Ein Toter liegt im Wald, komplett nackt und nur notdürftig
verscharrt. Wer er ist, weiß niemand, nur woher er kommt: Russland.
Haargenau wie bei einem nie aufgeklärten Mord, der vor 17 Jahren an
derselben Stelle passierte. Doch das macht den Fall alles andere
als klarer. Kommissar Alfred Albach und seine junge türkische
Kollegin Renan stoßen in der russischen Bevölkerung Nürnbergs auf
eine Mauer des Schweigens.
Die Sommerhitze drückt auf die Stadt und scheint die Ermittlungen
zusätzlich zu lähmen. Da schaltet Albach seinen inzwischen
pensionierten und reichlich schrulligen Kollegen Konrad Herbst aus
Fürth ein, mit dem er schon im ersten Russenmordfall ermittelte.
Der alte Sonderling macht sich an die Arbeit und endlich gibt es
eine Spur: Ein sowjetisches Abzeichen, auf dem ein Auge abgebildet
ist, weist in Richtung KGB.Veit Bronnenmeyer, geb. 1973, wuchs in
der Nähe von Nürnberg auf. Er arbeitete als Gutachter für die
Zuwanderungskommission. Russische Seelen ist sein erster Roman.
en"In seinem Erstlingsroman spielt Bronnenmeyer gekonnt mit den wechselnden Zeitebenen und mit den politischen Ereignissen der jüngeren Vergangenheit und entwickelt originelle Charaktere." (Bayern im Buch) "Russische Seelen lebt von der intelligenten Art, wie der Autor die Zeiten des Kalten Krieges mit dem russischen Afghanistan-Feldzug und dem Aussiedlermilieu im heutigen Nürnberg zu einem äußerst unterhaltsamen und spannenden Handlungsstrang verknüpft." (Süddeutsche Zeitung)
Veit Bronnenmeyer, geb. 1973 in Kulmbach, ist im Schul- und Bildungsreferat der Stadt Fürth tätig.
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