Midnight in Paris - Wilson,Owen/Sheen,Michael
Videoclip

Owen Wilson / Michael Sheen 

Midnight in Paris

Regie: Woody Allen; Mit Owen Wilson, Rachel McAdams, Marion Cotillard u. a.
DVD
 
2 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Midnight in Paris

Das amerikanische Paar Gil und Inez macht Urlaub in der französischen Hauptstadt und genießt die gemeinsame Zeit in der Stadt der Liebe. Als sie einen alten Bekannten, den kulturell beflissenen Intellektuellen Paul, treffen, tut sich vor allem Gil mit der unerwarteten Begleitung nicht leicht. Als eines Abends Inez mit Paul tanzen gehen will, Gil aber keine Lust hat, streift er allein durch Paris und erlebt die Nacht seines Lebens - was natürlich Auswirkungen auf die Beziehung hat. Ein Triumph für Woody Allen: Sein 42. Film als Regisseur ist eine wahre Perle geworden, ein fantastisch-liebevolles Begleitmärchen zu "Purple Rose of Cairo", das eine Liebeserklärung an Paris ebenso geworden ist wie an die kreativ überbordende Zeit links des Seine-Ufers in den Zwanzigerjahren. Der Film ist witzig, spritzig, romantisch und rundum unterhaltsam. Und Owen Wilson an der Seite von Marion Cotillard und Rachel McAdams gut wie lange nicht mehr, wenn er sich mit dem Publikum in eine Märchenwelt à la Allen entführen lässt.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Original- und dt. Kinotrailer


Produktinformation

  • Hersteller: Concorde
  • EAN: 4010324028945
  • Best.Nr.: 34221413
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 19. Dezember 2011
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 00
  • Bildformat: 1:1, 78/16:9
  • Tonformat: Deutsch DD 3.0 ...
  • Gesamtlaufzeit: 90 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Gil (Wilson) ist ein Träumer, seine Verlobte Inez (McAdams) eine Liebhaberin teuren Schmucks und edler Restaurants. Sie bewegt sich bevorzugt in der High Society, er würde gern durchs Paris der 1920er wandeln. Das sind ohnehin nicht die besten Voraussetzungen für eine gemeinsame Reise nach Paris, doch dann steht Gil auch noch eines Nachts vor Hemingway. Dem Hemingway. Ab diesem Zeitpunkt kehrt Gil Nacht für Nacht in die Vergangenheit zurück. Er trifft die Verlegergröße Gertrude Stein, Picasso und dessen Muse Adriana (zauberhaft: Marion Cotillard) ... Und ausnahmsweise ist Woody Allens leichter Größenwahn etwas Gutes. Denn er versucht erst gar keine Erklärung, verwebt das Fantastische stattdessen mühelos verwebt er die Ebenen - und lässt Gil kehrt aus seinen Träumen zurückkehren. (lan)Extras: Trailerauch als Blu-ray

Woody Allens 42. Regiearbeit würde ein perfektes Double-Feature mit "Purple Rose of Cairo" abgeben: Der Eröffnungsfilm des 64. Festival de Cannes ist eine charmante Fantasie mit Verweisen auf klassische Märchen, die ihren Protagonisten immer nach Mitternacht eine Zeitreise in das Paris der Zwanzigerjahre antreten lässt.

Die Frage, was genau es an Paris sein könnte, dass die Stadt Woody Allen seine romantischsten und zauberhaftesten Filme abringt, ist eine rhetorische. Natürlich: 15 Jahre nach "Alle sagen: Ich liebe dich" ist die Stadt der Liebe wieder Kulisse eines der Filme des auf seiner nunmehr sechs Jahre anhaltenden Europatournee nach London und Barcelona wieder in Frankreich angekommenen Filmemachers. Für Allen ein erstrebenswerter Ort, in dem alle Gesetze von Raum und Zeit aufgehoben und seine Schauspieler von einem ganz besonderen Glanz umhüllt werden. So wie es damals selbstverständlich erschien, dass Goldie Hawn und Steve Martin mitten im Tanz den Boden unter den Füßen verlieren und über der Seine schweben, ist es nun einfach nur konsequent, dass die Stadt der Liebe Owen Wilson immer pünktlich nach Mitternacht auf Zeitreise schickt und in eine Märchenwelt eintauchen lässt , die den tiefsten Wünschen seiner Hauptfigur entsprungen scheint.
Hauptfigur Gil jedenfalls, ein unzufriedener Hollywood-Drehbuchautor, der all seiner Erfolge zum Trotz seine Bestimmung als Schriftsteller sieht, träumt bei einer Parisreise mit seiner Verlobten Ines, Tochter reicher Eltern, davon, es seinen Idolen gleichzutun und einen Neuanfang in der Stadt der Liebe zu wagen, womit er auf Unverständnis bei Ines stößt. Als er sich bei einem Spaziergang verirrt, wird er nach Mitternacht von einem Auto abgeholt und in der Zeit zurück katapultiert. Auf einmal steht er inmitten der Großen der Kunstszene in den Zwanzigerjahren. Hemingway, Picasso, Gertrude Stein, Cole Porter, Dali haben Auftritte - und eine bildschöne Muse namens Adriana, hinreißend gespielt von der umwerfenden Marion Cotillard, die auch Gils Sicht aufs Leben verändert und zu einer Entscheidung drängt, welches Leben in welcher Zeit wirklich seines ist.
Owen Wilson bietet als Allens Alter ego mit seinem Westküsten-Surfer-Zen-Stil eine spannende Interpretation des von Unsicherheiten geplagten Stadtneurotikers, was gerade im Zusammentreffen der Großen der Zwanzigerjahre eine interessante und witzige Mischung abgibt. Woody Allen findet indes Zeit für ein paar Seitenhiebe gegen die Tea Party, Eigenzitate (der Einstieg mit einer Reihe von Postkartenmotiven zu den Klängen eines Dixielandstücks - die Tourismusbehörde hätte sie nicht schöner auswählen können - verweist auf die letzten Einstellungen von "Manhattan") und sogar Recycling eigener Gags, vor allem aber lässt er Paris und mit der Stadt seine Schauspieler erstrahlen und hüllt sie in einen unwiderstehlichen Glanz. Dieser Film ist eine Fantasie, ein Märchen, ein "Chroniken von Narnia" für den lesenden Menschen, in dem sich mir nichts dir nichts Türen zu einer anderen Welt öffnen, aber er ist auch sehr klug im Umgang mit Nostalgie und welche Bedeutung sie im Leben hat. Ein Film, auf den der 75-Jährige stolz sein kann und in dem auch der vielpublizierte Auftritt von Carla Bruni als Fremdenführerin kein Ausreißer nach unten darstellt. ts.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Woody Allen, geboren als Allen Stewart Konigsberg in New York, lebt in Manhattan; ist Autor, Regisseur, Schauspieler, Musiker, Intellektueller und gefeierter Film-Komiker unserer Zeit; Hollywood verlieh ihm 4 Oscars.

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Kundenbewertungen zu "Midnight in Paris" von "Owen Wilson / Michael Sheen"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von selztaler am 29.11.2012 ***** ausgezeichnet
Ein schöner Film, nicht allzu tiefsinnig, aber wunderbar leicht unterhaltsam und mit durchwegs hervorragenden Darstellern.

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Bewertung von Lisega am 20.01.2012 ***** sehr gut
Schon die Eingangssequenz von „Midnight in Paris“, die aussieht wie ein direkt vom Tourismusbüro der Stadt übernommener Werbefilm, macht klar: Woody Allens neuester Film ist eine einzige Liebeserklärung an Paris. Die Stadt, in der Drehbuchautor und Möchtegern-Schriftsteller Gil mit seiner Verlobten Inez urlaubt, wird von ihren schönsten Seiten gezeigt, das Idyll stören nur Gils künftige Schwiegereltern (ultrakonservative Tea Party-Anhänger) und Inez’ alter Studienfreund Paul (pseudointellektueller Besserwisser). Kein Wunder, dass sich Gil in den fantastischen Ausflügen in das Pariser Nachtleben der 20er Jahre viel wohler fühlt als in der Gegenwart. Die Treffen mit Hemingway, Picasso, Gertrude Stein, den Fitzgeralds, Cole Porter usw. sind auch für die Zuschauer ein wunderschöner Ausflug in die Vergangenheit, nicht zuletzt dank der detailgetreuen Nachstellung der Epoche und der spielfreudigen Schauspieler, die sichtlich Spaß an ihren Kurzauftritten haben (ein Highlight: Adrian Brody als Salvador Dalí). Und trotz des magischen Sogs der Vergangenheit schafft es Woody Allen, Gils’ Eskapismus ein kluges Ende zu setzen. Ein schöner Film, nicht allzu tiefsinnig, aber wunderbar-leicht unterhaltsam und mit durchwegs hervorragenden Darstellern.

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