Die Anspruchsformulierung besitzt größte Bedeutung, weil Fehler in
einem späteren Verletzungsprozess oder Nichtigkeitsverfahren kaum
noch zu beheben sind. Diese fallbezogene Darstellung der deutschen,
europäischen und US-amerikanischen Patentpraxis erleichtert die
richtige Formulierung von Patentansprüchen durch eine griffige
Verbindung von juristischer und naturwissenschaftlicher
Information. Zahlreiche Beispiele und Abbildungen veranschaulichen
die Materie.
Die 2. Auflage berücksichtigt die Änderungen des Europäischen
Patentübereinkommens und des deutschen PatG. Aktuelle Schwerpunkte
bilden die biotechnologischen und computerimplementierten
Erfindungen, die Patentierbarkeit von Geschäftsmethoden nach
US-Patentrecht sowie neue Anspruchstypen wie »Reach-Through-Claims«
und »Swiss-Type-Claims«.