Nomaden der Lüfte - Das Geheimnis der Zugvögel
Regie: Perrin, Jacques; Cluzaud, Jacques; Debats, Michel; Musik: Coulais, Bruno; Buch: Perrin, Jacques; Durand, Stéphane; Kamera: Benjamin, Michel; Martin, Stephane; Moindrot, Fabrice; Sasse, Ernst; Terasse, Michel; Thomas, Thierry; Carcedo, Sylvie; Charbonnier, Laurent; Drion, Luc; Fleutot, Laurent; Garguil, Philipe; Gentil, Dominique; Lutic, Bernard; Machado, Thierry;
DVD
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Produktbeschreibung zu Nomaden der Lüfte - Das Geheimnis der Zugvögel
Jahr für Jahr nehmen Milliarden von Zugvögeln, einer inneren Stimme
gehorchend, den beschwerlichen Weg von Winter- zu Sommerquartier
und vice versa auf sich und legen dabei unermessliche Strecken
zurück. Von einem Pol zum anderen und ausgerüstet mit diversen
Flugobjekten hat Naturfilmer Jacques Perrin Dutzende Vogelarten auf
ihren Migrationen begleitet. Von seinen weiten Reisen hat er noch
nie zuvor gesehene Bilder von atemberaubender Schönheit
mitgebracht, die uns die gefiederten Athleten näher bringen. Einmal
den Globus aus der Vogelperspektive sehen und mit den Tieren
gemeinsam dem Wetter, geografischen Herausforderungen und Gefahren
trotzen - das war Perrins Traum. Zusammen mit seiner Crew bereiste
Perrin ("Mikrokosmos - Das Volk der Gräser") 25 Länder
und setzte Ultraleicht-Flugzeuge, Motordrachen und Segelflieger
ein, um mit den fliegenden Hauptdarstellern auf Augenhöhe zu sein.
Die Anstrengungen haben sich gelohnt, denn der schöne Naturfilm war
schon in den Kinos außergewöhnlich erfolgreich.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Wer hat sich im Spätsommer noch nicht sehnsüchtig gewünscht, mit
den Vogelschwärmen gen Süden zu ziehen...
Der französische Regisseur und Produzent Jacques Perrin
(Mikrokosmos) lässt diesen Traum Wirklichkeit werden. Drei Jahre
dauerten die Dreharbeiten, in denen Perrin und seine Crew 25 Länder
bereisten. Mit Hilfe neuester Flugtechnik folgte man 44 Vogelarten
aus allen Erdteilen auf ihrem Weg von einem Pol zum anderen. In
freier Wildbahn entstanden dabei Aufnahmen von einer Anmut und
Schönheit, die so noch nie zu sehen waren.
Doch nicht nur die unglaubliche Vielfalt der Natur, die
atemberaubende Flugkunst der Vögel und ihre ausgeklügelten
Überlebensstrategien werden gezeigt: Man bekommt einen
unvergesslichen Blick auf einen Planeten, dessen fragiles
Gleichgewicht vielleicht nur aus der Luft so deutlich zu erkennen
ist.
Untermalt von der atmosphärischen Musik von Bruno Coulais wird der
Film zu einem Fest der Sinne.
Bonusmaterial
Audiokommentar, Vogel-Almanach
Produktinformation
- Hersteller: Studiocanal
- EAN: 4006680034126
- Best.Nr.: 20901728
- Artikeltyp: Film
- Anzahl: 1
- Datenträger: DVD
- Erscheinungstermin: 04.10.2005
FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
- Sprachen: Deutsch
- Untertitel: Deutsch
- Regionalcode: 2
- Bildformat: 1:1, 85/16:9
- Tonformat: Dolby Surround
- Gesamtlaufzeit: 94 Min.
 | Besprechung von 08.04.2002 |
Der Traum vom Fliegen: Jacques Perrins "Nomaden der Lüfte" im KinoDaß wilde Tiere selten etwas nur zum Spaß tun, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Dennoch werden die Tierfilmsprecher niemals müde, vom "Kampf ums Überleben" zu reden. In Jacques Perrins "Nomaden der Lüfte - Das Geheimnis der Zugvögel" fällt die Formel immerhin nur einmal und sogar mit gewissem Recht; denn von allen Überlebenstechniken scheint das Fliegen die eleganteste und darum mißverständlichste zu sein. Der französische Regisseur, der vor fünf Jahren mit "Mikrokosmos" das Leben der Insekten auf einer Wiese studierte, zeigt die Formationen am Himmel, die so leicht und so beliebig aussehen, als das, was sie sind: Etappen einer ebenso wundersamen wie gefährlichen Reise.
Neunzig Minuten lang sieht der Zuschauer Zugvögel von der Schwalbe bis zum Albatros in allen Teilen der Welt, vornehmlich fliegend. Menschen sind für den Film so nebensächlich wie für die Vögel, denen er folgt. Er zeigt sie nur selten - als eine Gruppe Jäger, als ein fütterndes Weiblein, am meisten noch als die Errichter seltsamer Bauwerke, die sich so ungeschlacht ausnehmen inmitten der …
Inhaltsangabe
Audiokommentar mir Regisseur Jacques Perrin
XIF
Modus
Vogel
Almanach
Wie eine große, vitale Sinfonie der Bewegung füllt dieser ungewöhnliche Film des französischen Produzenten Jaques Perrin die Leinwand. Flügelnah ist er den Zugvögeln aller Art nahezu überall auf der Welt auf der Spur und schafft ein ganz anderes spannendes, vogelfreies Abenteuerkino, ein federleichtes "Sky Movie".
Kraniche gleiten in V-Formationen vorüber und rasten an den großen Seen Europas. Ringel- und Graugänse ziehen kraftvoll ihre Bahnen, und imposante weiße Pelikane überfliegen die Ebenen der USA und Kanadas, während die kanadischen Schneegänse auf ihrem Weg nach Norden und die wilden Schwäne von Japan nach Europa unterwegs sind. Dabei werden die verschiedenartigsten Landschaften überflogen - das schottische Hochland, die Fjorde Norwegens und die Nordsee-Dünen, die Kreidefelsen am Ärmelkanal, Wälder aus Laub- und Nadelbäumen, die Taiga, Vulkane in Japan. Wenn die Zeit des Balzens und Brütens kommt, müssen Raubtiere und Jäger von Eiern aus den unterschiedlichsten Nestern vertrieben werden. Die ersten Geh- und Flugversuche der Jungen sind dann so abenteuerlich rührend und komisch wie hoffnungsvoll. Himalaya, Pyrenäen, der Golf von Mexico, Savannen und Wüsten werden in zum Teil atemberaubenden Höhen überflogen. In den Tropen sind die Vogelarten fröhlich kunterbunt - die Aras, Kolibris, Tukane. Und in der Antarktis können die Pinguine und Albatrosse nur durch ihre Schwimmkünste oder den artistischen Segelflug dicht über den Wellen überleben. Jaques Perrin, der von Haus aus eigenlicht immer auch Schauspieler war und beispielsweise in den ersten Costa-Gavras-Filmen wie "Z" und "Sondertribunal" große Rollen spielte und außerdem produzierte, hat keinen landläufigen ornithologischen Lehrfilm gedreht, sondern eine dokumentarische Hommage an eine Tiergattung, die den Menschen von jeher zu Träumen und Sehnsüchten inspiriert hat. Drei Jahre hat er mit seiner Crew in 25 Ländern insgesamt 44 Vogelarten beobachtet und gefilmt. Flugtechnisch waren sie dabei auf dem neuesten Stand speziell ausgerüstet mit einem Ultraleichtflugzeug, einem Deltadrachen und einem ferngesteuerten Minihubschrauber. So konnten sie die Vögel auf ihren Flügen begleiten und uns Zuschauern das aufregende Gefühl vermitteln, unmittelbar dabei zu sein, mitzufliegen. In der Normandie hat Perrin eine Schule für seine Stars eingerichtet und sie von Fachbetreuern in Aufzucht und Hege auf den Menschen und seine Flugapparate prägen und dadurch auf die Filmaufnahmen vorbereiten lassen. Kein schulmeisterlicher Kommentar quatscht den Film zu - Perrin vertraut auf seine Bilder, die durch den Respekt vor den Tieren und die faire Distanz ihre Faszination erhalten. Disney ist da ein ganz anderer Planet. Perrin regt an zum Nachdenken - auch über uns selbst. Sein atmosphärisch stimmungsvoller Film ist in Frankreich bereits ein Riesenerfolg - bei uns kann er es auch werden. fh.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Videoclip zu "Nomaden der Lüfte - Das Geheimnis der Zugvögel"
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