Spam Diamond - Vogel, Nikolai
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Nikolai Vogel 

Spam Diamond

Roman

Broschiertes Buch
 
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Spam Diamond

Inmitten der täglichen Spam-Flut entdeckt ein junger Münchner Computerjournalist eines Tages eine mysteriöse E-Mail, in der ihm mitgeteilt wird, dass 3000 Euro auf sein Konto überwiesen wurden. Tatsächlich ist das Geld auch dort eingegangen. Weitere Mails folgen, die konkrete Aufträge enthalten: Er soll Kurierdienste zwischen München und Antwerpen für einen Diamantenschmugglerring übernehmen. Als Entschädigung bekommt er in Antwerpen die Prostituierte Véronique zur Seite gestellt, deren Anziehung er heillos verfällt und immer tiefer in ein Doppelleben rutscht.
In bester Thrillermanier erzählt der Münchner Autor Nikolai Vogel seinen Debütroman mit hohem Tempo, voller Nervenkitzel und unerwarteter Wendungen bis zur letzten Seite.


Produktinformation

  • Verlag: Haymon Verlag
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 210 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 216
  • Haymon-Taschenbuch Bd.65
  • Best.Nr. des Verlages: 865
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 114mm x 20mm
  • Gewicht: 192g
  • ISBN-13: 9783852188652
  • ISBN-10: 3852188652
  • Best.Nr.: 34375731
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.04.2012

Gimpel und
Großstadtluder
Seit Edouard Dujardin hat mancher sein Buch als Inneren Monolog angelegt, am berühmtesten damit geworden ist James Joyce. Nikolai Vogel hat diese Form genutzt für eine Verwechslungskomödie auf Basis der Internet-Protocol-Identität. Der Held empfängt per E-Mail das Angebot und dann die Aufforderung, ihm überwiesenes Geld in bar von München nach Antwerpen zu bringen. Der Botenlohn ist süß, gilt aber nicht ihm: Summen, von denen er allenfalls träumte, und Schäferstündchen mit einer Frau, von der er nicht einmal zu träumen gewagt hätte, zugleich ist sie der realistische Vorwand für die Reisetätigkeit. Natürlich verfällt der bayerische Gimpel dem Großstadtluder. Bis der Schwindel auffliegt. Es folgt ein Albtraum, den ein Zwischenfall abbricht. Aber auch das glückliche Ende reißt jäh ab wie ein Traum, der doch zu schön gewesen wäre.
Rudolf von Bitter
Nikolai
Vogel:
Spam Diamond. Roman.
Haymon
Verlag, Innsbruck 2012.
210 Seiten, 12,95 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de

Seit Edouard Dujardin hat mancher sein Buch als Inneren Monolog angelegt, am berühmtesten damit geworden ist James Joyce. Nikolai Vogel hat diese Form genutzt für eine Verwechslungskomödie auf Basis der Internet-Protocol-Identität. Süddeutsche Zeitung, Rudolf von Bitter Vogel erzählt ebenso spannend wie rasant und mit mehr inhaltlicher Tiefe als ein gut gestrickter Thriller. Mit solchen Büchern im Gepäck kann der Frühling kommen. börsenblatt, Andreas Trojan Tolles Krimidebüt Woman, Andrea Braunsteiner Das zieht rein, saugt und zischt Wir sind im Kopf des Erzählers. Die Gedanken fliegen Eine Empfehlung. dum-blog.blogspot.com ein Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. FM 4, Mari Lang Vogel erweist sich mit Spam Diamond als meisterhafter Eindampfer von Sprachfloskeln. Wer braucht schon schmückende Adjektive und abgeschmackte Erzählmätzchen, wenn man stattdessen in sattem Stakkato auf ein zunächst überraschendes und doch in aller Konsequenz einzig mögliches Ende zurasen kann Tiroler Tageszeitung, Joachim Leitner dieses atemlose Brausen, was für ein Drive Theo Breuer, www.editiondaslabor.de Eine rasante und spannende Lesereise, die nur zu empfehlen ist. Bezirksblätter Telfs, Sabine Grutsch Ein atemloser Krimi mit ausgefeiltem Plot. Club-Ticket, Wolfgang Bortlik

"Seit Edouard Dujardin hat mancher sein Buch als Inneren Monolog angelegt, am berühmtesten damit geworden ist James Joyce. Nikolai Vogel hat diese Form genutzt für eine Verwechslungskomödie auf Basis der Internet-Protocol-Identität." Süddeutsche Zeitung, Rudolf von Bitter "Ein gelungenes Debüt." Der Standard, Alexander Kluy "Vogel erzählt ebenso spannend wie rasant und mit mehr inhaltlicher Tiefe als ein gut gestrickter Thriller. Mit solchen Büchern im Gepäck kann der Frühling kommen." börsenblatt, Andreas Trojan "Tolles Krimidebüt" Woman, Andrea Braunsteiner "Das zieht rein, saugt und zischt ... Wir sind im Kopf des Erzählers. Die Gedanken fliegen ... Eine Empfehlung." dum-blog.blogspot.com " ... ein Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann." FM 4, Mari Lang "Vogel erweist sich mit "Spam Diamond" als meisterhafter Eindampfer von Sprachfloskeln. Wer braucht schon schmückende Adjektive und abgeschmackte Erzählmätzchen, wenn man stattdessen in sattem Stakkato auf ein zunächst überraschendes und doch in aller Konsequenz einzig mögliches Ende zurasen kann" Tiroler Tageszeitung, Joachim Leitner " ... dieses atemlose Brausen, was für ein Drive ..." Theo Breuer, www.editiondaslabor.de "Eine rasante und spannende Lesereise, die nur zu empfehlen ist." Bezirksblätter Telfs, Sabine Grutsch "Ein atemloser Krimi mit ausgefeiltem Plot." Club-Ticket, Wolfgang Bortlik "Eine faszinierende Geschichte, mit Tempo erzählt." Landsberger Tagblatt, Claudia Edelmann

"Seit Edouard Dujardin hat mancher sein Buch als Inneren Monolog angelegt, am berühmtesten damit geworden ist James Joyce. Nikolai Vogel hat diese Form genutzt für eine Verwechslungskomödie auf Basis der Internet-Protocol-Identität."
Süddeutsche Zeitung, Rudolf von Bitter

"Tolles Krimidebüt"
Woman, Andrea Braunsteiner

"Das zieht rein, saugt und zischt ... Wir sind im Kopf des Erzählers. Die Gedanken fliegen ... Eine Empfehlung."
dum-blog.blogspot.com

" ... ein Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann."
FM 4, Mari Lang

"Vogel erweist sich mit "Spam Diamond" als meisterhafter Eindampfer von Sprachfloskeln. Wer braucht schon schmückende Adjektive und abgeschmackte Erzählmätzchen, wenn man stattdessen in sattem Stakkato auf ein zunächst überraschendes und doch in aller Konsequenz einzig mögliches Ende zurasen kann"
Tiroler Tageszeitung, Joachim Leitner

" ... dieses atemlose Brausen, was für ein Drive ..."
Theo Breuer, www.editiondaslabor.de
Nikolai Vogel, geboren 1971 in München. Studierte Germanistik, Informatik und Philosophie. Arbeitet als freier Autor und Künstler. Teilnahmen beim Open Mike 2004 und beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2005. "Spam Diamond" ist sein Romandebüt. www.nikolaivogel.com

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Kundenbewertungen zu "Spam Diamond" von "Nikolai Vogel"

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Bewertung von dark_angel aus Ulm am 30.03.2012 ***** sehr gut
In der täglichen Spam-Flut entdeckt der Computerjournalist Thomas Vogel eine E-Mail, die ihm 3000,- Euro verspricht. Und tatsächlich geht dieses Geld auch auf seinem Konto ein. Es folgen weitere Mails mit Anweisungen. Ehe es sich Thomas versieht, ist er für einen Diamantenschmugglerring als Kurier zwischen München und Antwerpen tätig. Als Entschädigung bekommt er in Antwerpen die Prostituierte Véronique gestellt, in die er sich heillos verliebt und immer tiefer in ein Doppelleben rutscht.

Mit "Spam Diamond" ist Nikolai Vogel ein brisanter und aktueller Debütroman gelungen. Denn welcher Internetnutzer hat nicht mit Spam zu kämpfen? Der Autor bringt es sehr gut auf den Punkt, wenn er die Ausmasse des heutigen Spams darlegt. Wie viel Zeit beispielsweise verloren geht, wenn man sich Tag für Tag mit so manchem irrsinnigen Spam rumschlagen muss, nur damit keine richtige E-Mail übersehen wird. Was aber, wenn eines Tages eine Spam-Mail das versprochene Geld auf das eigene Konto überweist? Wie würde man dann reagieren? Das Geld nehmen? Den Anweisungen folgen? Hier spinnt der Autor den Faden weiter: Die Realität verpackt mit Fiktion, die vielleicht gar nicht so fiktiv ist.

Der Roman ist eine Mischung aus rasantem Krimi und Charakter- bzw. Gesellschaftsstudie. Denn zusammen mit der spannenden Unterhaltung stehen auch das Handeln und Denken der Hauptperson im gleichen Maße im Vordergrund. Dadurch wirkt Thomas Vogel glaubwürdig und sein Handeln nachvollziehbar.

Da der Roman keine direkte Rede enthält, sondern alles in einem Rutsch erzählt wird, beeinträchtigt das ein wenig den Lesefluss und erfordert etwas mehr an Konzentration, um zwischen Dialog, Gedanken und Handlung zu unterscheiden. Ansonsten lässt sich der Roman sehr gut lesen. Die teils kurzen und markanten Sätzen tragen dazu bei, dass der Roman ein rasantes Tempo aufnimmt und es nicht eher zum Stehen kommt, bis der letzte Satz fällt.

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