Max, der Schlawiner - Singer, Isaac Bashevis

Isaac Bashevis Singer 

Max, der Schlawiner

Roman

Deutsch v. Gertrud Baruch
Gebundenes Buch
 
1 Kundenbewertung
***** ausgezeichnet
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
8 ebmiles sammeln
EUR 7,95
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Max, der Schlawiner

Max Barabander, Weiberheld und reichgewordener Schwindler, kehrt nach langer Zeit in das zwielichtige Milieu seiner polnischen Heimat zurück, nur um in Gaunereien und erotische Abenteuer verstrickt zu werden. So wie er die Frauen egoistisch und leichtfertig benutzt, um seinen Komplexen zu entgehen, benutzen diese das Großmaul Max, um ihrem eigenen Leben zu entkommen. Der Schlamassel wird ein böses Ende nehmen, und Isaac B. Singer erzählt es meisterhaft.


Produktinformation

  • Verlag: Springer (Axel), Berlin
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 223 S.
  • Seitenzahl: 223
  • Bild Nobelpreis Bibliothek
  • Deutsch
  • Abmessung: 21 cm
  • Gewicht: 285g
  • ISBN-13: 9783942656320
  • ISBN-10: 3942656329
  • Best.Nr.: 33712519
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.04.1995

Scherben am Ende der Reise
Zurück in das Schtetl: Der Schlawiner Max führt Klage gegen Gott · Von Werner Ross

Früher pflegten wir über den markig-altpreußischen Spruch zu lachen: "Konsequent oder inkonsequent - nur nicht das verdammte Schwanken!" Max Barabander, der Schlawiner, der Held von Singers eben ins Deutsche übersetztem gleichnamigem Roman, ist die perfekte Verkörperung des verdammten Schwankens. Er gehorcht jedem Reiz, jeder Regung, jeder Anwandlung, trifft unentwegt Verabredungen und Vereinbarungen, die nicht einzuhalten sind, läßt sich auf eine Verlobung ein und kann einer Vergewaltigung nicht widerstehen - wird getrieben und läßt sich treiben und kann am Ende von Glück sagen, daß er hinter einer Warschauer Gefängnistür verschwindet.

Dabei hatte er anderes im Sinn. Nach der braven Kindheit im Schtetl und der wilden Jugend in Warschau ist Max - noch im vorigen Jahrhundert - nach Buenos Aires ausgewandert, hat Reichtum und Ansehen erworben und sich mit Frau und Kind eingerichtet. Aber dann stirbt der Sohn, und die Frau zieht sich zurück, und so kommt die Reise nach Europa zustande, die auch der fliehenden Manneskraft …

Weiter lesen

"Isaac Bashevis Singer ist ein ungemein genauer Beobachter, der aus der Kraft der Erinnerungen ein anschauliches Bild des damals russischen Warschau und insbesondere seiner jüdischen Viertel entwirft."
Hansres Jacobi, Neue Zürcher Zeitung

»Sein Held ist nicht aus Pappmaché, sondern aus Fleisch und Blut. Seine Irrtümer und Abenteuer verfolgt man mit Sympathie oder Grausen, aber immer mit Anteilnahme.« Lothar Schöne, Die Welt

"Isaac Bashevis Singer ist ein ungemein genauer Beobachter, der aus der Kraft der Erinnerungen ein anschauliches Bild des damals russischen Warschau und insbesondere seiner jüdischen Viertel entwirft." Hansres Jacobi in der 'Neuen Zürcher Zeitung'

"Man müßte den Lump Barabander ... verachten. Aber - dank Singers Erzählkunst - haben wir Mitleid mit seiner erbärmlichen Seele." Elisabeth Endres in der 'Süddeutschen Zeitung'

"So untrüglich war [Singers] Gespür für die verbindliche Inszenierung von Geschichten, dass auch ein über Strecken unnahbarer und flüchtiger Max Barabander noch zu faszinieren vermag - und betrifft. Was kann man mehr wollen?" Hanswalter Stäubli im 'Zürcher Oberländer'

"Sein Held ist nicht aus Pappmaché, sondern aus Fleisch und Blut. Seine Irrtümer und Abenteuer verfolgt man mit Sympathie oder Grausen, aber immer mit Anteilnahme." Lothar Schöne in der 'Welt'

"Voller Sehnsucht beschwört Singer das jüdische Leben in Warschau im Jahr 1906." Leonore Schwartz im 'Sonntagsblatt'

"Gertrud Baruch hat den Schelmenroman Singers in ein angenehm zu lesendes flüssiges Deutsch übersetzt und hinreichend Jüdisches und Jiddisches stehenlassen, um die Atmosphäre zu bewahren ... Dafür, daß dieses Judentum [1906 in Warschau] nicht vom Holocaust des Vergessens weggeschwemmt wird, steht Singers erzählerische Meisterschaft." Werner Ross in der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung'
Isaac Bashevis Singer, geb. am 14.7.1904 in Radzymin in Polen geboren und wuchs in Warschau auf. Er erhielt eine traditionelle jüdische Erziehung. Mit 22 Jahren begann er, für eine jiddische Zeitung in Warschau Geschichten zu schreiben, zuerst auf hebräisch, dann auf jiddisch. 1935 emigrierte er in die USA und gehörte dort bald zum Redaktionsstab des 'Jewish Daily Forward'. 1978 wurde ihm für sein Gesamtwerk der Nobelpreis für Literatur verliehen. Für Aufsehen sorgten auch die Verfilmungen seiner Werke 'Feinde, die Geschichte einer Liebe' und 'Yentl'. Singer starb am 24.7.1991 in Miami.

Kundenbewertungen zu "Max, der Schlawiner" von "Isaac Bashevis Singer"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
(1)
***** sehr gut
***** gut
***** weniger gut
***** schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Max, der Schlawiner" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von Tarzan von Aquin aus München am 09.06.2011 ***** ausgezeichnet
Dieser Roman aus dem Nachlass von Isaac Singer ist ein für sein Oeuvre typisches Werk. Inhalt: Im Jahr 1906 kehrt ein erfolgreicher, sexuell frustrierter Jude aus Argentininen nach Warschau zurück und begegnet - na klar - eine Reihe von Frauen. Das Buch ist flüssig zu lesen, mitunter spannend, allerdings nichts weltbewegendes.
Für Singer-Fans (like me) eine empfehlenswerte Lektüre. Da das Buch allerdings sehr stark auf den Protagonisten zugeschnitten ist, würde ich als Einstieg zu Singer andere Romane empfehlen, die eine größeres Panorama über mehrere Handlungsträger und - orte entwickeln. (z.B. das Landgut oder die Familie Moschkat).

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Max, der Schlawiner" von Isaac Bashevis Singer ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

2 Marktplatz-Angebote für "Max, der Schlawiner" ab EUR 3,71

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
wie neu 3,72 1,90 PayPal, offene Rechnung, Banküberweisung Mein Buchshop 99,4% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 5,99 3,00 PayPal, Banküberweisung Sparbuecher 98,9% ansehen