Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht
Der junge schottischen Arzt Nicholas Garrigan entflieht Anfang der
70er Jahre der Enge seines bürgerlichen Elternhauses. In Uganda
kommt er in einem Provinzkrankenhaus unter, ehe er zufällig die
Bekanntschaft des neuen Präsidenten Idi Amin macht und kurz darauf
schon als dessen persönlicher Leibarzt arbeitet. Bald wird er Zeuge
willkürlicher Morde und anderer Gräueltaten im Auftrag Amins. Doch
erst als er sich auf eine Affäre mit Kay, einer der Frauen des
Diktators, einlässt, erkennt er das gesamte Ausmaß der Bedrohung.
Mit seiner Adaption von Giles Fodens gleichnamigem Roman begibt
sich der Dokumentarist Kevin Macdonald ("Ein Tag im
September") auf eine Gratwanderung: Innenansichten aus der
nächsten Umgebung des grausamen Idi Amin werden geliefert, dessen
Person wird dabei jedoch weder denunziert noch verniedlicht. Eine
Tour de Force für Forest Whitaker, der für seine Leistung einen
Oscar gewann - den im übrigen auch Kameramann Anthony Dod Mantle
verdient hätte. Eine Arbeit von fiebriger Intensität, angetrieben
von authentischem Afrobeat.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Nicholas ist ein junger Arzt in Uganda. Eines Tages wird er zu
einem Verkehrsunfall gerufen in den der Diktator Idi Amin
verwickelt ist. Der ist so begeistert von Nicholas, das er ihn zu
seinem Leibarzt macht. Nicholas lebt ein Leben im Luxus und ist
einer der engsten Vertrauten von Amin. Doch eines Tages kann
Nicholas trotz des luxuriösen Lebens seine Augen nicht mehr vor den
Gräueltaten des Diktators verschließen.
Bonusmaterial
" Kommentar von Regisseur Kevin Macdonald " 7 nicht verwendete Szenen " Dokumentation: Gefangennahme Idi Amins " Forest Whitaker als "Idi Amin" " Casting für "Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht" " Kinotrailer
Der junge schottische Arzt Nicholas Garrigan (James McAvoy) bricht in den 70er-Jahren auf, die Welt zu erkunden und landet in einem kleinen Missionskrankenhaus in Uganda. Bei einem Autounfall trifft er zufällig auf Idi Amin (Forest Whitaker), den Diktator, der von 1971 bis 1979 Uganda regierte. Amin, der in den Geschichtsbüchern als Schlächter Afrikas bezeichnet wird, mag den mutigen Weißen, der ihm keinen Honig ums Maul schmiert und engagiert ihn als persönlichen Leibarzt.
Garrigan lässt sich von diesem neuen Job überrumpeln und vom Charme des charismatischen Präsidenten umgarnen, bis er entsetzt mitkriegt, welche Gräuel der Diktator befiehlt. Nach einem missglückten Anschlag lässt der paranoide Herrscher Freund und Feind bestialisch hinmetzeln, schlimmste Folter und grausamer Tod sind Alltag. Als sich der Schotte in eine der zahlreichen Frauen Amins verliebt, bekommt das Paar den mörderischen Zorn des brutalen Monsters zu spüren.
Kombinationen und Konstraste
Psycho-Thriller und Polit-Krimi - Kevin Macdonald entwirft ein packendes Porträt des Diktators und stellt ihm den sympathischen Doktor gegenüber, ein spannender Kontrast, wie auch die Kombination des massigen Forest Whitaker mit dem jungenhaften James McAvoy.
Das Herz des schwarzen Kontinents: In dieser wilden Mischung aus Wahn und Wirklichkeit schlägt es laut und bedrohlich.
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Videoclip zu "Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht"