1812 - Zamoyski, Adam

1812

Napoleons Feldzug in Russland

Adam Zamoyski 

Übersetzung: Ruth Keen u. Erhard Stölting
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1812

Napoleons Feldzug in Russland war das vielleicht größte militärische Desaster aller Zeiten und eine menschliche Tragödie von beispiellosen Ausmaßen - das erste historische Beispiel eines totalen Krieges. 1812 ist das meisterhafte Epos über die Hybris eines Eroberers, den Wahnsinn des Krieges und einen der dramatischsten Wendepunkte der Weltgeschichte.

Adam Zamoyski hat eine Vielzahl von Augenzeugenberichten in französischer, russischer, deutscher, polnischer und italienischer Sprache, oft erstmals, ausgewertet und eine unerhört lebendige, prägnant urteilende und brillant geschriebene histoire totale, ein 'Krieg und Frieden' der Militärgeschichte, geschrieben. Das Ergebnis ist ein unvergessliches Buch, das Geschichte so hautnah erzählt, wie es nur wenigen Autoren gelingt.

'Mitreißend ... Ein brillantes Stück narrativer Historie, voll schillernd komponierter Einzelbeschreibungen, ein rundum faszinierender Bericht über eines der wahrscheinlich größten militärischen Desaster aller Zeiten ... Zamoyskis Darstellung des Feldzugs von 1812 ist ein Musterbeispiel an Eleganz und Klarheit.' -- T.J. Binyan


Produktinformation

  • Verlag: Beck
  • 2012
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 720 S. m. 60 Abb. u. 24 Ktn.
  • Seitenzahl: 720
  • Deutsch
  • Abmessung: 224mm x 155mm x 43mm
  • Gewicht: 968g
  • ISBN-13: 9783406631702
  • ISBN-10: 3406631703
  • Best.Nr.: 34157544
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.03.2012

Kälter als der Tod

Eine Million Opfer: zwei neue Bücher erforschen den grausam gescheiterten Feldzug Napoleons nach Russland im Jahr 1812

Der 6. Dezember 1812 war ein guter Tag zum Sterben in der Ebene westlich der weißrussischen Kleinstadt Molodetschno, auf halber Strecke zwischen Smolensk und Wilna, wo sich die Überlebenden der Grande Armée ein sicheres Quartier nach sechs Wochen Strapazen erhofften. Am Abend zuvor hatte sich ihr Anführer in aller Stille von seinen Generälen verabschiedet, um in der kaiserlichen Kutsche nach Paris vorauszufahren. Das Bulletin, das nach Napoleons Ankunft veröffentlicht werden sollte, lag schon bereit; es endete mit den Worten: "Die Gesundheit Seiner Majestät war nie besser."

Davon konnte bei seinen Truppen keine Rede sein. Am Morgen zeigte das Thermometer des Armeearztes Lagneau 37 Grad unter null. Als die Sonne über der Schneewüste aufging, sahen die um ihre Biwakfeuer gekrümmten Soldaten, wie das ganze Land bis zum Horizont rubinrot zu schimmern begann. Die Kälte hatte den Nebel in der Luft zu winzigen Eissplittern gefrieren lassen, die die Gesichter der Menschen und Tiere blutig schnitten, sobald …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.03.2012

In der Polarnacht der Bestialität
Napoleons kurzer Russlandfeldzug des Jahres 1812 wurde eine der größten Katastrophen des 19. Jahrhunderts. Er forderte mindestens eine Million
Menschenleben. Aus Hunderten Augenzeugenberichten setzt Adam Zamoyski seine Geschichte dieses Krieges zusammen  Von Gustav Seibt
Napoleons Russlandfeldzug von 1812 dauerte ein halbes Jahr. Am 22. Juni überschritt die Grande Armée den Njemen, am 14. September erreichte sie Moskau, das sie am 20. Oktober wieder verließ. Am 27. November war sie an der Beresina, am 9. Dezember in Wilna. Da befand Napoleon sich bereits auf der berühmten Schlittenfahrt, die ihn bis zum 18. Dezember zurück nach Paris beförderte. Der kurze Krieg forderte, beide Seiten, die russische und die napoleonische, zusammengerechnet mindestens eine Million Menschenleben, meist Armeeangehörige. Allein in der Schlacht von Borodino kurz vor Moskau fielen 80 000 Männer, in der dreitägigen Kältekatastrophe an der Beresina starben noch einmal 40 000 Menschen. Das sind Zahlen, die in so kurzer Zeit auf so engem Raum erst hundert Jahre später wieder erreicht wurden, an der Somme in Frankreich 1916.
Das ist der …

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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

"Meisterstück der Geschichtsschreibung", verkündet Rezensent Cord Aschenbrenner und stimmt damit in die Hymne der bisherigen Rezensenten ein. Wie Adam Zamoyski hier die Machtpolitik Frankreichs und Russlands aus Sicht beider Länder beschreibt, wie er zugleich den Krieg aus der Perspektive von oben (Generäle) und unten (einfache Soldaten) beschreibt, das ringt dem Rezensenten höchste Bewunderung ab. Er mochte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, was nicht zuletzt auch am "sprachlichen Können" des polnisch-amerikanischen Historikers und seiner Übersetzer lag.

© Perlentaucher Medien GmbH

" "
fachbuchkritik.de 26.5.2014

"Der Bestseller über Napoleons Feldzug ist zugleich ein fundiertes Geschichtswerk und eine spannende Lektüre. Dem Autor gelingt es, Zusammenhänge aufzuzeigen, die noch heute Einfluss auf die europäische Politik haben. Besonders zu schätzen ist aber die breite Darstellung des Feldzuges auch aus der Sicht der unteren Chargen und der 'kleinen Leute'."
fachbuchkritik.de 26.5.2014
Adam Zamoyski, geboren 1949 in New York, wuchs in England auf und studierte Geschichte und Sprachen in Oxford. Seine adlige Familie floh 1939 nach der deutschen und sowjetischen Invasion aus Polen. Er lebt als freier Autor und Historiker in London. Adam Zamoyski ist Fellow der Society of Antiquaries, der Royal Society of Arts und der Royal Society of Literature. Er ist mit der Malerin Emma Sergeant verheiratet.

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Kundenbewertungen zu "1812" von "Adam Zamoyski"

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Bewertung von Basta aus Schröderhausen am 18.02.2013   ausgezeichnet
Ein kaum zu fassendes Buch einer Tragödie. Wozu Menschen fähig sind und was Einzelne anrichten und ertragen können. Aus unsere Sicht, ist manches heute nicht mehr zu verstehen. Teilweise unfaßbare Details aus Briefen, die nie angekommen sind. Sehr ausführlich bis zur namentlichen Nennung vieler Einzeldarsteller oder zufälliger Tagebuchschreiber, aber überaus interessant und teilweise kaum zu ertragen, welche sinnlosen, feigen Entscheidungen und welche Tragödien zu Fuß nach Moskau und bei - 37 oC wochenlange Märsche zurück....Geschichte zum Mahnen und eigentlich habe ich die Zusammenhänge erstmals wirklich richtig vorgestellt, erklärt bekommen und auch aus vielen Perspektiven verstehen können. Ein Fünftel des Buches am Ende sind Erläuterungen und Literaturstelle. Toll, die Arbeit die da drin steckt! Nur zu empfehlen...!

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Bewertung von Bücherwurm99 aus Lemgo am 25.08.2012   ausgezeichnet
Das Buch '1812' von Adam Zamoyski über den Russlandfeldzug des Kaisers der Franzosen gibt von beiden Seiten, der an der Auseinandersetzung beteiligten Parteien, einen tiefen Einblick sowohl in die psychologischen als auch menschenlichen Aspekte dieses ersten - für die betroffenen Gebiete - totalen Krieges.
Menschliche (und tierische) Sckicksale und Katastrophen werden teilweise mit Originalkommentaren aus der Zeit belegt und untermauert. Dadurch erhält das Buch einen noch lebendigeren Charakter.
Die alltäglichen Sorgen und Bedingungen mit denen die einfachen Soldaten zu kämpfen hatten werden deutlich geschildert und Aspekte wie Tot, Verwundung und Ansätze eines Lazarettwesens werden mit einer deutlichen Sprache beschrieben, die einen in der heutigen Zeit lebenden Mitteleuropäer teilweise schockiert aber in dieser Deutlichkeit angebracht ist.
Militärtaktische Schilderungen sind immer in den Gesamtkontext eingebunden und nicht Selbstzweck des Buches. Über die detaillierten Abläufe gibt es sicher andere Bücher, die das Geschehen nachzeichnen.
Ein Aspekt, der hier sehr stark beeindrugt hat, ist die Art und Weise wie vor 200 Jahren schon über diese Distanzen Krieg geführt werden konnte und mit welcher Schnelligkeit (besonders natürlich in der Zeit des Vormarsches) Entscheidungen weitergegeben und Entfernungen bewältigt wurden; und dies alles ohne technische Hilfsmittel, die heute Kommunikation über weite Entfernungen als selbstverständlich erscheinen lassen.
Ein weiterer Punkt ist die Leidensfähigkeit von Soldaten und Zivilbevölkerung, die hier herausgestellt wird und wie alltäglich der Tod in den Kriegszeiten dann für alle Beteiligten wird. Deutlich wird auch wie schnell die zivilisatorische Maske der Hilfsbereitschaft und Güte zerreist, wenn das eigene Überleben auf dem Spiel steht!

Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der sich über diesen Aspekt der europäischen Geschichte informieren möchte und dabei keine 'reines' Geschichtsbuch, wie man es vielleicht aus Schulzeiten kennt, in den Händen halten will, sondern auch ein Buch, das menschlich Geschichten und die damit verbundenen Tragödien hautnah nachempfinden lässt.

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