2. März 1998 - Das scheinbar spurlose Verschwinden der zehnjährigen
Natascha Kampusch löst eine Welle der Medienberichterstattung aus.
Auch Monate und Jahre später sorgt der Fall immer wieder für ein
Rauschen im Blätterwald, obwohl die Nachrichtenlage recht dünn ist
und es kaum neue Erkenntnisse gibt. Die Selbstbefreiung von
Natascha Kampusch am 23. August 2006 nach 3.096 Tagen
Gefangenschaft löst schließlich ein weltweites Medienecho aus, das
bis zum heutigen Tag nicht ganz verklungen ist. Martin Pelz
beschäftigt sich mit den ersten achteinhalb Jahren des "Falls
Natascha Kampusch". Er untersucht wie es passieren konnte,
dass der Name Natascha Kampusch über den gesamten Zeitraum nicht
mehr aus der Medienberichterstattung verschwand. Angelehnt an die
Erkenntnisse der Kommunikationswissenschaft bezüglich der
Nachrichtenauswahl und der Entstehung von Themen analysiert der
Autor Entwicklung und Verlauf der Themenkarriere, sowie
Unterschiede zwischen den Tageszeitungen "Kronen
Zeitung", "Kurier" und "Die Presse".
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