Als man den Leichnam des Clochards Titi unter der Bank einer
Pariser Metrostation findet, zieht dessen einziger Kumpel Rico
Bilanz: Sein Leben ist verpfuscht, er ist geschieden, seinen Sohn
darf er nicht mehr sehen, die Wohnung hat er verloren. Rico
beschließt, aus dem eisigen Pariser Winter abzuhauen, in den
Süden.
Die Menschen, denen er auf dieser Reise begegnet, sind vom Leben
besiegt worden: Felix, der ständig einen Fußball mit sich
herumschleppt und jeden Zeitbegriff verloren hat. Oder die junge
Mirjana aus Bosnien, die völlig abgebrannt in einem alten Haus
untergeschlüpft ist und ihren Körper verkauft.
In Marseille versucht Rico, Lea wiederzufinden, seine erste Liebe -
und schöpft zum ersten Mal wieder Hoffnung.
"Izzos letzter Roman ist voller Liebe. Für seine Heimatstadt Marseille. Für das Meer. Für besondere Menschen. Für die Lebenden und die Sterbenden." (Kölner Stadt-Anzeiger)
Jean-Claude Izzo, 1945 in Marseille geboren, war lange Journalist. Erst mit fünfzig fing er an, Bücher zu schreiben. Sein erster Roman wurde sofort zum Bestseller. Jean-Claude Izzo starb im Januar 2000 in Marseille.
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