "Die Erschießung meiner Großmutter dafür, dass sie in Berlin ihn Gelben Stern zum Friseur ging, gibt sie dem Staat Israel aktuell das Recht, die Bevölkerung Gazas auszugungern?" Forberg sieht in dem Buch gleich einen ganzen "Strauß engagierter Denkanstöße" präsentiert.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 23.03.2009

Brücken zu Palästina
Eine innerjüdische Kritik an der Politik Israels
Rolf Verleger, Psychologieprofessor in Lübeck und Mitglied im Direktorium des Zentralrates der Juden in Deutschland ist ein profilierter Kritiker der israelischen Politik. Im Sommer 2006 forderte er den Zentralrat zu einer kritischen Distanz gegenüber Israels Kriegsführung im Libanon auf. Danach initiierte er mit 70 anderen jüdischen Erstunterzeichnern die Erklärung „Schalom 5767” (benannt nach dem Jahr 2006/2007 im jüdischen Kalender). Es ist ein Appell an die Bundesregierung, sich für einen dauerhaften Frieden in Israel/Palästina einzusetzen und den Boykott der Hamas-Regierung zu beenden.
Im Jahr 2009 spricht er sich unter dem Eindruck der israelischen Gaza-Offensive wiederum gegen eine Dämonisierung dieser Organisation aus. Es gebe auch nicht-kriegerische Möglichkeiten, den Raketenbeschuss auf südisraelische Städte zu stoppen, so Verleger. In Israel/Palästina gehe es nicht um einen Konflikt von Gut und Böse, sondern um einen „Streit um ein Stück Land, das den palästinensischen Arabern Heimat war und den Juden als einzig mögliche Heimat erschien”. Die Verantwortung …

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Rolf Verleger, Prof. Dr., 1951. Psychologe am Universitätsklinikum in Lübeck. Zahlreiche Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften über Gehirnprozesse beim Wahrnehmen und Handeln. Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland, von dessen vorbehaltloser Unterstützung der israelischen Gewaltpolitik er sich während des Libanonkriegs 2006 in einem Offenen Brief distanzierte.

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Kundenbewertungen zu "Israels Irrweg" von "Rolf Verleger"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 1 Bewertung)

Bewertung von Werner Ruf aus 34205 Edermünde am 04.04.2008 ***** ausgezeichnet
Dies ist ein wichtiges und unverzichtbares Buch, das überzeugend gegen Hysterie und alt-neue Vorurteile ankümpft.
Werner Ruf

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Israels Irrweg - Verleger, Rolf

Eine jüdische Sicht

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  • Verlag: Papyrossa Verlagsges.
  • 2008
  • Neuaufl.
  • Ausstattung/Bilder: Neuaufl. 2010. 183 S.
  • Seitenzahl: 210
  • Neue Kleine Bibliothek Bd.131
  • Deutsch
  • Abmessung: 196mm x 130mm x 18mm
  • Gewicht: 180g
  • ISBN-13: 9783894383947
  • ISBN-10: 3894383941
  • Best.Nr.: 23567034

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Kurzbeschreibung

"Das Judentum, meine Heimat, ist in die Hände von Leuten gefallen, denen Volk und Nation höhere Werte sind als Gerechtigkeit und Nächstenliebe." Mit seinem Buch möchte Rolf Verleger einen Beitrag dazu leisten, dass sich dies ändert. Er beschreibt seine jüdischen Wurzeln als persönlichen Hintergrund und umreißt die Geschichte des Zionismus. Sodann diskutiert er die Frage, was es heute angesichts der schwindenden Bedeutung von Religiosität heißt, Jude zu sein. Problematische Ersatzidentitäten sieht er im Nationalismus und im bloßen Anti- Antisemitismus. Als Alternative stellt er die von ihm initiierte Aktion "Schalom 5767" vor, mit der die Bundesregierung zum Umdenken in der Palästinafrage aufgefordert wurde. Er setzt sich mit dem Vorwurf auseinander, Kritik an Israel habe von vornherein und unbesehen als "antisemitisch" zu gelten, und dokumentiert abschließend einige Auseinandersetzungen, die er über diese Fragen zu führen hatte.

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23.03.2009

Brücken zu Palästina
Eine innerjüdische Kritik an der Politik Israels
Rolf Verleger, Psychologieprofessor in Lübeck und Mitglied im Direktorium des Zentralrates der Juden in Deutschland ist ein profilierter Kritiker der israelischen Politik. Im Sommer 2006 forderte er den Zentralrat zu einer kritischen Distanz gegenüber Israels Kriegsführung im Libanon auf. Danach initiierte er mit 70 anderen jüdischen Erstunterzeichnern die Erklärung „Schalom 5767” (benannt nach dem Jahr 2006/2007 im jüdischen Kalender). Es ist ein Appell an die Bundesregierung, sich für einen dauerhaften Frieden in Israel/Palästina einzusetzen und den Boykott der Hamas-Regierung zu beenden.
Im Jahr 2009 spricht er sich unter dem Eindruck der israelischen Gaza-Offensive wiederum gegen eine Dämonisierung dieser Organisation aus. Es gebe auch nicht-kriegerische Möglichkeiten, den Raketenbeschuss auf südisraelische Städte zu stoppen, so Verleger. In Israel/Palästina gehe es nicht um einen Konflikt von Gut und Böse, sondern um einen „Streit um ein Stück Land, das den palästinensischen Arabern Heimat war und den Juden als einzig mögliche Heimat erschien”. Die …

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Kundenbewertungen zu "Israels Irrweg" von "Rolf Verleger"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 1 Bewertung):
5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen *****
ausgezeichnet
Bewertung von Werner Ruf aus 34205 Edermünde am 04.04.2008
*****
ausgezeichnet
Dies ist ein wichtiges und unverzichtbares Buch, das überzeugend gegen Hysterie und alt-neue Vorurteile ankümpft.
Werner Ruf
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Perlentaucher-Notiz zur SZ-Rezension

23.03.2009

Der Lübecker Psychologe Rolf Verleger gibt in diesem Buch Auskunft über sein jüdisches Selbstverständnis wie seine politischen Ansichten, und Rezensent Martin Forberg kann die Kritik an Israels Politik gegenüber den Palästinensern nur begrüßen. Nicht nur misst Forberg dem Autor aufgrund dessen eigener Familiengeschichte ein besonderes moralisches Gewicht bei, er hält es auch für bemerkenswert, dass die jüdische Sicht auf Israel gar nicht einheitlich ist. Pointiert findet der Rezensent etwa Verlegers Frage: "Die Erschießung meiner Großmutter dafür, dass sie in Berlin ihn Gelben Stern zum Friseur ging, gibt sie dem Staat Israel aktuell das Recht, die Bevölkerung Gazas auszugungern?" Forberg sieht in dem Buch gleich einen ganzen "Strauß engagierter Denkanstöße" präsentiert.

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Autorenporträt zu "Rolf Verleger"

Rolf Verleger, Prof. Dr., 1951. Psychologe am Universitätsklinikum in Lübeck. Zahlreiche Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften über Gehirnprozesse beim Wahrnehmen und Handeln. Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland, von dessen vorbehaltloser Unterstützung der israelischen Gewaltpolitik er sich während des Libanonkriegs 2006 in einem Offenen Brief distanzierte.

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