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Deutschland schafft sich ab (eBook)
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Produktinformation
- Verlag: DVA
- 2010
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 464
- Deutsch
- ISBN-13: 9783641048983
- ISBN-10: 3641048982
- Best.Nr.: 31530036
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Produktbeschreibung zu "Deutschland schafft sich ab (eBook)"
Beschreibung
Inhaltsangabe
Inhalt ... 6
Einleitung ... 8
1 Staat und Gesellschaft ... 24
2 Ein Blick in die Zukunft ... 36
3 Zeichen des Verfalls ... 52
4 Armut und Ungleichheit ... 104
5 Arbeit und Politik ... 152
6 Bildung und Gerechtigkeit ... 188
7 Zuwanderung und Integration ... 256
8 Demografie und Bevölkerungspolitik ... 332
9 Ein Traum und ein Alptraum ... 392
Dank ... 410
ANHANG ... 412
Anmerkungen ... 412
Personenregister ... 447
Sachregister ... 450
Tabelle Demografie, Produktivität und Altenlast ... 456
Leseprobe zu "Deutschland schafft sich ab (eBook)" von Thilo Sarrazin
6 Bildung und Gerechtigkeit (S. 148-149)
Über den Unterschied von gut und gut gemeint
Menschen werden nicht geboren, sondern gebildet.
ERASMUS VON ROTTERDAM
In Kapitel 3 habe ich beschrieben, wie in Deutschland verschiedene
Trends der quantitativen und qualitativen Bevölkerungsentwicklung –
die schrumpfende Bevölkerung wird heterogener und im Durchschnitt
älter, bildungsferner und weniger intelligent – zusammenwirken.
Sieht man im »Rohstoff Mensch« die wesentliche Ressource für die
Zukunft Deutschlands, muss man das Zusammenwirken dieser Trends als
bedrohlich empfinden.
Im Kapitel 4 habe ich gezeigt, dass die Grundanlage unseres
Transfersystems, die auf ein leistungsloses Mindesteinkommen für
alle hinausläuft, zwar vor biblischer Armut schützt, aber von
Negativtrends begleitet ist, die das weitere Anwachsen und die
strukturelle Verfestigung einer funktionslosen bildungs- und
leistungsfernen Unterschicht begünstigen. In Kapitel 5 habe ich die
Folgen dieser Entwicklung für den Arbeitsmarkt näher untersucht und
bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Workfare-Konzept, welches
den …
19.12.2010
Das erfolgreichste deutsche Sachbuch
2 Kein Buch hat die Diskussionen in diesem Jahr so beherrscht wie
das von Thilo Sarrazin. Mehr als eine Million Bücher sind bis heute
verkauft; sie versüßen Thilo Sarrazin seinen Abschied aus der
Bundesbank - die Kritik an seinen Thesen brandete so hoch, dass er
aus dem Vorstand der Bundesbank zurücktreten musste. Doch nicht
jeder, der Sarrazins Buch kritisiert, weiß auch tatsächlich, was
alles darin steht, wie die Kanzlerin, die das Buch zwar öffentlich
als "nicht hilfreich" bezeichnete, aber auch sagte, sie
werde es nicht lesen.
Kurz gesagt, kritisiert Sarrazin die aktuelle Bevölkerungspolitik.
Intelligente Menschen bekämen zu wenige Kinder, dümmere Menschen zu
viele. Und weil Intelligenz zu 50 bis 80 Prozent erblich sei, werde
Deutschland auf Dauer verdummen. Schlimmer noch: Viele Menschen
kämen auf die Idee, Deutschlands fehlende Geburten durch
Zuwanderung zu ersetzen. Doch qualifizierte Zuwanderer kämen selten
nach Deutschland. Hier landeten vor allem unqualifizierte
Zuwanderer, die sich zu schlecht integrierten, ihre Familien
nachziehen ließen und ihrerseits wieder viele Kinder bekämen. Vor
allem die …
05.01.2012
Sarrazin kann
nicht anders
Thilo Sarrazin hat nichts zurückzunehmen. Das erklärt er, wieder einmal, im Vorwort zur Paperback-Ausgabe seines einwanderungskritischen und bevölkerungspolitischen Bestsellers „Deutschland schafft sich ab“. Das neue Vorwort, aus dem wegen einer exklusiven Verabredung mit einer anderen Zeitung noch nicht wörtlich zitiert werden darf, führt schmerzlich vor Augen, ein wie tragischer Fall Sarrazin ist: Eigentlich ist/war er einer der intelligentesten Politiker des Landes – das scheint etwa in seiner Auseinandersetzung mit Kritikern wie Patrick Bahners auf. Aber er hat sich – ausgehend vom nicht falschen Anliegen „Integration durch Bildung“ – in Rechthaberei und, an eine unheilvolle sozialdemokratische Tradition anknüpfend, in sozialstatistischer Eugenik verrannt. Die Taschenbuchausgabe kommt in den nächsten Tagen in die Buchläden.
Johan Schloemann
Thilo Sarrazin:Deutschland schafft sich ab. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2012.
512 Seiten, 14,99 Euro.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
Kundenbewertungen zu "Deutschland schafft sich ab (eBook)" von "Thilo Sarrazin"
Bewertung von B.Becker am 14.10.2011
Des Kaisers neue Kleider lassen grüssen..! Danke Thilo S.!!
Bewertung von Pluto7007 aus München am 12.08.2011
Bewertung von Mariell aus Thüringen am 02.07.2011
Ist zu empfehlen.
Bewertung von inliebeMB aus Gemünden am Main am 27.05.2011
Mir persönlich hat das Buch sehr gefallen, da es einige Aspekte aufwirft, welche andere sich nicht trauen zu sagen. Zudem finde ich das Buch sehr interresant, da es einige Warheiten aufdeckt, mit denen sich viele Leute nicht auseinandersetzen wollen. Jedoch ist es an einigen stellen schwer zu lesen, da einige Fremdwörter vorkommen.
Ich persöhnlich empfehle das Buch weiter, da es wie gesagt sehr interresant ist und ich finde dass sich die deutschen Bürger mit ihrem Land auseinandersetzen sollten.
Bewertung von Robert K. aus Aachen am 22.05.2011
Bewertung von unbekanntem Benutzer am 15.03.2011
Bewertung von Steffen aus Leutenbach am 01.03.2011
Der Autor führt ohne Emotionen eine eiskalte Anlayse von Zahlen und Fakten durch. Er bewertet sie klar strukturiert und kommt zu logischen Schlüssen, die teilweise erschreckend wirken.
Unabhängig wie man zu den Fakten steht, die der Autor verwendet, ist das Buch eine sehr gute Ausgangsbasis für eine Diskussion, was wir in Deutschland wollen und wo wir hinwollen. Mir entsteht oft der Eindruck, dass mittel- und langfristige Betrachtungen auf die Politik wenig Einfluss haben, da unsere Wahlperioden auf vier Jahre begrenzt sind und ein Regierungswechsel auch häufig ein ändern der vorher angefangenen Reformen bedeutet. Das Buch zeigt auf, dass wir klare Konzepte für unser Land brauchen, ob sie wie die Visionen des Autors in den letzten Kapiteln aussehen oder nicht, sei dahingestellt. Laßt uns in Deutschland wieder SACHLICH diskutieren.
Bewertung von unbekanntem Benutzer am 28.02.2011
Bewertung von anieschka aus Würzburg am 09.02.2011
Benen aus Hamburg am 09.02.2011
(Inhalt anstößig?)
Bewertung von bernd aus edenkoben am 05.02.2011
Bernd Schneider
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04.09.2010
Eine angenehm nüchterne Kritik von Joachim Güntner. Und sehr
leserfreundlich: Güntner fasst Thesen Thilo Sarrazins erst mal
zusammen, bevor er sie bewertet. Insgesamt hält er fest, dass
Sarrazin eine Menge Material zu Migrations-, Bildungs- und
demografischen Problemen in Deutschland zusammengetragen hat. Da
gibt es "viel Schwarzmalerei, aber wenig Anstößiges".
Sarrazins Interpretationen der Werke von Rawls oder Amartya Sen
findet der Rezensent allerdings arg verkürzt. Und auch der
berüchtigte schnarrende Sarrazin-Ton ist ihm unangenehm. Richtig
schlimm wird es für Güntner aber in Kapitel acht. Dort wird ein
Bild von Muslimen und der sogenannten bildungsfernen Unterschicht
gezeichnet, das Güntner einfach diffamierend findet. Die
Verknüpfung mit Gen- und Intelligenzforschung macht die Sache nicht
appetitlicher. So zitiere Sarrazin Theorien von Forschern, die im
Ergebnis zu Zwangssterilisationen führten oder direkt in die
Eugenik mündeten, ohne dies auch nur zu erwähnen. Schade, so
Güntner. Denn es gebe in dem Buch eigentlich genug Punkte, über die
man eine fruchtbare Diskussion hätte führen können.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
»Das Buch ist eine präzise Kritik an den falschen Anreizen des Sozialstaates.«
Rezensionen und Kritik
»Das Buch ist eine präzise Kritik an den falschen Anreizen des Sozialstaates.«
Autorenporträt zu "Thilo Sarrazin"
Thilo Sarrazin ist einer der profiliertesten politischen Köpfe der Republik. Seine fachliche Kompetenz in Finanzfragen gepaart mit dem Mut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, hat ihn in viele wichtige Ämter gebracht. Als Fachökonom war er Spitzenbeamter und Politiker, er bereitete die deutsche Währungsunion im Jahr der Wiedervereinigung vor, arbeitete für die Treuhand und saß im Vorstand der Deutschen Bahn Netz AG. Von 2002 bis 2009 war er Finanzsenator in Berlin, in dieser Zeit erzielte der Stadtstaat zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Haushaltsüberschuss. Anschließend bis September 2010 war er Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank.








































