Todesfinal - Schuberth, Gunnar

Gunnar Schuberth 

Todesfinal

Ein Nürnberg-Krimi

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Todesfinal

Paul Skamper sitzt nach aufregenden, aber nicht besonders erfolgreichen Expeditionen in Nürnberg fest und ordnet das Erbe seines Vaters. Als ihm ein alter Freund von merkwürdigen Vorgängen beim immer beliebter werdenden Geocaching, einer Art Internet-Schnitzeljagd, berichtet, ist er deswegen sofort bereit, der Sache auf den Grund zu gehen.
Leichenteile sollen sich an den Zielkoordinaten finden, und was steckt hinter dem Selbstmord eines Geocachers im Nürnberger Tiergarten? Wahrscheinlich alles nur Gerüchte und Hirngespinste. Aber die Schnitzeljagd macht Spaß und das Codeknacken ist endlich mal wieder eine Herausforderung.
Doch dann entdeckt Paul in einer finsteren Nacht, auf einer bizarren Felsformation, tatsächlich einen abgetrennten Arm. Und das ist für lange Zeit das Letzte, was er sieht. Eigentlich sollte das als Warnschuss genügen, aber jetzt ist seine Neugier erst recht nicht mehr zu zügeln.


Produktinformation

  • Verlag: Sutton Verlag
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 219 S. 195 mm
  • Seitenzahl: 219
  • Sutton Krimi
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 126mm x 18mm
  • Gewicht: 207g
  • ISBN-13: 9783866808669
  • ISBN-10: 3866808666
  • Best.Nr.: 33285945
Gunnar Schuberth, 1959 in Münchberg/Saale geboren, hat Germanistik studiert. Er arbeitet als freier Journalist und schreibt Gedichte und Theaterstücke. 1988 veröffentlichte er den Gedichtband "Die Hoffnung gibt mich nicht auf", und 1991 wurde sein Theaterstück "Lenk oder die Regeln des Kampfes" mit dem Autorenstipendium der Stadt Nürnberg ausgezeichnet, wo Gunnar Schuberth sei 1983 lebt. "Der Schlaf des Schmetterlings" ist sein erster Kriminalroman.

Blick ins Buch "Todesfinal"

Kundenbewertungen zu "Todesfinal" von "Gunnar Schuberth"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 2.5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen **** gut)
***** ausgezeichnet
***** sehr gut
***** gut
 
(1)
***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 22.04.2012 ***** weniger gut
Einst war Paul Skamper ein erfolgreicher Schatzsucher, nun sitzt er jedoch in Nürnberg fest. Überraschenderweise lauert aber auch dort ein Abenteuer auf ihn. Ein Freund berichtet ihm von merkwürdigen Geschehnissen beim immer beliebter werdenden Geocaching. Statt kleine "Schätze" sollen Leichenteile versteckt worden sein, die nach dem Knacken der Codes bei den ermittelten Zielkoordinaten auf die Spieler warten. Paul Skamper ist sofort Feuer und Flamme und will der Sache auf den Grund gehen.

"Todesfinal" ist für mich der zweite Roman, der Krimi und Geocaching miteinander verbindet. Da mir der erste Roman gut gefallen hat und ich die Idee, dass Codes beim Geocaching auf Leichenteile hinweisen, immer noch sehr interessant finde, hatte ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut. Die Handlung wird aus zwei Perspektiven geschildert. Die eine berichtet über Paul Skamper und die Nachforschungen, die er mit seinen Freunden anstellt, und die zweite widmet sich Simon Morlov, der besonders am Anfang geheimnisvoll erscheint, zunehmend skurriler wird, bis dann seine Aufgabe im Roman klarer wird.

"Skamper hörte einen Schrei, Arabella hatte geschrien, er drehte sich um, sah aber nur den nackten Felsen hinter sich, der kleiner wurde, viel zu schnell kleiner und undeutlich wurde, dann fiel er nach vorne, und dann weiter in eine dunkle nicht endenwollende Schwärze." (Seite 70)

Zunächst sei gesagt, dass der Roman auch für alle zugänglich ist, die bisher keine Erfahrungen mit Geocaching gesammelt haben, da kein Insiderwissen vorausgesetzt wird. Leider kommt die Thematik Geocaching für meinen Geschmack viel zu kurz. Das Knacken der Codes und die Suche nach den Verstecken fand ich größtenteils gut umgesetzt, jedoch war der Geocaching-Anteil am gesamten Roman und besonders an der ersten Hälfte zu gering, dafür der Klappentext lediglich auf dieses Thema abzielt.

Ich konnte keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen, was mir eher selten passiert, und daher waren sie mir auch nicht wirklich sympathisch. Die Passagen um Simon Morlov fand ich ebenfalls nicht unbedingt ansprechend und der Roman wirkte manchmal verworren. Die Handlungsstränge werden am Ende verwoben, jedoch kam das Ende etwas plötzlich und konnte mich ebenfalls nicht überzeugen. Für mich war der Roman leider eine Enttäuschung und konnte meine Erwartungen nicht annährend erfüllen.

Fazit: Ein Krimi, der leider weder durch Spannung noch durchs Geocaching begeistern konnte.

Broschiert: 219 Seiten
Verlag: Sutton Verlag; Auflage: 1 (1. Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866808666
ISBN-13: 978-3866808669

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Bewertung von dark_angel aus Ulm am 04.09.2011 ***** gut
Paul Skamper kehrt nach einer Südamerika-Expedition nach Nürnberg zurück, um das Erbe seines Vaters zu ordnen. Ein alter Freund ist einer merkwürdigen Geschichte auf der Spur. Beim Geocaching - einer Art Internet-Schnitzeljagd - sollen Leichenteile an den Zielkoordinaten auf den Sucher warten. Wahrheit oder doch nur Hirngespinste? Paul Skamper lässt es sich nicht nehmen, mit seinem alten Freund auf die Suche zu gehen. Schließlich macht die Schnitzeljagd Spaß und das Code-Knacken ist eine Herausforderung...

In "Todesfinal" geht es gleich ohne große Erklärungen und Ausschmückungen direkt zur Sache. Die Hauptpersonen werden rasch eingeführt und befinden sich alsbald auf der Schnitzeljagd quer durch Nürnberg und Umgebung. Was genau "Geocaching" ist, wird im Laufe der Handlung erklärt und der Leser befindet sich gleich selbst mittendrin auf Schatz- und Mördersuche.

Dem Autor ist ein rasanter Krimi rund um Geocaching gelungen, der schnell an Fahrt gewinnt und man erst zur Ruhe kommt, wenn man die letzte Seite zugeschlagen hat. Kurzweilige, spannende Krimi-Unterhaltung für zwischendurch.

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