Leitfäden für die Liebe gibt es viele. Doch was macht man, wenn es
bereits zu spät dafür ist? Das Trennungs-Tröstbuch ist die
Alternative für all die Liebeskranken unter uns, die meinen, es
hätte nicht schlimmer kommen können. Für den Zeitpunkt, an dem man
sieht: Das Licht am Ende des Tunnels ist nur der Scheinwerfer der
entgegenkommenden Lok. Denn die Autoren machen Mut: Auch wenn das
Leben noch so schwer ist - zumindest war man nicht mit Picasso
verheiratet. In 20 hochdramatischen Liebesgeschichten erfährt der
Leser, wie Picasso zwei Frauen in den Selbstmord getrieben hat, wie
sich das selbst ernannte Genie Salvador Dalí von seiner Frau Gala
gängeln ließ, unter welch dramatischen Umständen Oscar Wilde im
späten Alter ans andere Ufer wechselte und wie Tolstoi selbst im
Greisenalter seine junge Frau Sofia leiden ließ. Außerdem
wissenswert: wie Richard Burtons Liebe zu Liz Taylor seine Karriere
zerstörte und wie Dramatiker Joe Orton von seinem langjährigen
Gefährten Kenneth Halliwell aus Eifersucht getötet wurde, außerdem
alles über Mia Farrows Rache an Woody Allen und ein von
Steakmessern durchbohrtes Schweineherz. Damit man bei so viel Drama
und Liebesleid nicht selbst zum Strick greift, wurden alle Texte
mit einer gehörigen Portion Ironie verfasst. Denn wie so oft ist in
vielen Fällen der Übergang vom Drama zur Komödie fließend. »Schade,
dass du endlich weg bist« ist der unverzichtbare Lebensretter für
enttäuschte Romantiker, die immer wieder auf die Nase fallen und es
doch stets aufs Neue versuchen. Das perfekte Abschiedsgeschenk und
ideale Tröstbuch für Menschen mit Liebeskummer!
Das Buch zeigt Trennungsgeschichten von prominenten Paaren von Picasso bis Tolstoi. Man kann sagen toll trieben es die alten Römer.Das ist recht informativ. Dazu kommen zwischendurch immer wieder Blicke in die Neuzeit. Die hätte man sich meiner Meinung sparen können. Ich fand das uninteressant.