Der Klang der Zeit - Powers, Richard

Richard Powers 

Der Klang der Zeit

Roman

Aus d. Amerikan. v. Manfred Allie u. Gabriele Kempf-Allie
Broschiertes Buch
 
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Der Klang der Zeit

Richard Powers erzählt eine Geschichte voller Anmut und Schönheit über eine Familie mit zwei Hautfarben und einer Leidenschaft. Ein literarisches Ereignis, ein epischer Roman in der Tradition von Balzac, Zola und Tolstoj über Amerikas jüngste Vergangenheit, über die Lüge, auf der seine Gegenwart baut, und eine einzigartige Liebeserklärung an die Musik.



Produktinformation

  • Verlag: FISCHER (TB.), FRANKFURT
  • 2009
  • 13. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 764 S.
  • Seitenzahl: 764
  • Fischer Taschenbücher Bd.15971
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 128mm x 45mm
  • Gewicht: 560g
  • ISBN-13: 9783596159710
  • ISBN-10: 3596159717
  • Best.Nr.: 14055522
"Eine magische Symphonie der Worte, wobei jedes Instrument, jede Geige und jede Bratsche, dem Ganzen verpflichtet bleibt. Richard Powers ist einer der gewaltigsten Erzähler seiner Zeit." (Ulrich Sonnenschein, Frankfurter Rundschau)

"Fast achthundert Seiten hat dieses Buch, und keine Seite ist zu viel." (Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung)

"Wir wüssten in der gegenwärtigen jungen europäischen Literatur schon Franzen und Eugenides nur wenige an die Seite zu stellen. Aber Powers geht über beide noch ein gutes Stück hinaus." (Andreas Isenschmid, Sonntagszeitung)

"Der größte lebende Romanautor Amerikas." (Boston Review)

"Er ähnelt den Großen des 19. Jahrhunderts, Balzac, Zola oder Tolstoj." (New York Times)

"Unter den heute schreibenden Romanciers ist er vielleicht der klügste." (The Village Voice)

"Der Teilchenbeschleuniger unter den Romanciers." (New York Times)

"Ein Wunder von einem Buch. Jeder Absatz ein Geistesblitz." (Stephan Draf, Stern)

"Der große amerikanische Romanautor Richard Powers erzählt in "Klang der Zeit" eine Geschichte voll Armut und Schönheit über eine Familie mit zwei Hautfarben und einer Leidenschaft: der Musik. Entstanden ist ein cinematographischer Roman über Amerikas jüngste Vergangenheit, über die Lüge, auf der seine Gegenwart baut, und eine einzigartige Liebeserklärung an die Musik. Zeitkritik, Gesellschaftsporträt, Sehnsucht nach einer Schönheit, die den alltäglichen Rassismus besiegt. Richard Powers verknüpft dies zu einem großen Roman." (Susanne Weingarten, Der Spiegel)

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Merkmal eines klassischen Orchesters ist unter anderem die Variation eines oder mehrerer Themen, die durch kompositorische Verbindung, Instrumentalisierung und nicht zuletzt durch den Interpreten immer wieder eine neue Note bekommen. Ganz ähnlich strukturiert Physiker und Schriftsteller Powers seinen Jahrhundertroman. "Der Klang der Zeit" bilanziert die Geschichte des schwarzen (und damit auch des weißen) Amerika. Da ist das Leben zweier Brüder, von denen der eine im Schatten des Talentierteren stehen bleibt. Und da ist die Geschichte der Musik, von Bach bis Bebop, von Rachmaninow bis Rap - eine Geschichte, die allen gehören sollte, deren Interpretation jedoch lange Jahre nur Weißen vorbehalten war. Mal treibt Powers die Handlung fortissimo voran, mal flüstert er sotto voce, mal singt er eine zarte Arie, mal röhrt er einen satten Beat. Sympathischste Figur ist der Vater der Familie, ein Physiker (!), der die Grenzen der Zeit leugnet und seine Theorie nach der ersten Plattenpressung (zu Recht!) bestätigt sieht. Ähnlich wie ein kurzes e=m x c2 entfaltet sich die Genialität und die mit historischen Ereignissen gewürzte Tiefe des Romans erst nach einer Warmlaufzeit. Aber mit manchen Sätzen erweist sich Powers als zwischen Musik, Literatur und Naturwissenschaft wandernder Poet: "Das Gesicht meines Bruders war ein Schwarm Fische. Sein Lächeln ein Gewimmel von hundert verschiedenen Dingen ... " (bl)

"Eine magische Symphonie der Worte, wobei jedes Instrument, jede Geige und jede Bratsche, dem Ganzen verpflichtet bleibt. Richard Powers ist einer der gewaltigsten Erzähler seiner Zeit." (Ulrich Sonnenschein, Frankfurter Rundschau)

"Fast achthundert Seiten hat dieses Buch, und keine Seite ist zu viel." (Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung)

"Wir wüssten in der gegenwärtigen jungen europäischen Literatur schon Franzen und Eugenides nur wenige an die Seite zu stellen. Aber Powers geht über beide noch ein gutes Stück hinaus." (Andreas Isenschmid, Sonntagszeitung)

"Der größte lebende Romanautor Amerikas." (Boston Review)

"Er ähnelt den Großen des 19. Jahrhunderts, Balzac, Zola oder Tolstoj." (New York Times)

"Unter den heute schreibenden Romanciers ist er vielleicht der klügste." (The Village Voice)

"Der Teilchenbeschleuniger unter den Romanciers." (New York Times)

"Ein Wunder von einem Buch. Jeder Absatz ein Geistesblitz." (Stephan Draf, Stern)

"Der große amerikanische Romanautor Richard Powers erzählt in "Klang der Zeit" eine Geschichte voll Armut und Schönheit über eine Familie mit zwei Hautfarben und einer Leidenschaft: der Musik. Entstanden ist ein cinematographischer Roman über Amerikas jüngste Vergangenheit, über die Lüge, auf der seine Gegenwart baut, und eine einzigartige Liebeserklärung an die Musik. Zeitkritik, Gesellschaftsporträt, Sehnsucht nach einer Schönheit, die den alltäglichen Rassismus besiegt. Richard Powers verknüpft dies zu einem großen Roman." (Susanne Weingarten, Der Spiegel)


"Magic Powers" (The Guardian)

"Der größte lebende Romanautor Amerikas." (The New York Times)

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Fast achthundert Seiten hat dieses Buch, und keine Seite ist zu viel." Nicht nur seines Umfangs wegen vergleicht Thomas Steinfeld den Roman von Powers mit den großen Gesellschaftsporträts des 19. Jahrhunderts, sondern weil es seine Seiten nutzt, um im Spiegel individuellen Lebens Geschichte zu erzählen: "Es ist das Panorama eines sozialen Zustands, wie es keine Soziologie, keine Kulturtheorie, keine Philosophie mehr hervorbringt, ein Buch, das seine Entsprechung bei den "Rougon-Macquarts" von Emile Zola oder "Dem Großen Gatsby" von F. Scott Fitzgerald hat - nur, dass diesem Roman die Zukunft fehlt." Denn die amerikanische Gegenwart, darauf läuft es Steinfeld zufolge bei Powers hinaus, sie ist, im doppelten Sinne, "festgehalten in Bildern" - Bildern von Gewalt, die das Versprechen Amerikas an sich und an die Welt zerschellen lassen und die Geschichte dem "Gesetz der ewigen Wiederkehr" unterwerfen. Ein jüdischer Flüchtling aus Europa und eine amerikanische Schwarze treffen sich 1939, verlieben und verbinden sich - ein Band, das zugleich für die Hoffnung auf die Einlösung des Versprechens einer "bürgerlichen Kultur als der Vision einer Einheit von freien Menschen" steht. …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.06.2004

Mandelbrot
Richard Powers liest aus seinem Roman "Der Klang der Zeit"

Auch mit Literatur, die diesen Namen verdient, lassen sich noch Säle füllen. Zumindest, wenn sie aus den Vereinigten Staaten stammt. Nach Jonathan Franzen und Jeffrey Eugenides entdeckt das Publikum hierzulande gerade Richard Powers. Im fast ausverkauften English Theater in Frankfurt las der 1957 geborene Schriftsteller jetzt aus seinem Mammutroman "Der Klang der Zeit". Der professionelle Sprecher Wolfgang Vater bestritt freilich den größeren Teil der Veranstaltung, indem er Passagen aus der deutschen Übersetzung des wie im Fall der voluminösen Werke von Franzen und Eugenides als Familiensaga angelegten Epos vorstellte. Den Abend moderierte Hans-Jürgen Balmes, Lektor des Romanciers, der dem S. Fischer Verlag innerhalb weniger Wochen einen Bestseller beschert hat. Vor einem Monat auf den Markt gekommen, hat es das 770 Seiten umfassende Buch schon unter die ersten zehn der "Spiegel"-Bestenliste geschafft. Tendenz: steigend. Daß sich ein hochkomplexes literarisches Kunstwerk, auch wenn es in der leserfreundlichen amerikanischen Erzähltradition daherkommt, derart gut verkauft, ist …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 21.05.2004

Reise eines Ziegelsteins ans Ende der Welt
Wie Amerika die Zukunft abhanden kam: Heute erscheint der Roman „Der Klang der Zeit” von Richard Powers
Dieses Buch hat sich klein gemacht, aber es hat ihm nicht geholfen: Es ist immer noch sehr, sehr dick. So dick wie zwei Ziegelsteine, und hätte der Verlag nicht zu einer kleinen Schrift gegriffen und mit den weißen Flächen auf der Seite gespart, so wäre es groß wie drei Ziegelsteine geworden.
Lebensgeschichten haben oft einen solchen Umfang. Denn ein Biograph muss mit seinem Helden leben, und dafür braucht er Platz. Auch historische Romane sind so dick. Denn sie sind auf die Verwechslung von Fiktion und Wirklichkeit angelegt. Und schließlich neigen Enzyklopädien zu großem Umfang. Denn sie haben die Beständigkeit des Wissens gegen die Flüchtigkeit des Gedächtnisses zu verteidigen. „Der Klang der Zeit” (S. Fischer Verlag, 22,90 Euro), der jüngste Roman des amerikanischen Schriftstellers Richard Powers, gehört in alle drei Kategorien: Er ist die Geschichte einer Familie zwischen der weißen und der schwarzen Rasse, er ist eine Geschichte der Vereinigten Staaten von den späten dreißiger Jahren bis …

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Richard Powers, geb. 1957, lebt in Urbana/Illinois. Er studierte Physik, arbeitete als Programmierer, bis er mit 32 seinen ersten Roman schrieb. Mittlerweile zählt er zu den ganz großen amerikanischen Erzählern der Gegenwart. Seine Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award. Seine Beiträge erschienen in der New York Times, Esquire, Times und Harper's.

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Kundenbewertungen zu "Der Klang der Zeit" von "Richard Powers"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Haspel aus Freiburg am 30.01.2008 ***** ausgezeichnet
Das Buch hat mich gefesselt, von der ersten bis zur letzten Seite, auch wenn ich dafür fast vier Monate gebraucht habe. Sicherlich muss man Musik lieben, denn sie macht die grösste Faszination des Romans aus, kombiniert mit den politischen Ereignissen, die das Leben der Protagonisten mehr und mehr beeinflusst. Rassismus als Thema, das nie an Aktualität verliert. Grossartig, Richard Powers!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 10.09.2007 ***** ausgezeichnet
Für diesen Roman braucht man Zeit. Und es ist auch nicht schlecht, wenn man klassischen Gesang liebt, aber nicht die Voraussetzung für ein Lesevergnügen ganz eigener Art. Schade, daß die Kurzbeschreibung, die momentan unter der Taschenbuchausgabe steht, nichts über den Inhalt des Romans wiedergibt. Das sollte bol schleunigst ändern. Richard Powers Roman ist vor allem eine Familiensaga aus unterschiedlichen Wurzeln. Ein Zweig führt zu einem aus Nazideutschland geflüchteten jüdischen Wissenschaftler und der zweite tief in die Geschichte Afroamerikas. Aus diesen entwächst eine Ehe, die sich nicht nur den Auswüchsen der Rassenunruhen stellen muß, gar in weiten Teilen des damaligen Amerikas ein Verbrechen darstellte, sie spiegelt auch den verzerrten amerikanischen Traum wider, daß jeder es schaffen kann. Die Söhne verschreiben sich auf Drängen der Mutter der Musik: der eine als Tenor, der andere als Klavierspieler und einzig die Tochter leistet Widerstand und nimmt den Kampf gegen die Diskriminierung auf. Wie dies alles geschildert wird, welche Höhen und Schmähungen die Mitglieder dieser Familie durchleiden, ist große Literatur, und man kann nur jedem empfehlen, daß Buch nicht aus der Hand zu legen, sich zwischendurch vielleicht eine Pause zu können, wenn Powers allzu sehr in die Finessen der Musik abdriftet, doch am Ende, wenn man es zuschlägt, begreift man, wie fein gesponnen, wie aufeinander abgestimmt, diese Geschichte einer Familie ist.

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