Die Reise der Pinguine (Special Edition, 2 DVDs)
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Die Reise der Pinguine (Special Edition, 2 DVDs)

Regie: Jacquet, Luc; Buchvorl.: Jacquet, Luc; Fessler, Michel; Musik: Simon, Emilie; Wurman, Alex; Buch: Roberts, Jordan; Kamera: Chalet, Laurent; Maison, Jerome;
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Produktbeschreibung zu Die Reise der Pinguine (Special Edition, 2 DVDs)

Wenn Kaiserpinguine reden könnten - was sie in diesem Fall auch tun -, würden sie diese (poetische) Geschichte erzählen: Wie sie jedes Jahr einen Gewaltmarsch durchs Packeis der Antarktis machen. Wie sie in der entlegenen Brutkolonie ihren Partner suchen, sich Wärme geben, sich fortpflanzen. Sind die Küken dann erst mal auf der Welt, suchen die Eltern abwechselnd nach Nahrung, und die Kleinen sind auf sich allein gestellt. Trotzen dem eisigen Wind, den Raubvögeln und all den anderen Gefahren der Natur. Ein Tierfilm der ungewöhnlichen Art, in Szene gesetzt vom französischen Wissenschaftler und Dokumentarfilmer Luc Jacquet. Ein Jahr dauerten die Dreharbeiten, genauso lang wie der Zyklus der Kaiserpinguine. Das Ergebnis waren 120 Stunden Filmmaterial, das hier zu einer ebenso spannenden wie informativen und herzzerreißenden Story montiert ist. Wirken die inneren Monologe auch streckenweise aufgesetzt, sind die Bilder voller Wärme und Schönheit, was dem Film einen Siegeszug im Kino beschert hat.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

In der unwirtlichen Kälte am Rande der Antarktis trotzt ein unerschütterliches Lebewesen allen Widrigkeiten der Natur – der Kaiserpinguin. Ein ganzes Jahr lang beobachtete der französische Biologe und Filmemacher Luc Jacquet den außergewöhnlichen Lebenszyklus dieser faszinierenden Vögel, ihre eleganten Bewegungen bei der Fischjagd unter Wasser, ihren tollpatschigen Gang beim langen, beschwerlichen Marsch über das Eis, ihre Liebestänze, das Schlüpfen der Jungen und ihren immerwährenden, teils grausamen Kampf ums Überleben. Schicksale, die berühren und Bilder, die den Atem rauben!

Bonusmaterial

Zusätzliche Sprachfassung mit Sky du Mont als Erzähler, Audiokommentar von Regisseur Luc Jacquet, Isolierte Musik- und Geräuschspur, Interaktive Version mit Aufnahmen von den Dreharbeiten (ca. 41 Min.), Dokumentationen "Von Pinguinen und Menschen" (ca. 53 Min.) und "Frühling in der Antarktis" (ca. 52 Min.), Making of (ca. 46 Min.), Interviews (u.a. mit Sky du Mont), Fotogalerien, Trailer

Produktinformation


  • Hersteller: Studiocanal
  • EAN: 4006680036953
  • Best.Nr.: 20882738
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 2
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 06.10.2006
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Französisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 82 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.10.2005

Das Geschnatter der Liebe
Menschliches und Allzumenschliches im Tierreich: Luc Jacquet filmt "Die Reise der Pinguine"

Natürlich wissen wir nicht, was Pinguine sagen würden, könnten sie sprechen, und eigentlich muß es uns auch nicht interessieren, denn eine der Schönheiten der Tierwelt ist ja gerade, daß sie es nicht können. Was also hat den französischen Biologen und Filmemacher Luc Jacquet bewogen, statt eines seriösen Dokumentarfilms über das harte Los der Königspinguine etwas zu drehen, das ohne Ton aussieht wie ein seriöser Dokumentarfilm über das harte Los der Königspinguine, mit Ton aber wirkt, als folge die Natur einem Drehbuch aus den Werkstätten des Disney-Konzerns? Mit einer Menge tadelloser Statisten und einem verliebten Pinguinpärchen als Hauptdarsteller, das sich unterhält und auch uns als Zuschauer immer wieder anspricht? Und das ein Junges bekommt und pflegt und warmhält und füttert, welches wiederum, kaum ist es groß genug, ebenfalls zu sprechen anfängt? "Wir trotzen dem Sturmgott. Nur Mut, gebeugtes Volk", kommt da aus Kükenmund.

Vielleicht haben die Amerikaner das Richtige getan. Luc Jacquets Film "Die …

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Inhaltsangabe

Zusätzliche Sprachfassung mit Sky Du Mont als Erzähler
Audiokommentar von Regisseur Luc Jacquet
Isolierte Musik
& Geräuschspur
Interaktive Version THX mit Aufnahmen von den Dreharbeiten (41 Min.)
Dokumentation "Von Pinguinen und Menschen" (53 Min.)
Dokumentation "Frühling in der Antarktis" (52 Min.)
Making of (46 Min.)
Featurettes
Interviews
Fotogalerien
Trailer
Das Kino kennt viele unwahrscheinliche Helden. Dass eines Tages ausgerechnet Kaiserpinguine dazu gehören würden, war trotzdem nicht zu erwarten. Doch der Film von Luc Jacquet zeigt, warum diese scheinbar so drollige Spezies zu ähnlich heroischen Taten fähig ist wie alle Hobbits und Spidermen. Die Tierdoku steht an Spannung einem Actiondrama in nichts nach.

Und dieses Drama spielt sich alljährlich am lebensfeindlichsten Ort der Erde ab - der Antarktis. Wie jede klassische Geschichte gliedert es sich in mehrere Akte: Am Anfang verlassen die tierischen Protagonisten ihren Schutzraum im Ozean und begeben sich auf einen Gewaltmarsch zu ihren Brutplätzen.

Wunder der Natur

Obwohl sich die eisige Umgebung ständig verformt, finden sie doch in das gewohnte Gebiet zurück - eine Leistung, die der Wissenschaft heute noch Rätsel aufgibt. Es folgt ein romantisches Zwischenspiel: die Paarungszeit, in der sich die Tiere nur von Luft und Liebe bzw. Schnee ernähren. Zum Abschluss dieser Phase gegen Ende Mai legt jedes Weibchen ein einziges Ei.

Doch die wahren Prüfungen beginnen erst jetzt. Die weiblichen Tiere übergeben den potenziellen Nachwuchs an die Herren - ein gefährlicher Akt, da das Ei nur wenige Sekunden der Kälte ausgesetzt sein darf. Danach ziehen die Weibchen zurück an die Küste, um Nahrung aufzunehmen und sich zu erholen. Doch hier wird manches ein Opfer von Meeresräubern. Die Männchen dagegen harren hungernd im arktischen Winter in peitschenden Schneestürmen und bei Temperaturen von bis zu minus 40 Grad aus.

Ersehnte Ablösung

Selbst die Geburt der Küken bedeutet noch keine Erlösung, denn bis zur Rückkehr der Mütter dauert es nochmal zwei Monate. Und so putzig die Kleinen auch wirken, immer wieder sind sie den Angriffen von Raubvögeln ausgesetzt. Die Familienzusammenführung nach Ankunft der Weibchen ist nur von kurzer Dauer, denn jetzt brechen die Männchen zum Ozean auf. Der Kreislauf des Lebens geht seinen unerbittlichen Gang.

"Die Reise der Pinguine" spielt sich aber nicht einfach in den exotischen Weiten des Südpols ab. Sie wirkt wie ein Spiegelbild der Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens, wo Glück und Zerstörung, Aufopferung und Lust in ähnlicher Folge wechseln. Jacquet betont diese Parallelen, indem er Schauspieler innere Monologe für die Pinguine sprechen lässt, in gelungener Balance zwischen Schlichtheit und Poesie.

Winterliche Schönheit

Aber entscheidend sind doch seine visuellen Mittel. Die Kameras holen den Zuschauer so dicht an die Protagonisten heran, als wären sie selbst vor Ort. Die Aufnahmen der ewigen Nacht des antarktischen Winters sind von beklemmender Schönheit - spätestens hier lässt sich erahnen, welche Strapazen das Filmteam auf sich genommen hat. Das Material ist so raffiniert montiert, dass manchmal die Grenzen zwischen Spiel- und Dokumentarfilm aufgehoben scheinen.

Die Expedition ins Tierreich feierte bereits in Frankreich große Erfolge, jetzt erobert sie die Welt. Statt auf Effekte setzen die kleinen Helden der Antarktis auf etwas viel Wirkungsvolleres: Emotionen.

Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Videoclip zu "Die Reise der Pinguine (Special Edition, 2 DVDs)"

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