Die Stadt der Träumenden Bücher / Zamonien-Romane Bd.4 - Moers, Walter
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Walter Moers 

Die Stadt der Träumenden Bücher / Zamonien-Romane Bd.4

Roman

Illustrator: Moers, Walter
Gebundenes Buch
 
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Die Stadt der Träumenden Bücher / Zamonien-Romane Bd.4

Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Lesen ein letztes Abenteuer ist, wo einen Bücher nicht nur spannend unterhalten oder zum Lachen bringen, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Nur wer bereit ist, für das Lesen derartige Risiken in Kauf zu nehmen, möge dem Autor folgen. Allen anderen wünschen wir ein gesundes, aber todlangweiliges Leben!

Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterläßt er seinem Schützling nur wenig mehr als ein Manuskript. Dieses aber ist so makellos, daß Mythenmetz sich gezwungen sieht, dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen. Die Spur führt nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Als der Held sie betritt, ist es, als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreißen. Er riecht den Anflug von Säure, der an den Duft von Zitronenbäumen erinnert, das anregende Aroma von altem Leder und das scharfe, intelligente Parfüm von Druckerschwärze. Einmal in den Klauen dieser buchverrückten Stadt, wird Mythenmetz immer tiefer hineingesogen in ihre labyrinthische Welt, in der Lesen noch eine wirkliche Gefahr ist, in der rücksichtslose Bücherjäger nach bibliophilen Schätzen gieren, Buchlinge ihren Schabernack treiben und der mysteriöse Schattenkönig herrscht.



Produktinformation

  • Verlag: PIPER
  • 2005
  • 8. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 455 S. m. zahlr. Illustr.
  • Seitenzahl: 455
  • Zamonien Bd.4
  • Deutsch
  • Abmessung: 252mm x 120mm x 43mm
  • Gewicht: 1038g
  • ISBN-13: 9783492045490
  • ISBN-10: 3492045499
  • Best.Nr.: 12732237
"Moers ist ein Bond des Stils: je höher die Emotionen, desto lakonischer, gelassener, unaufgeregter erzählt er. Er läßt das wirken, was er erfindet, und das ist grandios." (Tagesanzeiger, Zürich)

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Als großes, reiches und sensationelles Buch feiert Rezensent Andreas Platthaus den Roman von Walter Moers. Platthaus findet in diesem neuen fantastischen Zamonien-Buch erneut jene unhinterfragbare Schlüssigkeit, die große Literatur für ihn generell auszeichnet. Er liebt Moers' Helden, die es in dunkle Höhlen und verwinkelte Städte verschlägt, hat seine Freude an den wunderbaren Anagrammen aus berühmten Dichternamen und scheint insgesamt ein begeisterter Leser der Ausführungen eines gewissen Hildegunst von Mythenmetz zu sein, Platthaus zufolge das literarische Alter Ego von Autor Moers. Auch dessen Illustrationen von eigener Hand werden hochgelobt. Was das vorliegende Buch aus der Sicht des Rezensenten aber besonders aus früheren Zamonien-Büchern heraushebt, ist die "geradezu spartanische Komposition" des Romans, weshalb Moers literarische Virtuosität, seine überbordende Fantasie und seine subtile Komik dem Rezensenten "narrativ" direkt unter die Haut gegangen ist. Auch ist Platthaus in der "Stadt der träumenden Bücher" der grandiosesten Figur begegnet, die Moers aus seiner Sicht je ersonnen hat.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.09.2004

Zum Dichter geboren, zum Leser bestellt
Ein sensibler Lindwurm: Walter Moers verzaubert mit seinem neuen Roman aus Zamonien

Zu Beginn sei eine Behauptung gewagt: Walter Moers hat die mehr als 450 Seiten seines neuen Romans "Die Stadt der träumenden Bücher" nur für ein Kapitel, ja, für nur zwei Seiten geschrieben - womöglich sogar nur für einen einzigen Satz. Es wäre falsch, diesen Satz hier zu zitieren. Denn isoliert tut er wenig Wirkung. Und Wirkung - das ist nun einmal die Stärke von Moers. Es wäre auch falsch, die zwei Seiten zusammenzufassen, denn man wird ihrem Stil nicht gerecht werden. Und Stil - das ist nun einmal das Erfolgsrezept von Moers. Es wäre schließlich falsch, den Namen des Kapitels zu nennen, denn man würde die Leser nur zu vorauseilender Lektüre verführen. Und Verführung - das ist nun einmal die Sache von Moers.

Wie aber soll man die Einschätzung dieser Rezension überprüfen? Man kann es tatsächlich vor der eigenen Lektüre nicht - sowenig, wie man als Rezensent der Bücher von Moers darauf hoffen darf, vor der eigenen Lektüre etwas über ihn in Erfahrung zu bringen. Der ehedem erfolgreichste deutsche …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 16.12.2004

Das Lesebändchen-Kompott
Walter Moers schickt den Bücherwurm Hildegunst in die Katakomben von Zamonien
Ein Held sieht anders aus. Hildegunst von Mythenmetz ist ein übergewichtiger, ungeschickter Lindwurm, der nur einen Wunsch kennt: ein berühmter Schriftsteller zu werden. Seine Hand sehnt sich nach der Feder, nicht nach dem Schwert. Dass er die unglaublichen Abenteuer, in die er gerät, überlebt, verdankt er weniger seinem Geschick als seinem Glück. Anstatt das Blut seiner Feinde zu vergießen, ist er vor Angst und Anstrengung ständig in Schweiß gebadet.
Auf der Suche nach dem unbekannten Verfasser eines genialen Manuskripts, das er in der Bibliothek seines verstorbenen Onkels gefunden hat, ist Hildegunst nach Buchhaim gekommen, der Stadt der Verlage und Antiquariate. Zu spät muss er feststellen, dass er sich in große Gefahr begeben hat. Er wird in gigantische Katakomben verschleppt, die kilometertief in die Erde reichen. Hier lagert nicht nur eine unübersehbare Menge alter Bücher, hier lauern auch die „Bücherjäger” und alle möglichen Monster, die auf Frischfleisch gierig sind. Am furchtbarsten aber ist der Herr dieser Unterwelt, der …

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Walter Moers, Jahrgang 1957, Comiczeichner und Drehbuchautor, lebt in Hamburg. Fotografieren läßt er sich nicht mehr, denn seit er seinen Comic-»Adolf« in die Welt setzte, ist er persona non grata für die rechte Szene. Und in Kirchenkreisen gilt er seit seinem »Kleinen Arschloch« als Abgesandter der Hölle. Walter Moers ist zusammen mit Professor Doktor Nachtigaller Begründer der Zamonischen Nachtschule, einer Akademie, die ausschließlich im Internet existiert und von jedermann besucht werden kann.

Leseprobe zu "Die Stadt der Träumenden Bücher /..."

... Ja, ich rede von einem Ort, wo einen das Lesen in den Wahnsinn treiben kann. Wo Bücher verletzen, vergiften, ja sogar töten können. Nur wer wirklich bereit ist, für die Lektüre dieses Buches derartige Risiken in Kauf zu nehmen, wer sein Leben auf's Spiel setzen will, um an meiner Geschichte teilzuhaben, der sollte mir folgen. Allen anderen gratuliere ich zu ihrer feigen, aber gesunden Entscheidung, zurückzubleiben. Macht's gut, ihr Memmen! Ich wünsche euch ein langes und sterbenslangweiliges Dasein und winke euch in diesem Satz Adieu! ...

Kundenbewertungen zu "Die Stadt der Träumenden Bücher /..."

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 27.04.2011 ***** ausgezeichnet
Als der Dichtpate "Danzelot von Silbendrechsler" von "Hildegust von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er ein wundervolles Vermächtnis: Das Manuskript einer so grandios geschriebenen Geschichte, dass unser Held es kaum aushalten kann und zu Tränen gerührt ist. Sofort macht er sich auf nach Buchhaim - der Stadt der träumenden Bücher - um dort den Autor zu finden, der etwas so einzigartiges zu Papier bringen konnte. Doch sehr bald muss Hildegunst von Mythenmetz feststellen, dass es mit dem besagten Manuskript etwas sehr gefährliches auf sich haben muss...
Warum das so ist und welche Abenteuer noch bestanden werden müssen, wollt ihr nun wissen? Nun, das müsst ihr in der "Stadt der träumenden Bücher" schon selbst nachlesen!

Wenn man mit diesem Buch beginnt, wird man sehr schnell feststellen, dass nichts unmöglich und selbst das für uns außergewöhnlichste Erlebnis in Buchhaim und den Katakomben der Stadt ganz selbstverständlich ist! Der Ort, der aus Büchern gemacht zu sein scheint, hat es wirklich in sich. Damit sind nicht nur die seltsamen Bewohner gemeint.

Das Buch selbst ist herzallerliebst gestaltet. Es gibt viele Illustrationen zu entdecken und hier und dort findet sich die eine oder andere Überraschung. Das ist wirklich ein Augenschmaus. Da die Gestalten, die uns in der Geschichte begegnen, teilweise schon sehr seltsam sind, helfen die Bilder einem auch auf die Sprünge, um sich so manches besser vorstellen zu können.

Auf den ersten 50 Seiten war mir Walter Moers "Übersetzung" der wundersamen Geschichte doch ein wenig zu verrückt. Ich habe mich letztendlich doch schnell in das Geschehen eingefunden und konnte das Buch dann nicht mehr aus den Händen legen. Mir als Leser wurde hier einiges geboten und ich möchte "Die Stadt der träumenden Bücher" an dieser Stelle wärmstens weiterempfehlen!

Außerdem: Ist es nicht herrlich für einen Bücherwurm eine Buch über Bücher zu lesen das von einem Ort handelt der aus Büchern besteht?

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Bewertung von Josy R. aus Krefeld am 24.10.2010 ***** ausgezeichnet
Das Buch "Gregor Und Die Graue Prophezeiung" handelt von dem 11jährigen Gregor, der mit seiner Mutter, der Großmutter und seinen zwei kleinen Schwestern namens Boots und Lizzie in einem der armen Viertel in New York lebt - sein Vater verschwand vor drei Jahren spurlos. Da die Familie zu wenig finanzielle Mittel hat, um darauf verzichten zu können, muss Gregor Geld dazuverdienen, indem er bei der Nachbarin, die sie tatkräftig unterstützt, beim "Entrümpeln" hilft. Eines Tages ruscht die zweijährige Boots durch einen Schacht im Wäschekeller - und Gregor folgt ihr, ohne zu ahnen, dass der Schacht in eine andere Welt führt. Dort leben über 2 Meter große sprachbegabte Ratten, Mäuse, Kakerlaken und Spinnen, die in einem brüchigen Frieden miteinander leben - und bleiche Menschen mit violetter Haut, die in einer Stadt namens Regalia leben und Fledermäuse als Flugtiere verwenden, indem sie ein tiefgehendes Bündnis mit ihnen schließen, welches oft mehr als Freundschaft für sie bedeutet. Denn Fledermaus und Mensch, die sich miteinander verbünden, sind dazu verpflichtet, das Leben des Anderen mit dem Eigenen zu beschützen. Gregor und Boots werden von den zivilisierten Unterländern gastfreundlich aufgenommen - darunter auch die arrogante Luxa, die hartnäckig und scheinbar grundlos an Gregors Fähigkeiten zweifelt. Doch bald stellt sich heraus, dass auch dies einen Hintergrund hat: Gregor und seine Schwester kommen in einer Prophezeiung vor, die besagt, dass er auf eine Reise antreten muss, die nicht nur den Frieden der Regalianer bewahren wird, sondern dass er dabei auch seinen Vater finden kann. Wird Gregor einwilligen, die Reise anzutreten? Kann er dabei seinen Vater finden, ohne in der gefährlichen Unterwelt sein Leben zu lassen? Und welche Gabe besitzt Gregor, die ihm mehr als ein Mal das Leben rettet? All das, hoffe ich, findet ihr heraus, wenn ihr das Buch selbst lest.
Mir persönllich hat das Buch (genau wie die anderen Bände =) sehr gut gefallen, denn obwohl man zuerst denkt, von wie weit hergeholt die Story wirkt, kann man beim Lesen alles sehr gut nachempfinden. Man bemerkt gar nicht, dass die Geschichte von der Autorin nicht erlebt, sondern erfunden worden ist.

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Bewertung von bride of the night aus Dieblich am 01.04.2008 ***** ausgezeichnet
Nun bin auch ich endlich fertig geworden mit diesem Buch und ich bin schlichtweg begeistert! Ich bin nicht sicher ob dieses Buch eine Liebeserklärung oder eine Satire an die Literatur sein soll. Womöglich beides.
Zwar musste ich mich am Anfang des Buches noch durchbeißen, aber im Laufe der Geschichte wird dieses Buch immer spannender und immer fesselnder. Hier und da erscheinen einige groteske Figuren gespickt mit einigen Anspielungen. So wird alles was das Thema Literatur hergeben kann parodisiert: Prosa, Lyrik, Autoren, Kritiker werden aufs Korn genommen. Moers schreckt nicht mal davor zurück sich selbst zu "veräppeln".
"Die Stadt der Träumenden Bücher" ist wirklich eins der besten Bücher, die ich gelesen habe. Sprachlich ist das ganz hohes Niveau, sorgt jedoch für absolutem Lesevergnügen! Wenn man dieses Buch einmal fertig gelesen hat glaubt man selbst schon an das "Orm". Und von dem hat Hildegunst von Mythenmetz bzw. Walter Moers wirklich reichlich abbekommen! ;)

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Bewertung von U. T. aus Voerde am 09.12.2007 ***** ausgezeichnet
Ein großartiges LESEVERGNÜGEN . Mit allen SInnen dabei, dieses Buch ist auch etwas für das Auge. Mein absoluter Favorit . Da macht Bücherlesen wirklich wieder Spass. Ein Genuss von der ersten bis zur letzten Seite.

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Bewertung von Christin M. am 01.09.2007 ***** ausgezeichnet
Wer einmal mit Moers Büchern voller Witz und Fantasie begonnen hat, kann nicht mehr aufhören. .. Ebenso wie bei seinem Meisterwerk 'Die Stadt der träumenden Bücher'! Einmal vom Zamonien Strudel erfasst, ist es schwer wieder davon loszukommen! Unbedingt lesen!

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 18.02.2006 ***** ausgezeichnet
Eines der besten Bücher die es gibt. Es ist total witzig und bringt wirklich jeden zum lachen. Als ich es anfing zu lesen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ein Stück "Buchgeschichte"!!!

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