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Claudia Toman 

Hexendreimaldrei

Hexendreimaldrei - Toman, Claudia

Roman. Originalausgabe

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
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Produktinformation
  • Verlag: Diana
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 399 S.
  • Seitenzahl: 400
  • Diana-Taschenbücher Nr.35400
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 120mm x 33mm
  • Gewicht: 324g
  • ISBN-13: 9783453354005
  • ISBN-10: 3453354001
  • Best.Nr.: 25572276

Leseprobe zu "Hexendreimaldrei"

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Produktbeschreibung zu "Hexendreimaldrei"

Beschreibung

Die Welt braucht Frösche, keine Prinzen
Wünschen ist nichts für Anfänger! Das muss auch Olivia erkennen, als ihr Wunsch, den eine Fee ihr so großzügig gewährt, ein kleines bisschen aus dem Ruder läuft. Warum musste ihr Märchenprinz sich aber auch erdreisten, eine andere heiraten zu wollen? Nun ist er ein Frosch, und als sie ihn so vor sich sieht, grasgrün, mit einem Heißhunger auf Fliegen, packt Olivia das schlechte Gewissen. Sie ist entschlossen, die Verwandlung rückgängig zu machen, selbst wenn sie sich dazu mit einem mächtigen Hexenzirkel anlegen muss.
Verblüffend anders: voller Wortwitz, Situationskomik und reinster Magie.

Leseprobe zu "Hexendreimaldrei" von Claudia Toman

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Kundenbewertungen zu "Hexendreimaldrei" von "Claudia Toman"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 8 Bewertungen):
4.6 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen ****
ausgezeichnet
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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 24.11.2010
*****
ausgezeichnet
Beschreibung:

Olivia hat ihren Märchenprinz gefunden und ist zu seiner Hochzeit eingeladen allerinds als Gast und nicht als Braut, wie sie es sich gewünscht hätte. Verzweifelt rettet sich Olivia vor der Trauung auf das stille Örtchen, wo sie das erste Mal einer Tütüfee begegnet und sogleich einen Wunsch frei hat, doch ihr Wunsch nimmt ein ungeahntes Ausmaß an, denn ihr Wunsch dass ihr Traumprinz zu einem Frosch wird geht tatsächlich in Erfüllung. Nun setzt Olivia alles daran den Frosch wieder zu einem Prinzen zu machen wobei sie sich gegen einen großen Hexenzirkel beweisen muss...

Meine Meinung:

Claudia Tomans Debütroman "Hexendreimaldrei" ist eine gelungene Mischung der Genre Chick Lit, Fantasy/Mystik und Krimi. Protagonistin ist die symphatische Wiener Schriftstellerin Olivia Kenning, die wie wohl jede Frau, auf der Suche nach ihrem Traumprinzen ist. So trägt es sich zu, dass Olivia in einem Literaturcafè ihrem Prinzen begegnet, doch oh Schreck dieser ist bereits mit einer anderen zusammen und es kommt noch schlimmer, er lädt Olivia zu seiner Hochzeit mit dieser anderen ein. Als Olivia einer männlichen Tütüfee begegnet und einen Wunsch frei hat beginnt ein spannedes Abenteuer.

"Hexendreimaldrei" ist in verschiedene Abschnitte unterteilt "Vorspiel", "Der Frosch", "Die Hexen" und "Nachspiel", die Titel der einzelnen Abschnitte verraten ja auch schon um was es geht, zuerst bekommt man eine Einleitung wie es zu alldem kam bei "Der Frosch" wird es schon langsam spannend denn Olvia packt den zum Frosch verwandelten Prinzen ein und ab mit ihm nach London um dort Hilfe bei den Hexen zu suchen nach und nach kommt nun auch die Überleitung zu den Hexen und schlussendlich die letzten Worte im "Nachspiel". Sehr gut hat mir gefallen das Claudia Toman in den Kapiteln zwischen den Zeiten springt, so befindet man sich in einem Kapitel mit dem Frosch in London und im nächsten zurückversetzt in der Kennenlernphase zwischen Olivia und dem Prinzen. Diese Zeitsprünge haben "Hexendreimaldrei" für mich noch spannender gemacht und mir auch viel Spielraum für eigene Überlegungen gelassen.

Die Charaktere in "Hexendreimaldrei" sind mir alle von Beginn an super symphatisch, vor allem aber Olivia hat es mir angetan Mit viel Charme und wickelt sie mich um den kleinen Finger. Natürlich spielt auch der Prinz, der wie in den Grimmschen Märchen namenslos bleibt eine große Rolle, wobei er diese die meiste Zeit über in Froschform verbringt. Nund zu Olvias Freundinnen Sorina, Mona etc. die sind einfach toll! Ich glaube jede Frau würde sich solche Freundinnen wünschen die immer zu einem halten und in den verwegensten Situationen einem ohne groß zu Fragen zur Hilfe eilen. Da "Hexendreimaldrei" nun aber kein gewöhnlicher Chick Lit Roman ist sondern mit phantastischen Elementen gespickt ist gibt es auch solche Persönlichkeiten wie z. B. die Tütüfeen, Hexen und ein sprechende Shakespearestatue, diese ausergewöhnlichen Figuren geben dem Roman, meiner Meinung nach die richtige Schärfe.

"Hexendreimaldrei" ist schon nach einigen Kapiteln zu einem richtigen Pageturner geworden, denn ich musste einfach wissen wie es Olivia ergeht und ob sie nun doch noch ihren Märchenprinzen bekommt...das Ende kommt unausweichlich näher und unsere Heldin muss sich nachdem sie da Hexendreimaldrei gelöst hat diesen auch stellen um ihren Frosch befreien zu können. Nun möchte ich euch allerdings nicht zuviel verraten, wer weiß vielleicht bleibt der Frosch ja Frosch...

Für diesen unterhaltsamen Roman, der mich zum schumzeln und auch zum Tränen verdrücken gebracht hat, vergebe ich 5 von 5 Sterne.

Mein Fazit:

Ein zauberhafter Roman voller Liebe und Überraschungen!
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Bewertung von BlueNa aus Neulingen am 16.11.2010
*****
sehr gut
"There is no darkness but ignorance! “

Olivia, Ende 20, Wiener Kurzgeschichtenautorin und notorischer Single, sucht ihren Märchenprinzen. Punkt. Damit könnte man schon ein ganzes Buch füllen. Aber nein, das wäre ja langweilig! Olivia findet ihren Märchenprinzen, der will aber eine andere heiraten und schwuppdiwupp, wünscht sich Olivia auf dem Klo in der Kirche, in der ihr Prinz das Ja-Wort geben wird, dass eine Tütü-Fee ihn in einen Frosch verwandelt. Jetzt beginnt ein abenteuerlicher Trip nach London, wo Olivia verzweifelt versucht, ihren Frosch/Prinzen wieder in einen Menschen zu verwandeln. Aber da stellen sich ihr ein paar fiese Hexen in den Weg…

Claudia Toman hat mit „Hexendreimaldrei“ eine Kreuzung zwischen traditioneller Chick-Lit und märchenhafter Fantasy geschaffen. Die Autorin schickt uns mit Olivia zusammen auf eine Reise in ein London, in dem Hexen, Geister und sprechende Statuen im Untergrund lauern, aber auch in das London der Künstler und ganz besonders Shakespeares. Sie flicht Märchenelemente, wie aus „Der Froschkönig“ ein, was einen besonders großen Wiedererkennungswert hat.

Der Schreibstil ist locker, leicht und sehr angenehm erfrischend. Olivia ist hier die Ich-Erzählerin, so dass man sehr viel über ihr Gefühlsleben erfährt. Abwechseln erzählt sie, was ihr gerade im Jetzt passiert und wie es dazu kam, dass sie auf der Kirchentoilette gelandet ist, um ihren Märchenprinzen in einen Frosch zu verwünschen. Dieser Perspektivwechsel macht die Geschichte sehr abwechslungsreich und spannend, da es auch mit einigen Cliffhangern geschieht.

Leider gab es aber auch ein paar Passagen, die ich jetzt persönlich als etwas langweiliger empfunden habe, das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich allgemein eher weniger Chick-Lit lese und diesem Genre nicht ganz so viel abgewinnen kann.

Olivia ist eine Protagonistin, mit der man sich sehr schnell identifizieren kann. Sie ist sehr menschlich, absolut nicht perfekt und wünscht sich nichts sehnlicher, als von ihrem Märchenprinzen geliebt zu werden. Dieser ist sehr Französisch, Musiker und vom Charakter her einfach nur nett und ein wenig chaotisch. Olivia hat außerdem ein paar wundervolle Freundinnen, die ihr helfen, und zur Seite stehen, wenn bei ihr mal wieder das Gefühlschaos ausbricht. Solche Freundinnen sind ein echter Segen!

Das Buchcover des Taschenbuches ist in peppigem Rot gestaltet, dass der potenziellen Buchkäuferin sofort ins Auge springen muss! Ornamentale Blumenelemente in Gelb und Grün umspielen den Titel, sowie ein dunkelgrüner Frosch und eine schwarze Spinne, die nicht sofort auffallen, aber wunderbar zur Geschichte passen.

„Hexendreimaldrei“, erschienen im Diana Verlag, macht wirklich Lust, auch das zweite Buch der Olivia-Reihe „Jagdzeit“ zu lesen. Im März 2011 folgt dann der dritte und letzte Band, auf den man schon sehr gespannt sein darf!
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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.blogspot.com aus Sulzheim am 14.04.2010
*****
sehr gut
Wünschen ist nichts für Anfänger! Das erfährt Olivia am eigenen Leib, als sie auf der Toilette von einer leibhaftigen Tütü-Fee überrascht wird. Olivia ist wütend und traurig, steht ihr Traumprinz doch gerade mit einer anderen Frau vor dem Hochzeitsaltar. Aber muss sie sich deshalb gleich wünschen, dass ihr Traummann in einen Frosch verwandelt wird? Wenn sie schon keinen selbstlosen Wunsch wie den Weltfrieden hat, dann hätte sie sich doch wenigstens ein schickes Appartment in London schenken lassen können. Zu spät... Die Tütü-Fee erscheint zwar ein weiteres Mal, aber der bereits gewährte Wunsch kann nicht rückgängig gemacht werden. Um den Frosch zu retten, unternimmt Olivia eine wahnwitzige Reise zu der Hexenvereinigung, die ihren Haupsitz in London hat. Dort erhält sie Unterstützung von einem Geist, einer Katze, dem unsterblichen Barden William Shakespeare höchstpersönlich, und macht die Erfahrung, dass in fast jeder Frau etwas von einer Hexe steckt.

Eigene Meinung:
"Hexendreimaldrei" ist ein kurzweiliges Lesevergnügen mit Magie- und Märchenelementen und gleichzeitig eine Hommage an London und William Shakespeare. Die Heldin des Romans heißt nicht grundlos Olivia, in Anspielung auf Shakespeares "Was ihr wollt", in dem eine Gräfin eben diesen Namen trägt. Durch die bildhaften und gut recherchierten Beschreibungen von London fühlt man sich geradewegs in die Stadt versetzt und merkt, dass Claudia Toman selbst ein großer Fan dieser Stadt ist. Ich hatte beim Lesen großen Spaß daran, bekannte Plätze in London wiederzuerkennen und die Anspielungen auf die Werke Shakespeares zu finden.
Das Buch ist unterteilt in ein kurzes Vorspiel, in die beiden Hauptteile "Der Frosch" und "Die Hexen", und schließt mit einem Nachspiel ab.
In "Der Frosch" wird im Wechsel zwischen Gegenwart und Rückblenden in die jüngere Vergangenheit die Geschichte von Olivia und ihrem Traumprinzen erzählt, in denen der Leser erfährt, was zu ihrem außergewöhnlichen Wunsch bei der Tütü-Fee geführt hat. Der zweite Teil "Die Hexen" spielt fast ausschließlich in der Gegenwart und ist dank höherem Magieanteil und Anspielungen auf die Märchenwelt, insbesondere "Der Froschkönig", wesentlich fantastischer ausgefallen als die erste Hälfte des Buches. Trotzdem fand ich, das der zweite Teil im Vergleich zum ersten im Erzählfluss etwas geschwächelt hat und deshalb gebe ich dieser ansonsten wirklich empfehlenswerten Geschichte "nur" 4 Sterne.
Die Sprache und die Beschreibungen der Autorin sind absolut authentisch und machen ihren Debütroman zu einem fesselnden Lesevergnügen, dass man innerhalb weniger Stunden verschlingt.

Aufmachung des Buches:
Auf den ersten Blick kommt das Cover von "Hexendreimaldrei" eher als einfacher Frauenroman herüber, die Anspielungen auf die Märchenwelt findet man nur in dem kleinen grünen Frosch in der rechten unteren Ecke das Covers wieder. Eine etwas fantastischere Covergestaltung oder Anspielungen auf London und/oder Shakespeare wären wünschenswert gewesen und dem Inhalt des Romans mehr gerecht geworden.

Fazit:
Auf dem Buchrücken wird mit dem Satz "Magie, Witz und eine Liebe aus dem Märchenbuch - eine geniale Mischung!" geworben, und dieser Aussage kann ich uneingeschränkt zustimmen.
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2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von W.Andersen aus Bregenz am 02.03.2010
*****
ausgezeichnet
Zuerst war ich skeptisch. Ein Märchen der Gebrüder Grimm, William Shakespeare, moderner Frauenroman, fantastisches Abenteuer, spannend, witzig, wie geht das alles zusammen? Es geht! Von der ersten Seite an packt Claudia Toman den Leser und führt ihn durch diese wilde, alte, neue, magische Geschichte. Gerne folgt man ihrer Protagonistin Olivia wie sie in liebevoll ausgemaltem Wiener Literaturmilieu ihren Märchenprinzen kennenlernt, von einer herrlich absurden Fee im Tütü dazu verführt wird, einen unbedachten Wunsch zu äußern und wie sie dann alle Hebel in Bewegung setzen muss, um den wieder rückgängig zu machen. In London, wohin ihre Reise sie führt, geht all das dann so richtig auf, da verzeiht man gerne das eine oder andere Klischee aus der Frauenromanwelt, wenn man dafür so wunderbar liebevoll gezeichnete Plätze und Figuren entdecken darf. Claudia Tomans London sprüht vor Liebe zu Märchen, Geschichten, Literatur und ist vor allem eines: Schauplatz eines ungewöhnlichen und tollen Romans mit absoluter Sogwirkung. Ein empfehlenswertes Debüt, das Lust auf mehr macht!
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2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von BuchSaiten aus NRW am 28.02.2010
*****
ausgezeichnet
Wer dieses Buch für einen weiteren „gewöhnlichen Frauenroman“ hält irrt! Welcher Frauenroman fängt denn schon mit dem schlimmsten anzunehmenden Szenario an, dass es in Frauenromanen geben kann?
Als Olivia die Kirchentoilette besucht, kurz bevor ihr persönlicher Traumprinz eine andere heiraten möchte, passiert ihr etwas Unglaubliches. Eine Tütüfee erscheint ihr, als sie aufgrund der mangelnden Beleuchtung ein Streicholz entzündet, und gewährt ihr einen Wunsch. Im Nachhinein hätte sich Olivia besser ein paar Gedanken gemacht, anstatt frei heraus das zu wünschen was ihr in den Sinn kam. Sie verwandelte ihren Prinzen in einen Frosch. Zuerst dachte sie, es sei vielleicht nichts passiert und noch während sie sich in einem Traum wähnte und die Toilette verließ, sah sie, dass ihr Wunsch tatsächlich erfüllt wurde. Auf der Basis dieser turbulenten Vorgänge, ist es nun an Olivia, ihrem sprechenden Frosch wieder zu menschlicher Gestalt zu verhelfen… aber wie?

Claudia Tomans Erstlingswerk ist nicht allein aufgrund der kuriosen Ausgangssituation ein echtes Leseerlebnis, denn sie versteht es den Leser auch erzähltechnisch immer wieder zu überraschen. Da am Tag der Hochzeit das Dilemma für die Hauptperson schon seinen Lauf genommen hatte, werden Ereignisse wie zum Beispiel das Kennenlernen und erste Treffen der beiden zwischen die aktuelle Handlung geschaltet. Die kapitelweise wechselnde Zeit in der erzählt wird, wird eine echte Herausforderung für den Leser, denn jeweils die ersten Zeilen des neuen Kapitels weiß man nicht genau ob die Handlung an das vorherige Kapitel anknüpft oder in der Zeit gewechselt hat.
Protagonistin Olivia ist, wie könnte es in einem so überraschenden Roman anders sein, ebenfalls keine typische Hauptperson. Sie ist impulsiv, weiß manchmal nicht was sie tun soll und wirkt dabei hoffnungslos charmant. Ich persönlich konnte mich sehr gut in die Gedankengänge einfühlen und mir hat sehr imponiert, dass Olivia eine Frau mit Prinzipien ist, was besonders an der Stelle in Zusammenhang mit Shakespeare deutlich wird. Auch einem Blick hinter die Oberfläche kann die Hauptperson also problemlos standhalten.
Auf ihrer Reise ins London der heutigen Zeit sucht Olivia nicht nur einen Weg um ihren Frosch zu befreien, sondern wird auch mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und muss sich überwinden, auf ihre innere Stimme zu vertrauen. Natürlich ist das angestrebte Unterfangen alles andere als einfach, aber ein wenig Magie verleiht der Geschichte den gewissen Zauber.
Alles in allem ist „Hexendreimaldrei“ ein absolut gelungener Roman, dessen Charme nicht bereits nach dem Prolog verpufft ist. Eine herzerfrischend andere Idee und eine anders aber authentisch wirkende Protagonistin in Not, verhelfen zu unterhaltsamen Lesestunden, die passagenweise sogar ausgesprochen lehrreich sind!

Auch wenn sich der Roman nicht einem bestimmten Genre zuordnen lässt, so gibt es doch ein Wort, dass ihn beschreibt: Empfehlenswert!
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Bewertung von Thorsten Kneuer [thorlac] aus Franken am 20.01.2010
*****
ausgezeichnet
Was könnte die Liebe doch so schön sein …
Da hat Olivia ihren Märchenprinzen gefunden. Ganz unverhofft, dafür umso nachdrücklicher tritt er in ihr Leben. Und verändert alles. Olivia sieht sich schon auf dem weißen Schimmel ihres Traumprinzen in das Wolkenschloss im Siebten Himmel reiten.
Ja, was könnte die Liebe doch so schön sein!
Wäre da nicht die klitzekleine Tatsache, dass der Prinz eine andere liebt.
Eiskalt erwischt diese Offenbarung Olivia und reißt sie aus ihrem Märchentraum!
Und dann ist es ein unbedacht geäußerter Wunsch, der sie in ein Abenteuer stürzt, das sie sich wohl in ihren kühnsten Vorstellungen nicht hätte erträumen können.
Ein Schnipp mit den Fingern – und Prince Charming wird zum ordinären Frosch. QUAAAAK! Und das auch noch auf dessen Hochzeit. Um den Zauber zu lösen und den Frosch zu retten, muss Olivia nach London reisen. Dort erwartet sie eine mächtige Hexenvereinigung, die sich Olivias Plänen immer wieder in den Weg stellt.
Ob das Märchen ein Happy End finden wird?

Claudia Toman zaubert in ihrem Romandebüt einen charmanten wie überzeugenden Genre-Mix. Frauenliteratur mit *Schmacht* und Herz trifft auf Fantasie und Märchenwelt. „Hexendreimaldrei“ ist dabei eine witzige, ideenreiche Liebesgeschichte, ganz ohne Kitsch und Langeweile, vielmehr gespickt mit shakespearigen Überraschungen und einer – so glaube ich zumindest – der Autorin durchaus seelenverwandten Protagonistin. Claudia Toman überzeugt mich mit einer spritzigen Story und ihrem charmant-humorvollen Schreibstil. Ganz sicher ein Buch, das Frauen begeistert, und – für mich ohne Frage – Männer nicht weniger. Denn das lieben wir doch alle: Wenn Märchen wahr werden …
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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 19.12.2009
*****
sehr gut
Olivia hat ein Problem, das viele Singlefrauen über 30 kennen werden: Ihr Traumprinz heiratet, aber leider eine andere, und sie selber ist auch noch auf die Hochzeit eingeladen. Da erscheint ihr eine Tütüfee, ein ziemlich schwul anmutender Feerich, eher der Stylistentyp von Fee und schenkt Olivia einen Wunsch. Olivia wünscht sich das, was sich in der Vergangenheit wohl so manche verschmähte Frau gewünscht hat: Soll ihr Märchenprinz doch zum Frosch werden. Aber wie heißt es so schön "der Wahn ist kurz, die Reu ist lang" und schon sehr bald tut es Olivia leid, was sie dem Frosch ihres Herzens angetan hat. Nun ist guter Rat teuer, wie macht sie aus dem Frosch nur wieder einen Prinzen? Unbedarft gerat sie in die Fänge zwielichtiger Hexen, die ihr versprechen, das Forschproblem zu lösen, aber dabei ganz andere Pläne mit dem Märchenfrosch verfolgen.

Dieses Buch ist wohl keines für glücklich verliebte, Frauen, die können wahrscheinlich viele Situationen, die die Autorin in diesem Buch witzig pointiert beschreibt nicht nachvollziehen oder verstehen. Aber dieses Buch wimmelt von Wahrheiten aus dem Leben eines weiblichen Dauersingles über 30: "Auch ein George Clooney musste erst zu George Clooney gemacht werden,[...] Der Rohdiamant Märchenprinz nimmt oft sonderbare Gestalten an, und es gilt ihn freizulegen, um ihn dann in aller Subtilität zu schleifen und zu gestalten, bis es so weit ist, sich in Ketten oder Ringe legen zu lassen. " (S. 23) oder "Solange Männer kein Schild um den Hals tragen, auf dem BESETZT in Grossbuchstaben steht, stellt sich doch die Frage: Woher soll man es wissen?" (S. 167)

Die Kapitel wird auf zwei Zeitebenen erzählt, wobei sich die Zeitabschnitte abwechseln. Gerade Kapitel erzählen die Gegenwart und ungerade die Vergangenheit, also wie Olivia und der Märchenprinz sich kennenlernen.

Das Buch ist ein modernes Märchen für Singlefrauen über 30. Eine Mischung aus "Sex in the City" und dem Froschkönig und einem Schuss Dan Brown (was das ausknobeln des Hexendreimaldreis angeht). Chick Lit mit einem Schuss Magie und Sudoku.
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Bewertung von Dany am 30.06.2009
*****
ausgezeichnet
Die Geschichte lebt von der 29 jährigen Olivia, sie ist quirlig, offen und super sympathisch. Olivia verliebt sich in einen Mann der, das erfährt sie erst später, vergeben ist. Nun ist sie aber schon hoffnungslos verliebt, ohne wenn und aber, und so geschieht es, dass Olivia ihn mehr oder minder absichtlich auf seiner Hochzeit, in einen Frosch verwandelt. Bei dem ganzen Schlamassel, dem Wunschwellenprinzip, hat ihr eine männliche Tütüfee geholfen. Dieser Feerich war super, frech und zickig, wirklich klasse.
Nun ist es so, das Fröschlein geholfen werden will, eigentlich wollte Olivia das alles so auch gar nicht, wer konnte denn ahnen das dieses Wunschwellendingens echt funktioniert. Also macht sie das erst beste was ihr einfällt, sie googlet und tadaa nach kurzer Suche findet sie eine Internationale Hexenvereinigung, deren Spezialgebiet Frösche sind.
In London beginnt die Odyssee der Rückwandlung von Mr. Frosch. Olivia trifft Hexen, ,mal mehr oder weniger böse, Shakespeare und Totengeister. Sie muss so manches Rätsel lösen und sich auch mancher schwierigen Aufgabe stellen um ihr Ziel zu erreichen.

Das Ende der Geschichte fand ich sehr schön, alles andere wäre mir zu dick aufgetragen gewesen.


Fazit

Claudia Toman ist ein wirklich wundervolles Debüt gelungen. Eine bezaubernde, witzige Geschichte, die es schaft nicht kitschig zu sein oder gar albern. Erzählt wurde mit einer solchen Liebe zum Detail, aber ohne Längen. Jedes Wort ist mit Bedacht gewählt und passt genau. Man merkt hier meines Erachtens, recht deutlich die Liebe zum geschriebenen Wort. Toll!
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Rezensionen und Kritik

Verblüffend anders: voller Wortwitz, Situationskomik und Magie."

Rezensionen und Kritik

Verblüffend anders: voller Wortwitz, Situationskomik und Magie."

Autorenporträt zu "Claudia Toman"

Claudia Toman, geboren 1978 in Wien, arbeitete als Inspizientin, Regieassistentin, Regisseurin und Librettistin in Wien, Tokyo und Tel Aviv. Sie publizierte Kurzgeschichten und Lyrik in verschiedenen Anthologien, bevor sie mit "Hexendreimaldrei" ihren ersten Roman schrieb. Claudia Toman lebt in Wien, sie arbeitet bereits an ihrem zweiten Roman um ihre Heldin Olivia und deren Begegnungen mit der Welt des Magischen.

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