Guitars - Mike Oldfield
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Mike Oldfield 

Guitars

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Produktinformation

  • Anzahl: 1
  • Datenträger: CD
  • Erscheinungstermin: 28.05.1999
Oldfield, MikeTubular Bells 2003 - VÖ: 26. 05. 20031972. Nichts ist wie wir es kennen. Kein Internet. Kein Handy. Kein Computer im Studio. Das Jahr 2000 ist bestenfalls Schauplatz von Science Fiction- Geschichten. Acid House, New Age, Play Station - all das steckt noch nicht einmal in der Entwicklung. In einem Studio in Südengland sitzt ein 19-jähriger Enthusiast. Mit 30 Musikinstrumenten, die er alle selbst spielt, bastelt er an einem Instrumental-Opus, das Folk, Rock, Psychedelic, Klassik und Avant-Garde miteinander verbindet und zu einem Meilenstein der Musikgeschichte werden wird. Der junge Mann ist MIKE OLDFIELD, das Album heißt Tubular Bells.Tubular Bells wurde zur Initialzündung für eine ganze Musikrichtung. Ambient, Trance und New Age hätte es ohne dieses Album nicht gegeben. Jahrelang besetzte es die oberen Plätze der Charts. 16 Millionen Mal ging es über die Ladentische. Es war das erste Album auf einem Label, das in der Folge für lange Zeit innovativen Ruf genießen sollte: Richard Bransons VIRGIN.Zum 30. Veröffentlichungsjubiläum des Klassikers hat MIKE OLDFIELD sich nun erneut hingesetzt, um Tubular Bells einzuspielen. Re-kreiert in einem Sound, der der Gegenwart angemessen ist und die Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts nutzt.MIKE OLDFIELD wollte Tubular Bells schon seit etlichen Jahren neu einspielen. Er fühlte schon damals, dass die limitierte Studiotechnik der frühen Siebziger nicht ausreichte, um seine Vision vollständig auf den Punkt zu bringen. "Jedes Mal, wenn ich mir die Originalversion anhöre, fallen mir alle Fehler auf," so OLDFIELD. Allerdings hinderten ihn 25 Jahre alte vertragliche Verpflichtungen daran, eine Neueinspielung in die Tat umzusetzen, eine Tatsache, die nun aus dem Weg geräumt ist.Das Ergebnis überzeugt, die ausgefeilte Studiotechnik weitete das Soundspektrum und damit einhergehend auch die dramaturgische Umsetzung erheblich aus. "Je länger ich daran arbeitete, desto mehr nahm Tubular Bells ein Eigenleben an," erklärt OLDFIELD. "Es ist fast ein ganz neues Stück geworden."Neu sind auch die legendären Ansagen am Ende der ersten Seite der Original-Vinyl-Version. Damals präsentiert von Viv Stanshall, ist es nun John Cleese, der diese Aufgabe übernommen hat. Wie ein ekzentrischer Schuldirektor kündigt er die Instrumente an und verleiht der Stelle eine nicht unhumorige Nuance: "John Cleese passt perfekt auf diese Stelle, denn der ganze Aufbau dieser Sequenz hat etwas leicht Monty Python-artiges" bestätigt OLDFIELD. "Da geht es von diesem wundervollen Pastoral zu diesem verrückten Part, der dann in einen Bar-Piano-Teil übergeht. Es ist immer ein bißchen wie: Now for something completely different..."Trotz seines Melodienreichtums und seines sich stetig durchziehenden Flusses, ist Tubular Bells nie ein reines New Age-Experiment gewesen. Sein musikalisches Leitmotiv war immerhin beunruhigend genug, dass es für einen der wohl unheimlichsten Filme aller Zeiten eingesetzt wurde: William Friedkin's Klassiker "Der Exorzist". Seither ist die Melodie so etwas wie ein allgemeines Kulturgut geworden, das in zahllosen Horror- und Fernsehfilmen zur Sounduntermalung eingesetzt wird. Dass Tubular Bells ebenso viele lichte wie dunkle Momente besitzt, lag an OLDFIELDs damaliger, schwierigen persönlichen Situation. "Für mich war das Album damals eine Frage auf Leben und Tod," erinnert er sich. "Ich war in einer furchtbaren psychischen Situation. Meine Familiensituation war schwierig, und wenn ich keine Musik machte, benahm ich mich nahezu paranoid. So war Musik der einzige Ort, an dem ich mich wohl und sicher fühlte."MIKE OLDFIELD wurde am 15. Mai 1953 als Sohn eines Arztes in Reading, Berkshire, geboren. Im Alter von 14 Jahren gründete er mit seiner Schwester Sally sein erstes Duo. 1968 erschien das erste Album Sallyangie. Mit 16 spielte OLDFIELD bereits Bass in Kevin Ayers' (The Soft Machine) Band The Whole World. Als er dann erste Demos von dem hatte, was später Tubular Bells werden sollte, blitzte er zunächst bei allen Plattenfirmen ab. Einzig ein junger Newcomer in der Branche, Richard Branson, glaubte an den talentierten jungen Mann und stellte ihm eine Woche Studiozeit zur Verfügung, wo MIKE OLDFIELD die erste Hälfte des Mammutwerkes aufnahm. Branson war überzeugt, der Rest des Albums konnte nun angegangen werden.Mit Hergest Ridge (1974) und Ommadawn (1975) setzte OLDFIELD den Weg der komplexen Abkehr von der Songstruktur dann konsequent fort bis er sich in den späten siebziger Jahren zunächst bodenständigeren Popstrukturen widmete und auch Einzug in die Clubs hielt. Er fertigte 1979 eine Danceversion des Philip Glass-Songs North Star, enthalten auf dem Album Platinum, und hatte größere Single-Hits mit den Songs Guilty und Moonlight Shadow. Die Alben Crises (1983), Discovery (1984) und Islands (1987) zeigten OLDFIELD Mainstream-kompatibel, bis er sich 1992 mit Trevor Horn zusammentat, um Tubular Bells II aufzunehmen, das bis heute eines seiner erfolgreichsten Alben geblieben ist. Ein dritter Teil folgte 1998, bis OLDFIELD Ende 1999 das Album The Millennium Bell vorlegte. Dieses bildete die Grundlage für ein bislang ungetopptes Spektakel: In der Silvesternacht 1999 / 2000 spielte MIKE OLDFIELD das Material des Albums um Mitternacht live am Brandenburger Tor - eine Show, deren in den Himmel greifenden Lichtstrahlen angeblich bis in das knapp 300km entfernte Hamburg zu sehen waren... 500.000 Zuschauer und 200 Millionen TV-Gäste verfolgten das Ereignis zur Jahrtausendwende live oder am Bildschirm.2001 vollendete MIKE OLDFIELD ein Werk, an dem er lange gearbeitet hatte. Parallel zu seinem Album Tres Lunas erschien das von ihm selbst entwickelte Computerspiel Music VR, ein von der entspannten Atmosphäre Ibizas, wohin OLDFIELD mehrere Jahre zurückgezogen hatte, inspiriertes Game, das ohne Gewalt auskommt und den Spieler durch phantastische Welten führt.© WEA Records/tbe

Trackliste zu "Guitars" von Mike Oldfield


CD
1 Muse 02:12
2 Cochise 05:15
3 Embers 03:51
4 Summit day 03:46
5 Out of sight 03:48
6 B. Blues 04:30
7 Four winds 09:32
8 Enigmatism 03:32
9 Out of mind 03:46
10 From the ashes 02:28
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