Wellen - Keyserling, Eduard Graf von

Eduard Graf von Keyserling 

Wellen

Roman. Nachw. v. Florian Illies

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Wellen

"Nicht der letzte Autor des neuzehnten, sondern der erste des zwanzigsten Jahrhunderts" (Florian Illies)Knisternde Sommerkleider, Meeresschaum und glitzernder Sand. Ein entlegener Ostseebadeort und seine malerischen Dünen sind Schauplatz von Eduard von Keyserlings berühmtestem Roman. In flirrender Hitze entspinnt sich hier ein Beziehungsgeflecht von subtiler Dramatik. Generalin von Palikow hat ihre Familie zur Sommerfrische geladen. In den Mittelpunkt der durch Müßiggang geschärften Aufmerksamkeit gerät rasch die anmutige Gräfin Doralice. Ihr scheinbar unkonventionelles Leben an der Seite eines jungen Künstlers weckt die Sehnsucht der Feriengäste. Lang verborgene Träume werden zum immer gleichen Rhythmus der Wellen an die Oberfläche gespült - bis am Ende nichts ist, wie es einmal war. Gleich allen seinen Werken besticht auch dieser Roman Keyserlings durch eine Atmosphäre praller Sinnlichkeit, durch Ironie und erzählerische Raffinesse.

"Ein wunderbarer Sommerroman. Unbedingt lesen!" -- Iris Radisch, ZEIT online

"Symbolträchtig umschmeichelt von wundervollen Beschreibungen verschiedenster Wellenvariationen, ist diese Geschichte immer noch und immer wieder eine beeindruckende Liebeserklärung an die Ostsee." -- mare

"Ein ganz und gar sinnliches Buch, eine schöne Liebesgeschichte." -- Marcel Reich-Ranicki, Literarisches Quartett


Produktinformation

  • Verlag: Manesse
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 253 S. 155 mm
  • Seitenzahl: 253
  • Manesse Bibliothek der Weltliteratur
  • Deutsch
  • Abmessung: 158mm x 90mm x 20mm
  • Gewicht: 170g
  • ISBN-13: 9783717522669
  • ISBN-10: 3717522663
  • Best.Nr.: 32538982

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Große Erwartungen hatte Rezensent Michael Maar nicht an diesen 1911 erschienenen Roman. Keyserling - ist das nicht so eine Art parfümierter Thomas Mann? Die Lektüre der "Wellen" belehrt ihn dann aber eines besseren, wie wir aus seiner mit vielen Ausrufezeichen garnierten Kritik erfahren. Keyserling erzählt die Geschichte einer verheirateten Adeligen, die mit einem Maler durchgebrannt ist und jetzt unter den Augen einer gehässigen Dienerin und der naserümpfenden feinen Gesellschaft mit diesem in einer Fischerhütte an der Ostsee lebt. Der Alltag der beiden scheint sich recht prosaisch zu gestalten. Maar ist hin und weg von der Einfühlungs- und Beschreibungskunst Keyserlings, der ihm hier eine ganze Welt eröffnet: von der guten Gesellschaft bis zu den einfachen Fischern. "Kapitaler Wurf!" und "besser als Fontane!" ruft er.

© Perlentaucher Medien GmbH

«Ein ganz und gar sinnliches Buch, eine schöne Liebesgeschichte.»

"Ein wunderbarer Sommerroman. Unbedingt lesen!" Iris Radisch, ZEIT online
Eduard Graf von Keyserling (1855-1918) stammt aus altem baltischen Geschlecht, studierte Kunst und Jura und begann zugleich mit dem Schreiben. Als freier Schriftsteller lebte er zunächst in Wien, später in Italien und München, wo er zeitweise der Schwabinger Boheme angehörte. Durch eine Krankheit erblindet, vereinsamte Keyserling in den letzten Jahren seines Lebens zunehmend.

Kundenbewertungen zu "Wellen" von "Eduard Graf von Keyserling"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 3 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** gut)
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 30.08.2012 ***** gut
Inhalt:
Ein entlegener Ostseebadeort und seine malerischen Dünen sind Schauplatz von diesem Roman. In flirrender Hitze entspinnt sich hier ein Beziehungsgeflecht von subtiler Dramatik. Generalin von Palikow hat ihre Familie zur Sommerfrische geladen. In den Mittelpunkt der durch Müßiggang geschärften Aufmerksamkeit gerät rasch die anmutige Gräfin Doralice. Ihr scheinbar unkonventionelles Leben an der Seite eines jungen Künstlers weckt die Sehnsucht der Feriengäste. Lang verborgene Träume werden zum immer gleichen Rhythmus der Wellen an die Oberfläche gespült - bis am Ende nichts ist, wie es einmal war...

Ein Roman, der schon im 18. Jahrhundert verfasst wurde. Für damalige Verhältnisse gehen die Sommergäste geradezu nett bzw. fortschrittlich mit der "Ehebrecherin" um. Auch heute noch interressant und empfehlenswert.

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