Bildung braucht Persönlichkeit - Roth, Gerhard

Gerhard Roth 

Bildung braucht Persönlichkeit

Wie Lernen gelingt

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Bildung braucht Persönlichkeit

Wissen, Bildung und Persönlichkeit: Der neue Gerhard Roth Weiterbildung? Bringt nichts! Unternehmen investieren hohe Summen in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, nach zwei Monaten ist wieder alles beim Alten. Unser Schulsystem verschlingt Milliarden - Pisa hat gezeigt, was dabei herauskommt.

Der bekannte Autor Gerhard Roth erklärt, woran die Bemühungen um Bildung und Weiterbildung scheitern: Die Erkenntnisse der Psychologie und Neurowissenschaften haben bisher keinen Eingang in unser Bildungssystem gefunden.

Im Buch werden die wichtigsten Fragen zum Thema Bildung und Lernen beantwortet:

- Wie lernt der Mensch eigentlich?

- Warum sind Emotionen beim Lernen so wichtig und wie kann ich Begeisterung für einen Stoff wecken?

- Wie kann das Gelernte dauerhaft im Gedächtnis implantiert werden?

- Welche Rolle spielt die Sprache beim Lernen?

- Warum sind manche Lehrer erfolgreich, andere nicht?


Produktinformation

  • Verlag: Klett-Cotta
  • 2011
  • 4. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 355 S.
  • Seitenzahl: 354
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 137mm x 35mm
  • Gewicht: 524g
  • ISBN-13: 9783608946550
  • ISBN-10: 3608946551
  • Best.Nr.: 32471916
"Roth öffnet das Feld des Lernens also ganz weit. Anstrengungen gehören dazu und das immer noch verdächtigte Üben. Es wurde Generationen verleidet, weil dem Üben die Lust an der Ausübung genommen wurde... Nach der Lektüre des Buches von Gerhard Roth möchte man eine Revolution des Selbstverständlichen ausrufen." -- Reinhard Kahl, Zeit Literatur, März 2011

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Tanjev Schultz schätzt dieses Buch über Bildung des Neurobiologen Gerhard Roth. Ihm gefällt vor allem, dass der Autor das Thema nicht auf Neurobiologisches reduziert. Nun findet er auch bei Roth  - gut und verständlich dargestellt - eine Menge über den Aufbau des Gehirns, Synapsenbildung, Neuromodulatoren und die genetischen Grundlagen der Intelligenz. Wohltuend aber scheint ihm die kritische Distanz des Autors zur Rolle der eigenen Disziplin. Außerdem macht Roth in seinen Augen klar, dass die meisten relevanten Erkenntnisse über das Lernen aus der Psychologie und nicht aus der Neurobiologe stammen. Die zentralen Thesen des Autors, insbesondere die über die Persönlichkeit des Lehrers und seine Beziehung zu den Kindern, die für das Lernen eine ganz enorme Bedeutung haben, scheinen Schultz überaus plausibel. Allerdings müsste man dafür die neurobiologischen Grundlage nicht unbedingt kennen. Dennoch fällt sein Fazit positiv aus: ein erhellendes, gutes Buch.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 10.06.2011

Hirnforscher lehrt: Gute Lehrer brauchen keine Hirnforschung
Intelligenz, Motivation und Fleiß: Der Neurobiologe Gerhard Roth hat ein Buch über Bildung geschrieben – ohne Reduktion aufs Biologische
Wer dachte, Gespräche über Bildung führten in Deutschland zwangsläufig irgendwann zu Goethe und Kant, Schleiermacher und Humboldt, der irrt. Eher hat man mittlerweile den Eindruck, dass sich früher oder später Begriffsungetüme aus der Neurobiologie auftun: der Phophatase-Inhibitor zum Beispiel, die Amygdala und, unvermeidlich, die Synapsen. Die Hirnforscher mischen fleißig mit im deutschen Bildungsdiskurs. Bei Elternabenden und im Lehrerzimmer werden Meinungen nunmehr gern mit vermeintlichen Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften beglaubigt. Das Gehirn, das ist halt so.
Vor allem die vielen Ratgeber für „hirngerechtes“ Lernen sind oft obskur, wie der Bremer Forscher Gerhard Roth beklagt. Er muss es wissen, er ist selbst eine der Koryphäen der Neurobiologie. Es geistert zum Beispiel die Idee herum, man solle und könne durch irgendwelche Übungen ein Ungleichgewicht zwischen den beiden Hirnhälften ausgleichen. So etwas, schreibt Roth, rufe bei …

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"Roth öffnet das Feld des Lernens also ganz weit. Anstrengungen gehören dazu und das immer noch verdächtigte Üben. Es wurde Generationen verleidet, weil dem Üben die Lust an der Ausübung genommen wurde... Nach der Lektüre des Buches von Gerhard Roth möchte man eine Revolution des Selbstverständlichen ausrufen." Reinhard Kahl, Zeit Literatur, März 2011

"SZ: An wen denken Sie stattdessen?" "Schavan: Zum Beispiel an einen Hirnforscher wie Gerhard Roth, der gerade eine wichtige Studie zum Lernen vorgestellt hat. Ich denke an Experten, deren Urteil Gewicht hat. Und an internationale Wissenschaftler, die einen interessanten Blick von außen einbringen." Interview mit Annette Schavan, Süddeutsche Zeitung Online, 14.05.2011 "Eine ebenso vorsichtige wie konsequente Verknüpfung neurobiologischen Wissens mit pädagogischen Folgerungen." Jörg Schlömerkemper, PÄDAGOGIK, November 2011 "Kein Zweifel, Bildung braucht Persönlichkeit ist Pflichtlektüre für alle, die sich mit Fragen der Bildung und Weiterbildung beschäftigen." Dr. Thomas Hartge, Personalführung, 5/2011 "Fleiß und Ausdauer lassen sich zwar trainieren, aber ihr Maß ist Kindern in die Wiege gelegt. Deshalb muss jeder Schüler als einzelner Mensch gesehen werden. Das ist Gerhard Roths finale Botschaft." Roland Mischke, Freie Presse, 06.06.2011 "Jeder Lehrer sollte dieses Buch lesen, auch alle interessierten Eltern und die, die lebenslang lernen wollen. Bildung heißt nicht Fässer füllen, sondern Flammen entzünden, das wussten schon die alten Griechen." Roland Mischke, Augsburger Allgemeine, 30.05.2011 "Roth öffnet das Feld des Lernens also ganz weit. Anstrengungen gehören dazu und das immer noch verdächtigte Üben. Es wurde Generationen verleidet, weil dem Üben die Lust an der Ausübung genommen wurde Nach der Lektüre des Buches von Gerhard Roth möchte man eine Revolution des Selbstverständlichen ausrufen." Reinhard Kahl, Zeit Literatur, März 2011 Belegt den zehnten Platz der Top Ten Liste! Tages-Anzeiger, 25.07.2011 "Mit diesem Konzept kann jede Schule schon morgen durch Schulung ihrer Lehrkräfte zum Wohle aller Schüler beginnen. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre für die Lehrerausbildung werden." Andreas Andel, Darmstädter Echo, 19.04.2011

»SZ: An wen denken Sie stattdessen?«
»Schavan: Zum Beispiel an einen Hirnforscher wie Gerhard Roth, der gerade eine wichtige Studie zum Lernen vorgestellt hat. Ich denke an Experten, deren Urteil Gewicht hat. Und an internationale Wissenschaftler, die einen interessanten Blick von außen einbringen.«
Interview mit Annette Schavan, Süddeutsche Zeitung Online, 14.05.2011

»Eine ebenso vorsichtige wie konsequente Verknüpfung neurobiologischen Wissens mit pädagogischen Folgerungen.«
Jörg Schlömerkemper, PÄDAGOGIK, November 2011

»Kein Zweifel, Bildung braucht Persönlichkeit ist Pflichtlektüre für alle, die sich mit Fragen der Bildung und Weiterbildung beschäftigen.«
Dr. Thomas Hartge, Personalführung, 5/2011

»Fleiß und Ausdauer lassen sich zwar trainieren, aber ihr Maß ist Kindern in die Wiege gelegt. Deshalb muss jeder Schüler als einzelner Mensch gesehen werden. Das ist Gerhard Roths finale Botschaft.«
Roland Mischke, Freie Presse, 06.06.2011

»Jeder Lehrer sollte dieses Buch lesen, auch alle interessierten Eltern und die, die lebenslang lernen wollen. Bildung heißt nicht Fässer füllen, sondern Flammen entzünden, das wussten schon die alten Griechen.«
Roland Mischke, Augsburger Allgemeine, 30.05.2011

»Roth öffnet das Feld des Lernens also ganz weit. Anstrengungen gehören dazu und das immer noch verdächtigte Üben. Es wurde Generationen verleidet, weil dem Üben die Lust an der Ausübung genommen wurde... Nach der Lektüre des Buches von Gerhard Roth möchte man eine Revolution des Selbstverständlichen ausrufen.«
Reinhard Kahl, Zeit Literatur, März 2011

Belegt den zehnten Platz der Top Ten Liste!
Tages-Anzeiger, 25.07.2011

»Mit diesem Konzept kann jede Schule schon morgen durch Schulung ihrer Lehrkräfte zum Wohle aller Schüler beginnen. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre für die Lehrerausbildung werden.«
Andreas Andel, Darmstädter Echo, 19.04.2011
Gerhard Roth, Professor Dr. Dr., ist Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen, Rektor des Hanse-Wissenschaftskollegs Delmenhorst und Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er hat über 200 Fachartikel im Bereich der Neurobiologie und Neurophilosophie veröffentlicht. Bekannt wurde er durch seine drei bei Suhrkamp erschienenen Bücher "Das Gehirn und seine Wirklichkeit", "Fühlen, Denken, Handeln" und "Aus Sicht des Gehirns".

In der Zeitschrift Cicero (Oktober 2009) wurde Gerhardt Roth als der bedeutendste Naturwissenschaftler in Deutschland ausgezeichnet.

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