Dieses zweiteilige Angebot zur Vorbereitung auf die Firmung ist in
der Lebenssituation von älteren Kindern und Jugendlichen. Firmung
wird als Initiation, als Feier des Wendepunktes vom Kind zum
Erwachsenen bzw. vom Kind zum Jugendlichen begiffen. Die Rituale
dieser Feier sollen Jugendliche darin bestärken, den Wandel ihrer
Persönlichkeit aus dem Glauben heraus zu bejahen. Firmung stärkt
sie in der Zeit der Pubertät. Dieses Firmmodell rechnet mit
kirchenfernen Menschen, die dennoch für den Glauben interessiert
werden können. Knapp und lebensnah werden die Jugendlichen über
verschiedene Formen (einige wenige Gruppenstunden, Wochenenden,
Nachtwanderungen und Einweihungsfeiern) vorbereitet. Die
Handreichung unterstützt Leiterinnen und Leiter der Gruppen, diese
neuartige Firmvorbereitung gekonnt zu leisten. Das knappe, in
jugendgemäßer Ästhetik gestaltete Tagebuch für die Jugendlichen
dient als unterstützendes Material während der Vorbereitung.
"(...) Der Kurs wendet sich bewusst den "treuen
Kirchenfernen" zu. Also sind die Bausteine kurz und bündig.
Das einzig Verpflichtende im vorgestellten Konzept ist ein
Einzelgespräch des Firmbewerbers/der Firmbewerberin mit einem
Ortspriester oder einer hauptamtlichen "FirmleiterIn".
Ansonsten sind sieben Gruppenstunden und ein biblischer Nachmittag
vorgesehen und es wird jeweils ein Inititiationswochenende für
Mädchen und Jungen vorgestellt. Die primär angesprochene
Altersgruppe sind Kinder bzw. Jugendliche ab 12 Jahren, wobei das
Alter sekundär ist: Wichtig ist, dass es junge Leute in der
Pubertät sind. (...) Die 200-seitige Handreichung bzw. Arbeitshilfe
dokumentiert insgesamt eine sehr eigenständige Praxis, die eine
zentrale Frage junger Leute - und damit auch notwendig der
Gesellschaft - aufnimmt. Der zunächst höhere Aufwand in der jeweils
eigenen Firmkonzeptarbeit dürfte sich auf längere Sicht
lohnen." -- Katechetische Blätter 2/2005, S. 152f., J.
Markus-Schlüter/Hans-Peter Theodor
""Feuer in mir" begreift Firmung als Initiation auch
im Sinne der Ethnologie: Es wird der Wendepunkt vom Kind zum
Erwachsenen bzw. vom Kind zum Jugendlichen, vom Mädchen zur Frau
und vom Jungen zum Mann gefeiert. Mit dem Kursmaterial wird das
Problem aufgegriffen, dass wir in Westeuropa keine (oder doch zu
wenig) gesellschaftlich akzeptierte und anerkannte
Initiationsrituale für Jugendliche haben, weshalb diese z. T.
selbst "schöpferisch" werden (müssen) bis hin zu
Mutproben mit tödlichem Ausgang (Autorennen).
(...) Das knappe, 48-seitige Firmtagebuch für die Jugendlichen
besteht aus auf archaische Einfachheit konzentrierten Zeichnungen
aus Schwarz und Rot auf weißem Grund, zumeist eines Menschen, und
anregenden Texten bis hin zu Teilen der Firmliturgie. (...)
"J. Markus-Schlüter/Hans-Peter Theodor, in: Katechetische
Blätter 2/2005, S. 152f.
Ausstattung/Bilder: 2004. 63 S. m. zahlr. zweifarb. Illustr.
Seitenzahl: 65
Deutsch
Abmessung: 224mm x 110mm x 13mm
Gewicht: 202g
ISBN-13: 9783466366514
ISBN-10: 3466366518
Best.Nr.: 12463217
"(...) Der Kurs wendet sich bewusst den "treuen Kirchenfernen" zu. Also sind die Bausteine kurz und bündig. Das einzig Verpflichtende im vorgestellten Konzept ist ein Einzelgespräch des Firmbewerbers/der Firmbewerberin mit einem Ortspriester oder einer hauptamtlichen "FirmleiterIn". Ansonsten sind sieben Gruppenstunden und ein biblischer Nachmittag vorgesehen und es wird jeweils ein Inititiationswochenende für Mädchen und Jungen vorgestellt. Die primär angesprochene Altersgruppe sind Kinder bzw. Jugendliche ab 12 Jahren, wobei das Alter sekundär ist: Wichtig ist, dass es junge Leute in der Pubertät sind. (...) Die 200-seitige Handreichung bzw. Arbeitshilfe dokumentiert insgesamt eine sehr eigenständige Praxis, die eine zentrale Frage junger Leute und damit auch notwendig der Gesellschaft aufnimmt. Der zunächst höhere Aufwand in der jeweils eigenen Firmkonzeptarbeit dürfte sich auf längere Sicht lohnen." (Katechetische Blätter 2/2005, S. 152f., J. Markus-Schlüter/Hans-Peter Theodor)
"»Feuer in mir« begreift Firmung als Initiation auch im Sinne der Ethnologie: Es wird der Wendepunkt vom Kind zum Erwachsenen bzw. vom Kind zum Jugendlichen, vom Mädchen zur Frau und vom Jungen zum Mann gefeiert. Mit dem Kursmaterial wird das Problem aufgegriffen, dass wir in Westeuropa keine (oder doch zu wenig) gesellschaftlich akzeptierte und anerkannte Initiationsrituale für Jugendliche haben, weshalb diese z. T. selbst »schöpferisch« werden (müssen) bis hin zu Mutproben mit tödlichem Ausgang (Autorennen).
(...) Das knappe, 48-seitige Firmtagebuch für die Jugendlichen besteht aus auf archaische Einfachheit konzentrierten Zeichnungen aus Schwarz und Rot auf weißem Grund, zumeist eines Menschen, und anregenden Texten bis hin zu Teilen der Firmliturgie. (...) "
Felix Rohner-Dobler, geb. 1963, ist Religionslehrer, Spiel- und Gestaltpädagoge. In seinem 1600 qm großen Garten konnte er beim Tag der offenen Gartentür 2010 über 450 Besucher begrüßen. Mit seinen Seminaren in freier Natur begleitet er Jungen auf dem Übergang vom Kind zum Mann. Der dreifache Vater lebt mit seiner Familie in der Nähe von Bregenz.