Verschwindende Landschaften

Verschwindende Landschaften

Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Bilderwelten 2008

Hrsg. v. Nadine Barth
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Produktbeschreibung zu Verschwindende Landschaften

Bald gibt es sie nicht mehr, die Landschaften in der Form, wie wir sie heute kennen. Die globale Erwärmung lässt das Eis in der Antarktis schmelzen, der CO2-Ausstoß und die Brandrodung minimieren die Wälder, Flüsse sterben durch Industrieverschmutzung, Wiesen weichen Städten als Folge des Bevölkerungswachstums. Wie reagieren Fotokünstler auf diese Bedrohung? Verklären sie die Natur oder wollen sie den Betrachter aufklären? Verschiedene Standpunkte von international bekannten Fotografen wie Robert Adams, Edward Burtynsky, Hiroshi Sugimoto, Joel Sternfeld, Thomas Struth u. a. werden einander gegenübergestellt: von der Hommage an die Seelenlandschaften der Romantik bis zur neutralen Dokumentation eines Landschaftsausschnittes im Wandel der Zeit. Mit einer Einleitung von Friedrich Tietjen, seit Herbst 2007 Professor für Fotogeschichte und Fototheorie in Leipzig, und einem Interview von Nadine Barth mit Prof. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung e.V. (PIK) und Bundesbeauftragter der Bundeskanzlerin für den Klimaschutz, der für seine Verdienste von Queen Elizabeth II. ausgezeichnet wurde. Einige der abgebildeten Fotoserien wurden exklusiv für das Buch produziert und werden hier zum ersten Mal veröffentlicht.

Letzte Bilder einer verschwindenden Welt
Bald gibt es sie nicht mehr, die Landschaften in der Form, wie wir sie heute kennen. Die globale Erwärmung lässt das Eis in der Antarktis schmelzen, der CO2-Ausstoß und die Brandrodung minimieren die Wälder, Flüsse sterben durch Industrieverschmutzung, Wiesen weichen Städten als Folge des Bevölkerungswachstums. Wie reagieren Fotokünstler auf diese Bedrohung? Verklären sie die Natur oder wollen sie den Betrachter aufklären? Verschiedene Standpunkte von international bekannten Fotografen wie Robert Adams, Edward Burtynsky, Hiroshi Sugimoto, Joel Sternfeld, Thomas Struth u. a. werden einander gegenübergestellt: von der Hommage an die Seelenlandschaften der Romantik bis zur neutralen Dokumentation eines Landschaftsausschnittes im Wandel der Zeit.Mit einer Einleitung von Friedrich Tietjen, seit Herbst 2007 Professor für Fotogeschichte und Fototheorie in Leipzig, und einem Interview von Nadine Barth mit Prof. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung e.V. (PIK) und Bundesbeauftragter der Bundeskanzlerin für den Klimaschutz, der für seine Verdienste von Queen Elizabeth II. ausgezeichnet wurde.Einige der abgebildeten Fotoserien wurden exklusiv für das Buch produziert und werden hier zum ersten Mal veröffentlicht.

Produktinformation


  • Verlag: Dumont Buchverlag
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 216 S. m. 140 Farb- u. Duotone-Abb.
  • Seitenzahl: 224
  • Deutsch
  • Abmessung: 328mm x 299mm x 30mm
  • Gewicht: 2942g
  • ISBN-13: 9783832190606
  • ISBN-10: 3832190600
  • Best.Nr.: 23322133
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 24.07.2008

Waldsterben, Eisschmelze, Erderwärmung

In schrecklich schönen Bildern erzählt ein Bildband mit künstlerischen Reisefotografien vom Verschwinden der uns vertrauten Natur / Von Thomas Köster

Wir können nicht mehr romantisch reisen. Der unschuldige Blick aufs Naturschöne ist uns im Laufe der Globalisierung abhandengekommen. Wo Caspar David Friedrich seinen Mönch noch verschwindend allein unterm endlosen Himmel auf Dünen meditieren ließ, aalen sich heute Touristenmassen. Die idyllische Waldeinsamkeit Joseph von Eichendorffs erstirbt im ruinösen Kettensägenlärm zu rodender Baumbestände. Und selbst die Ewigkeit des ewigen Eises scheint angesichts schmelzender Polkappen nurmehr Episode. Es ist ein schmerzhafter Wandel der Perspektive: Während der romantische Wanderer noch im flüchtigsten Sonnenstrahl den Atemhauch Gottes zu spüren glaubte, denken wir Kinder der globalen Erderwärmung selbst beim Anblick des Erhabensten in der Ferne ganz profan das Vergängliche mit.

Konsequenterweise ruft das Vorwort des opulenten Bildbands "Verschwindende Landschaften" das idealisierte Naturverständnis der Romantik noch einmal ins Gedächtnis - auch …

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"Wie traurig, wie romantisch, wie schön." -- WELT AM SONNTAG

"Ein Band, der verführt und zum Nachdenken anregt." -- NZZ AM SONNTAG

"Ein imposanter Band." -- FAZ

"Den Folgen des Klimawandels auf der Spur: In einem berückenden Band zeigen herausragende Fotografen Bilder von verschwindenden und verschwundenen Landschafen, Die Ausstattung des Bandes ist so hochwertig wie die exzellente Druckqualität der Fotos." -- DIE WELT

"Und jetzt: diese Fotografien. Schier unbegreiflich in ihrer Grandiosität. [...] All diese Bilder sind schreiend schön. Das Wissen um die Gefährdung des Gezeichneten macht sie einzigartig. Viele sind wie gemalt, geträumt, jenseits der Wirklichkeit." -- BADISCHE ZEITUNG

"Wunderschön, diese Bilder! [...] Verwunschen, verträumt oder auch schon zerstört. Hier sieht alles noch einmal gut aus." -- WAZ

">Verschwindende Landschaften< zeigt alle Facetten der modernen Landschaftsfotografie und ist gleichzeitig ein optischer Beitrag zur Klimadebatte. Ein ungewöhnliches Buch, das uns alle angeht." -- Auszug aus der Jurybegründung für den Corine - Preis 2008 "Bilderwelten" an Nadine Barth

"Beeindruckend …

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"Wie traurig, wie romantisch, wie schön." WELT AM SONNTAG "Ein Band, der verführt und zum Nachdenken anregt." NZZ AM SONNTAG "Ein imposanter Band" FAZ "Den Folgen des Klimawandels auf der Spur: In einem berückenden Band zeigen herausragende Fotografen Bilder von verschwindenden und verschwundenen Landschafen, Die Ausstattung des Bandes ist so hochwertig wie die exzellente Druckqualität der Fotos." DIE WELT "Und jetzt: diese Fotografien. Schier unbegreiflich in ihrer Grandiosität. [...] All diese Bilder sind schreiend schön. Das Wissen um die Gefährdung des Gezeichneten macht sie einzigartig. Viele sind wie gemalt, geträumt, jenseits der Wirklichkeit." BADISCHE ZEITUNG "Wunderschön, diese Bilder! [...] Verwunschen, verträumt oder auch schon zerstört. Hier sieht alles noch einmal gut aus." WAZ ">Verschwindende Landschaften< zeigt alle Facetten der modernen Landschaftsfotografie und ist gleichzeitig ein optischer Beitrag zur Klimadebatte. Ein ungewöhnliches Buch, das uns alle angeht." Auszug aus der Jurybegründung für den Corine - Preis 2008 "Bilderwelten" an Nadine Barth "Beeindruckend und traurig zugleich: Das Buch zeigt letzte Bilder einer verschwindenden Welt." MAIN …

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Nadine Barth Studium der Philosophie, Literatur und Kunstgeschichte. Tätigkeit als Autorin, Journalistin und Galeristin. Organisiert mit ihrer Agentur 'barthouse' Ausstellungen und Kulturprojekte und publiziert in den Bereichen Fotografie und Mode. Sie lebt in Köln und Berlin.

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Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Bilderwelten 2008

Hrsg. v. Nadine Barth

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Produktinformation
  • Verlag: Dumont Buchverlag
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 216 S. m. 140 Farb- u. Duotone-Abb.
  • Seitenzahl: 224
  • Deutsch
  • Abmessung: 328mm x 299mm x 30mm
  • Gewicht: 2942g
  • ISBN-13: 9783832190606
  • ISBN-10: 3832190600
  • Best.Nr.: 23322133

Leseprobe

Produktbeschreibung zu "Verschwindende Landschaften"

Kurzbeschreibung

Bald gibt es sie nicht mehr, die Landschaften in der Form, wie wir sie heute kennen. Die globale Erwärmung lässt das Eis in der Antarktis schmelzen, der CO2-Ausstoß und die Brandrodung minimieren die Wälder, Flüsse sterben durch Industrieverschmutzung, Wiesen weichen Städten als Folge des Bevölkerungswachstums. Wie reagieren Fotokünstler auf diese Bedrohung? Verklären sie die Natur oder wollen sie den Betrachter aufklären? Verschiedene Standpunkte von international bekannten Fotografen wie Robert Adams, Edward Burtynsky, Hiroshi Sugimoto, Joel Sternfeld, Thomas Struth u. a. werden einander gegenübergestellt: von der Hommage an die Seelenlandschaften der Romantik bis zur neutralen Dokumentation eines Landschaftsausschnittes im Wandel der Zeit. Mit einer Einleitung von Friedrich Tietjen, seit Herbst 2007 Professor für Fotogeschichte und Fototheorie in Leipzig, und einem Interview von Nadine Barth mit Prof. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung e.V. (PIK) und Bundesbeauftragter der Bundeskanzlerin für den Klimaschutz, der für seine Verdienste von Queen Elizabeth II. ausgezeichnet wurde. Einige der abgebildeten Fotoserien wurden exklusiv für das Buch produziert und werden hier zum ersten Mal veröffentlicht.

Beschreibung

Letzte Bilder einer verschwindenden Welt
Bald gibt es sie nicht mehr, die Landschaften in der Form, wie wir sie heute kennen. Die globale Erwärmung lässt das Eis in der Antarktis schmelzen, der CO2-Ausstoß und die Brandrodung minimieren die Wälder, Flüsse sterben durch Industrieverschmutzung, Wiesen weichen Städten als Folge des Bevölkerungswachstums. Wie reagieren Fotokünstler auf diese Bedrohung? Verklären sie die Natur oder wollen sie den Betrachter aufklären? Verschiedene Standpunkte von international bekannten Fotografen wie Robert Adams, Edward Burtynsky, Hiroshi Sugimoto, Joel Sternfeld, Thomas Struth u. a. werden einander gegenübergestellt: von der Hommage an die Seelenlandschaften der Romantik bis zur neutralen Dokumentation eines Landschaftsausschnittes im Wandel der Zeit.Mit einer Einleitung von Friedrich Tietjen, seit Herbst 2007 Professor für Fotogeschichte und Fototheorie in Leipzig, und einem Interview von Nadine Barth mit Prof. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung e.V. (PIK) und Bundesbeauftragter der Bundeskanzlerin für den Klimaschutz, der für seine Verdienste von Queen Elizabeth II. ausgezeichnet wurde.Einige der abgebildeten Fotoserien wurden exklusiv für das Buch produziert und werden hier zum ersten Mal veröffentlicht.

Detailinfo

24.07.2008

Waldsterben, Eisschmelze, Erderwärmung

In schrecklich schönen Bildern erzählt ein Bildband mit künstlerischen Reisefotografien vom Verschwinden der uns vertrauten Natur / Von Thomas Köster

Wir können nicht mehr romantisch reisen. Der unschuldige Blick aufs Naturschöne ist uns im Laufe der Globalisierung abhandengekommen. Wo Caspar David Friedrich seinen Mönch noch verschwindend allein unterm endlosen Himmel auf Dünen meditieren ließ, aalen sich heute Touristenmassen. Die idyllische Waldeinsamkeit Joseph von Eichendorffs erstirbt im ruinösen Kettensägenlärm zu rodender Baumbestände. Und selbst die Ewigkeit des ewigen Eises scheint angesichts schmelzender Polkappen nurmehr Episode. Es ist ein schmerzhafter Wandel der Perspektive: Während der romantische Wanderer noch im flüchtigsten Sonnenstrahl den Atemhauch Gottes zu spüren glaubte, denken wir Kinder der globalen Erderwärmung selbst beim Anblick des Erhabensten in der Ferne ganz profan das Vergängliche mit.

Konsequenterweise ruft das Vorwort des opulenten Bildbands "Verschwindende Landschaften" das idealisierte Naturverständnis der Romantik noch einmal ins Gedächtnis - auch …

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Rezension

"Wie traurig, wie romantisch, wie schön." -- WELT AM SONNTAG

"Ein Band, der verführt und zum Nachdenken anregt." -- NZZ AM SONNTAG

"Ein imposanter Band." -- FAZ

"Den Folgen des Klimawandels auf der Spur: In einem berückenden Band zeigen herausragende Fotografen Bilder von verschwindenden und verschwundenen Landschafen, Die Ausstattung des Bandes ist so hochwertig wie die exzellente Druckqualität der Fotos." -- DIE WELT

"Und jetzt: diese Fotografien. Schier unbegreiflich in ihrer Grandiosität. [...] All diese Bilder sind schreiend schön. Das Wissen um die Gefährdung des Gezeichneten macht sie einzigartig. Viele sind wie gemalt, geträumt, jenseits der Wirklichkeit." -- BADISCHE ZEITUNG

"Wunderschön, diese Bilder! [...] Verwunschen, verträumt oder auch schon zerstört. Hier sieht alles noch einmal gut aus." -- WAZ

">Verschwindende Landschaften< zeigt alle Facetten der modernen Landschaftsfotografie und ist gleichzeitig ein optischer Beitrag zur Klimadebatte. Ein ungewöhnliches Buch, das uns alle angeht." -- Auszug aus der Jurybegründung für den Corine - Preis 2008 "Bilderwelten" an Nadine Barth

"Beeindruckend …

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Rezensionen und Kritik

"Wie traurig, wie romantisch, wie schön." WELT AM SONNTAG "Ein Band, der verführt und zum Nachdenken anregt." NZZ AM SONNTAG "Ein imposanter Band" FAZ "Den Folgen des Klimawandels auf der Spur: In einem berückenden Band zeigen herausragende Fotografen Bilder von verschwindenden und verschwundenen Landschafen, Die Ausstattung des Bandes ist so hochwertig wie die exzellente Druckqualität der Fotos." DIE WELT "Und jetzt: diese Fotografien. Schier unbegreiflich in ihrer Grandiosität. [...] All diese Bilder sind schreiend schön. Das Wissen um die Gefährdung des Gezeichneten macht sie einzigartig. Viele sind wie gemalt, geträumt, jenseits der Wirklichkeit." BADISCHE ZEITUNG "Wunderschön, diese Bilder! [...] Verwunschen, verträumt oder auch schon zerstört. Hier sieht alles noch einmal gut aus." WAZ ">Verschwindende Landschaften< zeigt alle Facetten der modernen Landschaftsfotografie und ist gleichzeitig ein optischer Beitrag zur Klimadebatte. Ein ungewöhnliches Buch, das uns alle angeht." Auszug aus der Jurybegründung für den Corine - Preis 2008 "Bilderwelten" an Nadine Barth "Beeindruckend und traurig zugleich: Das Buch zeigt letzte Bilder einer verschwindenden Welt." MAIN …

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Autorenporträt

Nadine Barth Studium der Philosophie, Literatur und Kunstgeschichte. Tätigkeit als Autorin, Journalistin und Galeristin. Organisiert mit ihrer Agentur 'barthouse' Ausstellungen und Kulturprojekte und publiziert in den Bereichen Fotografie und Mode. Sie lebt in Köln und Berlin.

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