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| Bewertung von timer00 aus Hannover am 26.12.2011 | |
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Pandemie ist ein sehr schönes kooperatives Spiel (d.h. man gewinnt oder verliert gemeinsam). Das Spiel kann in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gespielt werden, damit ist die Eingewöhn-ungsphase in die Zugtechnik dieses Spiels auch für Anfänger einfach. Es fordert die Teamfähigkeit eines jeden Mitspielers heraus. Um in schwereren Schwierigkeitsgraden überhaupt gewinnen zu können müssen alle Mitspieler schon an einem Strang ziehen. Jedes Spiel verläuft anders und nicht immer so wie erwartet oder gewünscht, halt wie im richtigen Leben. In jeder Runde ist somit für genügend Aufregung und Spaß gesorgt. Dieses Spiel kommt immer wieder bei uns auf den Tisch. Mit der sehr empfehlenswerten Erweiterung "Auf Messers Schneide" kommen noch einige neue Rollen und Möglichkeiten das Spiel mit neuen Herausforderungen zu spielen hinzu. |
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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 07.03.2010 |
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Ist Spiellust eine Seuche? In den vergangenen Jahre schon mehrmals die Rede, die Welt stünde vor einer Pandemie die Rede, sei es die Vogel- oder so genannte Schweinegrippe. Glücklicherweise haben sich diese Prophezeiungen nicht bewahrheitet. Die Aufgabe bei dem 2009 auf der Nominierungsliste zum „Spiel des Jahres“ zu findenden, leider grafisch etwas „grob“ aber so sehr übersichtlich gestalteten „Pandemie“ ist es, gemeinsam die drohende Gefahr der Weltverseuchung zu verhindern und gleichzeitig vier Gegenmittel gegen Seuchen zu erforschen. Was zunächst eher unangenehmen Emotionen weckt, weil es eben Horrorszenarien sind, welche der Autor des „Spiels“ andeutet, entwickelt sich im Verlauf des Geschehens zu einer anspruchsvollen und auch aufregenden Angelegenheit. Die Mitspielenden erhalten eine von insgesamt lediglich fünf Rollen (verkörpert dann durch die Spielfiguren) und werden so Ärztin, Forscher oder ein/e sonstige/r Experte/in mit je eigenen Vorzügen. Die Gruppe ist permanent gefragt, welche Lösung die Zielführende sein könnte, in welche der anfänglich per Infektionskarten als Seuchenquelle festgelegte Städte welche Fachkräfte aufgrund von begrenzt zur Verfügung stehenden Aktionspunkte per Flug, Auto oder Fähre entsandt werden müssen, um die aufkeimende Gefahr einer Massenseuche effektiv eindämmen zu können. Ein Labor einrichten, Wissen teilen, Gegenmittel entdecken - das und weitere Möglichkeiten stehen den Pandemie-Bekämpfenden als Aktionen zur Verfügung. Da sich die Dynamik in dem letztlich als Planspiel zu bezeichnenden „Pandemie“ durchaus komplex entfaltet, ist das Einführungsspiel als Vorübung dringend zu empfehlen. Danach zeigt sich immer wieder, wie wichtig die tatsächlich abgestimmte Kooperation ist und wie sehr die Aufgabe auch das Soziale Miteinander auf die Probe stellt, aber auch schult und festigt. Trotz – oder gerade wegen – der eher pädagogischen Komponente im Spielgeschehen bleibt die Spannung erhalten und ist das Spiel für die ausdauernde Spielrunde für Spielgeübte sehr zu empfehlen. © 3/2010, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Spiel- und Kulturpädagoge, Fürth/Bay. |
14 von 15 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von wuppermauli aus Wuppertal am 04.07.2009 | |
| Alle Spieler ziehen am selben Strang. Es gilt 4 Seuchen zu bekämpfen, wobei jeder Spieler einen anderen Charakter spielt, der seinerseits eine besondere Gabe hat. Klug eingesetzt hat das Team eine reelle Chance alle 4 Seuchen zu heilen. Erschwerend ist, wenn der Nachziehstapel aufgebraucht ist, ist das Spiel verloren----was relativ schnell geht. Die kurze Spieldauer lädt zu ein oder mehreren Revanchen ein. |
0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von SilBe62 aus Nds am 05.06.2009 | |
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Das Spiel besticht dadurch, daß es eines der wenigen Kooperationsspiele für Erwachsene ist. Das Spielbrett ist ansehnlich gestaltet, die Spielregel aber schon etwas komplexer. Mir mißfällt, daß es zu wenige Charaktere mit entsprechenden Fähigkeiten gibt. Das Gewinnen gegen das Spiel ist auch mit erfahrenen Spielern schwer. Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
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2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von SegFault aus Chemnitz am 27.05.2009 | |
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Für mich Persönliche solide Kost. Als Kooperationsspiel die Welt vor Krankheiten retten. Klingt Interessant, ist es auch, aber nicht überragend. Als Fan komplexer Spiele mit viel Inhalt hat mich dieses Spiel nicht so sehr begeistert. Man zieht mit seiner Spielfigur von Stadt zu Stadt und versucht Heilmittel für Seuchen zu finden und diese ein zu Dämmen. Dazu sammelt man Karten in entsprechende Farben. Als Positiv ist dabei Hervor zu heben das die viel Kommunikation und Interaktion zwischen den Spielern erfordert. Es ist kein "Vor sich hinspielen" wie z.B. bei Agricola. Leider ist der Glücksanteil doch recht hoch. Und manchmal kommt der Effekt auf das man es einfach mal geschafft hat ohne wirklich viel zu machen. In der nächsten Runde gibt man sich enorm mühe etwas auf die Beine zu stellen aber es klappt einfach nicht wirklich. Dabei hält sich aber die Spieldauer so in grenzen das man mal fix eine Runde gespielt hat. Daher kommt dann auch ein gewisse "Suchtfaktor" auf. Alles in allen ists ein recht gutes Spiel welches gerade für gelegenheitsspieler oder für eher einfachere Spielrunden ideal ist. Denn die Regeln sind sehr einfach zu verstehen. |
8 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Jürgen Janke aus Paderborn am 25.05.2009 |
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Spielt gemeinsam gegen das Spiel! Das Spiel verlangt von jedem Spieler Teamfähigkeit, bzw. dass er sich mit seinen Mitspielern abspricht. Wer Alleingänge startet riskiert den Sieg. Wirklich positiv ist an dem Spiel, dass es eigentlich leicht zu verstehen ist und man eben wirklich nur das Spiel besiegen kann wenn man gemeinsam plant und agiert. Durch die verschiedenen Schwierigkeitsstufen die über die Zusammensetzung der Karten bestimmt wird, eignet sich das Spiel sowohl für Familien als auch für andere Spielegruppen. Durch die Karten entsteht leider auch etwas der Effekt, dass man selbst mit der besten Taktik mal verlieren wird, wenn die falschen Karten in der falschen Reihenfolge gezogen werden. Oder umgekehrt, dass einem das Spiel zu leicht vorkommt. Ich denke dies ist aber bei kooperativen Spielen meistens der Fall. Aber worum geht es eigentlich? Die Welt wird von vier Seuchen bedroht, die die Spieler versuchen einzudämmen und dann schließlich durch ein Gegenmittel vollkommen zu heilen. Wo die Krankheiten auftreten wird durch Karten bestimmt, wobei es so ist, dass die Krankheiten vermehrt dort auftreten wo sie bereits einmal aktiv waren. Dadurch kommt der Effekt zustande, dass wenn an einem Ort zu oft eine Krankheit auftritt und die Spieler nicht rechtzeitig dagegen angehen, eine Seuche ausbricht und die Krankheit auf die umliegenden Städte übergreift. Fazit: Schönes kooperatives Spiel für Jung und Alt. Schade dass der Glücksfaktor bestimmt wie schwer das jeweilige Spiel ist. |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Sascha aus Eschborn am 23.04.2009 | |
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Das Schicksal der Menscheit liegt in Deiner Hand. Genauer gesagt in einem Reagenzglas, denn nur mit Hilfe von Gegenmitteln, können die tödlichen Seuchen, welche auf der Erde wüten bekämpft, und die Menschheit gerettet werden. Als Mitglied eines 4-köpfigen Forscherteams reist man quer über den Erdball, versucht Seuchen einzudämmen und genug Informationen für die Herstellung eines Gegenmittels zu sammeln. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn mit jedem neuen Ausbruch, sinkt die Hoffnung auf Erfolg! Pandemie ist ein kooperatives Brettspiel, d.h. die Spieler spielen gemeinsam gegen das Spiel! Hierbei gibt es keinen einzelnen Sieger und auch niemanden der alleine die Schmach des Verlierers tragen muss. Man gewinnt, oder verliert gemeinsam im Team! Von Anfang an spannend und absolut kommunikativ überzeugt Pandemie, auch mit relativ einfacher Ausstattung, auf ganzer Linie!! Kein Spiel für Eigenbrötler, Teamwork ist gefragt. Man muss versuchen so gut wie möglich vorauszuplanen und die Fähigkeiten seiner Spielfigur weise nutzen. Während bei anderen kooperativen Spielen, das Spiel zu Beginn erher seicht vor sich hinplätschert (z.B. Schatten über Camelot, Herr der Ringe), brennt bei Pandemie von Anfang an die Hütte! Das Spielbrett und die Spielkarten sind stimmig illustriert und zum Aufbau einer geeigenten Spielatmosphäre vollkommen ausreichend. Die Seuchen werden in Form von farbigen Holzwürfelchen dargestellt, fasst sich nett an, sieht nett aus und reicht zur Veranschaulichung der Seuchenherde. Auch wenn ich Spielteile aus Holz mag, so hätte ich mir diesmal für die Spielfiguren doch etwas detailliertere Figuren gewünscht, so dass nicht nur eine Zuordung über die Spielsteinfarbe, sondern auch über deren Form möglich wäre. So erhält man "nur" Figuren, wie man sie aus dem alten "Mensch ärgere Dich nicht" kennt!... Schade!... Immerhin wurde in der deutschen Version die Spielfigurengröße angepasst, diese war im englischen Original doch etwas zu großzügig ausgefallen. Auffällig ist der knackige Schwierigkeitsgrad. Selbst das Einführungsspiel ist eine verdammt harte Nuss! Aber gerade hier liegt der Reiz des gesamten Spiels... eben den Spielmechanisumus zu besiegen... eine Niederlage spornt erst recht zu einer neuen Runde an! Und dabei wird nie eine Runde wie die andere sein, es gibt 5 Rollen, da das Spiel aber nur für 4 Spieler gedacht ist, fehlt immer eine Rolle im Forscherteam! Hierbei fällt auf, dass der Arzt, wenn er nicht im Team ist, am schmerzlichsten von allen Mitgliedern, vermisst wird! In meinen Spielrunden haben wir bisher noch nie gewonnen, wenn der Arzt nicht mit von der Partie war! Somit scheinen die Rollen leider nicht wirklich ausbalanciert zu sein. Mir als Kartographen und sicherlich auch einigen die etwas in Erdkunde aufgepasst haben, stoßen ein paar wirklich doofe Fehler ins Auge. Da sie allerdings nicht die Spielmechanik stören und auch optisch nur sekundär auffallen, ist es für mich kein Grund dem Spiel nur 4 Sterne zu geben. So ist zum Beispiel London nicht dort auf der Karte zu finden, wo es wirklich liegt... auf dem Spielbrett liegt es fast an der Westküste der UK.. also eher an der Stelle an welcher man Bristol vermuten würde... schlechte Qualitätskontrolle!!... Aber wie schon gesagt,... es trübt den Spielspaß nicht wirklich. Man erhält ein spannendes Brettspiel, das auch bisherige "Kooperativ-Muffel" zu überzeugen weiß! Ein Seuchenbekämpfungsszenario in ein Brettspiel umzusetzen verdient schon Anerkennung. Also lasst Euch anstecken! ;) Man spielt sich! Liebe Grüße! Sascha |
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| Bewertung von Friedrich aus Essen am 05.11.2008 | |
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Habe das Spiel auf der Spielemesse gespielt und bin extrem begeistert! Endlich mal ein Spiel wo alle zusammen spielen können und die Kommunikation im Vordergrund steht. Neben dem Glücksfaktor, kann man auch mit Strategie und Nachdenken weiter kommen und viel an "Pech" wett machen. Jeder der an Strategiespielen Spaß hat und mal mit anderen zusammen spielen möchte ist hier richtig! Für mich das highlight der Spielemesse Essen 2008. Eigentlich ein Anwärter auf das Spiel des Jahres. Warum man Keltis genommen hat (wahrscheinlich, weil es ein Familienspiel ist) weiß ich nicht. Nur zu empfehlen !!! |
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| Bewertung von Roßdeutscher aus 59174 Kamen am 26.10.2008 | |
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Endlich mal wieder ein Kooperationsspiel! das wirklich tolle an Pandemie ist, dass alle Mitspieler gemeinsam als Team spielen. Man gewinnt also gemeinsam und verliert nicht allein - hier greift klar das Prinziep geteilte Freude ist Doppelte Freude und geteiltes Leid ist halbes Leid! Das Spiel ist einfach zu verstehen. neben einigem Glück braucht man etwas taktisches Geschick - aber da man sich ja im Team berät, bietet es den weniger Strategiebegabten eine menge Spaß! Durch immer wieder verschiedene Spielverläufe wird es nicht langweilig. |
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