Mit "Mind, Body & Soul" legt Englands Soul-Sensation
Joss Stone ihr zweites Album vor und präsentiert eine Melange aus
R&B, Reggae und Gospel. Mit "The Soul Sessions" hatte
sich die seinerzeit noch 16-jährige britische Ausnahmesängerin vor
kaum einem Jahr ins Rampenlicht katapultiert. Standen auf ihrem
viel gelobten Debüt noch Interpretationen von meist weniger
bekannten Klassikern aus den 60er- und 70er-Jahren auf dem
Programm, ist Stone diesmal an elf von 14 Songs als Songschreiberin
selbst beteiligt. Zusätzliche Unterstützung kam von legendären
US-Komponisten wie Lamont Dozier und Desmond Child. Das
programmatische Eröffnungsstück "Right To Be Wrong"
klingt noch wie ein alter Motown-Hit, doch schon die Single
"You Had Me" legt mit modernen R&B-Beats einen
frischen Sound an den Tag. Der Soul-Reggae "Less Is More"
muss sich vor den Songs einer Rita Marley nicht verkriechen. Und
die von Gospel-Chören begleitete Ballade "Security" wäre
selbst einer Whitney Houston nicht unwürdig. Stones erstaunliche
Stimme jedenfalls trägt über ein ganzes Album von 14 substanziellen
Songs. Tatsächlich kann das Wunderkind aus Devon mit seinem zweiten
Album binnen Jahresfrist problemlos neben Neo-Soul-Ikonen wie Angie
Stone oder Jill Scott bestehen. Das bewährte Produzenten-Team aus
Steve Greenberg, Mike Mangini und Betty Wright, das bereits
"The Soul Sessions" prägte, leistete auch auf "Mind,
Body & Soul" ganze Arbeit. Neben der legendären
Soul-Sängerin Wright, die sich um die Gesangsarrangements kümmerte,
standen auch Schlagzeugerin Cindy Blackman und Roots-Drummer
?uestlove, Chic-Gitarrist Nile Rodgers und Portishead-Sängerin Beth
Gibbons als Gäste im Studio.
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